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Dienstag, 22. März 2016

Hofbrief: KW 12


Vergangenen Sonntag hat astronomisch betrachtet der Frühling begonnen.
Die
Wintergemüsevorräte im Lager und auf dem Feld schwinden und manche lieb gewonnene oder auch verhasste Gemüseart wird man demnächst bis zum nächsten Herbst verabschieden dürfen. Grünkohl und Zwiebeln sind verbraucht, Rosenkohl und Rote Bete nur noch in Kleinstmengen für das eine oder andere Depot verfügbar, und auch Feldsalat und Wirsing sind nicht mehr so schön und reichlich vorhanden, wie noch vor einigen Wochen.
Kommt also spätestens jetzt die Fastenzeit für all Jene, die sich überwiegend saisonal mit Lebensmitteln vom eigenen Biohof ernähren möchten?
Zur Antwort können wir nur ein eindeutiges Jein geben. Natürlich ist die Auswahl im Augenblick vergleichsweise gering.
Schon jetzt mehrt sich aber die Vielfalt der Milchprodukte – immer mehr Lämmer sind alt genug, um von Heu allein satt zu werden, sodass der Hofkäserei von Tag zu Tag mehr Milch zur Verfügung steht. Außerdem hatten wir selten Mitte März noch so viele Jungschafe aus dem Vorjahr übrig – es wird also noch einige Male Fleisch geben. Auf dem Acker steht noch unangetastet der Winterlauch – Erntebeginn ab nächster Woche. Die Folientunnel sind reich bepflanzt mit Frühjahrskulturen wie Stielmus, Spinat, Salate, Radies, Kohlrabi, Fenchel, Spitzkohl, Broccoli – Erntebeginn teilweise schon in drei Wochen. Das Anzuchtgewächshaus steht voll mit tausenden von Setzlingen für die ersten Pflanzungen auf dem Acker – wenn möglich wollen wir schon diese Woche die Saison im Freiland eröffnen.
Mit einfachen technischen Mitteln, möglichst wenig Energieaufwand (unbeheizte Folientunnel) und einem sich ergänzenden Angebot aus Pflanzenbau und Tierhaltung versuchen wir also die Fastenzeit erträglicher zu gestalten. Wir hoffen, dass unser Konzept auch Euch überzeugt.
Zum diesjährigen Osterfeuer möchten wir hiermit herzlich einladen. Angezündet wird am Samstag, dem 26. März um 16.00 Uhr auf der Obstwiese hinter dem Haupthaus. Wie in den Vorjahren bitten wir um einen Beitrag zum gemeinsamen Buffet. Wir bauen auch einen Grill auf und stellen Getränke bereit.
Wegen der Osterfeiertage sind die Freitagsmärkte (Ökomarkt und Burgsteinfurt) auf Donnerstag, den 24. März vorverlegt, ebenso die Abholung in den Depots in Billerbeck und Nottuln. Der Hofladen und das Hofdepot öffnen nur am Samstag ihre Türen, allerdings verlängert von 9.30 bis 16.00 Uhr.
Eine Erinnerung zum Abschluss: Versucht Ech bitte bei der Abholung der Lebensmittel genauer an die empfohlen Mengen zu halten. Es häuft sich in letzter Zeit leider, dass die Mitglieder, die spät abholen, im Nachteil sind und nicht mehr alle Produkte in ausreichender Menge vorfinden.
Als Hilfsmittel gibt es Waage und Abhackliste – es funktioniert aber nur, wenn Alle mitmachen.

Dienstag, 26. Januar 2016

Hofbrief: KW 4


Für das laufende Jahr 2016 haben wir eine Reihe von Terminen zusammengestellt, darunter Mitmachtage, Hoffeste, eine Filmvorführung, Hofbegehungen, aber auch „ernste“ Versammlungen. Die nächsten Veranstaltungen sind folgende:
  • Samstag, 6. Februar, ab 10.00 Uhr: Mitmachtag „Heckenpflege“
  • Samstag, 6. Februar, ab 15.00 Uhr: Jahresversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G.
  • Freitag, 12. Februar, ab 19.00 Uhr: Filmabend „Die Strategie der krummen Gurken“
  • Samstag, 27. Februar, ab 15.00 Uhr: Kurzseminar „Boden- und Klimaschutz durch Biolandwirtschaft“
Im Internet könnt Ihr schon jetzt die komplette Auflistung finden. Demnächst gibt es auch Handzettel für Alle zum Mitnehmen.
Weil die Anzahl der Mitglieder unserer CSA-Gemeinschaft schon seit Jahren stagniert, würden wir gerne für das kommende Wirtschaftsjahr 2015/2016 das Konzept der „Einheit“ bzw. des Ernteanteils überdenken. Immer wieder gibt es Anfragen in die Richtung, ob man nicht auch die halbe Produktmenge beziehen könnte oder ob nicht auch ein reiner Gemüseanteil denkbar sei... Müssen wir flexibler werden und uns mehr auf die unterschiedlichen Verzehrgewohnheiten und Lebensumstände der Gemeinschaftler einstellen? Oder ist es wichtiger, sich vor Augen zu halten, dass man nicht für die Produkte bezahlt, sondern dem landwirtschaftlichen Betrieb ein sicheres Wirtschaften ermöglicht?
Diese Fragen würden wir gerne bei einem offenen Ideenaustausch mit Euch diskutieren. Wer dazu eigene Überlegungen hat, kann diese gerne schon jetzt mitteilen, ansonsten wollen wir uns im März oder April – der genaue Termin wird noch bekannt gegeben – zu einem Austausch treffen, um die Ideen gut durchdacht bei der CSA-Versammlung im Juni vorzustellen.