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Freitag, 2. Februar 2024

Gebratene Pastinaken auf Zuckerhut mit Zitronen-Senf-Dressing

Zuckerhut ist auch so ein ungeliebter Kandidat, der leider häufig liegen bleibt oder in der Tauschkiste landet. Dabei kommt es nur drauf an ihn richtig zu kombinieren. 

Letztes Wochenende gab es Zuckerhut mit gebratenen Pastinaken. Sie sind schön süß und mildern so die Bitterkeit etwas ab. Ich hatte noch eine von der vorletzen Einheit, ihr könnt stattdessen aber auch Kartoffeln nehmen. Mit viel Zwiebeln anbraten, dazu ein leckeres Senf-Zitronen-Dressing mit - zugegebenermaßen - mehr Zucker als gewöhnlich und getoppt mit frischen Dill. Einfach nur lecker. 

Ich hatte aus der Tauschkiste noch einen verwaisten zweiten Zuckerhut mitgenommen. Den gab es mit geraspeltem Apfel, Pistazien, Gojibeeren und einem veg. Sahne-Dressing. Köstlich 💚

 

1 Zuckerhut (400 g)
2 Pastinaken (600 g)
2 Zwiebeln (140 g)
1 Knoblauchzehe
3 EL Bratöl
2 hv getrocknete Tomaten
2 TL Paprika, edelsüß
1 TL Paprika, rosenscharf
Salz nach Geschmack
frischer Pfeffer

Zitronen-Senf-Dressing:
 ½ EL Senfsamen (ich habe schwarze genommen, evtl. mal mit gelben probieren, oder einen Mix)
1 TL Zitronenzesten
5 EL Sonnenblumenöl
2 EL Apfelessig
1 EL Zitronensaft
1-2 EL Rohrzucker
1 TL Senf, mittelscharf
1 kleine Knoblauchzehe
½ TL Salz
¼ TL Pfeffer

½ Bund Dill

Für das Zitronen-Senf-Dressing die Senfsamen mörsen. Wer keinen Mörser hat, kann auch 1 TL mehr Senf nehmen. Aber gerade die frischen Senfsamen geben der Salatsoße die gewisse Note.
BIO-Zitrone heiß abwaschen und ca. 1 TL Zesten abziehen.
Beides mit den restlichen Zutaten gut mischen und final abschmecken.

Zuckerhut waschen und klein schneiden.
Pastinaken schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Zwiebeln und Knoblauch abziehen, würfeln und in einer Pfanne in Öl etwas andünsten.
Pastinaken hinzufügen und anbraten.
Tomaten klein schneiden und mit den Gewürzen hinzufügen.

Dill von den Stielen zupfen, Salat auf 4 Teller verteilen. Pastinaken auf dem Salat anrichten und mit frischem Pfeffer, Dill und Salatsoße toppen.

Mittwoch, 26. Juli 2023

neue Energie

Hofbrief: KW 30 

Auf der südliche Dachseite der neuen Scheune hat am Dienstag die Montage einer gebrauchten Photovoltaikanlage begonnen. Damit wollen wir auf Dauer den Strombedarf des Hofes besser decken können. Das gesparte Geld soll uns helfen die Baukosten des Gebäudes zu refinanzieren.

Aus aktuellem Anlass bitten wir um besondere Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme bei der Abholung der Ernteanteile. Immer wieder erhalten wir die Rückmeldung, es seien zu wenig Produkte in die Abholstellen geliefert worden. Teilweise fehlen einzelne Produkte, ab und zu aber auch ganze Ernteanteile. Einzelne (weniger beliebte) Produkte bleiben übrig, während die „Topseller“ schon alle sind, bevor die letzten Abholenden die Chance hatten, ihre Lebensmittel abzuholen. Auch wenn Fehler bei der Belieferung nie ganz ausgeschlossen werden können drängt sich doch auch der Verdacht auf, dass nicht Jede*r bei der Abholung Rücksicht auf seine/ihre Mitmenschen nimmt.
Deshalb unsere große Bitte: Solidarische Landwirtschaft bedeutet auch Solidarität unter den Teilgeber*innen. Denkt daran: Auch Ihr könntet mal die letzten bei der Abholung sein. Was möchtet Ihr dann vorfinden – einen vollständigen Ernteanteil oder einen „Gnadenrest“?

Die letzten beiden Wochen der Sommerferien haben begonnen. Da ferien- und krankheitsbedingt ein Teil des Hofteams momentan ausfällt, freuen wir uns weiterhin über viele Menschen, die dem Hof an den Mitmachtagen ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Beginn ist wie immer um 10.00 Uhr.

  • Sa., 29. Juli: Ackertag „Herbstsalate pflanzen“ – Es wird bunt; Radicchio, Zuckerhut, Endivie und andere Salate sollen unseren Speiseplan bis in den Frühwinter bereichern.

  • Sa., 5. August: Ackertag „Rosenkohl jäten“

Bitte meldet Euch über folgenden Link an, damit wir besser planen können: https://nuudel.digitalcourage.de/qmDoYgBSVU1m8IJU

Sonntag, 10. Januar 2021

Woknudeln & Gemüse auf Zuckerhut

Auch letztes Jahr habe ich mich gewundert warum es so viele Leute gibt, die den Zuckerhut nicht mögen und eine Rezept-Offensive zugunsten des bitteren Salates gestartet -> https://entrup119.blogspot.com/2019/12/zuckerhut-mit-karamellisierten.html

Entweder wurde nicht so viel angebaut oder die Saison war danach vorbei, es gab jedenfalls keine Gelegenheit mehr für ein weiteres Rezept. Das möchte ich jetzt nachholen. Und wenn es nächste Woche auch noch Zuckerhut gibt, dann gibt es ein weiteres Rezept, versprochen :-)

Gibt es sonst noch ein Gemüse aus der Einheit, was euch Kopfzerbrechen bereitet? Was ihr nicht mögt oder nicht so recht wisst was ihr damit anstellen sollt? Immer her damit, vielleicht kann kann ich euch ja helfen.

4 Portionen
 
8 Blätter Zuckerhut (150g)
250 g Wok Nudeln
 3 Möhren (300 g)
1 Zwiebel (40g)
1 Knoblauchzehe
200 g Tiefkühlerbsen
200 g Erbsen- / Sojasteak o.ä. (vorgebraten)
2 EL Raps- oder Bratöl
Gemüsebrühe
2 EL Erdnussöl
4 EL Sojasoße, dunkel
1 TL Ahornsirup
1-2 TL Erdnussbutter, cremig
1 TL Galgant oder Ingwer
etwas Chilli
4 EL Erdnüsse, geröstet und gesalzen

Zubereitung:

Den Zuckerhut kurz abbrausen und gut abtropfen lassen.

Die Woknudeln mit heißer Gemüsebrühe übergießen, kurz ziehen lassen bis sie weich sind und abgießen.

Möhren schälen und durch den Spiralschneider drehen oder in feine Scheiben schneiden.
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, klein würfeln und in Raps- oder Bratöl mit den Möhren dünsten.
100 ml Gemüsebrühe,  Ahornsirup, Erdnußöl und Sojasoße hinzufügen und erwärmen. Danach die Erdnussbutter dazu geben und auflösen lassen.  Zum Schluß das Steak und die Nudeln unterheben und mit Galgant, Chilli und Salz abschmecken. Etwas abkühlen lassen.

Den Zuckerhut in fingerdicke Streifen schneiden und auf 4 Teller verteilen.
Das abgekühlte Wokgemüse auf dem Salat verteilen und mit Erdnüssen bestreuen.

 


 


 


 


 

 

 

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Zuckerhut mit karamellisierten Kartoffeln und Rosenkohl

Warum wird Salat so sträflich behandelt? Ganz besonders schlimm trifft es dann bittere Sorten wie Radiccio oder den Zuckerhut. Dabei sind die darin enthaltenen Bitterstoffe so gesund! Und mit einer eher süßen Kombi schmeckt er ganz hervorragend! Ich werde die kommenden Wochen wahrscheinlich nutzen können, um ein paar Rezepte zu schreiben, die hoffentlich den einen oder die andere überzeugen können den tollen Salat ein wenig mehr zu mögen. 
Ich habe jedenfalls heute die kurze Rosenkohlzeit zum Anlass genommen, um ein leckeres Hauptgericht daraus zu machen.


Zuckerhut mit karamellisierten Kartoffeln und Rosenkohl

Vorspeise für 4 Personen / Hauptspeise 2 Personen

6 Kartoffeln, festkochend (450g)
400 g Zuckerhut
60 g Walnußkerne
400 g Rosenkohl
1-2 Zwiebeln (60 g)
30 g Alsan oder Bratöl
1-2 EL Rübensirup
Salz, Pfeffer

Dressing:
Saft von 1 großen Orange
4 EL Balsamico
4 EL Walnußöl
1 EL Senf, mittelscharf
1 TL Rübensirup
1 TL Bärlauch, getr.
Salz, Pfeffer

Alle Dressingzutaten in ein Glas geben und gut durchschütteln. Mit den Gewürzen abschmecken.

Die Kartoffeln schälen, in mundgerechte Würfel schneiden und in reichlich Salzwasser gar kochen.

Die Zuckerhutblätter waschen, gut abtropfen lassen und quer in feine Streifen schneiden.

Die Walnußkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten.

Vom Rosenkohl die äußeren Blätter lösen und den Kohl auf eine Größe bringen, also die größeren ein oder zwei mal teilen.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne Alsan bei mittlerer Hitze schmelzen lassen und zu Zwiebeln kurz glasig dünsten. Den Rosenkohl hinzugeben und kurz bei offenem Deckel anbraten und dann bei geschlossenem Deckel durchgaren lassen.
Zum Schluß die Kartoffeln hinzu geben und ebenfalls kurz anbraten und dann ca. 1 EL Rübenkraut über die Kartoffeln und den Kohl verteilen und etwas karamellisieren lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zuckerhut, Gemüse und Walnüße auf Tellern anrichten und das Dressing drüber verteilen.

Mit einem Löffel etwas Rübensirupfäden über alles ziehen.

Donnerstag, 23. November 2017

Hofbrief: KW 47


Die Melksaison neigt sich dem Ende entgegen. Seit letzten Donnerstag wird nur noch ein Teil der Herde gemolken – Die Schafe, die zuletzt kaum noch Milch gaben, sind bereits im wohlverdienten Urlaub und können sich nun erholen und auf die kommende Lammzeit vorbereiten. Spätestens Ende November kommt dann auch für den Rest der Damen die melkfreie Zeit.
Die Gemüsefelder leeren sich zusehends und entsprechend voll ist auch das Kühllager. Zuletzt haben wir eine stolze Menge Sellerie, kleinen aber feinen Radicchio und auch einen guten Schwung Zuckerhutsalat eingelagert. In dieser Woche steht die Pastinakenernte an. Die Bedingungen auf dem „Pappelacker“ sind leider nicht optimal: Der stark tonhaltige Boden klebt bei Nässe sehr an Schuhen und Arbeitsgeräten. Wir wühlen uns durch.
In den Folientunneln ist der Wechsel von den Sommerkulturen zu den überwinternden Gemüsesorten geschafft. Die Hälfte der Fläche ist mit Feldsalat in acht Sätzen bepflanzt – für eine zeitlich versetzte Ernte. Die restlichen Beete teilen sich die üblichen Verdächtigen: Petersilie und Mangold, Postelein, Asiasalat, Rucola und Hirschhornwegerich. Diese frostfesten Sorten ermöglichen uns im Winter auch aus dem unbeheizten Gewächshaus eine kontinuierliche und vielfältige Ernte.
Im Winterhalbjahr wird die Auswahl beim Gemüse dennoch geringer. Dafür liefern wir in der kalten Jahreszeit immer wieder Fleisch aus. Die Jungschafe haben den ganzen Sommer auf der Weide verbracht und sind auch jetzt noch draußen, solange das Futter auf den Wiesen ausreicht. Lasst Euch das Entruper Weidelamm schmecken!
Termine:
  • 2. Dezember, 8-16 Uhr: Schafschur zu Beginn der Melkpause und als Vorbereitung auf die Lammzeit dürfen unsere kleinen Wiederkäuer zum Friseur. Der Schafscherer kommt. Gerne nehmen wir hierfür Hilfe an beim Sortieren der frisch geschorenen Wolle. Bei Interesse bitte melden!
  • 2. Dezember, 10 Uhr: Adventsfrühstück im Veranstaltungsraum
  • 2. Dezember, 11-17 Uhr: Adventsbasar in der Freien Waldorfschule Münster-Gievenbeck – wir sind mit einem Stand vertreten

Dienstag, 28. September 2010

Kürbis-Zucchini-Zuckerhut-Pfanne

1/2 Hokkaido-Kürbis
1-2 Zucchini
1/2 Zuckerhut
1 kleine Zwiebel
2 EL Saure Sahne
Prise Salz, Pfeffer
Prise Piment
1/2 TL Ingwer
1/2 TL Curcuma

Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, und in einer großen Pfanne mit etwas Öl anschwitzen. In der Zwischenzeit den Kürbis waschen, Kerne entfernen und in Stifte schneiden. Die Zucchini waschen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Den Zuckerhut der Länge nach halbieren, eine Hälfte in ca. 1cm dicke Streifen schneiden.

Die Kürbisstifte und die Zucchinischeiben zu den Zwiebeln geben und ca. 10 Minuten scharf andünsten. Dann die Zuckerhutstreifen dazu geben und noch mal mit verringerter Hitze 10 Minuten dünsten. Die Gewürze hinzugeben und mit ca. 100-150ml Wasser aufgießen. Die Saure Sahne unterrühren und die Pfanne vom Herd nehmen.

Zubereitung: ca. 20 Minuten
Kochzeit: ca. 20 Minuten

Passt hervorragend zu Reis, Couscous und Nudeln