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Mittwoch, 27. März 2024

Tischlein, deck dich...!

Hofbrief: KW 13 

Während die Gemüsevorräte schwinden melden sich aus den Folientunneln die ersten frischen Sorten – Kräuter und Schnittsalat, Rucola, Radieschen und Mangold bereichern das Sortiment.
Die Schafe gehen jetzt stundenweise auf die Weide und versorgen uns mit reichlich Milch, die in der Hofkäserei zu einer
großen Vielfalt an Frisch- und Weichkäseprodukten verarbeitet wird.

Am Montag war der Käsekessel zum ersten Mal nach langer Zeit randvoll gefüllt!

Ergänzt wird das Sortiment noch einige Wochen lang durch frisches Fleisch von den Weidelämmerndas ergibt einen reichhaltigen Ostertisch.

Termine:

Meistens machen Mitmachtage sehr hungrig.

Wir freuen uns deshalb immer über Jemanden, der/die zu 13 Uhr einen Mittagsimbiss mit Hoflebensmitteln vorbereitet. Bei Interesse bitte den Hof per Mail kontaktieren: mail@entrup119.de

  • Sa., 30. März, 10 Uhr – 13 Uhr:
    Ackertag „Rhabarber und Knoblauch jäten“ –
    Nach der Überwinterung brauchen diese Gemüsesorten ein wenig Aufmerksamkeit, um ihr Potential auszuschöpfen. Meldet Euch bitte an: https://terminplaner6.dfn.de/de/p/6588d3683a73252ad3823fe2d37ec704-619839

  • Sa., 13. April, 14.30 Uhr:
    Mitgliederversammlung derInitiative Entrup 119 e.V.“ –
    Im Anschluss an einen kleinen Hofrundgang treffen wir uns im Veranstaltungsraum für einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Nach ein paar formalen Tagesordnungspunkten soll es um die Zukunft des Vereins gehen. Ein Platz im Vorstand ist neu zu besetzen. Außerdem soll der Kreis der aktiven Mitglieder wieder wachsen, um die Bereiche Bildungsarbeit und Naturschutz weiter auszubauen. Gäste sind herzlich Willkommen!

  • Sa., 27. April, 14 Uhr:
    Demo „Wir haben es satt“ für eine nachhaltige und
    soziale Landwirtschaft –
    Treffpunkt und Start der Demoroute in Münster in der Stubengasse.
    Weitere Infos: www.wir-haben-es-satt-muenster.de
    Vom Hof planen wir eine Anreise mit Fahrrad und freuen uns, wenn Du Dich dem Fahrradkorso anschließt. Gerne per Mail abstimmen: mail@entrup119.de

Mittwoch, 6. April 2022

Ostern, Lammfleisch und Ernteabholung

Ostergruß aus dem Garten einer Entrup119-CSAlerin.


Die Osterferien stehen vor der Tür. 

Hier noch ein paar Infos für die Ernteabholung vor den Feiertagen:

  • Karfreitag ist der Hofladen geschlossen.
  • Der Hofladen ist nur am Samstag von 9:30 bis 13:00 Uhr geöffnet.
  • Der Ökomarkt auf dem Münsteraner Domplatz und der Markt in Burgsteinfurt sind auf Gründonnerstag, 14. April, 12 bis 18 Uhr vorverlegt.
  • Alternativ könnt ihr eure Ernteeinheit Samstag, den 16. April,auf dem Gärtnerhof in Altenberge abholen. 
  • Bitte gebt eine Änderung bis Dienstag, 12. April., 20 Uhr per email an uns weiter.
  • Wenn Ihr im Urlaub seid, bittet nette Menschen Eure Ernte abzuholen oder gebt uns eine Nachricht durch, wenn Ihr nicht abholen könnt: mail@entrup119.de 
  • 😀 Danke & 🌷 Frohe Ostern 🐰

 

Lammfleisch fürs Osterfest: 🐑

        Lammbraten   29,50 Euro/kg      
  • Lammhaxe      17,00 Euro/kg

    Hackfleisch     19,50 Euro/kg

    Kotteletts        19,50 Euro/kg

    Lammlachse    38,00 Euro/kg


    Lamm-Pakete

    5-kg-Paket          17,00 Euro/kg 

    ½ Lamm            15,50 Euro/kg 

    1 Lamm              14,00 Euro/kg

    Vorbestellungen: mail@entrup119.de 

    Bitte gebt Name, Telnr., Produkt, Menge und Abholhort an.

    Bezahlung bei Abholung (leider keine Kartenzahlung möglich) oder gerne nach Absprache per Überweisung.


Samstag, 26. Februar 2022

Stifado


 Seitdem wir die Orangenkiste bekommen haben, gibt es bei uns nicht nur jeden Tag leckere, saftige Orangen statt Chips zum Feierabend, sondern in fast jedes Essen kommt mindestens eine Orange. Ob die Salatsoße verfeinert werden soll, das Curry oder Schmorgerichte - der fruchtig, süße Geschmack passt so gut wie überall rein. Auch ein klassisch griechisches Gericht, konnte ich perfekt abwandeln. Die Fülle an Zwiebeln die wir im Moment in der Einheit haben kamen da auch gerade recht. Traditionell wird Lammfleisch und Schafkäse für Stifado verwendet, aber ich habe es als vegane Variante gemacht. 


Stifado
4 Personen

150 g Kritharaki (griechische Nudeln)
100 g Sojaschnetzel (Soy Strips Veganz)
2 TL Gemüsebrühe
25 kleine Schalotten (400g)
1-2 Knoblauchzehen
4 EL Rapsöl mit Buttergeschmack
200 ml Rotwein
200 ml Orangensaft
1 Dose passierte Tomaten (400 g)
1 EL Balsamicoessig
1 TL Gerstenmalz, Reissirup o.ä.
3 Lorbeerblätter
4 Nelken
2 Wacholderbeeren
3 TL Rosmarin
2 TL Oregano
1 TL Majoran
½ TL geräuchertes Paprikapulver, scharf
1-2 TL Salz
½ TL Pfeffer
100 g Feta


2 TL Gemüsebrühe in 800 ml heißem Wasser auflösen und die Sojaschnetzel darin einweichen.
Den Knoblauch schälen und klein hacken.
Die Schalotten schälen und als ganze Zwiebeln mit dem Knoblauch in einem Topf oder großen, tiefen Pfanne in heißem Öl etwas anbraten.

Mit Rotwein ablöschen, die Tomaten Sojaschnetzel mit Brühe, Orangensaft, Kritharaki, Balsamico, Gerstenmalz und die Gewürze hinzufügen und bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen bis die Nudeln weich sind. Dabei zwischendurch immer umrühren, da Kritharaki dazu neigen am Boden des Topfes zu kleben und anzubrennen.

Alternativ kann man die Nudeln auch separat kochen und zum Schluß hinzufügen.

Freitag, 18. Februar 2022

Frisches Lammfleisch ab 25. Februar

 

Nachdem unsere Lämmer den Sommer, Herbst und Großteil des Winters auf der Weide waren, müssen wir uns von einem Teil der Herde verabschieden.

Frisches Lammfleisch gib es an folgenden Terminen:

Freitag, 25. Februar und 25. März  auf dem Ökomarkt in Münster

Samstag, 26. Februar und 26. März im Hofladen in Altenberge.



Preise

Lammbraten   29,50 Euro/kg      

Lammhaxe      17,00 Euro/kg

Hackfleisch     19,50 Euro/kg

Kotteletts        19,50 Euro/kg

Lammlachse    38,00 Euro/kg


Lamm-Pakete

5-kg-Paket          17,00 Euro/kg 

½ Lamm            15,50 Euro/kg 

1 Lamm              14,00 Euro/kg

 

Vorbestellungen: mail@entrup119.de 

Bitte gebt Name, Telnr., Produkt, Menge und Abholhort an.

Bezahlung bei Abholung (leider keine Kartenzahlung möglich) oder gerne nach Absprache per Überweisung.


Donnerstag, 21. November 2019

Hofbrief: KW 47


Die Melksaison neigt sich dem Ende entgegen. Seit zwei Wochen wird nur noch ein Teil der Herde gemolken – Die Schafe, die zuletzt kaum noch Milch gaben, sind bereits im wohlverdienten Urlaub und können sich nun erholen und auf die kommende Lammzeit vorbereiten. Spätestens Ende November kommt dann auch für den Rest der Damen die melkfreie Zeit.
Die Gemüsefelder leeren sich zusehends und entsprechend voll ist auch das Lager. Zuletzt haben wir eine stolze Menge Sellerie und einen guten Schwung Zuckerhutsalat abgeerntet.
Damit wir das Gemüse besser lagern können, haben wir einen zweiten großen Gemüsekühlraum gekauft. Wir erhoffen uns weniger Lagerverluste und ein einfacheres Arbeiten.
Die Herbsternte ist einer der schönsten Momente im Anbaujahr – schließlich haben wir viele Monate darauf hingearbeitet. Auch das trübe Novemberwetter und die früh einbrechende Abenddämmerung könne unsere Stimmung nicht drücken. Soll man weinen oder lachen, wenn der feuchte Ackerboden an Kleidung und Schuhen klebt wie eine Ritterrüstung?
In der kalten Jahreszeit liefern wir immer wieder Fleisch aus. Die Jungschafe haben den ganzen Sommer auf der Weide verbracht und sind auch jetzt noch draußen, solange das Futter auf den Wiesen ausreicht. Lasst Euch das Entruper Weidelamm schmecken!
Termine:
  • Sa., 30. November, 11 – 17 Uhr:
    Adventsbasar
    an der Freien Waldorfschule in Münster-Gievenbeck;
    Kunsthandwerk, Puppen, Bücher, Edelsteine und viele andere schöne Dinge; in den Cafés und Bistros leckere Köstlichkeiten; für Kinder Aktivitäten wie Bastelstube, Bienenwachskerzen Ziehen oder Moosgärtlein Basteln.
    Der Hof ist mit einem Informations- und Verkaufsstand vor Ort.
  • Sa., 07. Dezember, 10 Uhr: Adventsfrühstück
    Brunchen, Basteln, Klönen; gerne können die liebsten Herbst- und Adventslieder mitgebracht werden

Donnerstag, 23. November 2017

Hofbrief: KW 47


Die Melksaison neigt sich dem Ende entgegen. Seit letzten Donnerstag wird nur noch ein Teil der Herde gemolken – Die Schafe, die zuletzt kaum noch Milch gaben, sind bereits im wohlverdienten Urlaub und können sich nun erholen und auf die kommende Lammzeit vorbereiten. Spätestens Ende November kommt dann auch für den Rest der Damen die melkfreie Zeit.
Die Gemüsefelder leeren sich zusehends und entsprechend voll ist auch das Kühllager. Zuletzt haben wir eine stolze Menge Sellerie, kleinen aber feinen Radicchio und auch einen guten Schwung Zuckerhutsalat eingelagert. In dieser Woche steht die Pastinakenernte an. Die Bedingungen auf dem „Pappelacker“ sind leider nicht optimal: Der stark tonhaltige Boden klebt bei Nässe sehr an Schuhen und Arbeitsgeräten. Wir wühlen uns durch.
In den Folientunneln ist der Wechsel von den Sommerkulturen zu den überwinternden Gemüsesorten geschafft. Die Hälfte der Fläche ist mit Feldsalat in acht Sätzen bepflanzt – für eine zeitlich versetzte Ernte. Die restlichen Beete teilen sich die üblichen Verdächtigen: Petersilie und Mangold, Postelein, Asiasalat, Rucola und Hirschhornwegerich. Diese frostfesten Sorten ermöglichen uns im Winter auch aus dem unbeheizten Gewächshaus eine kontinuierliche und vielfältige Ernte.
Im Winterhalbjahr wird die Auswahl beim Gemüse dennoch geringer. Dafür liefern wir in der kalten Jahreszeit immer wieder Fleisch aus. Die Jungschafe haben den ganzen Sommer auf der Weide verbracht und sind auch jetzt noch draußen, solange das Futter auf den Wiesen ausreicht. Lasst Euch das Entruper Weidelamm schmecken!
Termine:
  • 2. Dezember, 8-16 Uhr: Schafschur zu Beginn der Melkpause und als Vorbereitung auf die Lammzeit dürfen unsere kleinen Wiederkäuer zum Friseur. Der Schafscherer kommt. Gerne nehmen wir hierfür Hilfe an beim Sortieren der frisch geschorenen Wolle. Bei Interesse bitte melden!
  • 2. Dezember, 10 Uhr: Adventsfrühstück im Veranstaltungsraum
  • 2. Dezember, 11-17 Uhr: Adventsbasar in der Freien Waldorfschule Münster-Gievenbeck – wir sind mit einem Stand vertreten

Dienstag, 7. Februar 2017

Hofbrief: KW 6


Der eine oder andere Sonnentag hat schon warme Stunden gebracht und doch hat der Winter noch die Oberhand. Obwohl auch wir die warmen Tage schon sehnlichst erwarten, können wir auch dem Frost etwas Gutes abgewinnen. Die Felder und Wiesen erholen sich spürbar. Der Ackerboden krümelt schön zur ersten Bestellung im März. Die Arbeit beim Heckenschnitt, bei der Brennholzwerbung oder beim Streuen von Kompost geht bei frostigem Wetter leichter von der Hand.
Der Mitmachtag „Heckenpflege“ am vergangenen Samstag hat bei schönstem Winterwetter immerhin 10 Teilgeber auf den Hof gelockt. Mit Hilfe zweier Motorsägen und vieler, vieler Hände in dicken Lederhandschuhen konnten wir auf einer Länge von ca. 400m eine Dornenhecke zurückschneiden um stellenweise 5m Breite, die sie über den ursprünglichen Zaun gewuchert war.
Die Lammsaison verläuft in diesem Jahr besonders ruhig, es gibt kaum Komplikationen bei den Lammungen; die meisten Mutterschafe und ihre Lämmer sind wohlauf.
Wir führen das u.A. auf die konsequente Heufütterung in der Winterstallsaison zurück – Heu ist besonders wiederkäuergerecht und fördert somit die Gesundheit der Tiere.
Die Vielfalt im Gemüsesortiment nimmt jetzt spürbar ab. Einige Sorten wie Chinakohl, Radicchio oder Schmelzkohlrabi haben die Grenze der Haltbarkeit erreicht. Bei Kartoffeln und Möhren kooperieren wir traditionellerweise mit unserem Naturland-Nachbarn Heiner Wening und dem biodynamischen Knollmannshof. Dort gab es im letzten Jahr wegen zu viel Regen im Juni und zu wenig Regen im restlichen Sommer erhebliche Ernteausfälle. Die Vorräte sind schon jetzt aufgebraucht. Da wir aber nicht auf diese beiden Grundnahrungsmittel verzichten wollen, werden wir in der nächsten Zeit die CSA-Anteile mit Bio-Kartoffeln von einem regionalen Anbauer und Möhren vom Bio-Großhandel ergänzen.
Jetzt erweist es sich sehr zum Vorteil, dass unser Hof neben dem Gemüseanbau auch auf die Tierhaltung setzt: Im zeitigen Frühjahr ist die Gemüseauswahl gering („Saure-Gurken-Zeit“), die Milch wird aber wieder mehr und die Milchprodukte somit vielfältiger. Außerdem sind die Lämmer vom letzten Jahr jetzt ausgewachsen und liefern nach und nach vorzügliches Fleisch.
Vielleicht passt es ja auch ganz gut zum Winter, mehr tierische Lebensmittel zu essen. Die Vorfreude auf das frische Grün des Frühlings ist dann umso größer. Die ersten Salate und Kohlrabi sind bereits gesät, Samstag folgt die Radieschenaussaat.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Hofbrief: KW 43


Kalt und nass gehört zum goldenen Herbst dazu.
Berufbedingt verbringen wir sehr viel Zeit draußen und merken: Aus der warmen Stube erscheint es einem viel unwirtlicher, als es tatsächlich ist. Wenn man erstmal den Schritt nach draußen getan hat, warm und regendicht eingepackt, dann lässt es sich durchaus einige Zeit aushalten, besonders, wenn man sich bewegt. Auch wenn die Sonne nicht scheint, trotzdem sind wir meistens fröhlicher und wacher, wenn wir an der frischen Luft arbeiten und Licht tanken können!
Der Umbau am Remisengebäude ist mittlerweile sehr weit fortgeschritten.
Die Kläranlage ist eingebaut, die Heizung angeschlossen, auch Licht und Steckdosen gibt es schon. Ein sogenannter blower-door-Test wurde durchgeführt und bescheinigt, dass Fenster und Isolierung dicht sind. Innen sind alle Wände gestellt, wir malern fleissig. Auf dem Fußboden trocknet der Estrich, bald können Fliesen gelegt werden. Die Sanitärinstallateure schließen die Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung an und bauen im Bad die „Keramikmöbel“ ein.
Einen visuellen Eindruck vermittelt unser Bautagebuch unter http://www.entrup119.de/gaertnerhof/index.php.
Bald haben wir mehr Wohnraum auf dem Hof!
Ein Dank an dieser Stelle an Alle, die durch eine Spende oder Privatdarlehen die Heizungserneuerung und den Umbau ermöglicht haben. Ein Blick auf die Spendenuhr auf unserer Internetseite www.entrup119.de verrät den aktuellen Stand des Spendenaufkommens.
Der Butternut-Kürbis schmeckt etwas anders, als der gewohnte Hokkaido, ist aber auch sehr delikat.
Die Schale kann auch mitverzehrt werden, hat allerdings eine längere Garzeit. Alternativ kann man den Butternut der Länge nach teilen und im garen Zustand auslöffeln.
Kürbisse sind zuhause bei 15 bis 20° C bis in den Februar haltbar.
Eine Ankündigung für die nächste Woche:Die Auslieferung verschiebt sich feiertagsbedingt auf den Mittwoch (2. November).Wir liefern wieder Lammfleisch aus. Deshalb bitten wir um zeitnahe Abholung. Zur Erinnerung die Lieferzeiten:
  • Gievenbeck/Waldorfschule: 15.30 Uhr
  • Geiststraße: 16.00 Uhr
  • Von-Kluck-Straße: 16.30 Uhr
  • SternenDojo/Peter-Rosegger-Weg: 17.00 Uhr

Termine

  • Lesung: Anton Hofreiter stellt im Hofcafé sein Buch „Fleischfabrik Deutschland“ vor (27. Oktober, 18.30 Uhr)
  • Mitmachtag: Fallobst sammeln und Apfelernte auf der Streuobstwiese in Kümper (29. Oktober, 10.30 Uhr) – um Anmeldung wird gebeten
  • Mobile Saftpresse kommt zum Hof (31. Oktober, ganztags)
  • Mitmachtag: Sauerkraut zubereiten (5. November, 10.00 Uhr)

Dienstag, 22. März 2016

Hofbrief: KW 12


Vergangenen Sonntag hat astronomisch betrachtet der Frühling begonnen.
Die
Wintergemüsevorräte im Lager und auf dem Feld schwinden und manche lieb gewonnene oder auch verhasste Gemüseart wird man demnächst bis zum nächsten Herbst verabschieden dürfen. Grünkohl und Zwiebeln sind verbraucht, Rosenkohl und Rote Bete nur noch in Kleinstmengen für das eine oder andere Depot verfügbar, und auch Feldsalat und Wirsing sind nicht mehr so schön und reichlich vorhanden, wie noch vor einigen Wochen.
Kommt also spätestens jetzt die Fastenzeit für all Jene, die sich überwiegend saisonal mit Lebensmitteln vom eigenen Biohof ernähren möchten?
Zur Antwort können wir nur ein eindeutiges Jein geben. Natürlich ist die Auswahl im Augenblick vergleichsweise gering.
Schon jetzt mehrt sich aber die Vielfalt der Milchprodukte – immer mehr Lämmer sind alt genug, um von Heu allein satt zu werden, sodass der Hofkäserei von Tag zu Tag mehr Milch zur Verfügung steht. Außerdem hatten wir selten Mitte März noch so viele Jungschafe aus dem Vorjahr übrig – es wird also noch einige Male Fleisch geben. Auf dem Acker steht noch unangetastet der Winterlauch – Erntebeginn ab nächster Woche. Die Folientunnel sind reich bepflanzt mit Frühjahrskulturen wie Stielmus, Spinat, Salate, Radies, Kohlrabi, Fenchel, Spitzkohl, Broccoli – Erntebeginn teilweise schon in drei Wochen. Das Anzuchtgewächshaus steht voll mit tausenden von Setzlingen für die ersten Pflanzungen auf dem Acker – wenn möglich wollen wir schon diese Woche die Saison im Freiland eröffnen.
Mit einfachen technischen Mitteln, möglichst wenig Energieaufwand (unbeheizte Folientunnel) und einem sich ergänzenden Angebot aus Pflanzenbau und Tierhaltung versuchen wir also die Fastenzeit erträglicher zu gestalten. Wir hoffen, dass unser Konzept auch Euch überzeugt.
Zum diesjährigen Osterfeuer möchten wir hiermit herzlich einladen. Angezündet wird am Samstag, dem 26. März um 16.00 Uhr auf der Obstwiese hinter dem Haupthaus. Wie in den Vorjahren bitten wir um einen Beitrag zum gemeinsamen Buffet. Wir bauen auch einen Grill auf und stellen Getränke bereit.
Wegen der Osterfeiertage sind die Freitagsmärkte (Ökomarkt und Burgsteinfurt) auf Donnerstag, den 24. März vorverlegt, ebenso die Abholung in den Depots in Billerbeck und Nottuln. Der Hofladen und das Hofdepot öffnen nur am Samstag ihre Türen, allerdings verlängert von 9.30 bis 16.00 Uhr.
Eine Erinnerung zum Abschluss: Versucht Ech bitte bei der Abholung der Lebensmittel genauer an die empfohlen Mengen zu halten. Es häuft sich in letzter Zeit leider, dass die Mitglieder, die spät abholen, im Nachteil sind und nicht mehr alle Produkte in ausreichender Menge vorfinden.
Als Hilfsmittel gibt es Waage und Abhackliste – es funktioniert aber nur, wenn Alle mitmachen.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Hofbrief: KW 44


Häufig gestellte Fragen (Entrup-FAQ):

Warum wird so viel Mangold und Chinakohl angebaut und so wenig Broccoli?
Einige Gemüsekulturen gelingen fast immer, weil sie schnell wachsen und auch bei kühleren Temperaturen, feuchteren Bedingungen oder einem geringen Düngeniveau ansprechende Ernteergebnisse liefern.
Andere bedürfen besonderer Aufmerksamkeit und können in manchen Jahren auch schon mal misslingen, wenn zum Beispiel das Unkraut überhand nimmt, die Niederschläge nicht zum passenden Entwicklungsstadium runter kommen oder zwei Wochen zu spät gepflanzt wird. Bei über 45 verschieden Gemüsesorten gelingt es uns leider nicht, stets im richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun,
um allzeit eine ausgewogene Vielfalt anzubieten.
Wir sind jedoch stets bemüht, unseren Anbau unter Berücksichtigung der Standortbedingungen und der technischen und personellen Möglichkeiten Euren Bedürfnissen anzupassen und nehmen Wünsche und Ideen gerne entgegen.
Wann gibt es wieder Fleisch aus Entrup?
Unsere Milchschafe werden saisonal brünstig, weshalb alle Lämmer zwischen Ende Januar und Ende März geboren werden. Lammfleisch ist aber nicht das Fleisch eines neugeborenen Milchlamms; bis zu einem Alter von 12 Monaten darf das Fleisch als Lammfleisch vermarktet werden.
Unser Bestreben ist es, den Jungtieren nach 45 Tagen Zeit mit dem Mutterschaf einen möglichst langen Sommer auf der Weide zu ermöglichen, wo sie ihre artgemäßen Bedürfnisse am ehesten erfüllen können.
Die Tiere wachsen bei der Weidemast langsamer, als bei einer intensiven Getreidemast im Stall, setzen jedoch ein qualitativ sehr hochwertiges Fleisch an.
Die ersten Tiere schlachten wir im Oktober, wenn das Weidefutter schon deutlich weniger wird, die letzten im März des darauffolgenden Jahres, wenn der Platz im Stall für die neuangeborenen Lämmer benötigt wird.
Das meiste Fleisch können wir deshalb in der kalten Jahreszeit anbieten, wenn Gemüse- und Käsevielfalt abnehmen.

Termine:

Für den Donnerstag (29. Oktober) benötigen wir noch Unterstützung bei der mobilen Apfelsaftpresse. Beginn ist um 9.00 Uhr, gesaftet wird bis in den Nachmittag hinein. Mithelfen lohnt sich, auch stundenweise, bitte bis Mittwoch abend im Büro anmelden.
Samstag, 7. November, ab 10.00 Uhr: Mitmachtag – wir stellen wieder Sauerkraut her

Sonntag, 12. Oktober 2014

Schmorquitten mit würziger Lammhackfüllung (fruchtig-würzig-lecker)

Am Freitag haben wir sechs schöne Quitten vom Hof mitgenommen. Die Idee: Schmorquitten nach dem Rezept, das uns im letzten Herbst vom Hof mitgegeben wurde. Im Tiefkühler gibt es immer noch reichlich Entruper Lammhack und von der letzten Reise im Sommer nach Singapore hatten wir noch diesen interessanten Bhutan Red Rice, Reis also aus dem glücklichsten Land der Welt. Alle anderen Zutaten sind sowieso immer da. Dann also Sonntagabend statt Tatort im Fernsehen Schmorquitten im Ofen...


Zutaten für 4 Personen
3 EL Rosinen / 4 -6 Quitten / 100 g Reis / 1 mittelgroße Zwiebel / 2 EL frische Minze / 1 Knoblauchzehe / 3 EL Öl / 300 g Lammhack / 1 TL Zitronensaft / 1 Lorbeerblatt / 200 ml Weißwein (geht auch mit Gemüsebrühe) / 1 Zimtstange / Zucker / Butter für die Form / Salz, Pfeffer aus der Mühle

... da waren es nur noch 4 von 6 Schmorquitten.

So geht’s
  1. Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Rosinen in Wasser einweichen. Quitten mit einem Tuch abreiben, waschen. Auf ein Backblech legen und für etwa 10 Minuten in den Ofen geben, bis sie leicht weich sind.
  2. Den Reis halb gar kochen (dafür die angegebene Kochzeit halbieren). Die Zwiebel schälen und hacken. Den Knoblauch schälen und hacken. Rosinen abgießen.
  3. In einer Pfanne oder einem Topf (Bräter geht auch) Zwiebeln und Knoblauch in Öl glasig dünsten. Lammhack dazugeben und krümelig anbraten. Mit der Hälfte des Weins (oder der Gemüsebrühe) ablöschen. Rosinen, Kräuter, Zitronensaft, Lorbeerblatt und Zimtstange zugeben und köcheln lassen.
  4. Von den oberen Enden der Quitten ein Stück abschneiden. Quitten mit einem Löffel aushöhlen (geht gut mit einem Apfelausstecher).
  5. Form einfetten, Quitten hineinsetzen. Lammhack mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Zucker würzen. Knoblauch, Lorbeerblatt und Zimtstange aus der Pfanne nehmen. Reis zu dem Fleisch geben und mischen. Mischung in die Quitten füllen, den Rest in die Form. Restliche Gemüsebrühe oder Wein angießen und im Ofen 40-50 Minuten schmoren. Ggf. ab und zu Wein (oder Gemüsebrühe) dazu gießen.

Anmerkungen
Sehr einfach zuzubereiten. Quitten, Zwiebeln und Lammhack sind vom Hof. Quitten, Lammhack und Reis ergeben ein fruchtig-herbes Dreierlei.