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Donnerstag, 14. Februar 2019

Gemeinsam gegen die Klimakrise - Fridays for Future Münster


(ein Beitrag von Swinda Langenstraß, Fridays for Future Münster)
Was ist Fridays for Future?
Wir sind engagierte Menschen, die von den Regierungen fordern, alles dafür zu tun, um die Klimaerhitzung auf maximal 1.5 Grad Celsius zu begrenzen. Damit sie uns wahrnehmen und merken, wie wichtig uns diese Forderung ist, gehen wir auf die Straße.
In 23 Ländern streiken Menschen für mehr Klimaschutz. In Deutschland gibt es 155 Ortsgruppen, über 20.000 Menschen haben sich an den letzten Streiks beteiligt. In Münster haben am 1. Februar über 2.000 Menschen demonstriert, vom Grundschüler bis zum Rentner.
Wer kann mitmachen?
Schwerpunkt der Bewegung sind junge Menschen, Schüler*innen, Studierende. Wir betonen jedoch ausdrücklich, dass auch alle anderen Menschen, egal welchen Alters, bei uns herzlich willkommen sind. Das Klima geht uns alle an.
Wie kann man mitmachen?
Komm freitags zu den Streiks.
Motiviere andere Menschen zum Mitmachen. Leite diese Mail weiter. Rede mit Eltern, Lehrern, Freunden, Kollegen. Vernetze dich mit uns.
Wer Volljährig ist, kann uns gerne bei den Demos als Ordner unterstützen. Bitte schreibt uns dafür eine kurze Mail.
Wann streiken wir?
Die
Faustregel lautet:
Am 1. Freitag im Monat: große Demo 10 bis ca. 13 Uhr
An allen anderen Freitagen: Mahnwachen, 14 bis 16 Uhr.
Vor dem historischen Rathaus, Prinzipalmarkt, Münster.
Ausnahmen:
22. Februar: aufgrund der großen Anti-Afd-Demo wird Fridays for Future keine eigene Veranstaltung machen. Wir sind dort jedoch mit einem Grußwort vertreten.
15. März: weltweiter Klimastreiktag, bei dem auch wir eine hoffentlich besonders große Demo organisieren. Ablauf wie 'normale' Demos.
Woher bekommt man weitere Informationen?
In unserer WhatsApp
Infogruppe teilen wir alle wichtigen Informationen: https://chat.whatsapp.com/Gh40EIhC2Z9B0P2yCO4V07
In der WhatsApp 
Vernetzungsgruppe kann man sich mit anderen austauschen: https://chat.whatsapp.com/HN24PfzATmWCQo1cdkpqPQ
(Sollten die Gruppen voll sein, kontaktiert uns kurz, wir senden euch dann einen Link für eine weitere Gruppe.)
Sonstige Kanäle:
Facebook - www.facebook.com/fridaysforfuturemuenster/
Flickr - www.flickr.com/photos/162010131@N04/
Instagram - www.instagram.com/fridaysforfuture_muenster
Twitter – twitter.com/FFF_Muenster
YouTube - www.youtube.com/channel/UCtQFtKXY89eWkv7yhqOIC5g
Allgemeine Infos über die Bewegung: www.fridaysforfuture.de
Lasst uns gemeinsam für mehr Klimaschutz aktiv werden. Jetzt.
Wir freuen uns auf euch.
Swinda Langenstraß, für Fridays for Future Münster
fridaysforfuture_ms@posteo.de

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Hofbrief: KW 43


Kalt und nass gehört zum goldenen Herbst dazu.
Berufbedingt verbringen wir sehr viel Zeit draußen und merken: Aus der warmen Stube erscheint es einem viel unwirtlicher, als es tatsächlich ist. Wenn man erstmal den Schritt nach draußen getan hat, regendicht und warm eingepackt, dann lässt es sich durchaus einige Zeit aushalten, besonders, wenn man sich bewegt. Auch wenn die Sonne nicht scheint, trotzdem sind wir meistens fröhlicher und wacher, wenn wir an der frischen Luft arbeiten und Licht tanken können!
Im Gemüsebau räumen wir in den Folientunneln die Tomaten- und Paprikabeete und pflanzen für die Wintersaison kälteunempfindliche Salate wie Postelein, Hirschhornwegerich und Asiasalat sowie den allseits beliebten Feldsalat.
Die Landwirte warten und verräumen diverse Maschinen, es findet sich endlich auch die Zeit für lange aufgeschobene Umbauten und Reparaturen.
Diese Woche hat unsere FÖJ‘lerin Karlotta selbstständig die Milch verarbeitet, sodass Hofkäserin Angela auch mal Urlaub machen konnte.
An den drei Mitmachtagen Ende September und Anfang Oktober haben wir über eine Tonne Obst gepflückt, das jetzt im Erdkeller hinter dem Schafstall lagert und nach und nach an die Depots verteilt wird.
Die Obsternte ist somit abgeschlossen. Der Mitmachtag am 28. Oktober fällt deshalb aus.
Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als Hingucker oder „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber schon; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Am 4. November ist wieder Mitmachtag. Ab 10 Uhr stellen wir wieder das beliebte Sauerkraut her.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Niko Paech mit Chrashkurs zur Postwachstumsökonomie

Etwas spät aber doch noch hat die WN über den Vortrag von Niko Paech bei uns auf dem Hof berichtet. Das war ein sehr starker Mutmacher-Abend. Zum Artikel

Montag, 10. Juni 2013

Gewonnen: Neue Schulküche

Die Garten-AG der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule Nordwalde gehört beim diesjährigen Wettbewerb der Initiative "in form", Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung,  zu den Preisträgern. Und das bedeutet: Eine neue Küche für die Schule.

Die Garten-AG der Gesamtschule trifft sich schon eine ganze Weile unter der Leitung von Lehrerin Katrin Mayer samstags auf dem Hof, um bei Gartenbau und Landwirtschaft zu helfen.

Hier geht es zum Gewinnervideo.

Mittwoch, 17. April 2013

Ein Verein braucht Mitglieder

"Unser kleiner Bauernhof" besteht, weil 1999 ein Kreis engagierter Menschen einen Verein gegründet hat und die Hofstelle Entrupp 119 gekauft hat. Seitdem wird dieser Bauernhof nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft betrieben. Umweltschutz, Bildung, Kultur, Erhalt der Hofstelle, all das sind Aufgaben der Initiative "Entrup 119 e.V.", der derzeit rund 60 Mitglieder hat. Ganz schön wenige Menschen, um die vielen Aufgaben bewältigen und finanzieren zu können. Deshalb brauchen wir mehr engagierte Leute, die dem Verein beitreten und mit einem Mindestjahresbeitrag von 30,00 € die Arbeit des Vereins unterstützen. Der neue Vereinsflyer ist ein erster Schritt, um den Verein bekannter zu machen. Und sagt es allen Freunden und Bekannten! Flyer zum Mitnehmen liegen im Vereinsraum auf dem Hof oder im Hofladen.

Wer mehr über den Verein erfahren will, guckt auf den Seiten der Initiative.

Dienstag, 12. Juni 2012

Donnerstag ist Veggietag


Dies kam heute vom Presseamt der Stadt Münster:

"Umweltdezernent Thomas Paal informiert in seiner Sprechstunde
am Donnerstag, 14. Juni, über den freiwilligen vegetarischen Donnerstag in
Münster. Von 10 bis 12 Uhr ist er im Stadthaus 1, Klemensstraße 10, Raum 101, Tel.: 4 92-70 50 für Fragen erreichbar. Rat und Verwaltung der Stadt Münster unterstützen das bürgerschaftliche Engagement für einen freiwilligen vegetarischen Donnerstag. Die Stadt ist Mitglied in der "Initiative Veggietag Münster" und lädt Restaurants, Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, Altenheime, Kantinen und andere Unternehmen und Organisationen ein, sich an dem Projekt "Münster isst Veggie" zu beteiligen."
Mehr Infos zu dieser löblichen Initiative hier.

Mittwoch, 25. Januar 2012

CSA hilft gegen MRSA - Piet Ammann auf dem Podium von "Wir haben es satt!"

Erschreckende Zahlen über die volkswirtschaftliche Kosten von industrieller Tierhaltung lieferte Piet Ammann auf dem Podium von "Wir haben es satt!".
Da sind zu nennen MRSA (Methicillin Resistente Staphylokokken Aureus). Ein Keim, der in seinen Varianten in den Krankenhäusern große Probleme macht. Er forderte bisher über 15.000 Tote pro Jahr. Diese Keime werden dort durch die Antibiotikaanwendungen erzeugt, aber auch in zunehmendem Maße von außen in die Krankenhäuser getragen. Krankenhäuser haben wir in Deutschland rund 2.000.

Nun werden aber überall Massentierställe errichtet, deren Zahl sicher das hundertfache der Krankenhauszahl beträgt, also die 200 000 überschreitet. Diese industriellen Tierhaltungen sind durch die in ihnen durchgeführten massenhaften Antibiotikabehandlungen (zum Teil sogar noch illegal) genauso zu einer Produktionsstätte und Verbreitungsstätte resistenter Keime geworden. Solche Anlagen gipfeln dann z.B. in Ställen für 10.500 Muttersauen mit einem Produktionsvolumen von über 250 000 Ferkeln im Jahr, wie sie in Mecklenburg /Vorpommern in Alt Tellin im Tollensetal errichtet wird. Eine Anlage die 60 000m³ Gülle produziert, die mit all ihren schädlichen Inhaltsstoffen in die umgebende Landschaft gekippt werden und dort auch die Pflanzenerzeugung durch Aufnahme resistenter Keime unsicher macht.

Die unabschätzbaren Folgekosten solch einer Produktion deckt wiederum die Allgemeinheit. Gleichzeitig werden Hunderte von Arbeitsplätze im gerade zart anlaufenden Tourismus zerstört. Hier reißen Politik und Verwaltung mit dem Gesäß wieder um, was Bürger durch Schaffung von Erholungsorten mit ihren Händen aufgebaut haben. Die Kosten tragen wir. Wir haben es satt!
Zum Abschluss seines Beitrages empfahl Piet unter großem Beifall die Teilnahme an CSA-Projekten. Danke Piet!

Montag, 9. Januar 2012

Wir haben es satt! - Busse zur Demo ab Billerbeck, Nottuln und Münster

Die Grünen und die Bi-Billerbeck lassen einen Bus fahren von Billerbeck über Nottuln und Münster. Jeweils vom Busbahnhof der genannten Orte. Anmelden kann man sich über 02543/1668. Die Fahrt voriges Jahr war ein Erlebnis! Wir hoffen auf rege Beteiligung!

Grüße Piet Ammann

Freitag, 8. Juli 2011

Netzwerk Solidarische Landwirtschaft

Am 6. und 7. Juli 2011 fand in Kassel die Gründungs­versammlung des Bundes­verbandes unserer CSA satt.

Und Entrup war mit drei Delegierten der Initiative dabei. Dirten Püttmann, Thorsten Liebold und Jörg von Schmeling fuhren mit Thorstens Hybridauto umweltschonend nach Kassel.

Beim Auftaktabend in der Jugendherberge bekamen wir schnell Kontakt und hatten interessante Gespräche mit den "Teilgebern" (Eugens Wortschöpfung macht jetzt die Runde) anderer Höfe. Die "Alten" aus Hamburg erzählten von ihren jahrelangen Erfahrungen mit "Anteilen" Geld und Gerechtigkeit.

Insbesondere philosophierte Wolfgang (flankiert von einem guten Glas Rotwein) über die Steinersche Soziale Dreigliederung

Junge vor Tatkraft nur so sprühende "Aktivisten" der Freiburger GartenCoop brachten Schwung in die Unterhaltung.

Der Donnerstag war dann geprägt durch engagierte Arbeit. Die Strukturen des Netzwerkes und die Vereinssatzung wurden festgezurrt und beschlossen. Vorstände wurden gewählt. Die Geburt eines nationalen Netzwerkes war vollbracht.

Jetzt kann es losgehen. Im Sinne des Natur- und Landschaftsschutzes können sich die Höfe nun organisierter als bislang ergänzen und helfen. Initiativen in Gründung können noch besser gefördert werden. Einer breiteren Öffentlichkeit kann unsere Art des Miteinanders nahe gebracht werden. Ja, selbst für international gelebte Solidarität in der Landwirtschaft wurde mit dieser Gründung eine Handlungsplattform geschaffen.

Nun wird sich zeigen, was die Arbeitsgruppen des Netzwerkes Solidarische Landwirtschaft daraus machen können. Nähere Informationen könnt Ihr auf der Internetseite des Vereins bekommen.

Mittwoch, 6. April 2011

Vielfalt erleben - Petition unterzeichnen!

Etwa 80% der deutschen Bevölkerung wollen kein Genfood auf ihren Tellern, die meisten auch nicht auf den Äckern. Beim kürzlich abgeschlossenem Saatgutmonitoring des Landes Niedersachsen wurden in 10% des untersuchten Maissaatgutes Spuren von Gentechnik nachgewiesen. Das Saatgut wurde zurückgerufen und vernichtet. Die Untersuchung zeigt, dass sich gentechnisch veränderte Organismen - einmal in Umlauf gebracht - nicht aufhalten lassen. Weder von Bio-Bauern noch von Händlern, die gerne ihren Kunden Gentechnkfreiheit garantieren würden.

Die Initiative "Vielfalterleben" - ein Bündnis von mehr als 100 Öko-Anbauverbänden, Initiativen und Herstellern ruft nun zur Teilnahme an der Petition "Biotechnologie - Gentechnik - Zulassungsbegrenzung/regionales Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen vom 08.03.2011" auf. Bis heute haben bereits 23.894 Menschen unterschieben. Bis zum 19. Apil sollen es 50.000 Menschen sein, dann ist der Bundestag verpflichtet sich in einer öffentlichen Anhörung mit den Thema auseinanderzusetzen.

Eine Anleitung, wie das mit den Online-Petitionen des Bundestages funktioniert, zeigt "Vielfalterleben" in einem kurzen Film.

Mittwoch, 16. März 2011

Zum Schutz unseres Saatgutes!

Vor Kurzem habe ich im Internet nach Bio-Saatgut für den Gemüsegarten bei uns Zuhause gesucht. Als Qualitätskriterium googelte ich "Demeter-Saatgut" und kam so zu der Firma Bingeneimer Saatgut, bei der ich dann auch bestellte.
Das ist schon mal ein erster Schritt, um den eigenen Gemüsegarten schrittweise in Richtung biologisch-dynamisch zu bringen...

Heute erreichte mich eine News von Bingenheimer Saatgut mit einem Aufruf, mich für gentechnikfreies Saatgut einzusetzen. Diesem Aufruf folge ich nicht nur gerne, sondern möchte ihn hiermit unserem gesamten Blog zugänglich machen. Die gute Nachricht:

Nordrhein-Westfalen und das Saarland haben sich bereits klar gegen Gentechnik im Saatgut positioniert. Daher können wir hier in NRW nicht an dieser Aktion teilnehmen. Aber vielleicht Freunde in anderen Bundesländern informieren!

Sonder - Nachrichtenbrief „NULLTOLERANZ muss bleiben!“

Liebe SaatgutkundInnen und PartnerInnen,

am Freitag, den 18.3., werden die Bundesländer im Bundesrat über einen sehr wichtigen Antrag abstimmen. Die Agrarminister von Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben einen Antrag in den Bundesrat eingebracht, mit dem sie von der Bundesregierung fordern, die geltende Nulltoleranz für gentechnisch veränderte Organismen im Saatgut durch eine "für alle Wirtschaftsbeteiligten praktikable technische Lösung" abzulösen.

Gemeinsam mit vielen Organisationen haben wir die Befürchtung, dass damit die NULL-Kontamination von Saatgut mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) durch eine Verwaltungsvorschrift abgeschafft werden soll.

NULLTOLERANZ – keine gentechnische Verunreinigung im Saatgut – ist die Grundlage für eine gentechnikfreie Landwirtschaft!

Schreiben Sie eine E-Mail an Ihren Ministerpräsidenten Ihres Landes. Das geht ganz einfach: auf der Website von Campact ist eine Unterschriftenaktion vorbereitet:

Unterschreiben Sie bitte heute noch!


Die Interessensgemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit hat in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen einen Leitfaden für die Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet, diesen hängen wir als pdf dieser E-Mail an.

In Bremen und Baden-Württemberg scheint der Protest schon zu wirken. Bremens Senatssprecher Herrmann Kleen versprach: "Bremen wird am Freitag in Berlin gegen eine Lockerung des Verbots stimmen. Schließlich führen wir seit Januar 2011 einen Titel als Gentechnikfreie Region - und das soll auch in Zukunft so bleiben." Aus dem Weser-Kurier: Bremer protestieren gegen Gentechnik.

Ihre Unterschrift lohnt sich!

Zeitgleich wird in Brüssel im EU-Agrarausschuss über die Möglichkeit nationaler Anbauverbote beraten. Auch diese Diskussion werden wir aufmerksam verfolgen und uns bei Bedarf wieder an Sie wenden.

Jetzt gilt es ein deutliches Zeichen zu setzen. Die Zeit ist reif, Risikotechnologien zu stoppen. Wir wollen eine gentechnikfreie Zukunft!

Mit freundlichen Grüßen aus Bingenheim

Sonntag, 13. März 2011

Bundesweite Mahnwache

Mich erreicht heute, am Sonntag, eine Einladung der SPD Münster.

25 Jahre nach Tschernobyl zeigt die Naturkatastrophe in Japan auf tragische Weise erneut, wie gefährlich und unsicher die Nutzung der Atomkraft ist. Am morgigen 14. März werden in vielen Städten in Deutschland Mahnwachen gegen die Atomenergie stattfinden - auch in Münster. Und darum schreibe ich Dir heute. Auch aus Münster soll ein Signal gesendet werden: die Menschen lehnen die Atomkraft ab! Bitte nimm Dir morgen eine halbe Stunde Zeit und unterstütze die Mahnwache mit Deiner Teilnahme: am 14.03.11 von 18 bis 18.30 Uhr am Domplatz vor dem Gebäude der Bezirksregierung.

Ich werde da sein.

Mittwoch, 9. März 2011

Wie soll dein Geld verwendet werden?

2011 wird die gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union nach 2013 festgelegt. Dabei geht es nicht nur um Subventionen. Diese Agrar-Reform ist eine entscheidende Weichenstellung der EU für Klimaschutz und Artenvielfalt, Wasser- und Bodenqualität, regionale Entwicklung und Tierschutz und nicht zuletzt für unsere Gesundheit. Sie ist Europas wichtigster Beitrag zur Bekämpfung des Welthungers und zu globaler Gerechtigkeit.

Die europäische Agrarpolitik sollten wir deshalb nicht Lobbyisten überlassen. Sie ist eine Herausforderung für alle Steuerzahler, Verbraucherinnen und Wähler. Es geht um unsere Lebensmittel, unsere Kinder, unsere Heimat, unseren Planeten.

Jeder Einkauf im Supermarkt ist ein Auftrag an die Bauern Europas. Unsere Steuergelder finanzieren entweder bäuerliche Lebensmittelerzeugung oder industrialisierte Rohstoffproduktion. Sie zerstören oder erhalten wertvolle Traditionen, regionale Entwicklung, natürliche Lebensräume und Artenvielfalt.

Die Ernährungs- und Agrarpolitik Europas ist unsere Angelegenheit. Ihre Umgestaltung ist unsere Wahl. Etwa 100 € im Jahr zahlt jeder EU-Bürger für die gemeinsame Agrarpolitik. Wie soll dein Geld verwendet werden?

Freitag, 18. Februar 2011

Schluss mit gefährlichen Futtermitteln

www.campact.deNach den Dioxinen droht als nächstes Gentechnik auf unseren Tellern zu landen! Die EU-Kommis­sion will die Einfuhr von Futtermitteln erlauben, die mit Bestand­teilen illegaler Genpflanzen verunreinigt sind. Am kommenden Dienstag wird entschieden - und Deutschlands Stimme ist ausschlaggebend.

Auch wenn wir auf Entrup 119 zunächst nicht von Verunreinigungen in konventionellem Futter betroffen sind, stellt die Aufhebung der bestehenden Null Toleranz einen entscheidenden Einschnitt dar. Der nächste Schritt wäre die Zulassung von Verunreinigungen bei Saatgut. Doch ohne gentechnikfreies Saatgut kann auch die Gentechnikfreiheit in den späteren Produktionsschritten wie Anbau und Verarbeitung aufgegeben werden – eine Landwirtschaft ohne gentechnische Kontamination wäre dann unmöglich.

Mit einer Unterschriftenaktion fordern daher verschiedene Umweltorganisationen gemeinsam mit campact Verbraucherschutzministerin Aigner zu einem klaren "Nein" zum Plan der EU-Kommission auf. Wenn du ebenfalls unterzeichnen möchtest, dann geht das hier: http://www.campact.de/gentec/sn8/signer

Samstag, 22. Januar 2011

22.000 demonstieren in Berlin: wir haben es satt!

Es war die bisher größte Demo zum Thema Ernährung und Landwirtschaft in Deutschland. Ein eindruckvolles Bündnis von Landwirten, Tierschützern, Ökos und Umweltverbänden macht klar, dass es so nicht mehr weitergeht. Dioxin im Essen ist der Aufhänger, aber deutlich wird immer wieder, dass das nur ein Symptom einer aus dem Ruder gelaufenen Agrar- und Lebensmittelindustrie ist. Wir wollen eine neue Agrarpolitik! Wir wollen weg von Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten. Wir fordern ein Umlenken hin zu einer bäuerlich-ökologischen Landwirtschaft.























Die TeilnehmerInnenzahlen werden verkündet: wir sind 22.000!



Stürmischen Beifall erhält Nnimmo Bassey aus Nigeria, Vorsitzender der internationalen Umweltorganisation Friends of the Earth (Internationale Dachorganisation des deutschen BUND) und Träger des alternativen Nobelpreises 2011. Die Auswirkungen der europäischen Agrarpolitik seien für die Entwicklungsländer verheerend, sagte er, der weltweite Protest der Zivilbevölkerung gegen Gentechnik, Agrarfabriken und Dumping-Exporte ist für die Ernährungssicherheit der Welt dringend notwendig.



Renate Künast durfte auf der Hauptkundgebung keine Rede halten - die war den NGOs vorbehalten. Aber unmittelbar im Anschluß beim "Rock For Nature" durfte sie dann doch: «Wir wollen und werden Politik mit Messer und Gabel machen!», kündigte sie an. «Wir wollen nicht, dass unsere Bauern Sklaven sind. Dass die von zwei, drei großen Saatgutkonzernen abhängig seien, ist so ziemlich das Bescheuertste, was es gibt.»



Wolf Maahn solo.

Dienstag, 11. Januar 2011

Liebe CSA Gemeinschaft,

folgende Info erreichte mich hier in Brasilien:

Internet-Befragung zum Thema „Gemeinschaft“

Warum sind heute immer mehr Menschen auf der Suche nach gemeinschaftlichen Lebensformen? Was verstehen sie unter Gemeinschaft und welche Gefühle verbinden sie damit? Diese Internet-Befragung richtet sich an alle, die am Thema „Leben in Gemeinschaft“ interessiert sind. Es werden Sichtweisen, Sehnsüchte und Wünsche thematisiert. Wer in Gemeinschaft lebt, wird außerdem zu persönlichen Erfahrungen befragt.
Die Umfrage wird von Dr. Iris Kunze vom Projekt Gemeinschaftsforschung am Institut für Soziologie der Universität Münster durchgeführt. Seit 2002 wird dort über neue Formen des gemeinschaftlichen Zusammenseins geforscht.

Die Befragung ist von Weihnachten 2010 bis 28. Februar 2011 online. Jeder ist eingeladen teilzunehmen: uni-muenster.de


Grüße aus Brasilien, ein schönes 200%tiges neues Jahr, ich denk an Euch
Hermann

Montag, 10. Januar 2011

Demo gegen Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-ExporteSamstag, 22. Januar

Wir haben es satt!

Demonstration am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin
12 Uhr Hauptbahnhof, Washingtonplatz
Abschlusskundgebung und Rock for Nature
am Brandenburger Tor

Die Bürgeriniative für die Werterhaltung der Region Billerbeck hat einen Bus organisiert. Der Bus fährt in Billerbeck gegen 5 Uhr ab und kostet pro Nase voraussichtlich 25 EUR. Einzelheiten gibt es in Kürze an dieser Stelle.

Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industriali­sierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte.

Die Agrarkonzerne wollen Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe - überall. Dies alles unter dem Deckmantel den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung.

Diese Agrarpolitik haben wir satt! Nein zur Landwirtschaftspolitik von EU und Bundesregierung!
  • Sie fördert die Gentechnik-Industrie.
  • Sie zerstört unsere Umwelt und die biologische Vielfalt.
  • Sie zerstört lokale Märkte und schafft Hunger in Entwicklungsländern.
  • Sie macht krank, erlaubt Tierquälerei und mästet Agrarindustrie.
  • Sie schafft unmenschliche Arbeitsbedingungen auf Plantagen, in Ställen und Schlachthöfen.
  • Sie macht Lebensmittel zu Agro-Sprit und heizt den Klimawandel weiter an.
Wir wollen:
  • gentechnikfreie, gesunde und fair produzierte Lebensmittel
  • eine bäuerlich ökologische Landwirtschaft in Europa und weltweit
  • eine tiergerechte und klimaschonende Landwirtschaft
Wir fordern von Merkel, Aigner und Barroso, von Berlin und Brüssel:
  • Ausstieg aus der Agro-Gentechnik - sofort!
  • Kein Patent auf Leben!
  • Stopp der Subventionen für industrielle Tierhaltung!
  • Stopp der Milchseen und Fleischberge! Stopp von Dumping-Exporten in Entwicklungsländer!
  • Stopp der Spekulationen mit Lebensmitteln!
  • Faire Marktregeln für bäuerlich ökologische Landwirtschaft weltweit!
Wir fordern eine neue, gerechte Agrarpolitik - in Deutschland und Europa! Politik über unsere Köpfe hinweg war gestern. Jetzt entscheiden wir über unser Essen.

Ja zu bäuerlich ökologischer Landwirtschaft weltweit!

Freitag, 7. Januar 2011

Stunde der Wintervögel

Eine wunderschöne Aktion, um nach all den turbulenten Weihnachts- und Silvesterfeierlichkeiten zu sich zu kommen, in die Natur zu gehen und Vögel zu beobachten. Und dabei etwas Gutes tun. "Die Stunde der Wintervögel" ist ein Projekt der NABU, das es auch für die Gartenvögel im Sommer gibt.

NABU - Stunde der Wintervögel 2011

Mitmachen lohnt sich. Und wenn man auch nur einfach seinen Wochenendspatziergang mit dem Vögel beobachten anreichert und sich mal mit offenen Augen und Ohren durch die Wege bewegt. Dann werden einem auf einmal viele interessante kleine Kameraden auffallen, die man vielleicht sonst übersehen hätte!

Na, vielleicht treffen wir uns ja zufällig auf weiter Flur?

Donnerstag, 6. Januar 2011

Dioxin-Eier

Eigentlich wollte ich zum Thema Dioxin-Eier nichts schreiben - die Presse kann das deutlich besser. Doch der aktuelle Aufruf von Campact geht noch ein Stück weiter und fordert, dass unsere Bundesregierung nicht länger Pläne der EU-Kommision blockiert, die EU-Subventionen nun endlich auch an Umweltauflagen binden will (siehe Artikel vom 18.11.2010 in der MZ).

Es ist Zeit, unsere Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner zu einem Politikwechsel aufzurufen!

Der Skandal um dioxin-verseuchtes Tierfutter zieht immer weitere Kreise: Über 150.000 Tonnen sollen bereits in Umlauf gebracht sein. Jetzt braucht es Konsequenzen: schärfere Kontrollen und ein Verbot gefährlicher Futterbestandteile. Doch nicht nur das. Was wir wirklich brauchen, ist eine andere Politik, die Agrarfabriken mit Massentierhaltung, hohem Pestizideinsatz und Überdüngung nicht länger subventioniert.

Doch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner stemmt sich bisher gegen solch einen Politikwechsel - und macht Politik für die Agrarlobby: In Brüssel blockiert sie Pläne der EU-Kommission, die milliardenschwere EU-Subventionen von Agrarfabriken auf jene bäuerlichen Betriebe umschichten will, die strengere Umweltauflagen einhalten. Als Konsequenz aus dem Dioxin-Skandal fordern wir von Aigner endlich die Kehrtwende. Sobald 50.000 Menschen unseren Appell unterzeichnet haben, wollen wir ihn der Ministerin persönlich überreichen.

Der Dioxin-Skandal ist auch ein Resultat der EU-Subventionspolitik: Diese fördert die Entstehung von Agrarfabriken, die ihr Tierfutter nicht mehr selbst produzieren, sondern über verzweigte und schwer kontrollierbare Lieferketten beziehen. Ein Drittel der Subventionen fließen in gerade einmal 1,5 Prozent der Betriebe, während sich die Hälfte der Bauern mit weniger als 5.000 Euro im Jahr begnügen müssen. Gefördert wird alles, egal wie umweltschädlich gewirtschaftet wird.

Die neuen Pläne der EU-Kommission wollen hiermit brechen: Subventionen für Agrarfabriken sollen gekappt werden, das Geld soll stattdessen an kleinere Höfe gehen, die strenge Umwelt-Auflagen einhalten. Doch Landwirtschaftsministerin Aigner lässt sich bisher vor den Karren der Agrarlobby spannen und macht in Brüssel Front gegen die fortschrittlichen Pläne der Kommission.

Fordern Sie die Ministerin zu einem Politikwechsel auf!
Hier geht es zum Unterzeichnen:
http://www.campact.de/agrar/sn1/signer