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Montag, 29. April 2019

Salat mit geschmortem Orangen-Spargel und herzhaften Graupen

Es ist Spargelzeit! Spargelzeit ist wie das Gemüse von Entrup, man wartet fast 1 Jahr auf die Saison und schlemmt von seinem Lieblingsgemüse was das Zeug hält. Das macht den Spargel und das entruper Gemüse ja auch so interessant: Die Gewissheit, dass man es nicht immer hat. Saisonal essen ist spannend und fördert die Kochkreativität. Zumindest beim mir :-) 



Salat mit geschmortem Orangen-Spargel und herzhaften Graupen
4 Portionen – Vorspeise oder leichte Hauptspeise

1 Eichblattsalat (200 g)
500 g Spargel
50 g Alsan
1 TL brauner Zucker
2 Orangen, gepresst (150 ml)
2-3 Salbeiblätter
Salz
200 g Graupen
1 TL Chilliflocken
50 g smoked Seitan am Stück


Den Spargel schälen und ggf. halbieren.

Die Graupen nach Packungsanleitung ca. 30 Minuten in Salzwasser und den Chilliflocken kochen.
Danach unter einem Sieb die Stärke abspülen.
Den Seitan in kleine Würfel schneiden und unter die Graupen mischen.

In der Zwischenzeit Alsan mit dem Zucker in einer tiefen Pfanne schmelzen und etwas karamellisieren lassen. Mit Orangensaft ablöschen und den Spargel mit geschlossenem Deckel je nach dicke der Stangen ca. 10-15 Minuten gar köcheln lassen.
Den Salbei dazu geben und ohne Deckel noch einmal ca. 10 Minuten einkochen lassen. Mit Salz abschmecken.

Den Salat waschen, gut schleudern und auf 4 Teller anrichten.
Den Spargel und die Graupen auf den Salat verteilen und mit der abgekühlten Orangensoße beträufeln.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Lauwarmer Bohnen-Tomaten-Salat mit Bulgur


Letzen Freitag im Depot:
"Ich finde Bohnen immer etwas schwierig zu kochen. Mir fällt meist nur der Klassiker mit Kartoffeln ein".
Darauf ich: "Nein, Bohnen sind genauso unterschätzt und vielseitig einsetzbar wie die meisten anderen Gemüsesorten, die wir hier auf dem Hof haben!"
Ich weiß nicht genau um welchen Klassiker es in diesem Fall ging, ich habe in meiner Euphorie über die vielfältige Verwendung der Bohnen nicht nach gefragt. Ich vermute aber mal, dass das Gericht, welches ich gestern aus den tollen violetten Bohnen und den vermutlich letzten Tomaten kreiert habe in eine andere Richtung geht :-)


Lauwarmer Bohnen-Tomaten-Salat mit Bulgur


für 4 Personen

500 g Bohnen
2 Knoblauchzehen
100 g Gemüsebrühe
4 TL Ras el Hanout
Öl zum braten

100 g Bulgur
20 g Sojaschnetzel, fein
200 ml Gemüsebrühe
6 getrocknete Soft-Aprikosen
10 kleine Tomaten (100 g)
1 EL Zitronensaft
1/1 -1 handvoll getrockneter Minze
Salz, Orangenpfeffer



Die Bohnen waschen, die Enden abschneiden und ggf. Fäden ziehen.

Knoblauchzehen schälen, klein haken und mit Ras el Honour in Öl in einer großen Pfanne anrösten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen und die Bohnen hin zu geben.
Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten nach Belieben bissfest oder gar köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Bulgur und Sojaschnetzel in 200 ml Gemüsebrühe ca. 10 Minuten gar kochen lassen und immer wieder umrühren. Die Aprikosen in kleine Stücke schneiden und hinzufügen (wenn die Aprikosen sehr hart sind, können sie gut ein paar Minuten mit gekocht werden).

Bulgur, Bohnen und Zitronensaft in eine Schüssel geben und vermengen.
Mit Salz, Orangenpfeffer, Minze und ggf. noch etwas Ras el Hanout abschmecken.
Tomaten waschen, vierteln und unter heben.

Freitag, 25. August 2017

Spaghetti Zucchinara

Die Zucchiniernte, und vor allem die Menge, nimmt mich und meine Kochfantasie noch ziemlich in Anspruch. Aber ich nehme jede Woche die Herausforderung an und bin immer wieder froh etwas neues kreieren zu können, was anders schmeckt. Zucchini ist halt durch den geringen Eigengeschmack unglaublich vielseitig einsetzbar und taugt sogar zu einer veganen Carbonara :-)



Spaghetti Zucchinara 

4 Portionen - einfach + schnell + vegan


250 g Kamut Spaghetti

3 gelbe Zucchini (700 g) - (der Optik halber sind gelbe besser, sonst kann man grüne schälen)
2 Lauchzwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
2 TL Gemüsebrühe

50 g Räuchertofu oder 100g geräucherte Seitanwürstchen o.ä.
60 g veg. Schinken oder Mortadella
1-2 EL Kräuterfrischkäse (z.B. Simply V)
10 EL Hafermilch
3 TL Hefeflocken
1-2 TL Salz
gemahlener Pfeffer
3 Stängel Petersilie

Spagetti in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser bissfest kochen.

In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, die Enden kappen und in kleine Stücke schneiden.
Lauchzwiebeln waschen, abschütteln und die Wurzelansätze + welke Enden der oberen, grünen Blätter abschneiden. Sehr klein schneiden oder haken.
Die Knoblauchzehen schälen, ebenfalls klein schneiden und mit den Lauchzwiebeln in einem großen, möglichst hohen Topf in etwas Olivenöl andünsten.
Zucchini, einen Schuß Wasser und die Gemüsebrühe hinzugeben und weich kochen lassen.

Währenddessen die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen und klein haken. Für die Deko beiseite stellen.

Wenn die Zucchini weich sind mit dem Pürierstab gut durch pürieren. Bei der Räuchertofu-Variante kann der Tofu mit püriert werden.
Wer die Würstchen-Variante bevorzugt, der schneidet die Würstchen mit dem veg. Schicken klein und hebt sie zusammen mit dem Frischkäse, Milch und Hefeflocken unter die Zucchini. Alles zusammen nochmals erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Spaghetti mit der Zucchinara auf einem Teller anrichten, mit Petersilie bestreuen und nochmal etwas frischen Pfeffer drüber mahlen.



Freitag, 3. März 2017

Steckrueben-Lupinen-Suppe


Schnell, einfach und doch so lecker! Die vegane Steckrübensuppe bekommt das Eiweiß durch Lupinenschrot.



Steckrueben-Lupinen-Suppe



2 Portionen, vegan

1 Steckrübe (400 g)
2 Zwiebeln
100 g Lupinenschrot
½ l Gemüsebrühe
200 ml Sojasahne
Salz, frischer Pfeffer, Garam Marsala


Die Steckrübe schälen und in kleine Stücke zerteilen.

Die Zwiebeln schälen, würfeln und mit dem Lupinenschrot in Öl anrösten.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen, die Steckrübenwürfel hinzugeben und 10-20 Minuten köcheln lassen bis die Steckrübe gar ist. Die Sojasahne hinzufügen und mit den Gewürzen abschmecken.

Wer keine Garam Marsala Gewürzmischung hat, kann auch mit den Zwiebeln eine Knoblauchzehe dazu nehmen, eine Nelke mitkochen und mit Koriander, Kreuzkümmel und etwas Zimt abschmecken.