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Freitag, 30. Juni 2023

Der Jäte-Juli beginnt

Hofbrief: KW 26 

Eben erst war Sommeranfang, wir bereiten aber schon die Gemüseversorgung für den Herbst und Winter vor. Auf unserer Pachtfläche in Nordwalde haben Weißkohl, Rotkohl und Wirsing gepflanzt.
Weil Wasser der wichtigste Nährstoff im Pflanzenbau ist und auf regelmäßige Niederschläge leider kein Verlass ist, verlegen wir nach der Pflanzung an jede Pflanzreihe sogenannte Tropfschläuche.

Dieses Bewässerungssystem ist Standard im Sommeranbau im Gewächshaus. In trockenen Ländern wie Spanien und Israel wird es auch im Freiland angewandt, weil es das Wasser direkt an die Pflanzenwurzel bringt und der Wasserbedarf wesentlich geringer ist als bei gewöhnlicher Beregnung. Obwohl die Tropfbewässerung für uns mehr Arbeit bedeutet, müssen wir Wasser sparen und vielfältige Techniken ausprobieren. Nach dem Verlegen der Schläuche wird zwischen den Gemüsepflanzen eine Mulchschicht ausgebracht, um die Bodenoberfläche vor Austrocknung zu schützen und auf Hacken und Jäten verzichten zu können.

Der Jäte-Juli beginnt – die kommenden Ackertage, jeweils von 10 bis 13 Uhr:

  • Sa., 01. Juli: Ackertag „Zwiebeln jäten“

  • Sa., 08. Juli: Ackertag „Knollensellerie jäten“

  • Sa., 15. Juli: Ackertag „Fruchtgemüse jäten“

  • Sa., 22. Juli: Ackertag „Rote Bete jäten“

Bitte meldet Euch über folgenden Link an, damit wir besser planen können: https://nuudel.digitalcourage.de/9LYG7UWppj41ABIR


 

Freitag, 29. Juli 2022

Passen Bedarf und Angebot zueinander?

Hofbrief: KW 30 

Für den kommenden Samstag laden wir herzlich zu einer gemeinschaftlichen Ernteaktion ein (30. Juli, 10 Uhr). Die Zwiebeln sind erntereif. Noch lassen sie sich gut am Schopf packen und rausziehen.
Wer macht mit bei der ersten Lagergemüsernte dieses Sommers?
Bitte anmelden:
https://terminplaner6.dfn.de/p/ff4c9c8046b805d38c7f01209b1dfb15-17999

Eine gute Ernte kann auch schnell zu Überfluss und Frust führen. Bei schnell verderblichen Früchten wie Gurken und Zucchini passt der persönliche Bedarf nicht immer zum Angebot aus dem Entruper Garten. Glücklicherweise wurde in unserer Community in den letzten Jahren ein reicher Rezepteschatz gesammelt – veröffentlicht im Blog (https://entrup119.blogspot.com/). Einfach in der Suche „Zucchini“ oder „Gurken“ eingeben.

Nachhaltig.zusammen.wachsen. lautet das Motto der diesjährigen Münsteraner Tage der Nachhaltigkeit vom 13. – 20. August. Wir beteiligen uns wie folgt:

  • Am Samstag, dem 13.08. bieten wir von 15-17 Uhr eine Hofführung auf dem Gärtnerhof Entrup an.

  • Am Samstag, dem 20.08. sind wir von 13-18 Uhr mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten auf dem Hafenplatz präsent.

Samstag, 26. Februar 2022

Stifado


 Seitdem wir die Orangenkiste bekommen haben, gibt es bei uns nicht nur jeden Tag leckere, saftige Orangen statt Chips zum Feierabend, sondern in fast jedes Essen kommt mindestens eine Orange. Ob die Salatsoße verfeinert werden soll, das Curry oder Schmorgerichte - der fruchtig, süße Geschmack passt so gut wie überall rein. Auch ein klassisch griechisches Gericht, konnte ich perfekt abwandeln. Die Fülle an Zwiebeln die wir im Moment in der Einheit haben kamen da auch gerade recht. Traditionell wird Lammfleisch und Schafkäse für Stifado verwendet, aber ich habe es als vegane Variante gemacht. 


Stifado
4 Personen

150 g Kritharaki (griechische Nudeln)
100 g Sojaschnetzel (Soy Strips Veganz)
2 TL Gemüsebrühe
25 kleine Schalotten (400g)
1-2 Knoblauchzehen
4 EL Rapsöl mit Buttergeschmack
200 ml Rotwein
200 ml Orangensaft
1 Dose passierte Tomaten (400 g)
1 EL Balsamicoessig
1 TL Gerstenmalz, Reissirup o.ä.
3 Lorbeerblätter
4 Nelken
2 Wacholderbeeren
3 TL Rosmarin
2 TL Oregano
1 TL Majoran
½ TL geräuchertes Paprikapulver, scharf
1-2 TL Salz
½ TL Pfeffer
100 g Feta


2 TL Gemüsebrühe in 800 ml heißem Wasser auflösen und die Sojaschnetzel darin einweichen.
Den Knoblauch schälen und klein hacken.
Die Schalotten schälen und als ganze Zwiebeln mit dem Knoblauch in einem Topf oder großen, tiefen Pfanne in heißem Öl etwas anbraten.

Mit Rotwein ablöschen, die Tomaten Sojaschnetzel mit Brühe, Orangensaft, Kritharaki, Balsamico, Gerstenmalz und die Gewürze hinzufügen und bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen bis die Nudeln weich sind. Dabei zwischendurch immer umrühren, da Kritharaki dazu neigen am Boden des Topfes zu kleben und anzubrennen.

Alternativ kann man die Nudeln auch separat kochen und zum Schluß hinzufügen.

Donnerstag, 13. August 2020

Hofbrief: KW 33 - Sommerhitze, Zwiebelernte, Auszubildende


Die Hitze macht Mensch und Tier (und Pflanze) zu schaffen. Die Gemüseernte und die Arbeit in den Folientunneln versuchen wir möglichst am Vormittag zu erledigen. Auf dem Feld laufen die letzten Pflanzungen; dazu erwartet uns wieder ganz viel Hack- und Jätearbeit – so kommt die Gärtnerin zu ihrem Strohhut…
Die Pferde arbeiten nach Möglichkeit nicht in der Mittagshitze. Die Schafe wiederkäuen tagsüber im schattigen Stall und gehen über Nacht auf die Weide. Der Zuckermais und die Zucchini fühlen sich wohl, während Sellerie, Porree oder Kopfkohl sehnsüchtig aufs Wasser warten. Setzlinge wachsen nur an, wenn wir sie üppig beregnen.
Das erste Lagergemüse ist bereits geerntet: Die Zwiebeln, vielen persönlich bekannt von einem der Jäte-Ackertage, liegen jetzt auf dem Dachboden über der Hofwerkstatt und trocknen.
Die Haupterntesaison von Lagergemüse beginnt dann aber erst Ende September mit Kürbis.
Und wieder ein Abschied: Nach einem Jahr Ausbildung ist Lotta weitergezogen. Wir bedanken uns für die treue Mitarbeit und Deinen besonderen Blick für die Schafe. Alles Gute!
Seit Montag ist Karo für ihr 3. Lehrjahr bei uns. Sie macht die staatliche Ausbildung zur Landwirtin.

Donnerstag, 9. Juli 2020

Hofbrief: KW 28 - Jäten im Dreierpack


Über‘s Jäten ist ja schon Vieles gesagt und geschrieben worden…
Die Mitmachaktion
en der vergangenen zwei Samstage haben viel gebracht. Die stark verkrauteten Möhren und Zwiebelreihen wurden zu ca. zwei Dritteln fertig gejätet – ein guter Erfolg!
Wir hoffen, dass alle HelferInnen eine gute Zeit hatten –
gemeinsam schafft mensch mehr
Wer
bisher nicht kommen konnte, ist herzlich zu den folgenden drei Samstagen eingeladen; nach Absprache auch individuell zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit; zu jäten gibt es genug ;-)

Termine:
  • Sa., 11. Juli, 10 – 13 Uhr: AckertagJäten“
    Sonne und Regen im Wechsel begleiten uns die letzten beiden Wochen – ideale Wachstumsbedingungen für Beikräuter in den Gemüsebeeten. Diese Woche wollen wir beim Jäten von Zwiebeln und Sommerlauch weiterkommen. Seid ihr dabei?
    Bitte meldet Euch an:
    https://terminplaner.dfn.de/EjlxFG2oS7WoAebE
    Schreibt auch dazu, ob Ihr zum Mittagessen bleibt.
  • Sa., 18. Juli, 10 – 13 Uhr: AckertagJäten“
    Weiter geht es beim Knollensellerie. Zehn Reihen verschwinden in einem Meer von Grün. Da hilft nur Ruhe bewahren und Hand anlegen!
    Anmeldung:

    https://terminplaner.dfn.de/EjlxFG2oS7WoAebE
  • Sa., 25. Juli, 10 – 13 Uhr: AckertagJäten“
    und zum Dritten! Der Herbstporree hat diesmal das große Los gezogen und freut sich, Euch kennenzulernen.
    Anmeldung:
    https://terminplaner.dfn.de/EjlxFG2oS7WoAebE

Donnerstag, 2. Juli 2020

Hofbrief: KW 27 - Ackertag "Jäten", biodynamische Ausbildung, Heuernte


In der letzten Woche war eine Gruppe Lehrlinge der Ausbildung im biologisch-dynamischen Landbau für mehrere Tage bei uns auf dem Hof. Schwerpunkte des Lehrgangs waren Schafhaltung, Pferdearbeit auf dem Acker sowie die Vermarktung über die CSA / Solidarische Landwirtschaft. Zum Abschluss gab es noch einen Sensenkurs mit Werkzeugkunde und praktischem Teil.
Positiv durften wir erleben, dass unser Wissen bei der jüngeren Generation auf Interesse (und auch Begeisterung) trifft – das gibt Kraft!
Gleichzeitig wurde bei dem trockenen Wetter der erste Heuschnitt auf unseren Naturschutzflächen eingefahren. In Hofnähe haben wir einige Hektar Wiesen und Weiden gepachtet, die nicht gedüngt und erst ab Mitte Juni gemäht werden dürfen. Die Grünlandflächen bekommen seit Jahren keine Stallmistdüngung – dadurch nimmt der Mengenertrag ab, während die Vielfalt an Gräsern und Kräutern zunimmt.
Der späte erste Schnitt – das erste Heu für die Milchschafe mähen wir schon in der ersten Maihälfte – ist sehr stängelig und faserreich. Als Pferdefutter eignet sich das Futter bestens. Vor Mitte Juni haben viele bodenbrütende Vögel somit die Gelegenheit, ihren Nachwuchs aufzuziehen.
Termine:
  • Sa., 04. Juli, 10 – 13 Uhr: AckertagJäten“
    Wieder gibt es am Samstag die Gelegenheit, durch ein paar Stunden Arbeit die Ernteerträge deutlich zu verbessern. Diesmal freuen sich die Zwiebeln auf unsere Zuwendung – und die Beikräuter zittern schon vor Angst ;-)
    Bitte meldet Euch an: https://terminplaner.dfn.de/vyu4Ybja9pNj11mg
    Schreibt auch dazu, ob Ihr zum Mittagessen bleibt.

Samstag, 25. April 2020

Mangoldbett für ganzen Fisch vom Grill

Reichlich Mangold
Zwiebel
Knoblauch
Salz
Chilliflocken
Rapsöl

Ganzer Fisch, küchenfertig vorbereitet (Forelle(n), Lachsforelle, Wolfsbarsch)

Grillpfanne mit hohem Rand (z.B. Paellapfanne)

Heute mal ein Rezept zum draussen Kochen. Keine genauen Mengenangaben, aber sehr lecker im Ergebnis. Der Fisch bleibt saftig, das Gemüse wird dunkel bis braun knusprig, die entstehenden Säfte kochen sehr lecker ein. Die Garzeiten können variieren, wenn man kleine Forellen verwendet können die später auf das Gemüse gesetzt werden.

Grill, mit Deckel, also Kugelgrill mit Kohle oder Gasgrill (alternativ Ofen, Umluft, 220-250 Grad) vorheizen.

Rapsöl in die Pfanne geben, die fein geschnittenen Mangoldstiele zusammen mit der Zwiebel (in Spalten) und dem Knoblauch (Scheiben) dazu und alles auf den Grill stellen. Deckel zu und ca. 10 Minuten warten bis das Gemüse leicht ansetzt am Pfannenboden.

Fein geschnittene Mangoldblätter dazugeben, gut umrühren und würzen mit Salz und Chilliflocken (nach Belieben, alternativ Paprikapulver).

Den Fisch darauf legen, wenn er zu gross ist darauf achten dass nicht zu viel vom Schwanz überhängt, lieber den Kopf überhängen lassen wegen der grossen Hitze.

Deckel zu, je nach Grösse des Fisches (in unserem Fall 1,2 kg) zwischen 10 und 14 Minuten bei hoher Temperatur (240 Grad zeigte das Deckelthermometer) garen.

Fisch vorsichtig wenden, noch einmal 10-14 Minuten garen. Der Fisch ist fertig wenn sich die Rückenflosse leicht herausziehen lässt oder wenn er sich leicht von der Mittelgräte löst.

Das Gemüse sollt jetzt am Pfannenrand teilweise knusprig rösch sein.

Fisch aufteilen, Gemüse in der Pfanne gut umrühren, dabei probieren so viel wie möglich von dem Angesetzten vom Pfannenboden zu lösen. Zum Fisch servieren.

Zum Dessert Joghurt mit Honig.

Mittwoch, 17. April 2019

Hofbrief: KW 16


Seit gut einer Woche sind die ersten Schwalben bei uns angekommen.
Der Tisch für die fleißigen Vögel ist gedeckt: Bei dem warmem Wetter gibt es bereits viele Mücken und Fliegen – frisch geschlüpft oder aus ihren Winterquartieren gekrochen umschwirren sie uns bei der Stallarbeit und ärgern die Tiere auf der Weide.
Jeder Tag beginnt mit einem fröhlichen Vogelkonzert. Die Farben von Gras, jungem Laub und Himmelblau leuchten im warmen Sonnenlicht. Auf den Wiesen und an Wegrändern blühen Löwenzahn, Taubnessel und Gundermann. In den Obstbäumen wird fröhlich gebrummt und Nektar gesammelt.
Auf den Feldern ist das Sommergetreide gesät, auf dem Gemüseacker sind neben Kartoffeln und Zwiebeln auch diverse Frühgemüse und Salate gepflanzt und wachsen jetzt los. In den Folientunneln werden die ersten Sommersalate reif, bald folgen Spinat, Radieschen, Kohlrabi, Fenchel und Spitzkohl.
Termine:
  • Sa., 27. April, 11 Uhr:
    Workshop „Naturkosmetik selber machen: Vegane Seifen sieden“
    mit Sabine Wilhelmy-Gergs
    75 € incl. Materialkosten, Schutzbrille und Handschuhe werden gestellt, jeder Teilnehmer erhält ein ausführliches Skript
    Anmeldung:
    info@so-pure-angelcosmetics.de
  • Sa., 27. April, 15 – 17 Uhr:
    Hofbegehung

    Frühjahr: Milchschafe genießen das frische Grün, Lämmer wachsen und gedeihen, die Gemüsefelder füllen sich, in den Gewächshäusern beginnt die Tomatensaison
  • Sa., 04. Mai, 10:00 Uhr:
    Mitmachtag „Vorbereitung Hoffest“

    Hofplatz aufräumen und verschönern für den „Tag des Schafes“ am 12. Mai
    Anmeldung:
    mail@entrup119.de

Donnerstag, 26. Juli 2018

Hofbrief: KW 30


Der Wetterbericht verspricht für die nächsten Tage „die erste Hitzewelle dieses Sommers“. Für uns klingt das etwas zynisch, wenn doch seit Wochen oder gefühlt Monaten nur noch „schönes“ Wetter und eitel Sonnenschein herrschen. Schnell wird die Arbeitr draußen, besonders auch auf dem Heuboden oder im Gewächshaus, zu einem ganz besonderen Erlebnis – mit Interesse entdeckt man Schweißdrüsen an den entlegensten Körperstellen…
Wehmütig beobachte
ten wir am Wochenende kleinere oder größere Gewitterschauer, die aber samt und sonders an uns vorbeizogen.
Natürlich ist die
Trockenheit bei uns nicht annähernd so katastrophal, wie in manch anderen Regionen. Dennoch sind einige Beobachtungen auch bei uns alarmierend:
Das Gras auf den Wiesen und Weiden wächst schon seit Wochen wesentlich langsamer, als unsere Schafe es wegfressen. Mittlerweile ist die Melkherde nur noch nachts auf der Weide; tagsüber füttern wir im Stall Heu zu,
welches eigentlich für den Winter gebraucht wird. Wann wir das nächste Mal Heu werden ernten können, ist ungewiss, dafür muss es erst regnen, und nicht zu knapp. Heu von anderen Biobetrieben zuzukaufen wird dieses Jahr besonders schwierig, denn zumindest in Norddeutschland werden viele die gleiche Futterknappheit haben wie wir.
Es gibt deshalb die Überlegung, den Tierbestand für das kommende Jahr zu reduzieren, um die verbliebene Herde gut durch den Winter zu bekommen.
Auf den Gemüsefeldern wird ausgiebig beregnet, weshalb hier die Situation wesentlich entspannter ist. Allerdings ist Beregnung natürlich arbeits- und kostenintensiv.
Trotz der zusätzlichen Wassergaben reifen manche Sorten dieses Jahr früher, als im Jahresmittel. Die Zwiebeln waren zum Beispiel schon Mitte Juli trocken anstatt Anfang August. Auf dem Kürbisfeld sieht man schon viele Früchte dunkelorange leuchten, dabei ist die reguläre Ernte eigentlich im September.
Natürlich freut man sich über eine frühe Ernte – besonders hohe Erträge sind bei einer derart frühen Abreife aber nicht möglich.
Schön ist das sonnige Wetter natürlich trotzdem und wir versuchen reichlich Wärme und Licht zu tanken. Der nächste Winter kommt bestimmt.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Hofbrief: KW 23


Die Linde blüht – der Baum zwischen Schafstall und Werkstatt scheint eine einzige duftende summende Wolke zu sein. In der Gründüngung auf dem Gemüseacker zeigen Buchweizen, Phacelia und Lein ihr Blütenkleid in weiß und zartrosa, lila, blau und violett. Auch hier ist vielfältiges Leben drin.

Beim Mitmachtag am vergangenen Samstag haben sich bis zu fünfzehn Teilgeber durch die Zwiebelreihen gearbeitet und sie aus dem Unkraut freigelegt – eine tolle Aktion! Bei bestem Jätewetter (trocken, aber bedeckt und nicht zu heiß) herrschte gute Stimmung und es waren sogar genug Helfer da, um noch zwei Reihen Rote Bete zu schaffen. Wir können das gerne wiederholen ;-)

Die ersten Kirschen werden reif – sowohl die Vogelkirschen am Hof als auch die Sauerkirschen auf der Streuobstwiese in Kümper. Gerne darf selbst gepflückt werden. Beachtet bitte in Kümper die übliche Parkplatzregelung (Skizze kann am Hof angefordert werden).

Termine:
  • Sa., 9. Juni, 11-18 Uhr:
    Markt der Möglichkeiten im Rahmen des Nachhaltigkeitstags auf dem Rathausinnenhof in MünsterEs gibt Stände zu den Themen Ernährung, Bildung, Umwelt & Ökologie, Energie, Kultur & Soziales, Mobilität, Ökonomie und Wohnen; natürlich auch einen Infostand von uns zum Thema Solidarische Landwirtschaft
  • Sa., 9. Juni, 14:30 Uhr:
    Hofbegehung auf dem Naturlandhof von Heiner Wening, Westeroder Str. 31, 48268 Greven – Wir lernen „unseren“ Kartoffel- und Eierbauern kennen – mit Rundgang durch die mobilen Legehennenställe und Besuch auf dem sommerlichen Kartoffelacker
  • Do., 21. Juni, 18-20 Uhr:
    „Magisches zur Sommersonnenwende“ Kräuterspaziergang über den Hof mit Silke Flotho-Westrup, max. 15 Teilnehmer, 10 €, Anmeldung über info@gierschundco.de

Donnerstag, 31. Mai 2018

Hofbrief: KW 22


Auf den Gemüsefeldern macht sich die Trockenheit bemerkbar. Bodenbearbeitung für anstehende Pflanzungen und auch Hackarbeiten auf den lehmigeren Böden sind sehr erschwert, weil die Werkzeuge nicht in den verkrusteten Boden eindringen können. Besonders die Wurzelunkräuter wie Ampfer und Distel fühlen sich wohl – sie profitieren von ihrem tiefreichenden Wurzelsystem, holen das Wasser aus tieferen Schichten und wachsen fröhlich weiter, während drumherum das Wachstum stagniert. Um sie am Aussamen zu hindern bleibt uns nur, sie bei Blühbeginn abzumähen oder rauszuziehen.
Für den kommenden Samstag laden wir herzlich zu einem wichtigen Mitmachtag ein: Die Zwiebelreihen müssen aus einem Dschungel aus Gänsefuß befreit werden, damit sie genügend Licht, Nährstoffe und Wasser abbekommen und groß werden.
Ein paar Zahlen:
Letztes Jahr war der Ertrag bescheiden: 500kg – Rechtzeitig gejätet sind von der gleichen Fläche auch 2000kg möglich – Es lohnt sich also!
20 Reihen x 50 m = 1000m Zwiebelreihe. Wir Gärtner sind im Augenblick zu dritt und brauchen pro Reihe 1 bis 2 Stunden. Zu dritt müssten wir demnach ca. 7 bis 14 Stunden nur
Zwiebeln jäten – neben der ganzen anderen Arbeit.
Einfacher geht‘s mit vielen Helfern:
Zu zehnt bräuchten wir 2 bis 4 Stunden, mit zwanzig Helfern könnten wir in 1 bis 2 Stunden das ganze Feld schaffen. Und lustiger wird‘s in einer großen Gruppe allemal.
Deshalb bitte anmelden für den 2. Juni, ab 10 Uhr unter folgendem Link:
http://www.moreganize.ch/bzf7NqqvJ7O
Diese Woche macht unsere Bäckerin Urlaub. Wie im letzten Jahr gibt es als Ersatz Brot vom Knuf-Bäcker aus Voltlage bei Osnabrück.
Termine:
  • Sa., 2. Juni, 10-13 Uhr:
    Mitmachtag „Jäten“
    – wir befreien die Zwiebeln aus dem Gänsefuß-Dschungel (s.o.)
  • Sa., 9. Juni, 14:30 Uhr:
    Hofbegehung auf dem Naturlandhof von Heiner Wening, Westeroder Str. 31, 48268 Greven – Wir lernen „unseren“ Kartoffel- und Eierbauern kennen – mit Rundgang durch die mobilen Legehennenställe und Besuch auf dem sommerlichen Kartoffelacker