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Donnerstag, 12. September 2019

Hofbrief: KW 35


(ein Beitrag von Angela)
Ricotta ist eine tolle Sache.
Der Molke-Käse ist nicht nur super gesund, (viel Protein, kaum Fett, reich an Magnesium, Vitamin A und E), sondern auch super vielseitig.
Gerade wenn es schnell gehen soll, lassen sich damit tolle Sachen zaubern. Unter fertige Tomatensauce gerührt ist das Schnellste. Aber auch Tomaten, Zucchini oder große Muschelnudeln damit füllen geht fix. Wenn man möchte, kann man noch Ei und vielleicht auch etwas Knoblauch unter den Ricotta rühren, gut würzen und ab in den Ofen oder in einem Topf schmoren.
Etwas aufwendiger ist das Rezept für fritierte Zucchini-Bällchen. Es kommt von Rachel Roddys Zeitungs-Kolumne "A Kitchen in Rom" (Link weiter unten) und wird dort sehr viel schöner beschrieben.
Zutaten:
500g Zucchini,
150g Kichererbsenmehl,
100ml Wasser,
150g Ricotta,
2 Esslöffel geriebenen Hartkäse,
2 Esslöffel Minze oder Petersilie.
Mit Zitronenscheiben servieren
Zucchini grob auf ein Küchentuch raspeln und möglichst viel Feuchtigkeit auswringen.
Die Flüssigkeit in einer Schüssel auffangen und mit dem Kichererbsenmehl zu einer Paste verrühren.
Ricotta, Hartkäse, Gewürze und geraspelte Zucchini zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Mischung sollte weich sein, aber dennoch ihre Form auf einem Löffel halten.
In einem Topf oder tiefer Pfanne ca. 3 cm hoch Öl erhitzen (ca. 180 Grad, Roddy nimmt Olivenöl).
Mit einem Esslöffel kleine Mengen von der Masse abstechen und ins heiße Öl gleiten lassen. Es ist wichtig, dass nicht zuviele Bällchen auf einmal in der Pfanne sind.
Auf einem Küchentuch abtropfen lassen, noch etwas salzen und mit den Zitronenscheiben servieren!
(ein Beitrag von Angela)

Mittwoch, 30. Mai 2018

„Wurzel der Barbaren“-Kuchen dank Mai-Einheit

Dass Rhabarber ein Gemüse ist, wissen wir ja mittlerweile. Dennoch liegt er im Handel stets bei den Obstsorten. Nun ja, er schmeckt als Süßspeise und im Kuchen ja auch wirklich ganz wunderbar, und die wenigsten trauen sich an eine herzhafte Zubereitung.
Interessant fand ich die lateinische Ursprungsbezeichnung „Radix barbaris“, was mit „Wurzel der Barbaren“ übersetzt werden kann, die diese „fremdländische Wurzel“ scheinbar in Mengen anbauten und über die Jahrhunderte zur Verbreitung in alle Teile des Kontinents beitrugen.

Ich habe jedenfalls mit den 300 Gramm aus der Entrup-Einheit einen einfachen, aber umso köstlicheren Rhabarberkuchen gebacken (150 g Butter, 2 EL gemahlene Mandeln, 80 g Zucker, Prise Salz, 200 g Mehl für den Boden, 20 Minuten vorbacken – 3 Eier, 100 g Zucker, echte Vanille und 150 g Schmand für die Creme, 300 g Rhabarberstückchen drauf und 40 Minuten backen, Puderzucker drauf, mit Erdbeeren servieren, fertig!)

Davor gabs das Lieblingsessen der Kinder: Spaghetti mit Tomaten-Ricotta-Soße.
Was war sonst noch Schönes in der letzten Mai-Ernte-Einheit?
Topinambur, zweierlei Kopfsalate, Hirtenkäse, Hartkäse für die Vegetarier, Salami für die Fleischesser, Porree, die schärfsten Radieschen meines Lebens, Joghurt, Eier, Mehrkornbrot, Gurken, ein Kräutertopf zur Auswahl, Kartoffeln und Spitzkohl. Der hält sich noch ein paar Tage und wird dann schön am Stück gebacken.

Donnerstag, 10. August 2017

August-Ernte-Einheit: Mit Essen spielt man ja ...

eigentlich nicht! Aber am Dienstag Abend ging's mit meinen Kindern und mir durch. Die Ernteeinheit war so reich an Formen und Farben, dass wir unseren Spaß hatten, eine Gemüse-Fratze auf dem großen Gartentisch zu legen. Außerdem war's ein Super-Ferienzeitvertreib an diesem grauen Regentag. Ich habe es gerade noch geschafft, dieses Foto zu schießen, bevor es wieder aus Kübeln goss.
Den Abend haben wir damit verbracht, Bohnen zu schnippeln, zu blanchieren und Zucchini-Kartoffel-Möhren-Puffer zu backen. Aus den 2 kg Tomaten und dem Ricotta koche ich ein leckeres Mittagessen mit Spaghetti und Tomaten-Ricotta-Kräuter-Soße. Was gabs noch in der ersten August-Ernteeinheit? Kartoffeln, Mangold, Porree, Möhren, Petersilie, Fenchel, Paprika, Kopfsalat, Roggen-Dinkel-Brot, Käsetaler, Joghurt und Eier.