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Donnerstag, 30. September 2021

Rezept: Pesto aus Radieschenlaub

Quelle: https://www.biogmuesabo.ch/post/radieslikraut-pesto


Während die Radieschen immer Verwendung finden, landet das Kraut oft auf dem Kompost. Dabei ist in dem frischen Grün fast genauso viel Geschmack gespeichert wie in den Knollen. Ganz nach Leaf to Root deshalb hier ein passendes Rezept:

Zutaten:

  • Kraut von 1-2 Bund Radieschen

  • 3 EL geröstete Sonnenblumenkerne, Pinienkerne oder ähnliches

  • 1 Zehe Knoblauch

  • Salz, Pfeffer

  • ca. 4 EL Olivenöl

  • geriebener Parmesan

Zubereitung:

  1. Das Radieschenkraut waschen, gut abtropfen lassen oder trocken schleudern und klein schneiden.

  2. Bis auf die Sonnenblumenkerne und den Parmesan alles zusammen fein mixen oder in einem schweren Mörser zerstoßen.

  3. Die Kerne kurz mitmixen, so dass noch kleine Stücke zu sehen sind.

  4. Das Pesto mit der gekochten Pasta mischen.

  5. Den Parmesan unterrühren, evtl. nachwürzen und servieren. 

     

Quelle: https://www.biogmuesabo.ch/post/radieslikraut-pesto

Mittwoch, 30. Mai 2018

„Wurzel der Barbaren“-Kuchen dank Mai-Einheit

Dass Rhabarber ein Gemüse ist, wissen wir ja mittlerweile. Dennoch liegt er im Handel stets bei den Obstsorten. Nun ja, er schmeckt als Süßspeise und im Kuchen ja auch wirklich ganz wunderbar, und die wenigsten trauen sich an eine herzhafte Zubereitung.
Interessant fand ich die lateinische Ursprungsbezeichnung „Radix barbaris“, was mit „Wurzel der Barbaren“ übersetzt werden kann, die diese „fremdländische Wurzel“ scheinbar in Mengen anbauten und über die Jahrhunderte zur Verbreitung in alle Teile des Kontinents beitrugen.

Ich habe jedenfalls mit den 300 Gramm aus der Entrup-Einheit einen einfachen, aber umso köstlicheren Rhabarberkuchen gebacken (150 g Butter, 2 EL gemahlene Mandeln, 80 g Zucker, Prise Salz, 200 g Mehl für den Boden, 20 Minuten vorbacken – 3 Eier, 100 g Zucker, echte Vanille und 150 g Schmand für die Creme, 300 g Rhabarberstückchen drauf und 40 Minuten backen, Puderzucker drauf, mit Erdbeeren servieren, fertig!)

Davor gabs das Lieblingsessen der Kinder: Spaghetti mit Tomaten-Ricotta-Soße.
Was war sonst noch Schönes in der letzten Mai-Ernte-Einheit?
Topinambur, zweierlei Kopfsalate, Hirtenkäse, Hartkäse für die Vegetarier, Salami für die Fleischesser, Porree, die schärfsten Radieschen meines Lebens, Joghurt, Eier, Mehrkornbrot, Gurken, ein Kräutertopf zur Auswahl, Kartoffeln und Spitzkohl. Der hält sich noch ein paar Tage und wird dann schön am Stück gebacken.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Hofbrief: KW 8


Auch bei uns macht sich der Treibhauseffekt bemerkbar – es ist jetzt spürbar länger hell und die Sonne klettert an diesen schönen Spätwintertagen schon recht hoch über den Wald und die Hecken. Während es nachts noch friert, wärmen sich unsere Gewächshäuser unter den Sonnenstrahlen auf bis zu 15°C auf.
Es ist Zeit für die ersten Frühjahrspflanzungen: Die ersten freien Beete werden mit Salaten und Kohlrabi, Schnittsalat und Fenchel sowie Spitzkohl bepflanzt, auch für ein kleines Beet Radieschen fand sich noch Platz. Im Frühbeet sind die Schnittlauchballen von letztem Sommer eingeschlagen. An sonnigen Tagen wird es dort Dank der Pferdemist-Fußbodenheizung richtig warm, sodass der Schnittlauch schon viele junge Triebe ausbildet.
Bis zur ersten Ernte müssen wir uns aber noch eine ganze Weile gedulden. Denn noch ist es ja Winter.
Termine:
  • Samstag, 24. Februar, 18.30 bis 22 Uhr:
    Hofkäse-Schule An kleinen Kesseln verarbeiten die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung hofeigene Schafsmilch. Der selbst hergestellte Weichkäse darf anschließend mit nach Hause genommen werden. Dazu gibt es ein Käsebuffet mit hofeigenen Spezialitäten und ein gutes Glas Wein. – 35€, Anmeldung erforderlich
  • Samstag, 3. März, 10 bis 13 Uhr:
    Mitmachtag „Obstbaumschnitt/Obstbaumpflanzung“ – Botanisches, Werkzeugkunde, Arbeitssicherheit, Praxis – Anmeldung erleichtert die Planung

Donnerstag, 7. Juli 2016

Die erste Juli-Ernte

Ein dickes Dankeschön an die fleißigen Mitarbeiter und Helfer vom Gärtnerhof Entrup für die erste Juli-Einheit. Als Neulinge sind wir begeistert und beeindruckt, wie vielseitig die Ernte trotz des schlechten Wetters im Juni ausfällt. Die dicken Bohnen waren köstlich, das Brot und den Käse hat die Familie auch schon verputzt. Von den Kohlrabi-Köpfen und den Radieschen wird ein frischer Salat für die Grillparty am Samstag zubereitet und heute Mittag gibt's Pellkartoffeln mit Kräuterjoghurt.

Wie Alex in seinem Hofbrief schreibt, ist es nun an der Zeit die zarten Gemüsepflänzchen von Beikraut zu befreien. Deshalb kommt zahlreich zum Jäte-Mitmachtag am 09. Juli. Bringt die Harken mit und los geht's um 10.00 Uhr. Das Wetter soll gut werden.

Freitag, 15. Mai 2015

Radieschenblättersuppe mit Crème fraîche und Strudelsegel

Es ist schon verrückt was man mit vermeintlichem Bioabfall alles machen kann. Als ich letzten Monat für die Lammkoteletts bei Rita war und sie feststellen mußte, dass ich gar kein Fleisch esse, zauberte sie noch eine Suppe aus dem Hut, bzw. Topf. Zuerst dachte ich, dass ich mich verhört habe als Rita mir sagte was es für eine Suppe ist. Aber nein, es ist in der Tat eine Suppe aus den Blättern von Radieschen gewesen. Und was soll ich sagen? Sie hat so gut geschmeckt, dass ich sie in der Woche nach gekocht habe. Allerdings mit 1 Bund Petersilie zusätzlich und noch etwas Grünkern als Sättigungsbeilage, da es kein Strudelsegel dazu gab. Ich kann nur sagen: Schmeißt demnächst das Grünzeug nicht weg, sondern probiert das Rezept mal aus!

Radieschenblättersuppe mit Crème fraîche und Strudelsegel

4 Portionen



2 Bund Radieschen, das Grün

2 Schalotten

1 EL Butter zum Andünsten

1 Schuss Verjus

75 ml Weißwein

500 Liter Gemüsefond

1 Becher Sahne

Evtl. 1 El Sahnemeerrettich

Salz und Pfeffer



Radieschenblätter waschen, trocken schleudern und klein schneiden. Schalotten fein würfeln und in der Butter glasig dünsten, mit Verjus und Weißwein ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Die Radieschenblätter dazugeben und zusammenfallen lassen. Fond aufgießen und gar kochen lassen. Mit dem Pürierstab pürieren, Sahne aufgießen und die Suppe mit Meerrettich, Salz und Pfeffer abschmecken.



1 Blatt Filoteig

Schwarzer Sesam

Butter

Den Filoteig ausbreiten, mit flüssiger Butter bestreichen und mit dem Sesam bestreuen. Mit einem scharfen Messer in Segel schneiden. Im Ofen bei 160 °C ca. 10 min. goldgelb backen, beobachten!



Crème fraîche

1 Prise Salz

Tellicherry Pfeffer oder frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Etwas Lauchzwiebelgrün

Etwas Zitronenabrieb



Zutaten verrühren und kalt stellen. Kurz vor dem Servieren dekorativ auf der Suppe anrichten.

Idee: Gwexhauskoch