Posts mit dem Label Heckenpflege werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Heckenpflege werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 23. März 2023

April im März

Hofbrief: KW 12 

Nachdem der März uns an einigen wenigen Tagen mit Wärme und Sonne verwöhnt hat, geht es jetzt wieder mit unbeständigem Wetter weiter. Frühblüher wie Schneeglöckchen, Krokusse und Narzissen und auch die Salweiden erfreuen das farbhungrige Auge. Der Vogelchor versucht am Morgen für gute Laune zu sorgen.


Wir würden gerne in die Anbau- und Weidesaison
starten, Wiesen schleppen und nachsäen, den Gemüseacker vorbereiten... Jetzt müssen wir uns aber noch in Geduld üben – die Flächen sind noch zu nass, gerade auf den lehmigen Böden. Dafür können wir dann mit einem etwas besseren Grundwasservorrat rechnen, als in den letzten Jahren.

In der Zwischenzeit häckseln wir den Gehölzschnitt aus den Hecken und Knicks, misten den Schafstall aus, säen Tausende von Jungpflanzentöpfchen aus, räumen die abgeernteten Beete von Rosenkohl, Grünkohl und Feldsalat. An der Baustelle für die neue Scheune muss ein Graben mit Versorgungsleitungen wieder verschlossen werden. In Wald und Hecken wird das im Winter geschlagene Brennholz gespalten und aufgesetzt. Auch die Hoffest-Planung beschäftigt uns an diversen Stellen.

Wer Samstag Vormittag nichts vorhat, kann gerne noch spontan zu der Hofführung und Jahresversammlung der Initiative Entrup 119 e.V: dazustoßen (siehe unten). Wir freuen uns auf Euer Interesse!

Termine:

  • Sa., 25. März, 11.00 Uhr:
    Mitgliederversammlung der Initiative Entrup 119 e.V.
    Bei einer Hofführung sehen wir den aktuellen Stand der Baumaßnahmen – Renovierung Scheune, Neubau Maschinenunterstand und Bewässerungsteich. Dazu gibt es einen Blick in die Folientunnel, den Stall und vielleicht auch schon auf die erste Obstblüte. Wir berichten von der Entwicklung in der Landwirtschaft und von der Bildungsarbeit im letzten Jahr. Gäste sind herzlich willkommen!

  • So., 14. Mai, 11.00 – 17.00 Uhr:
    Hoffest zu Muttertag –
    Vorführungen zu Schafschur und Arbeitspferden auf dem Gemüseacker, Rundgänge durch die Gärtnerei, Live-Musik, buntes Kinderprogramm mit Schminken, Hofolympiade, Stockbrot, Kräutersalz herstellen
    Infostände: Vamos!, Grüner Weiler
    für das leibliche Wohl: Spezialitäten vom Hofgrill, Kaffee und selbsgebackener Kuchen, leckere Biolimo
    für die Anreise: Fahrradtour von Münster zum Hof

Donnerstag, 17. März 2022

Osterfeuer und der Klimaschutz

Das Holz, das bei der Heckenpflege anfällt, können wir im Betrieb sinnvoll verwenden: Die dickeren Abschnitte verfeuern wir als Meterholz in unserer zentralen Holzheizung. Das dünnere Holz haben wir bis vor ein paar Jahren zu einem großem Haufen zusammen gefahren und zu Ostern ein großes Feuer gemacht.

Fürs ökologische Gewissen ist es aber wesentlich besser, aus den vielen dünnen Zweigen Hackschnitzel zu machen und sie zum Einstreuen im Pferdestall zu verwenden. Im Pferdemist wird das Holz zu stabilem Humus gebunden und damit das Kohlendioxid für mehrere Jahre im Boden gespeichert.
Dieses
Wochenende haben wir das Kleinholz aus den Hecken gehäckselt.
Für das gemütliche Osterfeuer finden sich dennoch immer ein paar trockene Scheite. Traditionen muss man pflegen... ;-)

Mit dem Frühjahr kommt auch die Bildungsarbeit auf dem Hof wieder in Gang: Am Dienstag war eine Gruppe Vorschulkinder da, um Bekanntschaft mit den Lämmern zu machen und die ersten grünen Kräuter des Frühlings zu einem leckeren Bärlauchquark zu verarbeiten. Anfang April kommen Oberstufenschüler von einem Berufskolleg, um im Fach „Gesellschaftslehre“ an einem praktischen Beispiel nachhaltige Landwirtschaft und alternative Wirtschaftsformen kennenzulernen.

Seit letzter Woche macht Sebastian unser Hofteam komplett. Nach diversen Praktika in Norwegen und Großbritannien beginnt er jetzt die Ausbildung bei uns in der Landwirtschaft. Wir wünschen einen guten Start!

Donnerstag, 10. März 2022

Viel zu tun...

Hofbrief: KW 10 

Weiterhin Sonnenschein von früh bis spät – das münsterländer Wetter lässt sich mal wieder gut aushalten. Die Tage werden immer länger. Die Böden auf Äckern und Wiesen trocknen rasant. Die Arbeitsbedingungen werden angenehmer. Das ist auch gut so, denn im Frühjahr gibt es genug zu tun:

Wir räumen den Heckenschnitt auf, sägen, spalten und häckseln. Die Wiesen werden abgeschleppt, um Maulwurfshügel einzuebnen. Auf den Gemüsefeldern gibt es endlich wieder Arbeit für die Zugpferde: Kalk streuen, pflügen, grubbern, eggen, Dämme aufwerfen für die ersten Pflanzungen. Nach der langen Winterruhe müssen die Pferde erst wieder Kondition aufbauen. Auf den Weideflächen werden Zäune ausgebessert, damit die Schafe wieder stundenweise auf die Weide gehen können – noch ist das Futter auf der Weide knapp und die Bakterien im Pansen müssen sich erst wieder auf frisches Gras einstellen.

Bei dem sonnigen Wetter können wir die Tierkontrolle auf weiter entfernt liegenden Weideflächen mit dem neuen Lastenfahrrad erledigen. Auf der Transportpritsche lässt sich mühelos die tägliche Ration Wasser, Salz und Mineralfutter transportieren. Bei den aktuell enormen Kraftstoffpreisen können wir an der Stelle täglich Diesel einsparen – und immerhin ca. 20km weniger Auto fahren.

Donnerstag, 3. Februar 2022

Hofbrief: KW 5 - Achtsam sein bei der Stallarbeit und mit der Säge in der Hand

Die Lammzeit ist in vollem Gange, an manchen Tagen sind zehn Geburten zu betreuen. Auch wenn bis jetzt kaum größere Komplikationen aufgetreten sind, so ist es doch immer von Vorteil, wenn Jemand ein Auge auf Mütter und Kinder hat. Gesunde Lämmer sind schon eine halbe Stunde nach der Geburt auf den Beinen, lassen sich von ihrer Mama trocken schlecken und suchen die warme Muttermilch.

Manchmal müssen wir etwas nachhelfen, denn ein hungriges Lamm kühlt schnell aus an der kalten Februarluft. Außerdem sind sie nach der Geburt zunächst schutzlos diversen Keimen und Erregern ausgeliefert. Die erste Muttermilch, das Kolostrum, enthält sehr viele Immunstoffe und so kann ein gut trinkendes Lamm in den ersten 24h nach der Geburt eine stabile Immunabwehr aufbauen.
Wir versuchen also Jedes der mittlerweile fast hundert Lämmer gut im Blick zu behalten, besonders die ganz kleinen. Und das ist in dem Gewusel gar nicht so einfach.

Bei der Heckenpflege entnehmen wir hauptsächlich die dicken, älteren Stämme von Erlen, Eschen und Weiden. Die Hecke ist danach etwas lichter, sodass die angrenzenden Wiesen- und Ackerflächen weniger beschattet werden. Das dickere Holz können wir für unsere Scheitholzheizung nutzen und damit komplett auf Öl- oder Gasfeuerung verzichten. Die meisten Sträucher und Bäume treiben aus dem Wurzelstock wieder aus: Es bildet sich in den nächsten Jahren eine Vielzahl von neuen, dichtbelaubten Trieben. Was im Winter nach Kahlschlag aussieht, verwandelt sich oft schon im nächsten Sommer in eine dichte Hecke.
Mit einem Bagger oder einem Kreissägen-Ausleger am Traktor ließe sich eine Hecke wesentlich schneller auf den Stock setzen. Der
gute Wiederaustrieb und die hohe Strukturvielfalt – förderlich für die Artenvielfalt – lassen sich aber nur mit einem schonenden und selektiven Rückschnitt der Hecke erreichen.

Donnerstag, 20. Januar 2022

Hofbrief: KW 3 - Es wird nicht langweilig...

Auch wenn mittlerweile fast täglich neue Lämmer auf die Welt kommen und bereits wieder zwei mal täglich eine kleine Anzahl Schafe gemolken wird, bleibt aktuell noch Zeit für spannende Winterarbeiten:

  • Ein Anhänger für Pferdezug wird verkehrssicher gemacht, um bspw. Brennholz aus dem Wald oder aus den Hecken holen zu können.

  • Ein altes Pferde-Vielfachgerät für den Gemüsebau wurde angeschafft und wird jetzt ordentlich hergerichtet, um im Sommer die Gemüsereihen besser anhäufeln und hacken zu können.

  • Eine große Ladung Brennholz für den nächsten Winter wurde aufgearbeitet.

  • Auf den Streuobstwiesen wurden die Bäume geschnitten, einige wenige Bäume neu gepflanzt, Baumscheiben vom Aufwuchs befreit und der Verbissschutz in Stand gesetzt.

  • In den Hecken rund um die Gemüsefelder entnehmen wir weiter größere Erlen, Eschen und Weiden. Das dickere Holz sägen wir für den Ofen auf, das Astwerk wird gehäckselt und im Pferdestall eingestreut.

  • Einige kleinere Renovierungsarbeiten erwarten uns rund um die Käserei, die Bäckerei und die Gemeinschaftsräume.

Die kommende Anbausaison rückt derweil näher: Bei der Anbauplanung entsteht schon ein inneres Bild vom kommenden Sommer. Die ersten Gemüseaussaaten stehen an. Dazu passen die allerersten zaghaften Frühlingsboten. Haselkätzchen blühen, Rhabarber und Schnittlauch fangen langsam wieder an zu treiben. Ein ungeheizter Folientunnel erwärmt sich an einem klaren Januartag auf 20°C!

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Hofbrief: KW 49 - Viel zu tun auch im Winter...

und ewig hält das Provisorium oder was lange währt wird endlich gut: Der Schafstall wurde vor mittlerweile zehn Jahren gebaut. Was wir damals im Winter 2011/12 nicht geschafft haben, ist das Pflastern der Zufahrten zu den Toren. Notdürftig wurde der Bereich mit Schotter aufgefüllt und verdichtet. Und das war so gut, dass es die ganzen Jahre gut gehalten hat. Täglich laufen 100 Schafe auf dem Weg zum Melkstand drüber, der Traktor fährt darauf beim Ausmisten oder beim Futter in den Stall setzen. Einziges Manko: Die Fläche ist schwierig sauber zu halten. Jetzt war endlich mal die Zeit da, um diesen Bereich schön zu machen. Eine Baustelle weniger…

Neben der Stallroutine und der Gemüseernte haben wir Zeit, um einige Obstbäume nachzupflanzen und die Bäume auf der Streuobstwiese in Kümper zu schneiden. Weiterhin müssen wir dringend unseren Brennholzvorrat auffüllen. Mehrere neu gepflanzte Hecken sind mittlerweile so groß, dass wir die Umzäunung abbauen sollten, welche die Sträucher in den letzten Jahren vor Wildverbiss geschützt hat. Den Zaun können wir dann für die letzten Winter neu gepflanzte Hecke verwenden. Dazu wartet im Büro die Gemüse-Anbauplanung. Und in der Werkstatt diverse Reparaturen. In der Käserei wird in der milchfreien Zeit renoviert. Der Winter ist zu kurz!


Donnerstag, 25. November 2021

Hofbrief: KW 47 - Holz ist Wärme ist Licht...

Die Motorsäge ist wieder im Einsatz: Wenn die Arbeit auf dem Gemüseacker und im Stall weniger wird und die Bäume und Sträucher ihre Blätter abgeworfen haben, widmen wir uns der Brennholzwerbung und der Heckenpflege. Auf dem Hof wird der zentrale Heizkessel für Warmwasser und Heizung ausschließlich mit Scheitholz beschickt.

Ein Teil des Brennholzes fällt bei der Heckenpflege an: Alle fünf bis zehn Jahre können wir abschnittsweise die Weiden, Erlen und Eschen auf den Stock setzen. Das Tolle daran: Die Bäume treiben bei sachgerechtem Schnitt wieder aus und in fünf bis zehn Jahren sehen wir uns wieder! Zusätzlich lässt die Natur immer wieder Pappeln und Birken keimen – die wachsen so schnell, dass wir kein schlechtes Gewissen haben müssen. Sträucher wie Heckenrose, Schlehe, Holunder, Weißdorn oder Hasel behandeln wir dagegen möglichst schonend, stutzen sie höchstens etwas zurecht. Sie wachsen wesentlich langsamer, bieten vielen Lebewesen Wohnung und Nahrung und haben kaum negative Auswirkungen auf angrenzende landwirtschaftliche Nutzflächen. Insgesamt wachsen mehrere Kilometer Hecke rund um unsere Äcker und Wiesen. Gesägt werden darf nur im Zeitraum von Oktober bis Februar. Wir nehmen uns jeden Winter einzelne Abschnitte der Hecken vor. So entsteht eine große Vielfalt aus kurzen und schmalen, mittelgroßen sowie breiten Abschnitten mit hohen Einzelbäumen – da fühlen sich viele Tiere wohl.

Ein anderer Teil des Brennholzes kommt aus unserem kleinen Waldstück in Hofnähe. In den letzten Jahren haben wir vor Allem Holz aus Durchforstung und Sturmholz aufgearbeitet. Um den Wald nicht zu übernutzen, können wir nur so viel einschlagen, wie Holz nachwächst. Stellenweise pflanzen wir trockenheitstolerante Jungbäume nach. Woanders erneuert sich der Baumbestand sehr gut durch Naturverjüngung.

Als dritte Brennholzquelle erfragen wir beim Förster, wo in erreichbarer Entfernung Bäume eingeschlagen werden können. Teilweise werben wir das Holz selber, teils lassen wir uns die Stämme anliefern und sägen und spalten das Holz auf dem Hof.

Seit ca. fünf Jahren haben wir eine relativ effiziente Scheitholzheizung mit großen Warmwasserspeichern, ergänzt durch Solarthermie auf dem Dach. Der nächste Schritt, um unseren Verbrauch zu senken: Diese Woche werden im Erdgeschoss des Haupthauses endlich moderne dreifach verglaste Fenster eingebaut.

Termine:

  • Sa., 27. November:
    Jahresversammlung der „Gärtnerhof Entrup eG.“

    verschoben auf 2022

Donnerstag, 18. März 2021

Hofbrief: KW 11 - Bald kommt der Frühling!

Noch fühlt sich das nicht so an, aber der Frühling naht.
Sobald die Wiesen wieder trocken genug sind, wollen wir das abgesägte
Holz von den Kopfweiden und aus den Hecken häckseln. Die Hackschnitzel sollen nach und nach im Pferdestall als Einstreu dienen. Zusammen mit Pferdemist und Stroh ergibt das einen guten, Humus bildenden Kompost.
Dann kann es nächste Woche hoffentlich mit den Frühjahrsarbeiten losgehen:
Maulwurfshügel einebnen auf den Wiesen, Bodenbearbeitung auf den Ackerflächen. Die Schafe und Pferde sehnen sich nach der Weide, die Gemüsejungpflanzen wollen den Gemüseacker kennen lernen.

Das Hofteam hat seit dieser Woche Verstärkung in der Gärtnerei bekommen. Linda freut sich nach ihrem Biologiestudium und der gärtnerischen Ausbildung in Süddeutschland auf die Arbeit hier im hohen Norden. Wir wünschen einen guten Start!

Wir renovieren die Hofbäckerei. Neben Fliesen legen, verputzen und streichen bleibt leider kein Platz fürs Backen. Deshalb enthält der Ernteanteil diese Woche ein Brot vom Knufbäcker aus Voltlage bei Osnabrück.

Donnerstag, 14. Januar 2021

Hofbrief: KW 2 - Winterarbeiten, Käsereistelle, Kuhmilchprodukte

Zu tun gibt es auch Anfang Januar genug auf dem Hof. Zunächst die Routinearbeiten – Tiere versorgen, Gemüse ernten, Brot backen und die Vermarktung. Die Lammzeit ist arbeitsreich – Geburten begleiten und schwächere Lämmer versorgen – auch mal abseits des nine-to-five-Arbeitstages.

Dann müssen aufgeschobene Reparaturen an den Maschinen und Renovierungsarbeiten an den Gebäuden erledigt werden. Bis Ende Februar dürfen wir Hecken und Kopfbäume schneiden und im Wald Bäume fällen, um Brennholz einzulagern. Die Gemüseanbau-Planung sollte auch bis Februar fertig sein – die ersten Aussaaten beginnen bald.
Ein wenig Zeit bleibt doch noch, um sich weiterzubilden, Abläufe zu durchdenken oder auch für die Planung größeren Bauvorhaben wie des neuen Bewässerungssystems – und dann ist die dunkle Jahreszeit schnell rum...

Für die frei werdende Käsereistelle war diese Woche noch eine zweite Bewerberin zum Kennenlernen und Mitarbeiten auf dem Hof. Da unsere Milchschafe im Moment trocken stehen, haben wir noch einmal Kuhmilch vom Biolandbetrieb Brockmann-Könemann aus Greven geholt, um die Käserei auch in Betrieb zeigen zu können. Entstanden ist eine Menge Kuhmilch-Frischkäse, -Camembert und -Taler – eine willkommene Bereicherung für die Ernteanteile im Winter.

Donnerstag, 27. Februar 2020

Hofbrief: KW 9 - Frühjahrsläuten, Verabschiedung von Ole und Nico


Die Schneeglöckchen und Krokusse blühen und der Holunder treibt bereits die ersten Blätter aus. Die Zugvögel kommen wieder. Das Tageslicht bleibt spürbar länger, der stürmische Wind vertreibt die Winterstarre.
Wir nutzen die
verbliebenen Februartage, um wuchernde Hecken zu stutzen und Kopfweiden zu schneiden. Ab März sind die Sträucher tabu, weil die Vögel wieder mit dem Nestbau beginnen und dabei ungestört bleiben sollen.
Ende Februar steht ein Wechsel bei den Auszubildenden an.
Nico schließt sein erstes Lehrjahr ab, hat sich aber entschieden, die Ausbildung zum Landwirt nicht weiterzumachen. Wir danken für das vergangene Jahr, für Deine stets gute Laune und das Hinterfragen!
Ole wird nach Schulpraktikum, beruflichem Grundjahr, einem Jahr als CSA-Tourfahrer und dem vergangenen ersten Lehrjahr der Landwirtschaft den Rücken kehren. Herzlichen Dank auch Dir für Dein selbstbewusstes Arbeiten, die vielen Stunden auf dem Schlepper und die viele Energie!
Ab März bilden wir wieder zwei junge Menschen aus – Namen gibt‘s im nächsten Hofbrief...
Termine:

Mittwoch, 5. Februar 2020

Hofbrief: KW 6 - Mistlager, Möhren, zusätzlicher Mitmachtag "Heckenpflege"


Am Montag begannen die Bauarbeiten für die neue Überdachung und Mistlagerstätte am Schafstall. Zunächst wird die Zufahrt befestigt, die Baustelle eingemessen und die ersten Fundamente für die Dachkonstruktion gesetzt. Wir versuchen den Baufortschritt zu dokumentieren – siehe https://www.entrup119.de/initiative/baumassnahme-2020.php
An dieser Stelle sei ein herzliches Dankeschön für die vielen Spenden ausgesprochen,
die bereits ein Viertel der voraussichtlichen Baukosten finanzieren!
Zur Ergänzung unseres Sortiments haben wir letzte Woche ca. 1500kg Möhren beim CSA-Hof Pente erworben. Im dortigen Gemüsegarten wird ein Teil der Bodenbearbeitung und der Pflege ebenso wie bei uns mit Pferdestärken erledigt. Außerdem achten die GärtnerInnen bei der Sortenwahl auf samenfeste, d.h. nachbaufähige Sorten; bei den Möhren mit der ungewöhnlichen, konischen Form handelt es sich um die Sorte „Oxhella“.
Im März beginnen viele Vogelarten mit Nestbau und Brut und dürfen nicht mehr gestört werden. Mit dem Frühling kommt auch die arbeitsreiche Zeit auf den Äckern und Wiesen – deshalb ist Februar der letzte Monat, der uns für den Hecken- und Gehölzschnitt zur Verfügung steht. Beachtet deshalb bitte den zusätzlichen Mitmachtag am 08.02.!
Termine:
  • Sa., 08. Februar, 10:30 – 13 Uhr:
    Mitmachtag „Heckenpflege“

    Hecken sind wichtige Lebensräume für Insekten und Vögel und bringen Vielfalt in die Agrarlandschaft.
    Wieder liegt der Schwerpunkt auf der Obstwiese in Kümper. Wir verjüngen Abschnitt für Abschnitt die Sträucher und schneiden die Kopfweiden. Zum Verräumen des Gehölzschnitts brauchen wir viele helfende Hände.
    Bei Bedarf besteht eine Mitfahrtgelegenheit vom Hof nach Kümper und zurück.
    Für die stärkende Pause bringen wir eine warme Suppe mit.
    Anmeldung erwünscht: https://terminplaner4.dfn.de/IlhYayLAaf3G2Z6X
  • Sa., 07. März, 10 Uhr:
    Mitmachtag „Obstbäume
    pflanzen
    Auf unserer Streuobstwiese gibt es noch Lücken: Wir pflanzen Hochstamm-Obstbäume – für mehr Vielfalt und Geschmack! Anmeldung: mail@entrup119.de

Dienstag, 28. Januar 2020

Hofbrief: KW 5 - Obstbaumschnitt; Mitmachtag in Kümper


Letzte Woche haben drei Gärtner von einem Fachbetrieb in Havixbeck die Obstbäume bei uns am Hof geschnitten. Diese Woche kommt die Streuobstwiese in Kümper an die Reihe (siehe unten).
Der Winterschnitt ist möglich bei den Apfel-/Birn- und Quittenbäumen sowie auch bei den Zwetschgenbäumen. Die Kirschbäume müssen sich noch gedulden – sie werden unmittelbar nach der Ernte
im Sommer beschnitten.
Die letzte CSA-Mitgliederversammlung hat beschlossen, d
ie Obstbaumpflege an einen Fachbetrieb zu vergeben, weil die Hofmitarbeiter auch im Winter ausgelastet sind und der Baumschnitt seit Jahren nicht geschafft worden ist. Gut gepflegte Obstgehölze bringen reichere Ernte, die Früchte sind besser ausgereift und die Lebensdauer der Bäume kann nahezu verdoppelt werden.
Kostenlos ist die professionelle Baumpflege natürlich nicht – es sind ca. 100 Bäume zu schneiden. Die drei Obstgärtner sind ca. 5 Tage im Einsatz. Der Rechnungsbetrag wird im laufenden Geschäftsjahr auf der Kostenseite verbucht – für die Zukunft werden wir gemeinsam entscheiden, ob wir uns die Streuobstwirtschaft leisten wollen.
Termine:
  • Sa., 01. Februar, 10:30 – 13 Uhr:
    Mitmachtag „Heckenpflege“

    Hecken sind wichtige Lebensräume für Insekten und Vögel und bringen Vielfalt in die Agrarlandschaft.
    Diesmal liegt der Schwerpunkt auf der Obstwiese in Kümper. Wir verjüngen Abschnitt für Abschnitt die Sträucher und schneiden die Kopfweiden. Zum Verräumen des Gehölzschnitts und der Obstbaumzweige brauchen wir viele helfende Hände.
    Bei Bedarf besteht eine Mitfahrtgelegenheit vom Hof nach Kümper und zurück.
    Alle HelferInnen sind herzlich zum gemeinsamen Mittagessen in der Hofküche eingeladen.
    Anmeldung erwünscht: https://terminplaner4.dfn.de/HUYcn2VkDFoxxccv