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Freitag, 2. Februar 2024

Gebratene Pastinaken auf Zuckerhut mit Zitronen-Senf-Dressing

Zuckerhut ist auch so ein ungeliebter Kandidat, der leider häufig liegen bleibt oder in der Tauschkiste landet. Dabei kommt es nur drauf an ihn richtig zu kombinieren. 

Letztes Wochenende gab es Zuckerhut mit gebratenen Pastinaken. Sie sind schön süß und mildern so die Bitterkeit etwas ab. Ich hatte noch eine von der vorletzen Einheit, ihr könnt stattdessen aber auch Kartoffeln nehmen. Mit viel Zwiebeln anbraten, dazu ein leckeres Senf-Zitronen-Dressing mit - zugegebenermaßen - mehr Zucker als gewöhnlich und getoppt mit frischen Dill. Einfach nur lecker. 

Ich hatte aus der Tauschkiste noch einen verwaisten zweiten Zuckerhut mitgenommen. Den gab es mit geraspeltem Apfel, Pistazien, Gojibeeren und einem veg. Sahne-Dressing. Köstlich 💚

 

1 Zuckerhut (400 g)
2 Pastinaken (600 g)
2 Zwiebeln (140 g)
1 Knoblauchzehe
3 EL Bratöl
2 hv getrocknete Tomaten
2 TL Paprika, edelsüß
1 TL Paprika, rosenscharf
Salz nach Geschmack
frischer Pfeffer

Zitronen-Senf-Dressing:
 ½ EL Senfsamen (ich habe schwarze genommen, evtl. mal mit gelben probieren, oder einen Mix)
1 TL Zitronenzesten
5 EL Sonnenblumenöl
2 EL Apfelessig
1 EL Zitronensaft
1-2 EL Rohrzucker
1 TL Senf, mittelscharf
1 kleine Knoblauchzehe
½ TL Salz
¼ TL Pfeffer

½ Bund Dill

Für das Zitronen-Senf-Dressing die Senfsamen mörsen. Wer keinen Mörser hat, kann auch 1 TL mehr Senf nehmen. Aber gerade die frischen Senfsamen geben der Salatsoße die gewisse Note.
BIO-Zitrone heiß abwaschen und ca. 1 TL Zesten abziehen.
Beides mit den restlichen Zutaten gut mischen und final abschmecken.

Zuckerhut waschen und klein schneiden.
Pastinaken schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Zwiebeln und Knoblauch abziehen, würfeln und in einer Pfanne in Öl etwas andünsten.
Pastinaken hinzufügen und anbraten.
Tomaten klein schneiden und mit den Gewürzen hinzufügen.

Dill von den Stielen zupfen, Salat auf 4 Teller verteilen. Pastinaken auf dem Salat anrichten und mit frischem Pfeffer, Dill und Salatsoße toppen.

Dienstag, 18. Oktober 2022

Waldorfsalat

Es gab Staudensellerie in der letzten Einheit. Und es gibt Gemüsesorten, da muß ich ganz schon lange überlegen was man damit machen kann. Warum nicht mal einen Klassiker, einen Waldorfsalat? Und der sonnige Oktober mit angenehmen Temperaturen bietet sich ja auch noch für ein kaltes Essen an. 

 

Waldorfsalat
4 Portionen, Vorspeise  

1/4 Bund Staudensellerie (200 g)
1 Birne (200 g)
1 säuerlicher, roter Apfel (200 g)
½  Clementine (80 g)
50 g Walnüsse
6 Zweige Petersilie

Dressing:
3 EL vegane Mayonnaise
4 EL Sojajoghurt, natur
Saft von ½ Clementine
½ – 1 TL Salz
Pfeffer, frisch gemahlen



Für das Dressing alle Zutaten miteinander mischen und abschmecken.

Staudensellerie waschen, gut abtropfen lassen und die Stangen und die Blätter in feine Streifen schneiden.
Die Birne schälen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden.
Den Apfel waschen, ebenfalls vierteln und entkernen und 3 Viertel reiben.
Die Clementine halbieren. Eine Hälfte auspressen und für das Dressing zurückstellen und die andere Hälfte auspellen und entweder filetieren oder klein schneiden.
Petersilienblätter von den Zweigen zupfen, Walnüsse grob zerkleinern.

Das restliche Apfelviertel in Spalten schneiden und mit ein paar Petersilienblättern als Deko zur Seite legen. 


Alle anderen Zutaten mit dem Dressing mischen und nochmals abschmecken.
Äpfel und Petersilie über den Salat verteilen und sofort servieren.

Freitag, 19. August 2022

Zucchini-Mango-Salat

Ich muß gestehen, dass es mir nach letzten Samstag etwas schwer gefallen ist die Zucchini aus unserer Einheit zu verarbeiten. In 4 Stunden können einige Kilo Zucchini geschnitten werden, ich sag es euch! Aber es war so schön mit netten Mitmenschen zu reden, dass die Zeit wie im Flug verging. Und Sonntag ging auch schon wieder ein fruchtig exotischer Zucchini-Mango-Salat. Aber eine andere Geschmacks- und Geruchsrichtung mußte es schon sein :-)

 

 

Zucchini-Mango-Salat 

4 Personen / Vorspeise

 

2 Zucchini (600 g)

1 Mango, noch etwas fest, also nicht vollreif (350 g)

100 g Tofu, „Indian Style“ oder „Mango-Curry“

2 EL Rosinen

3-4 EL Erdnüsse, geröstet & gesalzen

1-2 TL Kreuzkümmelsamen


Dressing:

5 EL Olivenöl

2 EL Mandelöl

3 EL Apfelessig

2 EL Zitronensaft

2 TL Erdnussmus

1 TL Salz

½ TL Pfeffer

½ – 1 TL Currymischung

1 TL Reissirup o.ä.


Für das Dressing alle Zutaten in ein Glas o.ä. geben und gut durchschütteln.


Die Zucchini waschen, die Enden entfernen und die Zucchini durch einen Spiralschneider drehen.

Es ist von Vorteil, die Spaghetti hin und wieder abzuschneiden und zu kürzen, so dass sie nicht zu lang sind.

Die Mango schälen und 8x rundherum bis zum Kern einschneiden, so dass sich das Fruchtfleisch vom Kern lösen lässt. Eine Mangospalten für die Deko in kleinere Spalten zerteilen und den Rest mit demd den Tofu in kleine Würfel schneiden und zu den Zucchini-Spaghetti geben.

Jeweils die Hälfte der Rosinen, Nüsse und Kreuzkümmelsamen ebenfalls hinzufügen und unterheben und auf 2 Schüsseln aufteilen. Die restlichen Zutaten als Deko verwenden und mit dem Dressing servieren.

Mittwoch, 24. November 2021

Frisee-Kartoffel-Hack-Auflauf

Wenn man die Ernteausgabe auf dem Markt macht, dann bekommt man immer ganz gut mit wo der Schuh drückt. Nach der Zucchinischwemme ist es jetzt der Salat, der einigen CSA-Mitgliedern Kopfzerbrechen bereitet. Ich gestehe, mir kann es nicht genug Salat sein, aber vermutlich auch daher, weil ich ziemlich experimentierfreudig bin und viel variiere. Und gerade die etwas härteren Salate wie Endivien oder Frisee eignen sich auch gut zum kochen, probiert es aus. Ich habe eine vegane Variante gemacht, aber natürlich kann man Sahne, Milch, Hack, Käse etc. auch durch tierische Produkte ersetzen. 



Frisee-Kartoffel-Hack-Auflauf

4 Portionen, 30 x 22cm Auflaufform


1Kilo mehligkochende Kartoffeln
150 ml süße Sahne / Schlagfix
100 ml Hafermilch
20 g Margarine
1 TL Salz
¼ – ½ TL Kubebenpfeffer
¼ TL Piment

1 Friseesalat (400 g)
2 EL Rapsöl mit Buttergeschmack
1 EL Ahornsirup
½ TL Salz
¼ TL Kubebenpfeffer
¼ TL geriebene Orangenschale (Backzutat)

200 g Hack
1 Zwiebel (100 g)
1-2 Knoblauchzehen
2 EL Öl
½ TL Salz
1 TL Paprikapulver, edelsüß
½ TL Paprikapulver, geräuchert, scharf
Pfeffer nach Belieben
1 TL Ahornsirup

100 g Feta
50 g blanchierte Haselnüsse
¼ TL geriebene Orangenschale (Backzutat)


Die Kartoffeln schälen, in Salzwasser gar kochen und abschütten.
Sahne, Milch, Alsan und Gewürze hinzufügen und gut durchstampfen.

Während die Kartoffeln kochen den Salat klein schneiden, waschen und gut abtropfen lassen.
Eine Handvoll als Deko beiseite legen. Den Rest in einer großen Pfanne oder Topf in heißem Rapsöl unter wenden kurz braten bis er zerfällt. Mit den Gewürzen abschmecken.

Die Zwiebeln und Knoblauch schälen, klein würfeln und mit dem Hack und den Gewürzen in einer Pfanne mit heißem Öl anbraten bis die Zwiebeln glasig sind. Wenn das Hack vorgegart ist, kann es auch zum Schluß dazugegeben werden.

In einer Auflaufform zuerst den blanchierten Salat verteilen, dann das Hack und zum Schluß das Kartoffelpüree. Den Feta zerbröseln, die Haselnüsse grob haken und mit der geriebenen Orangenschale gleichmäßig über dem Auflauf verteilen.

Im vorgeheiztem Backofen bei 150 g Ober- / Unterhitze 20-30 Minuten backen.
Vor dem servieren mit dem rohen Salat bestreuen und etwas frischen Pfeffer drüber mahlen.

Mittwoch, 1. September 2021

Zucchini Tagebuch 30.9. Zucchini-Kichererbsen Pfanne

Diese Woche gebe ich euch nur mal ein paar optische und gedankliche Anregungen. Nachdem ich die ersten beiden Zucchini wieder an eine Freundin weiter gegeben hatte, gab es gestern quasi einen Eintopf, bzw. eine Pfanne. Schnell gemacht und super lecker mit Zucchini und Kichererbsen als Hauptbestandteil. Hinzu kamen noch Tomaten, Lauch und als Topping Basilikum. 

Heute Abend ist ein Salat mit Erdnüssen und einem Dressing aus Sesam- oder Erdnußöl und Sojasoße geplant. Zucchini sind einfach ideal zum variieren, da der Eigengeschmack nicht so dominant ist und somit zu allem passt.



Sonntag, 10. Januar 2021

Woknudeln & Gemüse auf Zuckerhut

Auch letztes Jahr habe ich mich gewundert warum es so viele Leute gibt, die den Zuckerhut nicht mögen und eine Rezept-Offensive zugunsten des bitteren Salates gestartet -> https://entrup119.blogspot.com/2019/12/zuckerhut-mit-karamellisierten.html

Entweder wurde nicht so viel angebaut oder die Saison war danach vorbei, es gab jedenfalls keine Gelegenheit mehr für ein weiteres Rezept. Das möchte ich jetzt nachholen. Und wenn es nächste Woche auch noch Zuckerhut gibt, dann gibt es ein weiteres Rezept, versprochen :-)

Gibt es sonst noch ein Gemüse aus der Einheit, was euch Kopfzerbrechen bereitet? Was ihr nicht mögt oder nicht so recht wisst was ihr damit anstellen sollt? Immer her damit, vielleicht kann kann ich euch ja helfen.

4 Portionen
 
8 Blätter Zuckerhut (150g)
250 g Wok Nudeln
 3 Möhren (300 g)
1 Zwiebel (40g)
1 Knoblauchzehe
200 g Tiefkühlerbsen
200 g Erbsen- / Sojasteak o.ä. (vorgebraten)
2 EL Raps- oder Bratöl
Gemüsebrühe
2 EL Erdnussöl
4 EL Sojasoße, dunkel
1 TL Ahornsirup
1-2 TL Erdnussbutter, cremig
1 TL Galgant oder Ingwer
etwas Chilli
4 EL Erdnüsse, geröstet und gesalzen

Zubereitung:

Den Zuckerhut kurz abbrausen und gut abtropfen lassen.

Die Woknudeln mit heißer Gemüsebrühe übergießen, kurz ziehen lassen bis sie weich sind und abgießen.

Möhren schälen und durch den Spiralschneider drehen oder in feine Scheiben schneiden.
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, klein würfeln und in Raps- oder Bratöl mit den Möhren dünsten.
100 ml Gemüsebrühe,  Ahornsirup, Erdnußöl und Sojasoße hinzufügen und erwärmen. Danach die Erdnussbutter dazu geben und auflösen lassen.  Zum Schluß das Steak und die Nudeln unterheben und mit Galgant, Chilli und Salz abschmecken. Etwas abkühlen lassen.

Den Zuckerhut in fingerdicke Streifen schneiden und auf 4 Teller verteilen.
Das abgekühlte Wokgemüse auf dem Salat verteilen und mit Erdnüssen bestreuen.

 


 


 


 


 

 

 

Samstag, 12. Dezember 2020

Gebackener Blumenkohl auf Salat

Heute möchte ich nur eine Anregung für die Einheit dieser Woche geben, kein fertiges Rezept. Etwas Kreativität und persönliche Note in der Küche ist ja immer gut :-)

Auch letzte Woche gab es sowohl Salat, als auch einen Blumenkohl, woraus man eine ganz wunderbare Kombination machen kann. Es ist perfekt als nicht zu schweres Abendgericht, oder geht mit einem Brötchen (und leckerem Entruper Streichkäse mediterran) auch locker als Mittagessen durch geht. Das Schöne daran ist, dass der Salat nicht ganz kalt ist, was bei der Jahreszeit ein klarer Pluspunkt für viele ist. Was muß man machen?

- Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen und auf ein Backblech mit Backpapier geben.

- Salsa aus Olivenöl, Salz, Harrisa, Kreuzkümmel o.ä. zubreiten und den Blumenkohl damit einpinseln. 

- Im Ofen braucht er ca. 20 Minuten bei 150 Grad bis er gar ist. Wer mag, lässt ihn etwas anbräunen.

- In der Zwischenzeit den Salat zubereiten, am besten mit einem passenden Dressing aus Rotweinessig, Öl, Orangensaft, Garam Marsala oder ähnlich passende Gewürze.

Dazu gab es bei uns Pistazienkerne, Granatapfelkerne und Tofu indischer Art.


 

Dienstag, 22. September 2020

Bulgursalat mit viel Gemüse

Die letzten 2 Wochen gab es ja eine unglaublich bunte Mischung an tollem Gemüse. So leuchtend und vielfältig, es war die reinste Wonne es zu verarbeiten. Passend zum tollen Sommerendwetter hatten wir auch eine große Schüssel Bulgursalat, der fix fertig ist und am 2. Tag noch besser geschmeckt hat. 

250 g Bulgur (nach Packungsbeilage gekocht und abgekühlt)

2-3 Zucchini

2-3 Paprika

2 Möhren

4 Datteln

1/2 Bund Petersilie

Saft von 1 kleinen Zitrone

2 EL  Rotweinessig

ca. 4-5 EL Olivenöl

Ras el hanout

Salz, Pfeffer 


Das Gemüse waschen und klein schneiden, bzw. die Möhren raspeln und mit dem gekockten Bulgur mischen. Datteln und Petersilie klein schneiden und unterheben und mit Zitronensaft, Essig, Öl und Gewürzen abschmecken





 

Freitag, 17. Januar 2020

Radiccio Mandarinen Salat mit fruchtiger Joghurtsoße

Die Weihnachtszeit ist vorbei und die meisten haben in der Regel zu viel und zu schwer gegessen. Ganz zu schweigen von den ganzen Keksen und Weihnachtssüßigkeiten :-)  Da kommt ein gesunder Salat mit Bitternote gerade recht! Abgemildert wird der Radiccio durch die Mandarinen und die fruchtige Joghurtsoße. Der "Extrabiss" kommt durch die Mandeln.


Radiccio-Mandarinen Salat mit fruchtiger Joghurtsoße
4 Portionen

1 Radiccio (400g)
Feldsalat (100 g)
4 Mandarinen
100 g Mandeln, natur
150 g Feta, o.ä.

Dressing:
150 g Naturjoghurt
Saft von 1 Mandarine
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico, weiß
etwas Timutpfeffer
Salz, Pfeffer


- Für das Dressing alle Zutaten in ein Glas o.ä. geben und gut mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Radiccio vierteln, den Strunk heraus schneiden, die Blätter in Streifen schneiden und waschen.
- Feldsalat ebenfalls waschen und beides gut abtropfen lassen.
- Mandarinen schälen, in einzelne Stücke teilen und die weiße Haut gut entfernen.
- Mandeln grob hacken, Feta in Würfel schneiden.
- Salat, Mandarinen, Mandeln und Feta auf 4 Teller anrichten und die Salatsoße dazu reichen.

Dazu passt gut knuspriges Baguette oder anderes Weißbrot.

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Zuckerhut mit karamellisierten Kartoffeln und Rosenkohl

Warum wird Salat so sträflich behandelt? Ganz besonders schlimm trifft es dann bittere Sorten wie Radiccio oder den Zuckerhut. Dabei sind die darin enthaltenen Bitterstoffe so gesund! Und mit einer eher süßen Kombi schmeckt er ganz hervorragend! Ich werde die kommenden Wochen wahrscheinlich nutzen können, um ein paar Rezepte zu schreiben, die hoffentlich den einen oder die andere überzeugen können den tollen Salat ein wenig mehr zu mögen. 
Ich habe jedenfalls heute die kurze Rosenkohlzeit zum Anlass genommen, um ein leckeres Hauptgericht daraus zu machen.


Zuckerhut mit karamellisierten Kartoffeln und Rosenkohl

Vorspeise für 4 Personen / Hauptspeise 2 Personen

6 Kartoffeln, festkochend (450g)
400 g Zuckerhut
60 g Walnußkerne
400 g Rosenkohl
1-2 Zwiebeln (60 g)
30 g Alsan oder Bratöl
1-2 EL Rübensirup
Salz, Pfeffer

Dressing:
Saft von 1 großen Orange
4 EL Balsamico
4 EL Walnußöl
1 EL Senf, mittelscharf
1 TL Rübensirup
1 TL Bärlauch, getr.
Salz, Pfeffer

Alle Dressingzutaten in ein Glas geben und gut durchschütteln. Mit den Gewürzen abschmecken.

Die Kartoffeln schälen, in mundgerechte Würfel schneiden und in reichlich Salzwasser gar kochen.

Die Zuckerhutblätter waschen, gut abtropfen lassen und quer in feine Streifen schneiden.

Die Walnußkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten.

Vom Rosenkohl die äußeren Blätter lösen und den Kohl auf eine Größe bringen, also die größeren ein oder zwei mal teilen.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne Alsan bei mittlerer Hitze schmelzen lassen und zu Zwiebeln kurz glasig dünsten. Den Rosenkohl hinzugeben und kurz bei offenem Deckel anbraten und dann bei geschlossenem Deckel durchgaren lassen.
Zum Schluß die Kartoffeln hinzu geben und ebenfalls kurz anbraten und dann ca. 1 EL Rübenkraut über die Kartoffeln und den Kohl verteilen und etwas karamellisieren lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zuckerhut, Gemüse und Walnüße auf Tellern anrichten und das Dressing drüber verteilen.

Mit einem Löffel etwas Rübensirupfäden über alles ziehen.

Donnerstag, 14. November 2019

Hofbrief: KW 46


In den Folientunneln ist der Wechsel von den Sommerkulturen zu den überwinternden Gemüsesorten geschafft. Die Hälfte der Fläche ist mit Feldsalat in acht Sätzen bepflanzt – für eine zeitlich versetzte Ernte. Die restlichen Beete teilen sich die üblichen Verdächtigen: Petersilie und Mangold, Postelein, bunter Schnittsalat und Rucola. Diese frostfesten Sorten ermöglichen uns im Winter auch aus dem unbeheizten Gewächshaus eine kontinuierliche und vielfältige Ernte.
Die Felder, auf denen nächstes Jahr der Kohl gepflanzt werden soll, bedürfen einer besonderen Vorbereitung. Die Kohlsorten sind Starkzehrer, haben also hohe Nährstoffansprüche.
Deshalb wurde dieses Jahr eine Kleegrasmischung darauf angebaut – Klee lebt in Symbiose mit bestimmten Bakterien, die den Stickstoff aus der Luft pflanzenverfügbar machen und somit den Boden für die Folgefrucht aufdüngen.
Jetzt im Herbst haben wir die Flächen mit Schafmist gedüngt – über Winter wird der Mist von den Bodenlebewesen zu fruchtbarer Humussubstanz umgebaut; wenn wir im Frühjahr den Boden bearbeiten, werden die Nährstoffe für die jungen Setzlinge verfügbar.
Schließlich bringen wir noch eine dünne Schicht kohlensauren Kalk auf die Beete, um der Bodenversauerung entgegenzuwirken.
Viel Aufwand also für die Kohlgewächse – die Pflanzenfamilie ist unglaublich vielfältig
(Kohlrabi, Broccoli, Blumenkohl, Wirsing, Rosenkohl etc.) und es ist für jeden Geschmack etwas dabei – der Aufwand lohnt sich!
Termine:
  • Sa., 16. November, 15 Uhr:  
    Generalversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G.
    Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung;
    Darstellung der finanziellen Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr
  • Sa., 30. November, 11 – 17 Uhr: Adventsbasar an der Freien Waldorfschule in Münster-Gievenbeck
    Kunsthandwerk, Puppen, Bücher, Edelsteine und viele andere schöne Dinge; in den Cafés und Bistros leckere Köstlichkeiten; für Kinder Aktivitäten wie Bastelstube, Bienenwachskerzen Ziehen oder Moosgärtlein Basteln.
    Der Hof ist mit einem Informations- und Verkaufsstand vor Ort.

Samstag, 13. Juli 2019

Focaccia mit gedünstetem Salat

Ich habe mir nochmal ein paar Gedanken über alle Mitgleider gemacht, die im Moment viel Salat in Ihrer Einheit haben, aber nicht so gerne Rohkost essen. Es ist für beide Seiten schade, sowohl, für die CSAler, als auch für den guten Salat, der so wenig Wertschätzung erfährt. Also habe ich überlegt wie man das Problem lösen kann und ob man einen Salat mit festen Blättern im Grunde nicht genauso behandeln kann wie Spinat oder Mangold. Ich bin von dem Ergebnis sehr begeistert :-)
Ich habe eine vegane Variante gemacht, die man natürlich auch mit wenig Aufwand ändern kann.





Focaccia mit gedünstetem Salat
6 Focaccia-Brote

1 Päckchen Trockenhefe (½ Würfel)
450 g Weizenmehl
½ TL Salz
8 EL Olivenöl
150 ml lauwarmes Wasser

1 Eichblattsalat o.ä. mit dicken, festen Blättern (400 g)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
5 EL Olivenöl
5-6 Pepperoni, mild-pikant eingelegt
6-8 getrocknete Tomaten
Salz, Pfeffer

150 g Kräuterfrischkäse
150 g Feta
1 Päckchen Zauberei / Eiersatz
6 EL Peperonilake

2 EL Sesam
2 EL Schwarzkümmel
½ Bund Petersilie

Für den Teig die Trockenhefe mit dem Weizenmehl gut mischen.
Salz, Olivenöl, 1 EL Kräuterfrischkäse und Wasser hinzugeben und zügig zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Mindestens 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in klein Würfel schneiden.
Den Salat waschen, gut abtropfen lassen und ebenfalls klein schneiden.
Die Zwiebeln und den Knoblauch im Olivenöl bei mittlerer Hitze kurz andünsten.
Den Salat hinzugeben und unter wenden mit erhitzen bis er zerfällt.
Die Pepperoni und die getrockneten Tomaten klein schneiden und untermischen.

Den Eiersatz mit der Peperonilake mischen und danach den Kräuterfrischkäse untermischen und den Fetakäse zerbröseln und ebenfalls untermischen.

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig in 6 gleiche Teile teilen, längliche Fladen formen und darauf auslegen. Zuerst die Käsecreme gleichmäßig auf den Fladen verteilen, danach den Salat und zum Schluß jeweils etwas Sesam und etwas Schwarzkümmel drüber streuen.

Im Ofen (am besten nacheinander) 20 Minuten backen, bis der Teig eine goldbraune Färbung angenommen hat.

In der Backzeit den Petersilie waschen, kleinschneiden und vor dem Servieren über die Focaccia geben.











Montag, 10. Juni 2019

Bayrischer Salat mit gebratenen Semmelknödeln & Kartoffel-Kümmel-Vinaigrette

Als ich den letzte Post gelesen habe, mußt ich stutzen. "Zu viel Salat im Kühlschrank?" Ich frage mich allen Ernstes, ob ein zuviel an Salat überhaupt möglich ist. Aber offensichtlich gibt es z.Z. einige CSA-Mitglieder, die damit überfordert sind. Dabei ist ein Salat doch so vielseitig, ist schneller gemacht als kochen und ersetzt ein Hauptgericht. Man muß nur etwas kreativ sein und entsprechend Kartoffeln, Nudeln o.ä. hinzufügen. Hier habe ich mal eine Salat-Variante für all unsere bayrischen Freunde :-)


Bayrischer Salat mit gebratenen Semmelknödeln &

Kartoffel-Kümmel-Vinaigrette

4 Personen

6 gekochte Semmelknödel
1 Lollo Rosso, oder anderer Blattsalat (300 g)
2 Zwiebeln
1 Spitzkohl (400 g)
2 TL Honig
½ Bund Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer
Öl zum braten

Für die Vinaigrette:
2 mittelgroße gekochte Kartoffeln ohne Schale
10 EL Apfelsaft
9 EL Olivenöl
3 EL Obstessig
1 EL Zitronensaft
3 TL Kümmel
Salz, Pfeffer

Für die Vinaigrette die Kartoffeln in ein hohes Gefäss geben und und fein pürieren. Die restlichen Zutaten (bis auf den Kümmel) dazu geben und abschmecken. Zum Schluß den Kümmel mit einem Löffel unter rühren.

Die Zwiebeln schälen und würfeln, den Spitzkohl waschen, vierteln und den Strunk entfernen.
Danach in Streifen schneiden und mit den Zwiebeln anbraten. Honig unter rühren und den Kohl ein paar mal wenden bis der Honig sich aufgelöst hat. Mit Salz abschmecken und kräftig pfeffern.

Die Semmelknödel in Scheiben schneiden und in heißem Öl kross anbraten.

Den Blattsalat waschen, gut abtropfen lassen und auf die Teller verteilen.
Die gebratenen Knödelscheiben und den Spitzkohl auf den Salatblättern verteilen und Vinaigrette drüber geben. Zum Schluß die Petersilie verteilen.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Montag, 29. April 2019

Salat mit geschmortem Orangen-Spargel und herzhaften Graupen

Es ist Spargelzeit! Spargelzeit ist wie das Gemüse von Entrup, man wartet fast 1 Jahr auf die Saison und schlemmt von seinem Lieblingsgemüse was das Zeug hält. Das macht den Spargel und das entruper Gemüse ja auch so interessant: Die Gewissheit, dass man es nicht immer hat. Saisonal essen ist spannend und fördert die Kochkreativität. Zumindest beim mir :-) 



Salat mit geschmortem Orangen-Spargel und herzhaften Graupen
4 Portionen – Vorspeise oder leichte Hauptspeise

1 Eichblattsalat (200 g)
500 g Spargel
50 g Alsan
1 TL brauner Zucker
2 Orangen, gepresst (150 ml)
2-3 Salbeiblätter
Salz
200 g Graupen
1 TL Chilliflocken
50 g smoked Seitan am Stück


Den Spargel schälen und ggf. halbieren.

Die Graupen nach Packungsanleitung ca. 30 Minuten in Salzwasser und den Chilliflocken kochen.
Danach unter einem Sieb die Stärke abspülen.
Den Seitan in kleine Würfel schneiden und unter die Graupen mischen.

In der Zwischenzeit Alsan mit dem Zucker in einer tiefen Pfanne schmelzen und etwas karamellisieren lassen. Mit Orangensaft ablöschen und den Spargel mit geschlossenem Deckel je nach dicke der Stangen ca. 10-15 Minuten gar köcheln lassen.
Den Salbei dazu geben und ohne Deckel noch einmal ca. 10 Minuten einkochen lassen. Mit Salz abschmecken.

Den Salat waschen, gut schleudern und auf 4 Teller anrichten.
Den Spargel und die Graupen auf den Salat verteilen und mit der abgekühlten Orangensoße beträufeln.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Lauwarmer Bohnen-Tomaten-Salat mit Bulgur


Letzen Freitag im Depot:
"Ich finde Bohnen immer etwas schwierig zu kochen. Mir fällt meist nur der Klassiker mit Kartoffeln ein".
Darauf ich: "Nein, Bohnen sind genauso unterschätzt und vielseitig einsetzbar wie die meisten anderen Gemüsesorten, die wir hier auf dem Hof haben!"
Ich weiß nicht genau um welchen Klassiker es in diesem Fall ging, ich habe in meiner Euphorie über die vielfältige Verwendung der Bohnen nicht nach gefragt. Ich vermute aber mal, dass das Gericht, welches ich gestern aus den tollen violetten Bohnen und den vermutlich letzten Tomaten kreiert habe in eine andere Richtung geht :-)


Lauwarmer Bohnen-Tomaten-Salat mit Bulgur


für 4 Personen

500 g Bohnen
2 Knoblauchzehen
100 g Gemüsebrühe
4 TL Ras el Hanout
Öl zum braten

100 g Bulgur
20 g Sojaschnetzel, fein
200 ml Gemüsebrühe
6 getrocknete Soft-Aprikosen
10 kleine Tomaten (100 g)
1 EL Zitronensaft
1/1 -1 handvoll getrockneter Minze
Salz, Orangenpfeffer



Die Bohnen waschen, die Enden abschneiden und ggf. Fäden ziehen.

Knoblauchzehen schälen, klein haken und mit Ras el Honour in Öl in einer großen Pfanne anrösten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen und die Bohnen hin zu geben.
Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten nach Belieben bissfest oder gar köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Bulgur und Sojaschnetzel in 200 ml Gemüsebrühe ca. 10 Minuten gar kochen lassen und immer wieder umrühren. Die Aprikosen in kleine Stücke schneiden und hinzufügen (wenn die Aprikosen sehr hart sind, können sie gut ein paar Minuten mit gekocht werden).

Bulgur, Bohnen und Zitronensaft in eine Schüssel geben und vermengen.
Mit Salz, Orangenpfeffer, Minze und ggf. noch etwas Ras el Hanout abschmecken.
Tomaten waschen, vierteln und unter heben.

Freitag, 16. März 2018

Sellerie-Polenta-Türmchen

Sellerie wird aus meiner Sicht immer etwas stiefmütterlich als reines Suppengemüse behandelt. Dabei kann man so leckere Gerichte damit machen! Diese Sellerie-Polenta-Türmchen haben wir letztes Wochenende bei einem Menü als Vorspeise gehabt und am nächsten Tag sogar noch als Hauptspeise.



Selleriesalat mit Feigen & Orangen-Fenchel Dressing auf Polentaschnitten


4 Portionen oder 8 Vorspeisen

250 g Maisgries
500 ml Gemüsebrühe
2-3 TL Kurkuma
1 -2 TL Paprika edelsüß

1 Sellerieknolle (800 g)
100 g getrocknete Feigen
1 Bund glatte Petersilie
100 g Postelein

Orangen-Fenchel-Dressing:
1 große Saftorange
8 EL Olivenöl
5 EL Obstessig
1 TL Honig
2 TL Fenchel
1 TL Salz
½ -1 TL Limonenpfeffer
1 Prise getr. Orangenschalen


Für die Polentaschnitten den Maisgries mit den Gewürzen in 500 ml Gemüsebrühe ca. 15 Minuten köcheln lassen und dabei immer gut umrühren. Etwas nachquellen lassen bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Gries gleichmäßig verteilen.
Im Ofen bei 150 Grad Ober-Unterhitze ca. 1 ½ backen.

Die Sellerieknolle schälen und in eine Schüssel raspeln. Die Feigen klein schneiden und hinzugeben.
Petersilie waschen, gut trocken schütteln, die Blätter von den Stielen zupfen und ebenfalls klein schneiden und zum Sellerie geben.

Für das Dressing alle Zutaten in ein verschließbares Gefäß geben und gut durch schütteln.
¾ Dressing zum Sellerie geben und mischen.

Postelein waschen und gut abtropfen lassen.

Wenn die Polentaschnitten fertig sind in z.B. 16 gleichgroße Stücke schneiden und ggf. nochmals in der Pfanne in etwas Öl kross anbraten.

1 Polentaschnitte auf dem Teller anrichten, Selleriesalat darauf verteilen und mit einer weiteren Polentaschnitte abschließen. Postelein hinzugeben und mit dem Rest des Dressings beträufeln.



Sonntag, 4. Februar 2018

Lauwarmer Pastinaken-Hirschhornwegerich-Salat

Vielleicht hat sich der ein, oder die andere gefragt, was er mit dem Hirschhornwegerich machen soll, den wir diese Woche in unserer Ernteeinheit hatten. Natürlich kann man ihn klassisch als Salat mit z.B. geraspelten Möhren anrichten, oder anstelle von Rucola über Nudeln mit Tomatensoße geben. Man kann aber auch mal was neues ausprobieren, was ich heute getan habe :-)


Lauwarmer Pastinaken-Hirschhornwegerich-Salat


2 Portionen

100 g Hirschhornwegerich
1-2 Pastinaken
etwas Olivenöl
12 Olivenöl
100 g Feto Paprika

Senf-Limetten-Vinaigrette
3 TL Senf
4 EL Limettensaft
6 EL Olivenöl
4 EL Balsamico
3 EL Agavensirup
2 TL Salz
Pfeffer

- Für die Vinaigrette alle Zutaten in ein gut verschließbares Gefäß geben und gut durch schütteln.

- Hirschhornwegerich waschen und gut abtropfen lassen.

- Feto in kleine Würfel schneiden.

- Die Pastinaken schälen, mit dem Sparschäler in feine Streifen hobeln und in etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten.

- Hirschhornwegerich und Pastinaken auf 2 Teller anrichten, Oliven und Feto drüber streuen und die Vinaigrette über den Salat geben.

Samstag, 15. Juli 2017

Ernte essen 1910 vs. 2017 - Juli-Einheit


Es lohnt sich, mal ein über 100 Jahre altes Kochbuch in die Hand zu nehmen. Was man dort findet, lässt einen Staunen und Respekt für die Frau von damals empfinden. Klar: Von Emanzipation war noch keine Rede und die Arbeit in der Küche war Sache der Frauen und Mädchen, die adrett in gestärkten Schürzen, aufwändige Speisenfolgen auf den Tisch brachten. Aufgewachsen in einem 3-Generationenhaus war es selbst für mich in den 1970er Jahren keine Ausnahme, dass meine Mutter ein Sonntagessen aus Suppe, Salat, Gemüse, Fleisch und Nachtisch kochte - jede Woche! Und für den Nachmittag hatte sie noch eine Sahnetorte gebacken. Die Zeit und Mühe ist für mich heute unvorstellbar!

Also: Die Ernte-Einheit von Mitte Juli hat mich zu Omas Erbstück "Davidis Kochbuch für gewöhnliche und feinere Küche" aus dem Jahr 1910 greifen lassen. 1.932 Rezepte, die zeigen wie vielfältig die einzelnen Gemüsesorten verarbeitet werden können: Beispiel Blumenkohl: als Suppe, im Ganzen gekocht mit Rahmsoße, gebacken oder eingelegt. Ich werde erstmal die simpelste Version ausprobieren: Blumenkohl kochen (Tipp: Das Gemüse ins kochende Wasser legen - das erhält die Nährstoffe besser).  Dazu eine Soße aus Davidis Kochbuch: "Man lässt frische Butter in einem halben Esslöffel voll Mehl etwas anziehen, gibt frische Milch oder Fleischbrühe, dann noch ein Stückchen Butter, Muskat und Salz hinzu und rührt sie mit Eidotter ab. Statt Milch kann man auch Essig anwenden. Die Sauce muss dicklich sein." Da kann doch eigentlich nichts schief gehen ; ) Aber an "Spinatpudding" wage ich mich nicht heran. Wer Lust am Rezept hat, kann sich gerne melden, dann poste ich es, sobald es in der Entrup-Einheit Spinat gibt.

Samstag, 8. Juli 2017

Pitataschen mit fruchtigem Dicke Bohnen Mus



Es mag sich erstmal komisch anhören, wenn man fruchtiges Dicke Bohnen Mus hört, aber probiert es aus, es lohnt sich wirklich. Ich dachte bei der Herstellung des Mus, dass noch das gewisse Etwas fehlte und hatte zu viele reife Bananen. Aus meiner Sicht ist das Experiment gelungen :-)
Ich kann immer nur wieder alle (neuen) CSAler animieren kreativ zu werden, die Ergebnisse sind meist unglaublich lecker.


Pitataschen mit fruchtigem Dicke Bohnen Mus



4 Pitataschen

1400 g dicke Bohnen
½ Bund Petersilie
1 große Knoblauchzehe
4 EL Zitronensaft
3 EL Olivenöl
½ sehr reife Banane
1 TL Liebstöckel
Salz, etwas Chilli

175 g Quorn (Geschnetzeltes), Sojagyros o.ä.
1 große Zwiebel
Paprikapulver süß, Kurkuma, Salz
Öl zum braten

8-12 große Salatblätter (gewaschen)

Die Bohnen aus der Schote holen und ca. 15-20 Minuten kochen bis sie weich sind.
Danach kalt abschrecken und die Haut von den Bohnen lösen.

Von dem Petersilie die harten Stiele entfernen, die Knoblauchzehe und die Banane schälen und zusammen mit den Bohnen in ein hohes Gefäß geben. Zitronensaft und Olivenöl hinzugeben und mit dem Pürierstab zu einem cremigen Muß verarbeiten.
Mit den Gewürzen abschmecken.

Von der Zwiebel die Haut entfernen, vierteln und in Scheiben schneiden.
Mit dem Gyros in einer Pfanne anbraten und kräftig würzen.

Die Pitataschen toasten, mit der Bohnenpaste bestreichen und mit den Salatblättern und dem Gyros auffüllen.

Das Bohnenmus eignet sich auch super als Dip.