Posts mit dem Label Salate werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Salate werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 6. Juni 2019

Donnerstag, 22. Februar 2018

Hofbrief: KW 8


Auch bei uns macht sich der Treibhauseffekt bemerkbar – es ist jetzt spürbar länger hell und die Sonne klettert an diesen schönen Spätwintertagen schon recht hoch über den Wald und die Hecken. Während es nachts noch friert, wärmen sich unsere Gewächshäuser unter den Sonnenstrahlen auf bis zu 15°C auf.
Es ist Zeit für die ersten Frühjahrspflanzungen: Die ersten freien Beete werden mit Salaten und Kohlrabi, Schnittsalat und Fenchel sowie Spitzkohl bepflanzt, auch für ein kleines Beet Radieschen fand sich noch Platz. Im Frühbeet sind die Schnittlauchballen von letztem Sommer eingeschlagen. An sonnigen Tagen wird es dort Dank der Pferdemist-Fußbodenheizung richtig warm, sodass der Schnittlauch schon viele junge Triebe ausbildet.
Bis zur ersten Ernte müssen wir uns aber noch eine ganze Weile gedulden. Denn noch ist es ja Winter.
Termine:
  • Samstag, 24. Februar, 18.30 bis 22 Uhr:
    Hofkäse-Schule An kleinen Kesseln verarbeiten die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung hofeigene Schafsmilch. Der selbst hergestellte Weichkäse darf anschließend mit nach Hause genommen werden. Dazu gibt es ein Käsebuffet mit hofeigenen Spezialitäten und ein gutes Glas Wein. – 35€, Anmeldung erforderlich
  • Samstag, 3. März, 10 bis 13 Uhr:
    Mitmachtag „Obstbaumschnitt/Obstbaumpflanzung“ – Botanisches, Werkzeugkunde, Arbeitssicherheit, Praxis – Anmeldung erleichtert die Planung

Dienstag, 21. Februar 2017

Hofbrief: KW 8


Im Schafstall gibt es fast täglich neue Lämmer.
Mittlerweile lammen auch die ersten Jungtiere. Die Jungschafe sind schon in ihrem ersten Sommer geschlechtsreif. Wir lassen sie erst im Herbst, etwas später, als die Altschafe, zum Bock, sodass sie erst Ende Februar bis Ende April ablammen.
Erstlammende müssen sich bei der Geburt etwas mehr anstrengen, als die älteren Tiere, und sind auch im Umgang mit ihren Lämmern unsicherer, auch wenn der Instinkt Mutter und Kinder am Ende meist gut zusammenbringt. Allemal braucht es hier unsere besondere Aufmerksamkeit.
In der Gärtnerei geht es im Februar noch ruhiger zu. Es bleibt Zeit für Reparaturen und Gerätebau.
Jan baut die durchgerostete Pritsche vom Gartentraktor neu auf: So mancher Transport von Jungpflanzen zum Acker oder von schwerem Gemüse zum Hof wird somit erleichtert. Christoph bestückt das pferdegezogene Hackgerät mit neuen Werkzeugen, um im Sommer das Beikraut zwischen den Gemüsereihen besser in den Griff zu bekommen. Außerdem setzen wir ein Frühbeet aus Betonfertigteilen für die warme Jungpflanzenanzucht zusammen.
In den Gewächshäusern stehen die ersten Frühjahrspflanzungen an: Salat, Kohlrabi und Spitzkohl in dieser Woche, Fenchel in der nächsten. Außerdem ist jetzt schon die Zeit, um Paprika und Auberginen für die Pflanzung Mitte Mai auszusäen.
Eine Beobachtung für Alle, die das Wintergrau und den ewigen Nieselregen satt haben: Der Februar war bis jetzt außergewöhnlich trocken, auch insgesamt haben sich Herbst und Winter 2016/17 bei uns eher von der trockenen Seite gezeigt. Ende letzter Woche waren die Pflugschollen auf unserem Pappelacker mit seinem oft klebrigen, schweren Tonboden trocken und krümelig, wie sonst eher Ende März.

Mittwoch, 28. September 2016

Üppige Ende-September-Einheit


So reichhaltig ist die Entrup119-Einheit Ende September.
Die Einheit in der letzten Septemberwoche  bietet einfach alles, was das Gemüseherz begehrt. Ich hatte meine liebe Not, die ganze Pracht auf dem Drahtesel zu verstauen, geschweige denn, alles auf's Foto zu bekommen: Salate, Kohlrabi, Pak Choi, Spinat, Möhren, Rucola, Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Aubergine, Tomaten, Brokkoli, Zucchini und Radieschen plus Eier, Brot und dreierlei Käse. Wenn es bei dieser Trockenheit eine so reiche Einheit gibt, wie sieht das denn dann in einem normalen September aus mit genügend Regen und kühleren Temperaturen?
Gestern gab es zum Abendbrot einen köstlichen Kopfsalat mit Radieschen, Frühlingszwiebeln, Rucola und einer kräftigen Vinaigrette. Dazu das frische Brot die tollen Tomaten und den pikanten Camembert, der so herrlich reif war, dass er auf der Schnitte zerfloss. Den Spinat habe ich für heute Abend mit Zwiebeln, Knoblauch und Sahne verfeinert – viel leckerer als mit dem berühmten Bl...
Bin gespannt, ob meine Kids ihn auch mögen. Wenn nicht, dürfen sie sich Spiegeleier braten, Pellkartoffeln essen und den zweiten Salat köpfen – es ist ja noch reichlich da.