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Dienstag, 22. September 2020

Bulgursalat mit viel Gemüse

Die letzten 2 Wochen gab es ja eine unglaublich bunte Mischung an tollem Gemüse. So leuchtend und vielfältig, es war die reinste Wonne es zu verarbeiten. Passend zum tollen Sommerendwetter hatten wir auch eine große Schüssel Bulgursalat, der fix fertig ist und am 2. Tag noch besser geschmeckt hat. 

250 g Bulgur (nach Packungsbeilage gekocht und abgekühlt)

2-3 Zucchini

2-3 Paprika

2 Möhren

4 Datteln

1/2 Bund Petersilie

Saft von 1 kleinen Zitrone

2 EL  Rotweinessig

ca. 4-5 EL Olivenöl

Ras el hanout

Salz, Pfeffer 


Das Gemüse waschen und klein schneiden, bzw. die Möhren raspeln und mit dem gekockten Bulgur mischen. Datteln und Petersilie klein schneiden und unterheben und mit Zitronensaft, Essig, Öl und Gewürzen abschmecken





 

Donnerstag, 23. November 2017

Hofbrief: KW 47


Die Melksaison neigt sich dem Ende entgegen. Seit letzten Donnerstag wird nur noch ein Teil der Herde gemolken – Die Schafe, die zuletzt kaum noch Milch gaben, sind bereits im wohlverdienten Urlaub und können sich nun erholen und auf die kommende Lammzeit vorbereiten. Spätestens Ende November kommt dann auch für den Rest der Damen die melkfreie Zeit.
Die Gemüsefelder leeren sich zusehends und entsprechend voll ist auch das Kühllager. Zuletzt haben wir eine stolze Menge Sellerie, kleinen aber feinen Radicchio und auch einen guten Schwung Zuckerhutsalat eingelagert. In dieser Woche steht die Pastinakenernte an. Die Bedingungen auf dem „Pappelacker“ sind leider nicht optimal: Der stark tonhaltige Boden klebt bei Nässe sehr an Schuhen und Arbeitsgeräten. Wir wühlen uns durch.
In den Folientunneln ist der Wechsel von den Sommerkulturen zu den überwinternden Gemüsesorten geschafft. Die Hälfte der Fläche ist mit Feldsalat in acht Sätzen bepflanzt – für eine zeitlich versetzte Ernte. Die restlichen Beete teilen sich die üblichen Verdächtigen: Petersilie und Mangold, Postelein, Asiasalat, Rucola und Hirschhornwegerich. Diese frostfesten Sorten ermöglichen uns im Winter auch aus dem unbeheizten Gewächshaus eine kontinuierliche und vielfältige Ernte.
Im Winterhalbjahr wird die Auswahl beim Gemüse dennoch geringer. Dafür liefern wir in der kalten Jahreszeit immer wieder Fleisch aus. Die Jungschafe haben den ganzen Sommer auf der Weide verbracht und sind auch jetzt noch draußen, solange das Futter auf den Wiesen ausreicht. Lasst Euch das Entruper Weidelamm schmecken!
Termine:
  • 2. Dezember, 8-16 Uhr: Schafschur zu Beginn der Melkpause und als Vorbereitung auf die Lammzeit dürfen unsere kleinen Wiederkäuer zum Friseur. Der Schafscherer kommt. Gerne nehmen wir hierfür Hilfe an beim Sortieren der frisch geschorenen Wolle. Bei Interesse bitte melden!
  • 2. Dezember, 10 Uhr: Adventsfrühstück im Veranstaltungsraum
  • 2. Dezember, 11-17 Uhr: Adventsbasar in der Freien Waldorfschule Münster-Gievenbeck – wir sind mit einem Stand vertreten

Mittwoch, 28. Juni 2017

Gute Laune, Glück und ERNTE ESSEN

Gute Laune können wir essen. Die Ernte-Einheit Ende Juni von Entrup 119 liefert wieder eine Riesenportion purer Stimmungsaufheller: Kohlenhydrate aus Vollkornbrot und Kartoffeln sind reine Nervennahrung und heben die Stimmung. Anstatt süßer Schokolade gibts scharfe Radieschen, dicke Bohnnen, saftige Fenchelknollen, frische Gurken, Mairübchen, Kohlrabi, Mangold, Frühlingszwiebeln, Zucchini und glatte Petersilie mit ihrem kräftigen Aroma oder Schnittlauch, ideal zum würzen von Salat, Suppe und Brotaufstrich - alles superfrisch, megalecker und voller Energiespender. Dazu Joghurt, Eier, Käse und 'ne Salami. Schon der Anblick macht glücklich. Das Auge isst mit – da ist was dran.
Übrigens: Es gibt auch halbe Einheiten für Single-Haushalte oder Wenig-Kocher. Fragt einfach am Hof Entrup nach. Christiane berät Euch gerne über eine CSA-Mitgliedschaft und die Organisation. Ein Entrup119-Depot, wo Ihr Eure Hofprodukte abholen könnt, befindet sich bestimmt auch in Eurer Nähe.

Hier noch ein Petersilien-Tipp, falls mal zu viel auf einmal in der Ernteeinheit ist:
Petersilienstängel bei bis zu 50 Grad und geöffneter Backofentür trocknen oder als Strauß so lange kopfüber an einen dunklen Ort hängen, bis er getrocknet ist. Am besten nicht zerkleinern, da sonst zu viel der ätherischen Öle entweichen und Aroma verloren geht. Dann luftdicht und lichtgeschützt lagern.
Oder die Petersilie einfrieren, auch als ganzen Strauß – nur waschen, trocken tupfen und im Gefrierbeutel ab ins Tiefkühlfach. Lässt sich dann super bei Bedarf klein bröseln.




Sonntag, 18. Juni 2017

Dicke Bohnen

2 Pers. schnell, einfach, vegetarisch, vegan möglich

Zutaten
800g frische dicke Bohnen
1 Stange Porree
½ Bund glatte Petersilie fein gehackt
100 ml Sahne oder Sojasahne
1 Zehe Knoblauch
1Essl. Maisstärke
½ Teel. Salz
½ Teel. schw. Pfeffer aus der Mühle
½ Teel Bohnenkraut
½ Tasse Wasser

Zubereitung
Dicke Bohnen döppen (aus der pelzigen Schale schälen, viel Bio-Abfall, nicht die einzelnen Bohnen schälen, habe ich erlebt!)
Porree putzen und in feine Ringe schneiden, Knoblauch schälen und fein hacken.
Gepellte Bohnen und geschnittenen Porree und Knoblauch im Wasser 10-12 min kochen.(aufpassen dass das Wasser nicht ganz verdampft)
Sahne, Salz, Pfeffer Petersilie, Maisstärke und Bohnenkraut miteinander verrühren und zu den Bohnen geben, kurz aufkochen unter Rühren. Fertig

Dazu z.B. Rösti oder Bratkartoffel oder Kartoffelpüree oder Bulgur/Tomaten/Paprika/Salatgemisch.

Kartoffel-Möhren-Petersilienstampf

Schnell, sehr einfach, vegan

Zutaten
Kartoffeln und 1/3 der Kartoffelmenge Möhren, 1 Bund glatte Petersilie, Salz, Pfeffer aus der Mühle, (ggf. Sahne oder Sojasahne)

Zubereitung
Kartoffel schälen und fein würfeln, Möhren schälen und in Scheiben schneiden, Petersilie fein hacken. Kartoffel und Möhren in Wasser 10-12 min. kochen, abgießen (Wasser auffangen). Kartoffel und Möhren fein stampfen und mit einem Teil des Kochwassers (oder Milch, Sahne oder Sojasahne) auf die gewünschte Konsistenz bringen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie unterrühren. Fertig!

Dazu z.B. Spiegelei, veganes Schnitzel oder auch Bratwurst

Samstag, 9. April 2016

Fruchtig süßes Wurzelgemüse mit Dinkel

Was gibt es schöneres als nach einem Urlaub mit Weissbrot endlich wieder das tolle Hofbrot zu genießen? Normalerweise hätte hier also ein Rezept mit Brot stehen müssen, ging aber nicht, dafür war es zu schnell weg :-) Aber Gemüse und Dinkel ist auch was feines:
 


















Fruchtig süßes Wurzelgemüse mit Dinkel


4 Portionen

250 g Dinkel
3 Möhren
3 Rettichknollen
3 Pastinaken
1-2 Zwiebeln
1 Bund Petersilie
1 Apfel
150 g Schafkäse in Salzlake
1 Knoblauchzehe
1 EL Sesam
1 EL Tahin
2 EL Sesamöl
3 EL Senf
1/8 l Gemüsebrühe
Salz, Orangenpfeffer


Den Dinkel in der doppelten Menge Salzwasser gar kochen und abgießen.

Das Wurzelgemüse schälen und in gleichgroße, mundgerechte Stücke schneiden.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und mit dem Sesam bei mittlerer Hitze in Sesamöl glasig dünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und das kleingeschnittene Gemüse darin bissfest garen.

In der Zwischenzeit den Apfel schälen und mit dem Schafkäse klein würfeln. Petersilie waschen und klein schneiden.

Ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit den Apfel, Schafkäse, Tahin, Senf und die Hälfte der Petersilie hinzu fügen.

Wenn das Gemüse gar ist, den Dinkel und die restliche Petersilie unterheben und mit Salz und Orangenpfeffer abschmecken.

Dazu passt herzhaftes, salziges Fleisch/Tofu wie Kasseler oder Leberkäse.




Mittwoch, 27. Mai 2015

Brennnessel-Maronen-Suppe


Die Sommerernte ist noch nicht da, das Wintergemüse geht so langsam zur Neige. Letzte Woche gab es nicht viel im Gemüsekorb,vermutlich daher die Brennesseln. Ich habe noch nie Brennesseln zubereitet bin aber von dem Ergebniss wirklich angetan.
Ich habe das Rezept etwas anders geschrieben, da man beim nachkochen vermutlich nicht immer frische Knoblauchblätter hat. Ich habe die kompletten Blätter der 3 Knoblauchpflanzen genommen und in schmale Streifen geschnitten und die Knolle zum trocknen weg gelegt.
 

Brennnessel-Maronen-Suppe



3-4 Portionen (leicht + schnell zu kochen)

150g Brennnesseln
1 Packung vorgekochter Maronen
1 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 mittelgroßer Apfel
ca. 1 l Gemüsebrühe
100 g Gerste oder Grünkern
3-4 EL Tomatenmark
Pfeffer, Salz, 1-2 TL Currypulver
Pistazienkernöl (oder Nussöl bzw. geschmacksneutrales Bratöl)
wahlweise etwas Sahne o.ä.


Brennesseln mit Handschuhen waschen und die Blätter von den Stielen zupfen + klein schneiden.
Maronen klein schneiden.
Gerste kochen.
In der Zwischenzeit Koblauchzehen kleinhacken und in einem großen Topf in Öl anbraten. 
Mit Gemüsebrühe ablöschen und die Brennesseln, Maronen und Tomatenmark dazu geben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Petersilie waschen und mit Stiel klein schneiden.
Apfel schälen und in Stücke schneiden.
Beides hinzugeben und ca. 5 Minuten mit kochen. Mit dem Pürierstab alles mittelfein pürieren und mit den Gewürzen abschmecken.

Wahlweise mit Sahne und frisch gemahlenem Pfeffer verfeinern.
Dazu passen Kräcker oder Brot.

Dienstag, 17. Februar 2015

Rote-Bete-Salat von Silke



Rote-Bete-Salat

1 große Rote Bete
1 Bund Petersilie (bevorzugt glatte Petersilie)
3 EL milder Weinessig
1 EL scharfer Senf
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
6 EL neutrales Öl
grobe Parmesanspäne

1 Die roten Beten unter fließendem Wasser gründlich waschen und abbürsten. Ungeschält in Wasser je nach Dicke 30-45 Min. nicht ganz durchgaren.

2 Etwa drei Viertel der Petersilie fein hacken, mit dem Essig verquirlen. Senf, Salz und Pfeffer einrühren, das öl kräftig unterschlagen, abschmecken.
3 Die roten Beten in kaltes Wasser legen, die Haut unter fließendem Wasser abziehen oder abschälen. Die Knolle in dünne Scheiben schneiden oder hobeln, überlappend auf Teller arrangieren. Die Vinaigrette darüber verteilen, mit Petersilie und Parmesanspänen garnieren.
Fotografien von Jutta

Montag, 4. April 2011

Es ist grün und kraus und gebraten sehr lecker

Auf unserem Küchentisch stand am vergangenen Freitag eine große Glasschale und da war jede Menge Petersilie drin. Vom letzten Sommer habe ich noch ein paar Säckchen Petersilie eingefroren, also wohin mit dem frisch geernteten Überfluss? Die leckere Antwort ist: Macht der Petersilie Feuer unterm Hintern! Und das geht so: Butter in der Pfanne zerlassen, Salz und Zucker einstreuen, Knoblauch fein gehobelt ( nicht gequetscht) in der Butter anrösten, die Petersilie von den Stengeln zupfen und die lustigen Büschel in den Knoblauch-Butter-Sud werfen. Wenn sie dunkelgrün und knusprig sind, ist es fertig. Ich tränke dann gerne frisches Weißbrot von Entrup mit dem Inhalt der Pfanne, das ist einfach super lecker, schmatz.