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Donnerstag, 1. November 2018

Hofbrief: KW 44


Jetzt geht das Wetter rasant dem November entgegen. Ein stärkerer Nachtfrost von Samstag auf Sonntag, ein paar trübe Tage am Stück, und endlich mal ein etwas ergiebigerer Regen – plötzlich hat man auch wieder die Zeit, um Arbeiten im Haus oder unter Dach zu erledigen ;-)
Die
Milchschafe sind nur noch tagsüber auf der Weide, nachts dürfen sie im Stall Heu fressen. Gemolken wird nur noch morgens, weil die Milchmenge bei dem knappen Futterangebot rasant abnimmt.
Auf den Gemüsefeldern wird es übersichtlicher: Beete werden abgeerntet und die Ernterückstände runtergemäht. Das berüchtigte Franzosenkraut ist vielerorts zurückgefroren – so schnell wie ein zünftiger Nachtfrost kann kein Gärtner jäten.
Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum. Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann sie auch noch gut bis Ende Dezember zuhause liegen lassen.
Termine:
  • Sa., 3. November, 10 Uhr: Mitmachtag „Sauerkraut“ – Gemeinsam verarbeiten wir frisch geernteten Weißkohl. Waschen, hobeln und würzen stehen auf dem Programm. Die Mischung füllen wir in spezielle Gärtöpfe und stampfen sie so lange, bis Kohlsaft austritt. Die natürliche Milchsäuregärung macht das Kraut haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft. Anmeldung erwünscht:
    https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Sauerkraut-Mitmachtag-am-Sa-3-11-10-13-00-5bd8595859ae3
  • Sa., 10. November, 15 Uhr: Mitgliederversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. – Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr
  • An einem Samstag in der zweiten Novemberhälfte bietet Angela wieder eine Hofkäseschule an. Der genaue Termin folgt...

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Grünkohl wohin das Auge reicht!

Es ist so schön zu sehen wie das Gemüse auf Entrup wächst und gedeiht, welches man selbst angepflanzt hat. Als wir vor einigen Wochen die kleinen Grünkohl-Minis in die Erde pflanzten, hätte ich nie gedacht, dass sie so groß und pächtig werden. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, dass man etwas zu einer guten CSA-Ente beigetragen hat.


Hofbrief: KW 43


Im Gemüsebau räumen wir in den Folientunneln die Tomaten- und Paprikabeete und pflanzen für die Wintersaison kälteunempfindliche Salate wie Postelein, bunte Schnittssalate sowie den allseits beliebten Feldsalat.
Die Landwirte warten und verräumen diverse Maschinen, es findet sich endlich auch die Zeit für lange aufgeschobene Umbauten und Reparaturen.
Derweil haben uns zwei Schafe Ende letzter Woche überrascht. Eigentlich werden die ostfriesischen Milchschafe nur im Spätsommer brünstig und bekommen demnach ihre Lämmer knappe fünf Monate später von Januar bis März. Die Zwei sind aber anscheinend schon im Mai in Hochzeitsstimmung gekommen. Es gibt also mittlerweile wieder Lämmer im Schafstall!
Der Butternut-Kürbis schmeckt etwas anders, als der gewohnte Hokkaido, ist aber auch sehr delikat.
Die Schale kann mitverzehrt werden, hat allerdings eine längere Garzeit. Alternativ kann man den Butternut der Länge nach teilen und im garen Zustand auslöffeln.

Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C
. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als Hingucker oder „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber schon; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Termine:
  • Sa., 3. November, 10 Uhr: Mitmachtag „Sauerkraut“ – Gemeinsam verarbeiten wir frisch geernteten Weißkohl. Waschen, hobeln und würzen stehen auf dem Programm. Die Mischung füllen wir in spezielle Gärtöpfe und stampfen sie so lange, bis Kohlsaft austritt. Die natürliche Milchsäuregärung macht das Kraut haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft.
  • Sa., 10. November, 15 Uhr: Mitgliederversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. – Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr

Dienstag, 16. Oktober 2018

Hofbrief: KW 42


Sommerliche Temperaturen und wolkenloser Himmel sorgen im Augenblick bei den Meisten für gute Stimmung. Die Bäume lassen aber dennoch unablässig ihre Blätter fallen und an den schattigen Plätzen bleibt der Tau bis in den Nachmittag liegen.
Mit Knoblauch und Winterzwiebeln schließt die Pflanzsaison auf dem Feld. Ende der Woche folgt die letzte Aussaat für die Folientunnel. Ansonsten geht die Ernte weiter, das Winterlager füllt sich langsam. Abgeerntete Beete werden vor dem Winter möglichst noch einmal bearbeitet und mit einer Gründüngung eingesät, um im nächsten Frühjahr einen leichteren Saisonstart zu haben.
Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als Hingucker oder „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber schon; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Termine:
  • Sa., 3. November, 10 Uhr: Mitmachtag „Sauerkraut“ – Gemeinsam verarbeiten wir frisch geernteten Weißkohl. Waschen, hobeln und würzen stehen auf dem Programm. Die Mischung füllen wir in spezielle Gärtöpfe und stampfen sie so lange, bis Kohlsaft austritt. Die natürliche Milchsäuregärung macht das Kraut haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft.
  • Sa., 10. November, 15 Uhr: Mitgliederversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. – Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr

Dienstag, 6. Dezember 2016

Hofbrief: KW 49


Seit 2007 wird unser Hof von der Gärtnerhof Entrup e.G. bewirtschaftet. Das „e.G.“ steht dabei für eingetragene Genossenschaft. Diese Rechtsform wurde gewählt, um der ideelen Ausrichtung des Hofes als „Gemeinschaftshof“, die die Menschen von der Initiative Entrup 119 e.V. schon 1996 durch den Hofkauf auf den Weg gebracht haben, auch im Wirtschaftsleben einen passenden Rahmen zu geben.
Eine Genossenschaft ist ein Zusammenschluss von Personen, die gemeinsam und gleichberechtigt ein Unternehmen unterhalten. Die Genossenschaft ist die demokratischste Rechtsform, denn Entscheidungen werden gemeinsam und per Abstimmung getroffen. Jeder Genosse hat nur eine Stimme, ganz egal, ob er einen oder zwanzig Anteile gezeichnet hat. Die Genossenschaft ermöglicht Selbstverwaltung und damit ein Weniger an Bürokratie. Zugleich schafft sie mit einem hohen Maß an Selbstbestimmung die Voraussetzungen für die gemeinsame Hofentwicklung.
Ende November hat die UNESCO die Idee und Praxis der Genossenschaften in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Zum Immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. Seit 2003 unterstützt die UNESCO den Schutz, die Dokumentation und den Erhalt dieser Kulturformen. Die Liste umfasst 336 immaterielle kulturelle Ausdrucksformen aus allen Weltregionen. Darin verzeichnet sind der argentinische und uruguayische Tango, die tibetische Oper in China und die Manden Charta in Mali, die als älteste Verfassung der Welt gilt. Weitere Beispiele sind das mongolische Naadamm-Festival, die Heilig-Blut-Prozession im belgischen Brügge, der kolumbianische "Carnaval de Negros y Blancos" und die Pfeifsprache El Silbo von der spanischen Kanareninsel La Gomera.
Die Genossenschaften fanden in der Liste Eingang, weil hier bürgerschaftliches Engagement jenseits von privaten und staatlichen Wirtschaftsformen zum Ausdruck kommt. Die Menschen begegnen sich als Miteigentümer am gemeinsamen Projekt auf Augenhöhe. Das fordert und fördert Engagement, Gestaltungswillen und Solidarität.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Die erste Juli-Ernte

Ein dickes Dankeschön an die fleißigen Mitarbeiter und Helfer vom Gärtnerhof Entrup für die erste Juli-Einheit. Als Neulinge sind wir begeistert und beeindruckt, wie vielseitig die Ernte trotz des schlechten Wetters im Juni ausfällt. Die dicken Bohnen waren köstlich, das Brot und den Käse hat die Familie auch schon verputzt. Von den Kohlrabi-Köpfen und den Radieschen wird ein frischer Salat für die Grillparty am Samstag zubereitet und heute Mittag gibt's Pellkartoffeln mit Kräuterjoghurt.

Wie Alex in seinem Hofbrief schreibt, ist es nun an der Zeit die zarten Gemüsepflänzchen von Beikraut zu befreien. Deshalb kommt zahlreich zum Jäte-Mitmachtag am 09. Juli. Bringt die Harken mit und los geht's um 10.00 Uhr. Das Wetter soll gut werden.