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Montag, 2. Dezember 2019

Steckrüben-Kartoffelreibekuchen mit Kräuterquark

Es gab Steckrüben und neue Kartoffeln. Auf dem Weihnachtsmarkt locken überall Stände mit Reibeplätzchen. Zeit und Gelegenheit um eine eigene Variante davon auszuprobieren. 
Der Steckrübenanteil verringert den Energiegehalt dieser Reibeplätzchenvariante. 100 Gramm Steckrübe haben nur 38 kcal. Die gleiche Menge Kartoffeln hat 70 kcal. Und Steckrüben haben sehr viel Vitamin C.  300 Gramm decken den Tagesbedarf. 


500 g Steckrübe, geschält
500 g Kartoffeln, geschält
2 ganze Eier
2 Zwiebeln, gehackt
Kleiner Bund Thymian
4 EL Vollkornweizenmehl
Salz, Pfeffer
Olivenöl





















500 g Quark
Petersilie, Dill, Schnittlauch, Meerrettich, Mandarine





















1.     Kräuter fein hacken, Meerrettich sehr fein reiben. Mit dem Quark, dem Mandarinensaft und Salz/Pfeffer anmachen. 
2.     Steckrüben und Kartoffeln fein reiben. 
3.     Mit den Eiern, Mehl, Zwiebeln, Salz und Pfeffer sowie den abgezupften Thymianblättchen vermischen. Mit den Händen sanft durchkneten bis die Masse geschmeidig ist und etwas Flüssigkeit entsteht.
4.     In der Zeit eine schwere Pfanne auf ¾ Hitze vorheizen. 
5.     Den Boden der Pfanne eben mit Öl bedecken, jetzt kleine Portionen der Teigmasse in die Pfanne geben und zu runden Plätzchen von 1 cm Dicke formen. Braten unter Zugabe von Öl wenn nötig bis die Plätzchen von beiden Seiten gut gebräunt sind. Eher dunkler als zu hell, gibt viel Geschmack.



Anrichten mit dem Quark, gleich aus der Pfanne sind sie am Besten.

Freitag, 14. Dezember 2018

Steckrüben in Weißwein-Mohn-Soße


Ich gebe es zu, Steckrübe ist nicht mein favorisiertes Wintergemüse. Umso anspruchsvoller ist es, mich selbst mit meinem Rezept zufrieden zu stellen. Es klappt nicht immer, aber heute schon :-)
Vielleicht lag es auch an dem frischen Kerbel, den ich netterweise von einem anderen CSA-Mitglied geschenkt bekommen habe. Dieses Küchenkraut hatte ich bisher noch gar nicht so richtig im Gebrauch, passte aber perfekt zu meinem Gericht. Vielen Dank Clemens!

Steckrüben in Weißwein-Mohn-Soße mit Vollkornnudeln


4 Personen

400 g Vollkornnudeln
1-2 Steckrüben (700 g)
2 Zwiebeln (150 g)
Öl zum braten
400 ml trockener Weißwein
400 ml Gemüsebrühe
4 EL gem. Mohn
200 ml Sojasahne
2 EL Speisestärke
Pfeffer, Salz
½ Bund Kerbel




Die Nudeln nach Packungsbeilage kochen.

Steckrüben schälen und in kleine Würfel schneiden.

Die Zwiebeln ebenfalls schälen, würfeln und in etwas Öl in einer hohen Pfanne oder Topf glasig dünsten.

Die Steckrübenwürfel hinzufügen, kurz mit dünsten und dann mit Weißwein ablöschen. Ohne Deckel ca. 5 Minuten köcheln lassen bis der Alkohol verflüchtigt ist.

Die Gemüsebrühe und dem Mohn hinzugeben, salzen und pfeffern und mit geschlossenem Deckel weitere 10 Minuten köcheln lassen bis die Rüben gar sind.

Hitze herunter regenl, die Speisestärke in die kalte Sojasahne einrühren und zu den Rüben geben.

Kerbel waschen, Blätter vom Stil zupfen und zu den Steckrüben geben.

Freitag, 3. März 2017

Steckrueben-Lupinen-Suppe


Schnell, einfach und doch so lecker! Die vegane Steckrübensuppe bekommt das Eiweiß durch Lupinenschrot.



Steckrueben-Lupinen-Suppe



2 Portionen, vegan

1 Steckrübe (400 g)
2 Zwiebeln
100 g Lupinenschrot
½ l Gemüsebrühe
200 ml Sojasahne
Salz, frischer Pfeffer, Garam Marsala


Die Steckrübe schälen und in kleine Stücke zerteilen.

Die Zwiebeln schälen, würfeln und mit dem Lupinenschrot in Öl anrösten.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen, die Steckrübenwürfel hinzugeben und 10-20 Minuten köcheln lassen bis die Steckrübe gar ist. Die Sojasahne hinzufügen und mit den Gewürzen abschmecken.

Wer keine Garam Marsala Gewürzmischung hat, kann auch mit den Zwiebeln eine Knoblauchzehe dazu nehmen, eine Nelke mitkochen und mit Koriander, Kreuzkümmel und etwas Zimt abschmecken.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Ernteeinheit im Februar mit Steckrübe

Hurra! Beim Abholen meiner Einheit am Dienstag war es um halb sechs noch hell! Da ich mir die Einheit teile und nur jede zweite Woche abhole, fiel mir das besonders auf. Die Tage werden endlich wieder länger und wärmer, sind aber derzeit sehr nass und windig.

Diese Februar-Einheit hatte alles, was es für eine Familienmahlzeit braucht: Die Fleischesser freuen sich über ein herzhaftes Gulasch mit Kartoffeln und Feldsalat. Für die Vegetarier gibts Feldsalat, Pellkartoffeln mit Tsaiziki, Spiegelei und Rote-Bete-Salat, zubereitet nach dem Rezept von Silke aus unserem Entrup119-Kochmagazin ERNTE ESSEN. Das Mehrkornbrot mit dem köstlichen Frischkäsetaler haben wir sofort am Abend gegessen. Die knackigen Möhren, die wieder einmal im Vergleich mit ihren Verwandten aus dem Supermarkt um Klassen besser schmecken, sind der Hit und bei den Kids ein beliebter Pausensnack.

Bleibt noch die Steckrübe zu erwähnen – ein Klassiker aus Omas Küche. Die habe ich selbst aber noch nie verarbeitet - ich meine die Steckrübe ; ). Ich könnte mir Rösti gut vorstellen. Ist ein Rezept in ERNTE ESSEN?

Dienstag, 23. Juni 2015

Hofbrief: KW 26


Es ist zwar kalt und nass, sodass Sommerstimmung noch nicht so richtig aufkommen möchte. Dennoch hat jetzt ganz offiziell der Sommer begonnen, der längste Tag des Jahres ist vorbei und wir merken ganz deutlich, wie der Regen der Natur gut tut.
Den kühlen Temperaturen zum Trotz wachsen die Gemüsepflanzen und Wiesenkräuter deutlich besser, als in den Wochen zuvor. Das Weidefutter für unsere Schafe wird wieder mehr, nachdem es zuletzt aufgrund der Trockenheit sehr knapp geworden ist. Der Ackerboden auf dem Gemüsefeld lässt sich mit Pferdekraft wieder deutlich einfacher bearbeiten – angefeuchteter Boden krümelt besser.Das bildet eine gute Grundlage für das Herbst- und Wintergemüse, welches teilweise schon jetzt gepflanzt wird: Der Rosenkohl ist schon drin, Rot- und Weisskohl, sowie die Steckrüben folgen demnächst.
Das die Niederschlagsmenge bisher aber noch recht gering war merken wir daran, dass beim Grubbern bereits aus 10 cm Tiefe noch trockener Boden hervorkommt, es staubt teilweise sogar noch.
An diesem Wochenende findet in Münster der Tag der Nachhaltigkeit statt, zu dem wir bereits eingeladen hatten. Deswegen an dieser Stelle nur eine kurze Erinnerung:
  • Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 26. Juni, 19:00, Domplatz 1-3 (Gebäude der Bezirksregierung)
    sechs Akteure stellen sich vor, danach Diskussionsrunde
  • Markt der Möglichkeiten am Samstag, 27. Juni, 10:00-18:00, Servatiiplatz
    37 Stände motivierter Initiativen und Personen, die informieren und inspirieren wollen zu einem bewussten Umgang mit Mensch und Natur
    und einer nachhaltigen Stadtentwicklung
Wir laden herzlich ein zum nächsten Mitmachtag am Samstag, dem 4. Juli. Geplant ist es, einen Teil der Frühkartoffeln zu ernten. Beginn ist wie immer um 10.00 Uhr, der Treffpunkt auf dem Hof vor dem Laden.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Urlaub im Land der Steckrüben

Unsere Betriebsferien habe ich genutzt um meiner zweiten Heimat (Nordfriesland) einen Besuch abzustatten. Dort, wo der Horizont bis zum Meer reicht und an jeder Ecke Schafe grasen, fühle ich mich genauso zu Hause wie auf Entrup.
Neben den Schafen habe ich in diesem Winter noch eine weitere Gemeinsamkeit zwischen dem Norden und Entrup entdeckt.
Beim Blick auf die Speisekarte sprang es mir quasi direkt ins Auge. Auf der ersten Stand „Steckrübensuppe“ auf der Tageskarte. Da dachte ich noch „ok, ein Restaurant versucht mit regionalem Essen zu punkten“. Als dann aber auf jeder Karte irgendein „Steckrüben-Gericht“ stand, war mir klar, das diese Rübe hier oben im Norden einen ganz anderen Stellenwert hat. Neben Steckrübeneintopf, gebratener Steckrübe oder Steckrübenpürree gab es noch vielerlei andere Gerichte. Da war ich dann doch sehr erstaunt.

Zum Schluss habe ich die Steckrübe auch noch im „herkömmlichen Supermarkt“ entdeckt, ganz normal neben den Kartoffeln und den Kohlrabi. Diese dicke Rübe, die hier kaum noch jemand kennt, ist im Norden wirklich weit verbreitet.

In diesem Sinne wünsche ich euch heute guten Appetit und viel Kreativität mit der nächsten Steckrübe. Und wer noch Anregnungen braucht sollte bei Gelegenheit einfach mal nach Nordfriesland reisen :-)


Montag, 2. Dezember 2013

Die Steckrübe


Wir hatten ja letzte Woche schon einmal Steckrüben. Einiges davon ist in den Depots liegen geblieben, deswegen haben wir uns Gedanken darüber gemacht, dass dieses alte Gemüse oft stiefkindlich behandelt wird.
Das liegt vielleicht schon an der Geschichte der Steckrübe oder auch Kohlrübe: Die hat nämlich eigentlich vor Allem in Notzeiten den Weg in die Küchen unserer Urgroßeltern gefunden. Sie macht satt und hat eine kurze Kulturzeit – also ein effektives Nahrungsmittel. Im „deutschen Steckrübenwinter“ 1916/1917 gab es sprichwörtlich „Früh Kohlrübensuppe, mittags Koteletts von Kohlrüben, abends Kuchen von Kohlrüben“. Mit dem Ruf, nur ein Gemüse für Notzeiten zu sein, hatte die Steckrübe wohl lange zu kämpfen...

Heute ist die Steckrübe eine gesunde und wohlschmeckende Rarität, die es nicht in jedem Supermarkt gibt. Vor allem in unseren Gefilden hat sie es in die traditionelle Speisekarte geschafft und ist eine gesunde Ergänzung für die leckere winterliche Küche!
Also: aus dem winterlichen Aschenputtel des Gemüseackers kann schnell die Königin unserer guten Ernährung werden!

Ein paar Ideen zur Steckrübe: Steckrübenauflauf, Steckrübenpüree, Steckrübenschnitzel, Steckrübencurry, Steckrübeneintopf,....
für Genaueres schaut einfach unter Rezepte

Warum werden in Entrup eigentlich Steckrüben angebaut?
Steckrüben...
...sind sehr vielfältig zu verarbeiten
...haben eine kurze Kulturzeit
...können gut gelagert werden
...werden in den Herbst- und Wintermonaten geerntet
…vergrößern also die Gemüsevielfalt in den Wintermonaten

Also: 
Wenn demnächst wieder Steckrüben dabei sind, dann scheut nicht vor Experimenten, ihr werdet sehen: Es lohnt sich!
Es wäre ja auch schade, wenn das ganze gute Gemüse gar nicht an den Mann und die Frau gebracht würde - es ist schließlich für uns gewachsen und gediehen.


Samstag, 17. November 2012

Steckrübenschnitzel mit Quittenchutney

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Wie es der Zufall will, bin ich beim durchblättern einer Zeitung auf das passende November-Entrup-Rezept gestoßen. Alle Zutaten befanden sich in meiner Küche und sehr zu meiner Freude kam auch mein neues „Lieblingsherbstobst“ darin vor. Also gelesen und in die Tat umgesetzt gab es gestern bei mir Steckrübenschnitzel mit Quittenchutney. Da es mir sooooo gut geschmeckt hat, will ich Euch das Rezept nicht vorenthalten.


Für das Quittenchutney braucht ihr 2 Quitten (geschält und gewürfelt), 2 Zwiebeln (gehackt oder in Ringe geschnitten), 100 g Rosinen, 6 EL brauner Zucker, 1 EL Senfkörner, 50 ml Apfelessig, Salz und Pfeffer. Die Zutaten werden alle in einem Topf gut vermischt. Diese mit ca. 150-200 ml Wasser aufkochen und dann 45 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren offen einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist.

Von der Steckrübe eine ca. 1 cm dicke Scheibe abschneiden und 10 Minuten bissfest garen. Anschließend klassisch mit Mehl, Ei und Paniermehl panieren und in einer Pfanne goldbraun anbraten. Anschließend noch mit Salz und Pfeffer würzen.

Weil mein Hunger wieder so groß war, habe ich vergessen ein Foto von dem ganzen zu machen. Allerdings muss ich zugeben, dass das Chutney auch wesentlich besser schmeckt als es aussieht. Es ist also kein fotogenes Essen! 

Sonntag, 30. Januar 2011

Steckrüben glasiert

Zutaten
1 kg Steckrüben
80g Butter
80 g Zucker
1/4 l Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer frisch gemahlen
1 Bund Petersilie

Zubereitung
- Steckrüben schälen, vierteln, die Viertel in Scheiben schneiden und dann stiften
- Butter erhitzen
- Steckrübenstifte hinzufügen
- den Zucker unterrühren
- Gemüsebrühe nach und nach zugießen und einkochen lassen
-zirka 15 Minuten garen, so dass die Steckrübe noch bissfest ist
- mit Salz und Pfeffer abschmecken
- Petersilie waschen, von den Stielen befreien, hacken und unter das Gemüse mischen

Dazu passt z.B. Entenbrust, Bratwurst oder ein Stück Kassler.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Steckrübenschnitzel mit Cornflakespanade

1 Steckrübe
Cornflakes
Mehl
2 Eier
Salz, Pfeffer
Zitronensaft
1 kleine Zwiebel
Sahne

Die Steckrübe waschen, schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in kochenden Salzwasser ca. 10 Minuten dünsten. Den Kochsud aufheben, damit kann man eine Mehlschwitze machen und als Soße verwenden.

In drei tiefen Tellern die Panade vorbereiten: Im ersten Teller das Mehl geben, in den zweiten Teller die zwei Eier verquirlen, im dritten Teller die Cornflakes geben und mit einem Löffel oder ähnliches klein drücken.

Die gekochten Steckrübenscheiben auf einem Brett auskühlen lassen, salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln. Dann nacheinander panieren und in einer Pfanne mit Fett auf jeder Seite goldgelb backen.

Wenn die Steckrübenschnitzel fertig sind, im vorgeheizten Ofen warm halten. In der Pfanne die kleingeschnittene Zwiebel im gleichen Fett anschwitzen, Mehl dazu geben und ebenfalls ein paar Minuten bei niedriger Hitze anschwitzen. Dann mit dem Steckrübenkochsud ablöschen und mit etwas Sahne aufgießen. Wer möchte kann auch mit etwas Weißwein ablöschen und mit dem Kochsud aufgießen.

Ein einfaches aber herrlich leckeres vegetarisches Schnitzel, zu dem die typischen Beilagen passen. Am besten natürlich ein grüner Salat.