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Donnerstag, 24. Oktober 2019

Hofbrief: KW 43

Kalt und nass gehört zum goldenen Herbst dazu.
Berufbedingt verbringen wir sehr viel Zeit draußen und merken: Aus der warmen Stube erscheint es einem viel unwirtlicher, als es tatsächlich ist. Wenn man erstmal den Schritt nach draußen getan hat, regendicht und warm eingepackt, dann lässt es sich durchaus einige Zeit aushalten, besonders, wenn man sich bewegt. Auch wenn die Sonne nicht scheint, trotzdem sind wir meistens fröhlicher und wacher, wenn wir an der frischen Luft arbeiten und Licht tanken können!
In den Folientunneln räumen wir nach und nach die Tomaten- und Paprikabeete und pflanzen für die Wintersaison kälteunempfindliche Salate wie Postelein, bunte Schnittssalate sowie den allseits beliebten Feldsalat. Ohne Heizung und Kunstlicht können wir im Winter frisches Grünzeug ernten!
Für die Gemüselagerung gibt es bald zusätzliche Großkisten. Wir haben gebrauchte Eisenrahmen erworben und erneuern Boden und Wände mit neuen Brettern.
Der Butternut-Kürbis schmeckt etwas anders, als der gewohnte Hokkaido, ist aber auch sehr delikat.
Die Schale kann mitverzehrt werden, hat allerdings eine längere Garzeit. Alternativ kann man den Butternut der Länge nach teilen und im garen Zustand auslöffeln.

Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C
. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Termine:
  • Sa., 02. November, 10 Uhr: Mitmachtag „Sauerkraut“
    Gemeinsam verarbeiten wir den frisch geernteten Weißkohl, waschen, hobeln und würzen. Die Mischung wird in speziellen Gärtöpfen so lange gestampft, bis Kohlsaft austritt. Die natürliche Milchsäuregärung macht den Kohl haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft.
    Anmeldung:
    mail@entrup119.de
  • Sa., 09. November, 18:30 – 22 Uhr:
    Workshop „Käse herstellen“
    mit Hofkäserin Angela
    Dazu gibt es ein Käsebuffet mit hofeigenen Spezialitäten und ein gutes Glas Wein, 45€,
    Anmeldung:
    mail@entrup119.de

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Hofbrief: KW 40


In unserer Milchschafherde macht sich Herbststimmung breit. Die Tiere ziehen etwas unruhig über die Weide und versuchen noch eine Stelle mit frischem Gras zu finden. Bei den kurzen Tagen und kühlen Temperaturen wächst aber wenig Frisches auf.
Deshalb ist auch die
Milchmenge spürbar zurück gegangen. Ab Oktober können wir deshalb nur noch zwei Milchprodukte pro Ernteanteil ausliefern.
Herbst ist Kürbiszeit. Vergangene Woche haben wir unser großes Kürbisfeld abgeerntet. Wer am Wochenende auf dem Hof war, hat vielleicht schon die fünf Großkisten vor dem Hofladen stehen sehen.
Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Es bietet sich an, sie zuhause zu lagern, ob auf dem Küchenschrank oder als Hingucker oder „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann die Herbstfrüchte auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen. Regelmäßig kontrollieren sollte man sie aber schon; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Termine:
  • Sa., 7 Oktober, 10:30 Uhr: Wir ernten ein letztes Mal Obst auf der Streuobstwiese in Kümper – Geplant ist dieses Jahr, das Obst zu pflücken und nach und nach als Tafel- oder Kochobst auszuliefern. Zu Saft wird nur eine kleine Menge verarbeitet. Wer miternten möchte, meldet sich bitte bis Freitag an.
  • Mi., 11. Oktober, 10 bis 16 Uhr: Präparatetagder Demeter-Regionalgruppe Münsterland – Zusammen mit Landwirten und Gärtnern aus der Region stellen wir fünf der insgesamt acht biologisch-dynamischen Präparate her, die die Humusentwicklung unserer Böden besonders fördern und dafür sorgen, dass biodynamische Lebensmittel für die menschliche Ernährung außergewöhnlich gut geeignet sind.
    Wer also schon immer wissen wollte, was es mit diesen Präparaten so auf sich hat, ist herzlich eingeladen.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Oktobereinheit mit zweierlei Kürbissen

Der goldene Oktober hält, was er verspricht - bei Sonnenschein leuchten bereits im ganzen Münsterland einige Bäume in ihrem farbenfrohen Blätterkleid. So auch die Rosskastanie in unserem Garten. Dieser beeindruckende Baum hatte noch nie so viele und große Früchte wie in diesem Jahr - schade nur, dass diese hübschen Dinger ungenießbar sind. Aber man soll ja ganz angenehm-hautfreundliche Seifenlauge daraus herstellen können. Hat jemand damit Erfahrung?

Als Seife völlig ungeeignet, weil viel zu köstlich, sind die beiden Kürbisse aus der gestrigen Einheit. Neben dem orangenen Hokkaido, lag ein etwas kleinerer grüner Prachtkerl. Diese Kürbissorte kenne ich noch nicht. Ist es der berühmte Grüne Hokkaido "Kobocha", von dem Kürbisliebhaber so schwärmen? Er soll ja hinsichtlich Aroma, Nussigkeit und Süße das Nonplusultra sein. Da sich Kürbisse bekanntlich bis ins Frühjahr lagern lassen, werden die beiden vor dem Verzehr dekorative Zwecke in der Küche erfüllen müssen. Denn vorher sind erst einmal die frischen Salate und der Spinat dran. Den Kopfsalat gibt's mit Rosmarinkartoffeln und einem pikanten Kräuterdip aus Schaffrischkäse, Petersilie, Frühlingszwiebeln, Paprika, Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer. Damit der Kräuterdip weicher und sämiger wird, gebe ich noch einen guten Schuss Sahne hinzu. Auch der Spinat will heute noch verarbeitet werden und bekommt den sahnigen Rest ab.


Montag, 13. Januar 2014

Rezept für das Kürbis-Relish


Unsere Kürbisernte hat uns im letzten Herbst sehr viele Kürbisse beschert. Das derzeit warme Wetter erschwert uns allerdings die Lagerung. Daher gibt es momentan noch viele Kürbisse, die schnell verzehrt werden müssen. Camille hat letzte Woche schon ein paar Gläser Kürbisrelish gemacht. Hier das Rezept für all diejenigen, die keine Kürbissuppe mehr sehen können:


Für 6 Twist-off-Gläser (je ca. 300ml Inhalt)


1,2 kg Kürbis (geputzt gewogen)
1 Stück frischer Ingwer (ca. 4 cm)
2 frische Chilischoten
500 g Gelierzucker (2:1)
200 ml Apfelessig
300 ml naturtrüber Apfelsaft

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Zeit zum Durchziehen: ca. 30 Minuten
Haltbarkeit: ca. 6 Monate

Zubereitung:

1. Den Kürbis schälen, die Kerne und Fasern entfernen, das Kürbisfleisch fein raspeln. Den Ingwer schälen und fein reiben. Die Chilischoten putzen, längs aufschneiden, entkernen und fein hacken. Alles in einen Topf geben, mit dem Gelierzucker, dem Essig und dem Apfelsaft mischen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.

2. Die Relishmasse erwärmen und nach Packungsangabe des Gelierzuckers kochen. Noch heiß in vorbereitete Twist-off-Gläser füllen, diese sofort verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.

3. Das Relish kann nach dem Abkühlen sofort verzehrt werden. Schmeckt zu Fondues, Bratkartoffeln, gebratenem Fisch und Fleisch.


Dieses Rezept und noch viele mehr findet ihr im Buch "Kürbisglück" von Andrea Oppermann, erschienen im GU-Verlag.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Kürbis-Apfel-Pies mit Zimt-Zwetschgen und Honig-Frischkäse



Kürbis-Apfel-Pies:
Für den Teig:
60 g Frischkäse
60 g Butter
130 g Mehl
Butter für die Förmchen

Für die Füllung:
¼ Hokkaido-Kürbis
2 säuerliche Äpfel (Holstein-Cox, Boskoop, Topaz)
1 kleines Stück Ingwer
1 EL Butter
1 Ei
50 ml Sahne
etwas Zimt

Die Zutaten für den Teig rasch verkneten, evtl. Mehl zugeben bis der Teig nicht mehr klebt. Abgedeckt kurz in den Kühlschrank stellen. Die Förmchen mit Butter ausstreichen. Vom Teig kleine Ballen abdrehen, mit den Händen zu Kreisen formen und die Förmchen damit dünn auskleiden. Aufpassen, dass der Teig nicht reißt. Zurück in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 200 °C Unterhitze vorheizen.
Den Ingwer schälen und fein hacken, den Kürbis in Spalten und dann in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel vierteln, entkernen und ebenfalls würfeln. Die Butter in einer Pfanne erhitzen, den Ingwer kurz darin anbraten, den Kürbis und die Äpfel zugeben und im eigenen Saft zugedeckt etwa 15 Minuten schmoren. Vom Herd nehmen, pürieren und mit Zimt würzen. Etwas abkühlen lassen. Sahne mit den Eiern verschlagen und unter die Kürbismasse ziehen.
Die Füllung auf dem Teig verteilen, glatt streichen und ca. 20 Minuten im Ofen backen, evtl. nach der halben Zeit die Hitze reduzieren, damit die Füllung nicht verbrennt. Lauwarm servieren.


Zimt-Zwetschgen:
2 Handvoll Zwetschgen
2 EL Zucker, braun
Zimt

Die Zwetschgen, halbieren und entsteinen. In einem Topf mit dem Zucker vermischen. Mindestens 1 Stunde stehen lassen, dann aufkochen und 10 Minuten köcheln. Vom Herd nehmen mit Zimt abschmecken. Lauwarm oder kalt servieren.


Honig-Frischkäse:
150 g Frischkäse
1-2 EL Honig
2 EL Walnüsse

Walnüsse in einer trockenen Pfanne anrösten. Den Frischkäse mit dem Honig und ¾ der Nussmenge pürieren und kühlstellen. Nocken abstechen und mit restlichen Walnussstücken bestreuen.

Montag, 3. Dezember 2012

Spinat-Frischkäse-Ravioli mit Kürbis-Mascarpone-Creme


Teig:
2 Eigelb
1 Vollei
etwas Salz
1 EL Olivenöl
Wasser
Hartweizen und normales Mehl gemischt nach Bedarf (oder ca. 200 g Pastamehl)

Füllung:
130 g Spinat
1 EL Butter
50 g Frischkäse
Salz
Pfeffer
Muskat
1 EL Semmelbrösel

Kürbis-Creme:
½ Zwiebel
500 g Hokkaidokürbis
250 g Mascarpone
100 ml Sahne
2 Knoblauchzehen
2 EL Butter
Salz
weißer Pfeffer

Außerdem:
Chili-Flocken
Kürbiskernöl


Für den Teig Mehl auf die Arbeitsfläche schütten, eine Mulde formen und dort hinein die Eier aufschlagen sowie das Salz mit dem Olivenöl zugeben. Die Flüssigkeit mit der Gabel verrühren, dabei immer mehr Mehl von den Rändern hinzunehmen. Sobald der Teig fester wird, mit den Händen weiterkneten bis er nicht mehr klebt. Noch ca. 10 Minuten weitermachen und dann den Teig für 2 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

Während der Teig ruht, die Füllung vorbereiten. Dafür den Spinat putzen, von Wurzeln befreien, waschen und trocken schleudern. Butter in einem Topf erwärmen, den Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Vom Herd nehmen und den Frischkäse einrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

Nach der Ruhezeit den Teig halbieren und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche schnell zwei gleichgroße Platten möglichst dünn ausrollen. Mit einem Glas auf der einen Hälfte Ravioli „markieren“ und in die Mitte der Kreise jeweils einen knappen Teelöffel Füllung setzen. Die Ränder mit Wasser bestreichen und die zweite Platte darüberlegen. Den Teig um die Füllung fest andrücken und mit dem Glas runde Ravioli ausstechen. Den übrigen Teig wegnehmen. Die Ränder der Ravioli noch einmal gut festkleben und mit dem Gabelrücken ein Muster eindrücken.
Aus dem restlichen Teig nach dem selben Prinzip weitere Ravioli formen.
Abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
In viel Salzwasser 6-7 Minuten kochen.

Für die Soße die Zwiebeln fein würfeln und das Kürbisfleisch in 1 cm große Würfel schneiden. Knoblauch schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Butter in einem Topf erhitzen und darin bei mittleren Hitze die Zwiebel glasig dünsten, den Kürbis zugeben und kurz anbraten, mit der Sahne ablöschen, den Knoblauch zugeben und 10-15 Minuten dünsten bis der Kürbis weich wird. Vom Herd nehmen, salzen, pfeffern, Mascarpone zugeben und alles sehr fein pürieren.

Anrichten:
Einen Soßenspiegel auf vorgewärmte Teller geben und Ravioli anlegen. Mit Chili-Flocken bestreuen und mit Kürbiskernöl beträufeln.

Die Ravioli sind dank der Soße sehr sättigend; die angegebene Menge reicht für vier Personen als Hauptgericht.

Kürbis und Ravioli gab es bei katha kocht! (passt, gell?).

Sonntag, 28. November 2010

Süßer Mohn-Kürbis Brotaufstrich

Und wie versprochen der Mohn-Kürbis Brotauftrich, habe ich selbst erfunden. Um meine Kürbisschwemme zu dezimieren kam ich auf diese Variante. Vor allem liebe ich aber Mohn und habe versucht, dieses zu kombinieren.

Es ist schnell zubereitet und schmeckt schon fast besser als der berühmteste Schokoladen-Aufstrich!

Zutaten:
ca. 300 g Hokkaido-Kürbis
100 g Mohnsamen
1-2 EL Honig
200 Rahm (Schlagsahne)

Zubereitung:
Den Kürbis waschen und in Würfel schneiden. Die Würfel in einem Dämpfeinsatz über kochendem Wasser ca. 10-15 Minuten dämpfen.

Den Mohn mit der Getreidemühle grob mahlen und in einem Topf mit dem Honig und dem Rahm mindestens 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, bis der Mohn ein wenig "eingedickt" ist. Mohn muss erhitzt werden, damit er die extreme Bitterkeit verliert. Wer den Mohngeschmack schätzt, nimmt nur 1 EL Honig, wer es süßer mag gerne mehr.

Den Kürbis zum Mohn hinzugeben und mit dem Pürierstab pürrieren. Die noch heiße Masse in abgekochte Marmeladengläser abfüllen, verschließen und in den Kühlschrank stellen.

300 g ergibt ca. 2-3 Marmeladengläser.

Ein absolutes Muss für Mohn-Liebhaber!!!

Freitag, 26. November 2010

Aufstrich-Rezepte


Es gibt ganz ganz viele Gründe, warum ich immer wieder auf's Neue von CSA begeistert bin. Einen davon durfte ich gestern Abend erfahren. Ich hatte die Aufgabe übernommen, für den Stand auf dem Basar der Waldorfschule , der morgen stattfindet, leckere Brotaufstriche zu machen. Nun bin ich nicht der große Fan von Rezepten. Ich koche immer intuitiv, aus dem Bauch raus, mit viel Phantasie und – auf Basis bester Zutaten. Ob das bei Brotaufstrichen auch funktioniert? Nun ... diese Frage könnt nur Ihr alle beantworten. Und zwar, indem Ihr morgen zum Waldorfschulbasar geht und am CSA Stand meine Ergebnisse probiert. Für alle, die Interesse am Nachmachen haben, habe ich alle Zutaten vorher abgewogen und dokumentiert. Die Aufstriche sind alle ganz einfach zuzubereiten. Ich freue mich auf Eure Berichte. Ich selbst habe nämlich nicht probiert, sondern, so wie ich es immer beim Kochen mache, nur mit meinem Geruchssinn abgeschmeckt.

Süßer Hokaido-Dattel-Aufstrich mit Vanille

1 Hokaido Kürbis
300 g Datteln
5 EL Olivenöl (oder 2 El Ghee)
2 Tl. Salz
1 Tl Vanille gem. zB von Lebensbaum
evtl 1-3 El Buchweizenmehl

Öl erhitzen, Hokaido in Stücke schneiden und im Öl kurz anbraten. Die entsteinten Datteln dazugeben und mit ca. 750 ml Wasser aufgießen. Ca 15 Minuten garen. Pürieren und mit Salz und Vanille abschmecken.

Falls die Masse zu dünn ist 1-3 El Buchweizenmehl mit etwas Wasser glatt rühren, in den Aufstrich einrühren und kurz aufkochen.

Sellerie-Süßkartoffel-Aufstrich

450 g geputzter Sellerie
3 EL Olivenöl
3 Süßkartoffeln
1 Tl Salz

Sellerie und Süßkartoffel in Stücke schneiden und im Öl anbraten. Mit etwas Wasser auffüllen (ca 250 ml) und ca 15 Minuten garen.

Pürieren und mit dem Salz abschmecken.

Rote-Beete-Nuss-Aufstrich

4 gr. Rote Beete
2 EL Mandelmus
2 El Sesammus
2 Tl. Salz
1 Tl gem. Karadom
20g frisch geriebener Ingwer
125 g Kokos
250 ml Wasser

Rote Beete in Wasser gar kochen.
In Stücke schneiden und zusammen mit den anderen Zutaten pürieren. Fertig.

Dienstag, 16. November 2010

Böhmisches Kürbiskraut

1 kleiner bis mittelgroßer Hokkaido
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Zucker
1/2 Bund Petersilie
1-2 El Tomatenmark
50 ml Essig
1 Becher Sauerrahm, oder Creme frêche
Salz, Pfeffer
1 TL edelsüßer Paprika
1 TL Kümmel

Den Kürbis waschen, trocknen und mit der Küchenreibe raspeln, salzen und ca. 15 Minuten stehen lassen.

In einem großen Kochtopf den Zucker mit etwas Fett caramelisieren, Die Zwiebeln und den Knoblauch kleinschneiden und zu dem caramelisierten Zucker geben und mit dem Tomatenmark anschwitzen. Die Petersilie waschen und fein wiegen und mit dem Paprikagewürz dazugeben. Der Paprika darf nicht anbrennen.

Den geraspelten Kürbis dazugeben und bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten im eigenen Saft köcheln lassen. Ist er zu trocken, kann man ruhig etwas Wasser dazu geben. Während der Kochzeit den Essig hinzugeben. Gegen Ende der Kochzeit den Sauerrahm untermischen und den Topf vom Herd nehmen.

Man kann auch zum Kürbis gut Pastinake ergänzen.

Montag, 25. Oktober 2010

Pastinake-Kürbis-Pflanzerl

3-4 Pastinake
1/2 Hokkaido-Kürbis
2 Eier
100 g Buchweizenmehl
Salz, Pfeffer,
Muskatnuss,
Curry, Ingver
Petersilie

Den Kürbis waschen, die Pastinaken waschen und eventuell schälen. Beide Gemüse mit der Reibe grob in eine Schale raspeln. Die 2 Eier dazu schlagen und mit den Gewürzen und dem Mehl gut durchmischen, ein paar Minuten ruhen lassen.

In eine Pfanne mit heißem Fett mit dem Löffel eine Portion von der Masse geben und platt drücken, so dass sie ca. 1cm dick ist, eventuell die Ränder zurecht drücken.

Bei mittelhoher Stufe die Pflanzerl auf beiden Seiten goldgelb backen. Fertig! Auch kalt immer noch ein leckerer Snack.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Gefüllter Hokkaido-Kürbis mit Rote-Beete und Couscous

Genau das richtige für ein kulinarisches Halloween!

1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
450 g Rote-Beete
250-300 g Putenschfleisch
100 g Couscous (Instant)
100 g Walnuskerne (grob gehackt)
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1/2 TL Ingwer
1/2 TL Curcuma
1/2 TL Anis
1/2 TL Zimt
1 Prise Muskatnuss

Den Kürbis von aussen gut waschen und trocknen. Vorsichtig mit dem Messer oben einen Deckel aufschneiden. Die Kerne und das faserige Fleisch mit einem Löffel, oder der Hand entfernen. Aufpassen, dass man das Kürbisfleisch nicht verletzt.

In einem Topf die kleingeschnittene Zwiebel mit etwas Fett andünsten. Das Putenfleisch abtupfen, in Streifen schneiden und im Topf mit den Zwiebeln anbraten. Die Rote-Beete waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden, und mit ca. 300-400 ml Wasser zum Fleisch geben. Das ganze eine gute halbe Stunde lang köcheln lassen.

Dann die Gewürze, Walnuskerne und das Couscous hinzugeben. Die Masse in den ausgehöhlten Kürbis geben, Deckel drauf und in einer eingefetteten Auflaufform im Ofen bei 180 °C ca. 50 - 60 Minuten backen.

Der Kürbis mit der Füllung kann relativ trocken sein. Wer es nicht so trocken haben möchte, kann sich auf seine Portion leckeren Schafsmilch-Joghurt geben, der absolute Geschmacks-Hit!

Das ganze ist super nussig, leicht süß und lecker. Kann man auch gut als Nachtisch verwenden. Auf alle Fälle für Halloween-Fans ein kulinarisches Muss!

Wer sich den Aufwand des Kürbis-Aushöhlens sparen möchte, kann auch ganz einfach den Kürbis ebenfalls in Würfel schneiden und mit der Masse in eine Auflaufform geben. Darüber einen Becher Schlagsahne gießen und ebenfalls bei 180 °C ca. 50 - 60 Minuten backen.

Dienstag, 28. September 2010

Kürbis-Zucchini-Zuckerhut-Pfanne

1/2 Hokkaido-Kürbis
1-2 Zucchini
1/2 Zuckerhut
1 kleine Zwiebel
2 EL Saure Sahne
Prise Salz, Pfeffer
Prise Piment
1/2 TL Ingwer
1/2 TL Curcuma

Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, und in einer großen Pfanne mit etwas Öl anschwitzen. In der Zwischenzeit den Kürbis waschen, Kerne entfernen und in Stifte schneiden. Die Zucchini waschen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Den Zuckerhut der Länge nach halbieren, eine Hälfte in ca. 1cm dicke Streifen schneiden.

Die Kürbisstifte und die Zucchinischeiben zu den Zwiebeln geben und ca. 10 Minuten scharf andünsten. Dann die Zuckerhutstreifen dazu geben und noch mal mit verringerter Hitze 10 Minuten dünsten. Die Gewürze hinzugeben und mit ca. 100-150ml Wasser aufgießen. Die Saure Sahne unterrühren und die Pfanne vom Herd nehmen.

Zubereitung: ca. 20 Minuten
Kochzeit: ca. 20 Minuten

Passt hervorragend zu Reis, Couscous und Nudeln

Im Ofen gebackener Kürbis

1 Hokkaido-Kürbis
20-30 ml Oliven- oder Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer
Piment
Ingwer
Kümmel (ganz und gemahlen)

Ofen auf 180 °C vorheizen.

Den Hokkaido-Kürbis waschen und abtrocknen. Kürbis aufschneiden und die Kürbiskerne mit dem faserigen Kürbisinneren wegnehmen. In gleich große Streifen oder Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Das Öl hinzugeben und mit den Gewürzen würzen. In der Schüssel gut durchmischen und auf ein Backblech verteilen.
Den Kürbis ca. 30-40 Minuten (je nach Größe der Stücke) im Ofen backen, bis er weich ist.

Dazu passt am besten ein Schafskäse-Kräuterquark.

Geröstete Hokkaido Kürbiskerne

Tipp: die Kürbiskerne der Hokkaido Kürbisse sind lecker, wenn man sie gründlich gewaschen und anschließend im Backofen getrocknet und leicht angeröstet hat. Letzte Reste vom Fruchtfleisch können anschließend weggeblasen werden. Um Energie zu sparen, kann man das Trocknen praktisch mit der Zubereitung anderer Speisen im Umluftofen kombinieren. Wichtig ist hierbei aber, dass man die Kerne ab und zu durchschüttelt und nicht allzu braun werden lässt.