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Donnerstag, 9. November 2023

Erst Hand anlegen, dann den nüchternen Zahlen lauschen...

Hofbrief: KW 45 

Die Bäume und Sträucher lassen ihr buntes Herbstlaub fallen und die Landschaft wird ein wenig durchsichtiger.
In den Folientunneln löst der beliebte Feldsalat die Tomaten und Auberginen ab. Mit den kurzen Tagen und der vielleicht irgendwann auch kalten Witterung kann er wesentlich besser umgehen.

Am Samstag haben wir ca. 400kg Weißkohl zu Sauerkraut verarbeitet. Leider haben wesentlich weniger Menschen mitgemacht als in den Vorjahren, sodass es gerade zum Ende hin anstrengend wurde. Wahrscheinlich werden wir nächstes Jahr eine Mindestteilnehmerzahl einführen – sofern sie nicht erreicht wird, würde der Sauerkrauttag ausfallen.

Termine:

  • Sa., 18. November, 09:00 – 12:30 Uhr:
    Mitmachtag „Scheune verbrettern
    Seit dem Sommer steht unsere neue Scheune – bisher nur ein großes Dach mit Photovoltaik drauf. Jetzt soll es mit den Wänden weitergehen. Ähnlich wie beim Schafstall wollen wir Querbalken einziehen und Bretterwände zimmern. Seid dabei! Nach einer Mittagspause mit Imbiss bietet es sich an an der Genossenschaftsversammlung teilzunehmen.
    Anmeldung erwünscht:
    https://nuudel.digitalcourage.de/TQpVVu9NN5GUJfKL

  • Sa., 18. November, 14-17 Uhr:
    Jahreshauptversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. -
    Gerne würden wir über die Entwicklung unserer Genossenschaft im letzten Wirtschaftsjahr sprechen. Hinter den „trockenen“ Kennzahlen verbirgt sich der Schlüssel für eine zukunftsfähige Entwicklung unseres Hofes.
    Neben den insgesamt steigenden Kosten für Betriebsmittel wird ab dem neuen Jahr der Mindestlohn um ca. 3,5% ansteigen, was sich natürlich auch auf unsere Lohnkosten auswirkt. Wir kommen nicht umhin, ab Januar 2024 den Betrag für unsere SoL
    aWi-Anteile an die aktuelle Situation anzupassen. Dazu wollen wir bei der Versammlung verschiedene Modelle vorstellen.
    Anmeldung: https://nuudel.digitalcourage.de/entrup-eg-jhv2023

Donnerstag, 10. November 2022

Jetzt müsste es doch mal ruhiger werden...

Hofbrief: KW 45 

Am Samstag haben wir in zwei großen Gruppen Sauerkraut und zum ersten Mal auch Kimchi hergestellt, eine koreanische Spezialität aus Chinakohl, Rettich, Porree, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch. Insgesamt sechs Fässer stehen jetzt in der Hofküche, um bei Zimmertemperatur zu reifen. Wenn Alles gelingt, wird das fermentierte Gemüse im Winter unseren Speiseplan bereichern.

Nach und nach werden die Gemüsebeete abgeerntet und die Winterbegrünung eingesät. In den Folientunneln löst der beliebte Feldsalat die Tomaten ab. Mit den kurzen Tagen und der vielleicht irgendwann auch kalten Witterung kann er wesentlich besser umgehen. Die Bäume und Sträucher lassen ihr buntes Herbstlaub fallen und die Landschaft wird ein wenig durchsichtiger. Weitere zwei Wochen ohne nennenswerten Niederschlag hinterlassen einen für Anfang November außergewöhnlich trockenen Boden. Nächste Woche planen wir deshalb die Wasserrohre für die neue Feldberegnung zu vergraben – insgesamt ca. 800-900m.

Termine:

  • Sa., 12. November, 15 Uhr:
    Jahreshauptversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G.
    Einblicke in die wirtschaftliche Entwicklung des Hofes.
    Gäste und Interessierte sind Herzlich Willkommen!

Freitag, 17. Januar 2020

Radiccio Mandarinen Salat mit fruchtiger Joghurtsoße

Die Weihnachtszeit ist vorbei und die meisten haben in der Regel zu viel und zu schwer gegessen. Ganz zu schweigen von den ganzen Keksen und Weihnachtssüßigkeiten :-)  Da kommt ein gesunder Salat mit Bitternote gerade recht! Abgemildert wird der Radiccio durch die Mandarinen und die fruchtige Joghurtsoße. Der "Extrabiss" kommt durch die Mandeln.


Radiccio-Mandarinen Salat mit fruchtiger Joghurtsoße
4 Portionen

1 Radiccio (400g)
Feldsalat (100 g)
4 Mandarinen
100 g Mandeln, natur
150 g Feta, o.ä.

Dressing:
150 g Naturjoghurt
Saft von 1 Mandarine
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico, weiß
etwas Timutpfeffer
Salz, Pfeffer


- Für das Dressing alle Zutaten in ein Glas o.ä. geben und gut mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Radiccio vierteln, den Strunk heraus schneiden, die Blätter in Streifen schneiden und waschen.
- Feldsalat ebenfalls waschen und beides gut abtropfen lassen.
- Mandarinen schälen, in einzelne Stücke teilen und die weiße Haut gut entfernen.
- Mandeln grob hacken, Feta in Würfel schneiden.
- Salat, Mandarinen, Mandeln und Feta auf 4 Teller anrichten und die Salatsoße dazu reichen.

Dazu passt gut knuspriges Baguette oder anderes Weißbrot.

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Hofbrief: KW 43

Kalt und nass gehört zum goldenen Herbst dazu.
Berufbedingt verbringen wir sehr viel Zeit draußen und merken: Aus der warmen Stube erscheint es einem viel unwirtlicher, als es tatsächlich ist. Wenn man erstmal den Schritt nach draußen getan hat, regendicht und warm eingepackt, dann lässt es sich durchaus einige Zeit aushalten, besonders, wenn man sich bewegt. Auch wenn die Sonne nicht scheint, trotzdem sind wir meistens fröhlicher und wacher, wenn wir an der frischen Luft arbeiten und Licht tanken können!
In den Folientunneln räumen wir nach und nach die Tomaten- und Paprikabeete und pflanzen für die Wintersaison kälteunempfindliche Salate wie Postelein, bunte Schnittssalate sowie den allseits beliebten Feldsalat. Ohne Heizung und Kunstlicht können wir im Winter frisches Grünzeug ernten!
Für die Gemüselagerung gibt es bald zusätzliche Großkisten. Wir haben gebrauchte Eisenrahmen erworben und erneuern Boden und Wände mit neuen Brettern.
Der Butternut-Kürbis schmeckt etwas anders, als der gewohnte Hokkaido, ist aber auch sehr delikat.
Die Schale kann mitverzehrt werden, hat allerdings eine längere Garzeit. Alternativ kann man den Butternut der Länge nach teilen und im garen Zustand auslöffeln.

Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C
. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Termine:
  • Sa., 02. November, 10 Uhr: Mitmachtag „Sauerkraut“
    Gemeinsam verarbeiten wir den frisch geernteten Weißkohl, waschen, hobeln und würzen. Die Mischung wird in speziellen Gärtöpfen so lange gestampft, bis Kohlsaft austritt. Die natürliche Milchsäuregärung macht den Kohl haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft.
    Anmeldung:
    mail@entrup119.de
  • Sa., 09. November, 18:30 – 22 Uhr:
    Workshop „Käse herstellen“
    mit Hofkäserin Angela
    Dazu gibt es ein Käsebuffet mit hofeigenen Spezialitäten und ein gutes Glas Wein, 45€,
    Anmeldung:
    mail@entrup119.de

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Hofbrief: KW 43


Im Gemüsebau räumen wir in den Folientunneln die Tomaten- und Paprikabeete und pflanzen für die Wintersaison kälteunempfindliche Salate wie Postelein, bunte Schnittssalate sowie den allseits beliebten Feldsalat.
Die Landwirte warten und verräumen diverse Maschinen, es findet sich endlich auch die Zeit für lange aufgeschobene Umbauten und Reparaturen.
Derweil haben uns zwei Schafe Ende letzter Woche überrascht. Eigentlich werden die ostfriesischen Milchschafe nur im Spätsommer brünstig und bekommen demnach ihre Lämmer knappe fünf Monate später von Januar bis März. Die Zwei sind aber anscheinend schon im Mai in Hochzeitsstimmung gekommen. Es gibt also mittlerweile wieder Lämmer im Schafstall!
Der Butternut-Kürbis schmeckt etwas anders, als der gewohnte Hokkaido, ist aber auch sehr delikat.
Die Schale kann mitverzehrt werden, hat allerdings eine längere Garzeit. Alternativ kann man den Butternut der Länge nach teilen und im garen Zustand auslöffeln.

Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C
. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als Hingucker oder „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber schon; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Termine:
  • Sa., 3. November, 10 Uhr: Mitmachtag „Sauerkraut“ – Gemeinsam verarbeiten wir frisch geernteten Weißkohl. Waschen, hobeln und würzen stehen auf dem Programm. Die Mischung füllen wir in spezielle Gärtöpfe und stampfen sie so lange, bis Kohlsaft austritt. Die natürliche Milchsäuregärung macht das Kraut haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft.
  • Sa., 10. November, 15 Uhr: Mitgliederversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. – Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr

Donnerstag, 5. April 2018

Aprileinheit mit Lieblings-Vitaminbombe Feldsalat

Abgesehen davon, dass der heimische Feldsalat während der kalten Monate eine echte Vitaminbombe mit einem hohen Eisengehalt und Vitamin C ist, schmeckt der Entruper Feldsalat einfach nur köstlich – sehr nussig-aromatisch. Wir freuen uns jedes Mal, wenn eine gute Portion in der Einheit ist. Sie ist der ideale Salatbegleiter zu allen pikanten Fleisch- und Fischgerichten. Natürlich passt ein Joghurt-Dressing mit fein gehackten Zwiebeln perfekt. Mir persönlich schmeckt Feldsalat zu Pasta mit Pesto, herzhafter Pilzpfanne und Bratkartfoffeln.
Oder ganz simpel: Den Entrup-Feldsalat pur als Rohkost-Snack genießen, also einfach gut gewaschen und verlesen. Wenn er nicht sofort gegessen wird, hält er sich ein bis zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Ich wickel ihn locker in ein Trockentuch ein, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Was gab es sonst noch in der ersten Aprileinheit? Pastinaken, Möhren, Kartoffeln, Postelein (Postelein-Feldsalat-Mix ist auch köstlich), Rote Bete, Porree, Camembert, Joghurt, Eier, Petersilie und ein Brot.

Donnerstag, 23. November 2017

Hofbrief: KW 47


Die Melksaison neigt sich dem Ende entgegen. Seit letzten Donnerstag wird nur noch ein Teil der Herde gemolken – Die Schafe, die zuletzt kaum noch Milch gaben, sind bereits im wohlverdienten Urlaub und können sich nun erholen und auf die kommende Lammzeit vorbereiten. Spätestens Ende November kommt dann auch für den Rest der Damen die melkfreie Zeit.
Die Gemüsefelder leeren sich zusehends und entsprechend voll ist auch das Kühllager. Zuletzt haben wir eine stolze Menge Sellerie, kleinen aber feinen Radicchio und auch einen guten Schwung Zuckerhutsalat eingelagert. In dieser Woche steht die Pastinakenernte an. Die Bedingungen auf dem „Pappelacker“ sind leider nicht optimal: Der stark tonhaltige Boden klebt bei Nässe sehr an Schuhen und Arbeitsgeräten. Wir wühlen uns durch.
In den Folientunneln ist der Wechsel von den Sommerkulturen zu den überwinternden Gemüsesorten geschafft. Die Hälfte der Fläche ist mit Feldsalat in acht Sätzen bepflanzt – für eine zeitlich versetzte Ernte. Die restlichen Beete teilen sich die üblichen Verdächtigen: Petersilie und Mangold, Postelein, Asiasalat, Rucola und Hirschhornwegerich. Diese frostfesten Sorten ermöglichen uns im Winter auch aus dem unbeheizten Gewächshaus eine kontinuierliche und vielfältige Ernte.
Im Winterhalbjahr wird die Auswahl beim Gemüse dennoch geringer. Dafür liefern wir in der kalten Jahreszeit immer wieder Fleisch aus. Die Jungschafe haben den ganzen Sommer auf der Weide verbracht und sind auch jetzt noch draußen, solange das Futter auf den Wiesen ausreicht. Lasst Euch das Entruper Weidelamm schmecken!
Termine:
  • 2. Dezember, 8-16 Uhr: Schafschur zu Beginn der Melkpause und als Vorbereitung auf die Lammzeit dürfen unsere kleinen Wiederkäuer zum Friseur. Der Schafscherer kommt. Gerne nehmen wir hierfür Hilfe an beim Sortieren der frisch geschorenen Wolle. Bei Interesse bitte melden!
  • 2. Dezember, 10 Uhr: Adventsfrühstück im Veranstaltungsraum
  • 2. Dezember, 11-17 Uhr: Adventsbasar in der Freien Waldorfschule Münster-Gievenbeck – wir sind mit einem Stand vertreten

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Hofbrief: KW 43


Kalt und nass gehört zum goldenen Herbst dazu.
Berufbedingt verbringen wir sehr viel Zeit draußen und merken: Aus der warmen Stube erscheint es einem viel unwirtlicher, als es tatsächlich ist. Wenn man erstmal den Schritt nach draußen getan hat, regendicht und warm eingepackt, dann lässt es sich durchaus einige Zeit aushalten, besonders, wenn man sich bewegt. Auch wenn die Sonne nicht scheint, trotzdem sind wir meistens fröhlicher und wacher, wenn wir an der frischen Luft arbeiten und Licht tanken können!
Im Gemüsebau räumen wir in den Folientunneln die Tomaten- und Paprikabeete und pflanzen für die Wintersaison kälteunempfindliche Salate wie Postelein, Hirschhornwegerich und Asiasalat sowie den allseits beliebten Feldsalat.
Die Landwirte warten und verräumen diverse Maschinen, es findet sich endlich auch die Zeit für lange aufgeschobene Umbauten und Reparaturen.
Diese Woche hat unsere FÖJ‘lerin Karlotta selbstständig die Milch verarbeitet, sodass Hofkäserin Angela auch mal Urlaub machen konnte.
An den drei Mitmachtagen Ende September und Anfang Oktober haben wir über eine Tonne Obst gepflückt, das jetzt im Erdkeller hinter dem Schafstall lagert und nach und nach an die Depots verteilt wird.
Die Obsternte ist somit abgeschlossen. Der Mitmachtag am 28. Oktober fällt deshalb aus.
Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als Hingucker oder „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber schon; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Am 4. November ist wieder Mitmachtag. Ab 10 Uhr stellen wir wieder das beliebte Sauerkraut her.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Ernteeinheit im Februar mit Steckrübe

Hurra! Beim Abholen meiner Einheit am Dienstag war es um halb sechs noch hell! Da ich mir die Einheit teile und nur jede zweite Woche abhole, fiel mir das besonders auf. Die Tage werden endlich wieder länger und wärmer, sind aber derzeit sehr nass und windig.

Diese Februar-Einheit hatte alles, was es für eine Familienmahlzeit braucht: Die Fleischesser freuen sich über ein herzhaftes Gulasch mit Kartoffeln und Feldsalat. Für die Vegetarier gibts Feldsalat, Pellkartoffeln mit Tsaiziki, Spiegelei und Rote-Bete-Salat, zubereitet nach dem Rezept von Silke aus unserem Entrup119-Kochmagazin ERNTE ESSEN. Das Mehrkornbrot mit dem köstlichen Frischkäsetaler haben wir sofort am Abend gegessen. Die knackigen Möhren, die wieder einmal im Vergleich mit ihren Verwandten aus dem Supermarkt um Klassen besser schmecken, sind der Hit und bei den Kids ein beliebter Pausensnack.

Bleibt noch die Steckrübe zu erwähnen – ein Klassiker aus Omas Küche. Die habe ich selbst aber noch nie verarbeitet - ich meine die Steckrübe ; ). Ich könnte mir Rösti gut vorstellen. Ist ein Rezept in ERNTE ESSEN?

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Feldsalat mit Topinambur und scharfem Tomaten-Dressing

Habe ich letzte Woche noch gesagt, dass Topinambur den Schrecken verloren hat, so muß ich heute sagen, dass er einen Riesensprung auf der Beliebtheitsskala gemacht hat. denn: Ich habe mir Gerhilds Post zu Herzen genommen und ihn roh probiert. Und siehe da, er schmeckt roh ganz köstlich! Keine Spur von dem typischen Geschmack den er beim kochen bekommt. Vielmehr schmeckt er wie ganz frische Kokosnuss. Liebe Gerhild, vielen Dank für diese tolle Erkenntniss! Ich habe natürlich sofort einen Salat gemacht :-)

Feldsalat mit Topinambur und scharfem Tomaten-Dressing
2 Personen

200 g Feldsalat
300 g Topinambur
2 Mandarinen
4 getrocknete Tomaten

Tomaten-Dressing: 
5 EL Olivenöl,
2 EL Obstessig
1 EL Sojasosse
2 EL Orangen- oder Apfelsaft
1 TL Honig
2-3 TL Tomatenmark
1/2 - 1 TL Sambal Olek oder Harissapaste
Messerspitze Kreuzkümmel

Alle Dressingzutaten in ein Glas mit Deckel füllen und gut durch schütteln.

Den Feldsalat gut waschen und die Stielenden abschneiden und abtropfen lassen oder schleudern.
Topinambur schälen und in ganz dünne Scheiben schneiden oder raspeln.
Die Mandarinen schälen und säubern und die Tomaten in feine Streifen schneiden.

Auf 2 Teller anrichten und das Dressing dazu geben.

Dienstag, 22. September 2015

Hofbrief: KW 39


Für das Erntedankfest am Sonntag (27. September) brauchen wir noch einige Helfer, um den Futtertisch im Schafstall schön einzurichten und zu bestuhlen. Bitte meldet Euch an, um uns zu entlasten.
Vergangenen Samstag konnten wir auf der Streuobstwiese in Kümper allein an Fallobst über 400 kg sammeln – es hat wenige Druckstellen und wird hoffentlich bis zum ersten Saftpresstermin am 2. Oktober durchhalten.
Im Laufe der Woche wollen wir die Falläpfel unter den Bäumen auf dem Hof auflesen, um am Samstag (26. September) erneut nach Kümper zu fahren.
Wer kommt mit?
Der vierte Folientunnel, der uns seit letzten Herbst von einem Nachbarn versprochen war, ist jetzt endlich abbaubereit. Wir planen den Ab- und Aufbau bis zum Ende der nächsten Woche abzuschließen und unsere Gewächshausfläche somit auf gute 700 m² zu erweitern.
Standort des neuen Tunnels wird die Stockbrotwiese rechts in der Hofeinfahrt, in der Nähe des Bienenstandes; der Nutzen soll eine bessere Versorgung mit Feldsalat im Winter sowie mit Paprika und Auberginen im Sommer sein.
Die Lagergemüse-Erntesaison ist mit den Zwiebeln und Kürbissen gestartet.
Für die kommenden Ernteeinsätze, zum Beispiel am 30. September in der Roten Bete mit der 3. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Münster-Gievenbeck, frischen wir im Moment einen unserer Transportanhänger auf. Außer einer Entrostung und Neulackierung des Rahmens bekommt das Gefährt einen neuen Boden und runderneuerte Bordwände.

Samstag, 1. Dezember 2012

Feldsalat mit gebratenen Birnen, Walnüssen und Berberitz-Krokant


Los geht es:

120 g Feldsalat
100 g Walnüsse
2 EL getrocknete Berberitzen
2 EL Zucker, braun
½ EL Zitronensäure
1 feste Birne
2 EL Butter
8 EL Balsamico-Essig
ca. 1 TL Honig

Den Feldsalat putzen, waschen und trockenschleudern.
Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie zu duften beginnen.
Die Berberitzen zusammen mit dem Zucker und der Zitronensäure kurz aufkochen und auf einem Brettchen abkühlen lassen.
Die Birne längs halbieren, das Kerngehäuse entfernen und längs in dünne Spalten schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Birnen darin bei mittlerer Hitze anbraten. Aufpassen, dass sie nicht brechen!
Für das Dressing Balsamico in eine kleine Pfanne erhitzen bis es schäumt, etwas Honig zugeben und zu einer cremigen Konsistenz einkochen. Unbedingt abschmecken!
In einer Schüssel den Feldsalat mit dem Dressing vermischen und auf Tellern verteilen. Birnen, Walnüsse und Berberitz-Krokant dekorativ anlegen. Mit dem übrigen Dressing beträufeln.

Die Idee ist von Chefkoch.de