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Donnerstag, 31. August 2023

Ökomarkt Münster wird 30 Jahre alt! - Wir feiern mit am Fr., 01. September, 12 bis 18 Uhr

30-jähriges Jubiläum!

In diesem Herbst wird der Ökologische Bauernmarkt 30 Jahre alt.

Am Freitag, den 1. September 2023 findet von 12 bis 18 Uhr ein Geburtstagsfest auf dem Bauernmarkt statt. Die Marktbeschicker*innen und viele Gäste bieten ein buntes Programm für große und kleine Gäste. Leckere Imbisse und Getränke laden zum Verweilen ein. 

Wir laden Sie herzlich ein!

Mit dabei sind:

- Kartoffel- und Tomaten-Testessen mit Ullrich Schulze und Edmund Leisen

- Kinderschminken mit Heike Montreal (14.30 - 17.30 Uhr)

- Capoeira mit Biriba Brasil (15 Uhr und 15.45 Uhr)

- Ernährungsrat Münster - Infos und Aktionen

- Wollverarbeitung - von der Rohwolle zum Faden

- Von der Leinsaat zum Öl - Vorführung der Ölmühle Schönefeld

- Recyclingprodukte

- Glaskunst von Siggi Hauch

- Essen, Trinken, Klönen, Genießen

Mittwoch, 1. September 2021

Zucchini Tagebuch 30.9. Zucchini-Kichererbsen Pfanne

Diese Woche gebe ich euch nur mal ein paar optische und gedankliche Anregungen. Nachdem ich die ersten beiden Zucchini wieder an eine Freundin weiter gegeben hatte, gab es gestern quasi einen Eintopf, bzw. eine Pfanne. Schnell gemacht und super lecker mit Zucchini und Kichererbsen als Hauptbestandteil. Hinzu kamen noch Tomaten, Lauch und als Topping Basilikum. 

Heute Abend ist ein Salat mit Erdnüssen und einem Dressing aus Sesam- oder Erdnußöl und Sojasoße geplant. Zucchini sind einfach ideal zum variieren, da der Eigengeschmack nicht so dominant ist und somit zu allem passt.



Donnerstag, 22. August 2019

Tomaten-BBQ-Salsa

OK, jetzt geht es los mit Tomaten und Zucchini in Hülle und Fülle. Da hilft nur Freunde einladen oder einmachen. Meine Freunde sind zwar alle sehr genußfreudig, können gut essen und freuen sich zur Zeit sehr über diese Einladungen, aber trotz allem bleibt immer noch etwas übrig. Daher habe ich letztens eine Tomaten BBQ-Salsa gemacht. Sie ist schnell gemacht, lässt sich gut in Gläser abfüllen und eignet sich als Mitbringsel, Dip oder Brotaufstrich.


Tomaten-BBQ-Salsa

1 Kilo vollreife Tomaten
1-2 Zwiebeln (150g)
2 Knoblauchzehen
1-2 Jalapenos
Salz
Paprikapulver, geräuchert
Kurkuma
Öl zum braten

Tomaten waschen, achteln und den Strunk entfernen.
Jalapenos waschen und in sehr kleine Stücke scheiden oder haken.
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, würfeln und in einem großen Topf etwas andünsten.
Die Tomaten und Jalapenos hinzugeben. Bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen bis die Tomaten vollständig zerfallen sind.

Zwischendurch immer mal wieder umrühren und mit den Gewürzen abschmecken.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Lauwarmer Bohnen-Tomaten-Salat mit Bulgur


Letzen Freitag im Depot:
"Ich finde Bohnen immer etwas schwierig zu kochen. Mir fällt meist nur der Klassiker mit Kartoffeln ein".
Darauf ich: "Nein, Bohnen sind genauso unterschätzt und vielseitig einsetzbar wie die meisten anderen Gemüsesorten, die wir hier auf dem Hof haben!"
Ich weiß nicht genau um welchen Klassiker es in diesem Fall ging, ich habe in meiner Euphorie über die vielfältige Verwendung der Bohnen nicht nach gefragt. Ich vermute aber mal, dass das Gericht, welches ich gestern aus den tollen violetten Bohnen und den vermutlich letzten Tomaten kreiert habe in eine andere Richtung geht :-)


Lauwarmer Bohnen-Tomaten-Salat mit Bulgur


für 4 Personen

500 g Bohnen
2 Knoblauchzehen
100 g Gemüsebrühe
4 TL Ras el Hanout
Öl zum braten

100 g Bulgur
20 g Sojaschnetzel, fein
200 ml Gemüsebrühe
6 getrocknete Soft-Aprikosen
10 kleine Tomaten (100 g)
1 EL Zitronensaft
1/1 -1 handvoll getrockneter Minze
Salz, Orangenpfeffer



Die Bohnen waschen, die Enden abschneiden und ggf. Fäden ziehen.

Knoblauchzehen schälen, klein haken und mit Ras el Honour in Öl in einer großen Pfanne anrösten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen und die Bohnen hin zu geben.
Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten nach Belieben bissfest oder gar köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Bulgur und Sojaschnetzel in 200 ml Gemüsebrühe ca. 10 Minuten gar kochen lassen und immer wieder umrühren. Die Aprikosen in kleine Stücke schneiden und hinzufügen (wenn die Aprikosen sehr hart sind, können sie gut ein paar Minuten mit gekocht werden).

Bulgur, Bohnen und Zitronensaft in eine Schüssel geben und vermengen.
Mit Salz, Orangenpfeffer, Minze und ggf. noch etwas Ras el Hanout abschmecken.
Tomaten waschen, vierteln und unter heben.

Samstag, 25. August 2018

Tomatensuppe mit Reis und Knuspertopping

Die einen freuen sich über eine Abkühlung und Regen, für mich kann der Sommer mit Sonne nicht lang genug dauern. Aus diesem Grund hatte ich heute das erstmal mal ein wirkliches Gefühl von Herbst. Es war nass und kalt! Also genau das Richtige für eine wärmende Suppe. Dank der vielen Tomaten die es heute in der Gemüsekiste gab, wurde es eine Tomatensuppe. Mit Reis eine sehr sättigende dazu. 


Tomatensuppe mit Reis und Knuspertopping


für 4 Portionen

800 g Tomaten
2 große Zwiebeln
100 g Reis
1 l Gemüsebrühe
1-2 EL Tomatenmark
2 TL Paprika edelsüß
Chilliflocken
20 g Pinienkerne
20 Blätter frischen Basilikum
Olivenöl zum braten


Die Tomaten waschen und je nach Größe halbieren, vierteln oder achteln und ggf. den Strunk entfernen.

Die Zwiebeln schälen, würfeln und mit dem Reis in einem Topf in Olivenöl glasig dünsten.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen und die Tomaten hinzu geben. Bei kleiner bis mittlerer Flamme ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen bis der Reis gar und die Tomaten zerfallen sind.

In der Zwischenzeit die Basilikumblätter waschen und in Streifen schneiden. Mit den Pinienkernen in einer leicht geölten Pfanne anbraten bis die Kerne gebräunt und der Basilikum knusprig ist.
Diese Kombination riecht etwas nach Hühnchen, wer das nicht mag sollte entweder auf die Pinienkerne verzichten oder den Basilikum schon vorher in die Suppe tun und mitkochen lassen.

Die eingekochte Suppe leicht püriert, bis die Tomatenhaut genug zerkleinert ist, der Reis aber noch Form hat. Vor dem servieren die Kerne und den Basilikum über die Tomatensuppe geben.

Dienstag, 13. März 2018

Vielfalt statt Macht: Freies Saatgut für Alle


Absenderin: Heinrich-Böll-Stiftung, Die grüne politische Stiftung, info@boell.de
Machen Sie mit – und bestellen Sie sich hier Ihr KOSTENLOSES Päckchen mit Samen der weltweit ersten Open-Source-Tomate
Saatgut ist die Grundlage für unsere Nahrung. Die Macht darüber dürfen wir nicht einer Handvoll Konzernen überlassen. Wenn in Kürze die Übernahme von Monsanto durch Bayer genehmigt wird, kontrollieren nur noch drei Konzerne mehr als 60 Prozent des weltweiten Saatgutmarkts. Bäuerinnen und Bauern haben über Jahrtausende Anbausorten aus wilden Varietäten gezüchtet. In vielen bäuerlichen Kulturen ist das bis heute so. Doch nun entwickeln die Konzerne aus diesem Menschheitserbe wenige Hochertragssorten. Mit Patenten monopolisieren sie die Basis unserer Ernährung.
Die Folge: Landwirte weltweit – auch im globalen Süden - werden zunehmend von Konzernen abhängig. Innovationen finden nur noch im Sinne der Gewinnmaximierung statt. Die Fähigkeit der Menschheit, sich mit freiem, vielfältigem Saatgut an den Klimawandel anzupassen nimmt Schaden.
Doch nun können wir gemeinsam etwas dagegen unternehmen: Die Open Source Seeds Lizenz macht Saatgut wieder zu einem Gemeingut für Alle. Sie schützt Neuzüchtungen rechtlich vor Patenten. Damit wir alle - ob hier auf dem Balkon, im Garten oder auf dem Feld z.B. in Afrika - wieder die Chance auf Vielfalt bei Saatgut und Ernährung haben.
Machen Sie mit – und bestellen Sie sich hier Ihr Päckchen mit Samen der weltweit ersten Open Source-Tomate.
Wie funktioniert Open Source Saatgut?
Es gibt drei einfache Regeln:
Regel 1: Jeder darf das Saatgut frei nutzen, es vermehren, weiterentwickeln, züchterisch bearbeiten und es im Rahmen bestehender Gesetze weitergeben.
Regel 2: Niemand darf das Saatgut und seine Weiterentwicklungen mit geistigen Eigentumsrechten wie Patenten belegen.
Regel 3: Jeder Empfänger überträgt zukünftigen Nutzern des Saatguts und seinen Weiterentwicklungen die gleichen Rechte und Pflichten.
Die Idee zur Open Source Lizenz für Saatgut wurde von einer Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung inspiriert und von gemeinnützigen Verein Agrecol vorangetrieben. Mittlerweile gibt es schon sechs Sorten, die so lizensiert sind.
Saatgut ist Gemeingut
Nun ist es Zeit, dieser wunderbaren Idee einen kräftigen Schub zu geben, sie Ihnen und der Öffentlichkeit vorzustellen und richtig bekannt zu machen. Bestellen Sie dazu hier Saatgut der Open Source Tomatensorte „Sunviva“ – und pflanzen Sie es auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten.
Kontakt:
Inka Dewitz
dewitz@boell.de

Samstag, 26. August 2017

So ein Glück! Entrup-Ernte Ende August ...

Nur für CSAler von Entrup 119 (kann aber jeder in Münster und um Münster herum werden; ): eine wöchentliche Einheit Ende August (Das Kaninchen ist nicht zum Verzehr geeignet - das gehört dem Sohn der Fotografin!)
Wenn Ihr mal im Münsteraner Edeka oder Rewe eine ratlos blickende Frau vorm Gemüseregal stehen seht, dann bin ich das. Der Einkauf gestaltet sich für mich nämlich schwieriger, seitdem ich das tolle Gemüse von Entrup bekomme. Ein echtes Obst- und Gemüse-Trauerspiel im konventionellen Supermarkt ist für mich das Bio-Sortiment. Was dort an Salat, Gurken, Paprika, Äpfeln & Co. in sehr überschauberer Menge und meistens noch in Plastik eingepackt : ( angeboten wird, ist meilenweit von der Qualität entfernt, die wir von unserem Entrup-Hof kennen.
Was lerne ich daraus? Entweder ich bestelle mehr als eine Entrup-Einheit oder ich muss häufiger dorthin radeln, wo ich Obst und Gemüse in Top-Qualität bekomme, z. B. freitags nachmittags auf dem Ökomarkt (u. a. beim Entrup119-Stand) oder samstags früh auf dem großen Wochenmarkt. Die Freude und Zufriedenheit beim Kaufen, Kochen und Essen ist es mir wert.

Solidarische Landwirtschaft schmeckt einfach besser!
Das Basissortiment in Form der Ernte-Einheit lag diese Woche wieder in 1A-Qualität mit Sternchen im Depot zur Abholung bereit: zwei große Salate, Rucola, Möhren, Zucchini, Frühlingszwiebeln, eine große Schüssel Tomaten, Maiskolben, Staudensellerie, Porree, Gurke, Fenchel, Paprika, Mangold, zweierlei Käse vom Entruper Schaf, Joghurt, Eier und Brot.

Und nicht nur uns ....
Für das obligatorische Entrup-Blog-Foto habe ich dieses Mal die Wiese gewählt, aber vergessen, dass unsere neue Gartenbewohnerin Bonni im Gebüsch saß und nur darauf wartete, dass ich mal kurz in die Küche lief. Sie hatte aber nur Zeit, kurz am Brot zu knabbern, bevor sie sich vom Acker machen musste. Glück gehabt! Sie und das zweite Langohr haben aber später noch das Möhrengrün und ein Stück Gurke abgesahnt.

Donnerstag, 10. August 2017

August-Ernte-Einheit: Mit Essen spielt man ja ...

eigentlich nicht! Aber am Dienstag Abend ging's mit meinen Kindern und mir durch. Die Ernteeinheit war so reich an Formen und Farben, dass wir unseren Spaß hatten, eine Gemüse-Fratze auf dem großen Gartentisch zu legen. Außerdem war's ein Super-Ferienzeitvertreib an diesem grauen Regentag. Ich habe es gerade noch geschafft, dieses Foto zu schießen, bevor es wieder aus Kübeln goss.
Den Abend haben wir damit verbracht, Bohnen zu schnippeln, zu blanchieren und Zucchini-Kartoffel-Möhren-Puffer zu backen. Aus den 2 kg Tomaten und dem Ricotta koche ich ein leckeres Mittagessen mit Spaghetti und Tomaten-Ricotta-Kräuter-Soße. Was gabs noch in der ersten August-Ernteeinheit? Kartoffeln, Mangold, Porree, Möhren, Petersilie, Fenchel, Paprika, Kopfsalat, Roggen-Dinkel-Brot, Käsetaler, Joghurt und Eier.




Mittwoch, 28. September 2016

Üppige Ende-September-Einheit


So reichhaltig ist die Entrup119-Einheit Ende September.
Die Einheit in der letzten Septemberwoche  bietet einfach alles, was das Gemüseherz begehrt. Ich hatte meine liebe Not, die ganze Pracht auf dem Drahtesel zu verstauen, geschweige denn, alles auf's Foto zu bekommen: Salate, Kohlrabi, Pak Choi, Spinat, Möhren, Rucola, Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Aubergine, Tomaten, Brokkoli, Zucchini und Radieschen plus Eier, Brot und dreierlei Käse. Wenn es bei dieser Trockenheit eine so reiche Einheit gibt, wie sieht das denn dann in einem normalen September aus mit genügend Regen und kühleren Temperaturen?
Gestern gab es zum Abendbrot einen köstlichen Kopfsalat mit Radieschen, Frühlingszwiebeln, Rucola und einer kräftigen Vinaigrette. Dazu das frische Brot die tollen Tomaten und den pikanten Camembert, der so herrlich reif war, dass er auf der Schnitte zerfloss. Den Spinat habe ich für heute Abend mit Zwiebeln, Knoblauch und Sahne verfeinert – viel leckerer als mit dem berühmten Bl...
Bin gespannt, ob meine Kids ihn auch mögen. Wenn nicht, dürfen sie sich Spiegeleier braten, Pellkartoffeln essen und den zweiten Salat köpfen – es ist ja noch reichlich da.

Montag, 12. September 2016

Gärtnerhof Entrup hautnah erleben

Die Hofführung über Gemüsefelder, in Folientunnel und Ställe bei 30 Grad im September bot viel Gesprächs- und Diskussionsstoff - u. a. auch über die schwierigen Wetterverhältnisse in 2016 und den Klimawandel.
Am Sonntag waren rund 30 Interessierte dem Aufruf des Gärtnerhofs Entrup gefolgt, im Zuge der Aktionstage Ökolandbau an der Hofführung teilzunehmen. Punkt 15 Uhr ging der Rundgang bei strahlendem Sonnenschein und Hochsommer-Temperaturen los. Von der Ackerarbeit, über die Vielfalt der Tomatensorten, die Freuden und Leiden der Schafe, die Eigenheiten der unterschiedlichen Böden bis hin zur Organisation der Solidarischen Landwirtschaft – Werner hatte viel zu erzählen und gab auf jede noch so detaillierte Spezialfrage Antworten.
Die Themen rund um den Ökolandbau bieten halt unendlich viel Gesprächs- und Diskussionsstoff. Wir wären wahrscheinlich noch bis in den Abend hinein geblieben, hätten die Kinder nicht nach drei Stunden zuhören und Pferde streicheln nach Hause gewollt. Manche nutzten den Besuch im Melkstand, um sich mit einem guten Schuss Milch direkt von einer netten Erzeugerin zu stärken.
Der frisch gebackene Apfelkuchen war aber auch sehr lecker ; )
Mutige Gelegenheit, einmal die Milch direkt aus dem Euter zu probieren. Piet war überrascht, dass die Milch vom Schaf milder schmeckt als Kuhmilch.

Die Kaltblüter Daniel, Thekla, Rocko und Karina genossen den arbeitsfreien Samstag und viele Streicheleinheiten.


Mitglieder können sich über die vielfältigen Tomatensorten freuen wie z. B. Berner Rose, Tigertomate, Ochsenherz und Lila Tomate.

Donnerstag, 25. August 2016

Augusteinheit Nr. 4

Nach zwei Wochen Frankreichurlaub mit viel knusprigem Baguette, Camembert bzw. Brie und Tomaten, habe ich mich so richtig über das saftige Vollkornbrot in meiner Entrup-Einheit gefreut. Wobei gar nichts gegen das traditionelle Backwerk der Franzosen einzuwenden ist. Und ich habe auch noch keinen Bäcker hierzulande gefunden, der es so perfekt hinbekommt, nämlich außen extrem kross und innen fluffig.
Inspiriert von der französischen Küche, werde ich die Gemüsevielfalt der vierten Augusteinheit verarbeiten. Meine Kinder lieben Crepes - nun ja, da kommen dann zunächst nur die Eier rein. Wer es aber pikanter mag, füllt sie mit kräftig gewürztem Schmorgemüse aus Paprika, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Zucchini, Porree und frischen Kräutern. Sehr lecker ist es, auf die Füllung geriebenenen Käse zu streuen.

Und wo wir schon mal beim Thema Genuss sind, hier nochmal der Fernsehtipp: Am Freitag um 18.15 Uhr im Fernsehen/WDR mit Fernsehkoch Björn Freitag zu Besuch in Altenberge: Ich bin gespannt, was er in seinem Foodtruck aus den Entrup-Produkten gezaubert hat und was er von dem Konzept der Solidarischen Landwirtschaft hält. Aus gesicherter Quelle kann ich schon verraten, dass er nach anfänglicher Skepsis am Ende sehr, sehr beeindruckt war - nicht nur von der Qualität der Erzeugnisse....
Also: Unbedingt einschalten und weitersagen! Am nächsten Tag wird die Sendung mittags nochmal wiederholt. Wer das auch nicht schafft: WDR-Mediathek

Dienstag, 19. Juli 2016

Hofbrief: KW 29


Die Schulferien sind da und viele von Euch verreisen in den wohlverdienten Urlaub. Bitte denkt daran, Eure Lebensmittellieferung abzubestellen, damit die übrig gebliebenen Produkte in den Depots nicht verkommen.
Gerne könnt Ihr auch Euren Ernteanteil für die Dauer des Urlaubs an Freunde, Verwandte, Nachbarn oder Bekannte weitergeben – ein buntes und schmackhaftes Geschenk und auch eine gute Gelegenheit, um für den Hof zu werben.
Die eigenen Tomaten – die Vorfreude darauf ist bei den Meisten groß. Leider hat dieses Jahr die Krautfäule, die außergewöhnlich früh das Kartoffelkraut zum Absterben gebracht hat, auch vor den Tomatenpflanzen nicht halt gemacht. Die Ernte wird deshalb deutlich geringer ausfallen, als üblich.
Neben den Bauarbeiten rund um den neuen Heizraum und die Wohnetage über dem Hofladen verbringen wir gerade sehr viel Zeit auf den Knien und jäten uns durch Möhren und Rote Bete.
Die beiden Wurzelgemüse werden, anders als die meisten Gemüsekulturen, direkt auf das Feld gesät und nicht erst in kleinen Töpfchen vorgezogen. Somit wachsen sie in einem Meer von Beikräutern auf, die meistens schneller keimen und sich schneller entwickeln, als die Gemüsekultur. Handarbeit lässt sich da also nicht vermeiden, wenn die Wurzelfrüchte eine Chance bekommen sollen.

Donnerstag, 5. November 2015

Mangold-Nudeln nach griechischer Art

Griechenlandfeeling gegen den Herbstblues.
Ich habe noch ein Rezept gegen den Herbstblues. Ich bin mir nicht sicher ob man es als CSAler/rin das Rezept noch nachkochen kann, denn ich habe es schon vor 2 Wochen gekocht, als es vermutlich die letzten Tomaten gab :-(

Aber dieser Geruch  von Oregano und Minze mit einer Auberginen-Tomaten-Soße löst bei mir immer Sommergefühle und Urlaubserinnerungen aus...




Mangold-Nudeln nach griechischer Art


4 Portionen

250g Kritharaki
500g Mangold
2 Auberginen
6 Tomaten
1 Dose geschälte Tomaten
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
150 g Feta
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß,
2 TL Oregano
1 TL getrochneter, oder 2 Stengel frische Petersilie
1 TL getrocknete Minze




Die Auberginen waschen, den Stiel entfernen und mit einer Küchenreibe klein raspeln.
Die Zwiebeln und den Knoblauch klein schneiden, in einer Pfanne in reichlich Olivenöl andünsten.
Die geraspelten Auberginen und die Dosentomaten hinzufügen, würzen und ca. 20 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Mangold waschen, klein schneiden und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Tomaten waschen, den Stiel entfernen und in Stücke schneiden.

Die Kritharaki in eine Auflaufform (mit Deckel) füllen, danach den Mangold und die Tomatenstücke hinzufügen und etwas salzen und pfeffern. Zum Schluß die Tomaten-Auberginen-Soße drüber gießen und mit geschlossenem Deckel im Ofen bei 150 Grad ca. 40-50 Minuten garen. Wenn das Gemüse nicht mit Flüssigkeit bedeckt ist, zwischendurch ggf. 1 oder 2 mal umrühren.

Vor dem servieren mit Fetakäse bestreuen.

Dienstag, 25. August 2015

Hofbrief: KW 35


Im September gibt es neben dem allmonatlichen Mitmachtag noch zwei Veranstaltungen, zu denen wir gerne einladen möchten:
  • Am Samstag, dem 5. September, bieten wir eine Hofbegehung an durch Gewächshäuser, Felder und den Stall mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
  • Am Sonntag, dem 27. September, wollen wir, ähnlich wie im letzten Jahr, eine kleine Erntedankfeier im Schafstall begehen.
Um die aktuelle Tomatenschwemme sinnvoll zu verwerten sind wir im Augenblick noch auf der Suche nach kreativen Konservierungsideen.Es gibt am kommenden Samstag (29. August) die Möglichkeit, ein Treffen in unserem Veranstaltungsraum zu verabreden und die Küche dort zu nutzen, um Ideen auszutauschen und auszuprobieren.
Neben Herd und Backofen ist ein Dörrapparat vorhanden. Wir können Gläser mit Schraubdeckel zur Verfügung stellen. Außerdem wachsen diverse Mittelmeer-Würzpflanzen in unserer Kräuterspirale, bereit zum Sprung in den Kochtopf.
Wenn Interesse besteht und Zeit und Lust vorhanden sind, bitten wir um kurze Nachricht.
Über Blog und Internetseite erfahrt Ihr zum Ende der Woche Konkreteres.

Sonntag, 26. April 2015

CSA-Rezept des Monats von Rita

Wie schon von Alex angekündigt hat die Marketinggruppe das Thema CSA / saisonales Kochen jetzt endlich in Angriff genommen. Schon lange gab es den Wunsch danach, ein Rezeptbuch für CSAler von CSAlern zu machen. Es wurde vielfach auf den CSA-Versammlungen angeregt und auch einige Rezepte wurden schon gesammelt, welche allerdings nie fotografisch festgehalten wurden. Es wäre schön, wenn sich diejenigen, die schon ein Rezept abgegeben haben bei mir oder auf dem Hof melden könnten, damit wir das Foto nachträglich machen können. Ansonsten sind natürlich auch weitere Rezepte willkommen!

Lammkoteletts in Tomatensoße:


4 Lammkoteletts
Je 2 Zweige Rosmarin und Thymian (oder je 2 TL getrocknete Kräuter)
4 EL Olivenöl
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1-2 TL brauner Zucker
1 EL getrockneter Oregano
1 Glas gehackte Tomaten (ca. 500 ml)
1-2 TL Harissa (oder Chilipaste)
2 TL körniger Senf (oder Dijon/ Feige/ Honig)
1 TL Akazienhonig
Salz und schwarzer Pfeffer

Die Rosmarinnadeln und Thymianblättchen abzupfen. 1 EL Rosmarin, 1 TL Thymian, 1 EL Olivenöl und etwas Pfeffer vermischen, die Lammkoteletts damit einreiben und ca. 30 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 4-5 Min. anbraten, Knoblauch zugeben und 1 Min. mitdünsten. Zucker zugeben und etwas karamellisieren lassen. Mit den Tomaten ablöschen und mit Oregano, restlichem Thymian, Harissa und Salz würzen. Die Sauce offen bei geringer Hitze ca. 25 Min. köcheln lassen, dabei öfters umrühren.

Den Backofen auf 50 °C vorheizen. Die Koteletts im restlichen Olivenöl von jeder Seite ca. 4 Minuten braten, leicht salzen. Aus der Pfanne nehmen und im Ofen abgedeckt warm halten.

Den Bratensatz mit der Tomatensauce ablöschen und loskochen. Mit Senf, Honig, Salz und Pfeffer würzen und 3 Minuten köcheln lassen.

Die Koteletts mit der Tomatensauce anrichten. Dazu passt Basmati- oder aserbaidschanischer Reis.



Aserbaidschanischer Reis

150 g Basmatireis

2 EL ungeschwefelte Sultaninen

250 ml Gemüsebrühe

2 EL Butter (oder Butterschmalz bzw. Ghee)

1 Lorbeerblatt

Je ¼ TL Zimt und Piment

½ TL Baharat (Gewürzmischung z.B. von Ingo Holland)

2 EL Mandelstifte (oder Pistazien oder Sonnenblumenkerne)



Reis im Sieb abspülen und 30 Min. im lauwarmen Wasser einweichen. Sultaninen separat eiweichen. Brühe aufkochen. Butter in einem Topf erhitzen und den abgetropften Reis dazugeben, unter Rühren 2-4 Minuten braten. Mit Brühe ablöschen, Lorbeerblatt, Sultaninen und Gewürze zugeben und kurz aufkochen. Reis zugedeckt bei geringer Hitze in 10-12 Minuten ausquellen lassen und Lorbeerblatt entfernen.

Inzwischen Mandelstifte oder andere Nüsse bzw. Kerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldgelb rösten, abkühlen und grob hacken. Beim Anrichten über den Reis streuen.