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Dienstag, 2. August 2016

Hofbrief: KW 31


Die GartenCoop Freiburg, eine sehr engagierte SoLaWi-Initiative im Raum Südbaden, gibt regelmäßig Einblicke in ihre Arbeit, unter anderem mit dem Film „Die Strategie der krummen Gurken“, den wir im Februar im Hofcafé zeigen durften.
Nun ist ein Bericht darüber erschienen,
wie die Lebensmittel vom Hof zu den teilnehmenden Haushalten gelangen: Für die Verteilung sind die Mitglieder selbst zuständig, die dafür eine Arbeitsgruppe gegründet haben. Die Hofprodukte werden mit einem carsharing-Transporter zu einem zentralen Umschlagplatz in Freiburg gefahren, wo sie dann mit eigens entwickelten Fahrradanhängern auf die einzelnen Abholstellen/Depots im Stadtgebiet verteilt werden. Der Link: http://www.gartencoop.org/tunsel/node/4232
Auf unserer Obstwiese in Kümper gibt es Sommeräpfel und Pflaumen, die jetzt reif werden - ein Genuss für die Daheim-Gebliebenen und ein Willkommensgruß für Alle, die aus dem Urlaub zurück kehren.Eine Anfahrtsskizze zur Streuobstwiese mit Wegbeschreibung vom Parkplatz hat netterweise Steffen für uns gezeichnet (kann beim Hof angefordert werden).
Der neue Heizkessel in der Tenne ist seit Mitte letzter Woche in Betrieb und versorgt im Zusammenspiel mit einer Solarthermieanlage auf dem Dach die Käserei, den Melkstand und die Haushalte auf dem Hof mit warmem Wasser aus erneuerbaren Energien – zu einem großen Teil Scheitholz aus dem eigenen Wald und aus den Hecken, die unsere Felder und Wiesen säumen. Auch die neuen Wohnräume, die derzeit über dem Hofladen entstehen, sollen von dem neuen Ofen aus beheizt werden.
Auch wenn sich die Heizung im winterlichen Dauer-Volllastbetrieb noch bewähren muss, so merken wir doch schon jetzt, dass deutlich weniger Asche anfällt, als bei dem alten System. Weniger Verbrennungsrückstände bedeuten eine bessere Ausnutzung der im Holz gespeicherten Energie – der Verbrauch sinkt.

Dienstag, 26. April 2016

Hofbrief: KW 17


Für den 1. Mai laden wir zum diesjährigen Hoffest, dem „Tag des Schafes“.Geplant sind mehrere Hofführungen und eine Vorführung der Pferdearbeit auf dem Acker. In der Tenne wird der Film „Die Strategie der krummen Gurken“ über eine CSA-Landwirtschaft in Freiburg gezeigt. Die Kinder können sich beim Lagerfeuer ein Stockbrot backen oder eine Wunderwaffel aus unserem Holzofen probieren. Kleine Künstler können Holzschafe bemalen und wissbegierige Forscher das Leben im Teich mit Keschern untersuchen. Für den großen Hunger gibt es Lammwürstchen oder Hirtenkäse vom Grill und verschiedene Suppen.
Zum Abschluss des Festes besteht die Möglichkeit, unter kundiger Führung die Milchschafe von der Weide zu holen und beim Melken dabei zu sein.
Wir freuen uns auf Euer Kommen.
Das Aprilwetter und die Bodenfröste der letzten Nächte halten uns in Atem.
Die frisch gepflanzten Gemüsekulturen auf den Feldern schützen wir mit weißem PP-Vlies vor der Kälte – auch in der Hoffnung auf eine frühere Ernte der allseits sehnsüchtig erwarteten
Frühlingsgemüse. Allerdings sind die Vliese windanfällig und müssen nach der einen oder anderen Sturmböe wieder an ihren Platz gelegt werden.
Außerdem steht Ende April in den Gewächshäusern ein Kulturwechsel an: An Stelle von Salaten und Stielmus wollen wir Tomaten, Paprika, Gurken und Auberginen pflanzen – allesamt sind sie sehr wärmeliebend und würden eine Witterung wie noch letzte Woche deutlich bevorzugen.
Die diesjährigen Lämmer sind bereits alt genug und verbringen die Tage auf der Weide, wo sie frisches saftiges Futter vorfinden und sich nach Herzenslust bewegen können. Wegen der kalten Nächte können wir sie jedoch noch nicht Tag und Nacht draußen lassen.
Im Anschluss an das Hoffest wollen wir auch bald mit der Heuernte beginnen. Nach dem ausgiebigen Regen diese Woche, der dem Gras sehr gut tut, wünschen wir uns dann natürlich auch wieder trockeneres Wetter für die Futterwerbung.

Hoffest: Tag des Schafes


Für den 1. Mai laden wir zum diesjährigen Hoffest, dem „Tag des Schafes“.
Geplant sind mehrere Hofführungen und eine Vorführung der Pferdearbeit auf dem Acker. In der Tenne wird der Film „Die Strategie der krummen Gurken“ über eine CSA-Landwirtschaft in Freiburg gezeigt. Die Kinder können sich beim Lagerfeuer ein Stockbrot backen oder eine Wunderwaffel aus unserem Holzofen probieren. Kleine Künstler können Holzschafe bemalen und wissbegierige Forscher das Leben im Teich mit Keschern untersuchen. Für den großen Hunger gibt es Lammwürstchen oder Hirtenkäse vom Grill und verschiedene Suppen.
Zum Abschluss des Festes besteht die Möglichkeit, unter kundiger Führung die Milchschafe von der Weide zu holen und beim Melken dabei zu sein.
Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Dienstag, 9. Februar 2016

Hofbrief: KW 6


Um Biolebensmittel anbauen und erzeugen zu können, braucht man natürlichen Boden. In Deutschland gehören nur 39% der landwirtschaftlichen Nutzflächen den Landbewirtschaftern. 60 Prozent der Äcker und Wiesen sind somit gepachtet - zu einem seit Jahren stetig und nicht unwesentlich steigenden Pachtpreis. Der Zugang zu der Ressource Boden wird also zunehmend zu einem Produktionsfaktor, der über den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebs entscheiden kann.
Zu diesem Thema verweisen wir auf folgende Veranstaltung:
Explosion der Pachtpreise – auf wessen Kosten?“ - veranstaltet vom „Ökumenische Runden Tisch Kirche und Landwirtschaft“ am Dienstag, dem 16. Februar, um 18.00 Uhr imGrünen Zentrum“ in Saerbeck.
Am Freitag (12.02.) zeigen wir um 19 Uhr in unserem Hofcafé den Film „Die Strategie der krummen Gurken“.
Die GartenCoop Freiburg setzt ein erfolgreiches Modell solidarischer Landwirtschaft um. Rund 260 Mitglieder teilen sich die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb in Stadtnähe und tragen gemeinsam die Kosten und Risiken der Landwirtschaft. Die gesamte Ernte – ob gut oder schlecht, krumm oder gerade – wird auf alle Mitglieder verteilt. Ein konsequenter ökologischer Anbau, Saisonalität, 100% samenfeste Sorten, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Bildung, sowie Mit-Anpacken in der Landwirtschaft sind nur einige der vielen Merkmale des Projekts.
Dieser Dokumentarfilm gibt Einblick in die Motivationen und das Innenleben der Kooperative. Er zeigt Menschen, die in Zeiten ökonomischer und ökologischer Krise der Macht der Agrarindustrie etwas entgegensetzen: Die Strategie der krummen Gurken
Hört sich ein wenig nach einem bekannten CSA-Projekt im Münsterland an, oder?
In einem Nachgespräch wollen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der GartenCoop und Entrup119 aufdecken und Themen wie Saisonalität in der Ernährung oder Verteilung der Risiken der Landwirtschaft diskutieren.
Der Eintritt ist frei.
Mittlerweile haben über 50 Schafe gelammt. Obwohl die Lämmer noch ganztags bei ihren Müttern sind, bleiben für uns trotzdem noch 40 Liter Milch am Tag über, sodass die Milchverarbeitung wieder in Gang kommt.
Hier beschäftigen wir uns aktuell mit dem Konzept des Mehrwegsystems. Trotz mehrmaliger Aufrufe an dieser Stelle ist die Rücklaufquote von Joghurt- und Frischkäsegläschen noch zu gering. Wir mussten im Laufe des Wirtschaftsjahres mehrfach Gläser und Deckel nachordern – ein Posten, den alle Teilnehmer über den Monatsbeitrag mitgetragen haben.
Günstiger wäre da die Einwegverpackung – oder mehr Aufmerksamkeit bei der Rückgabe – oder vielleicht das Abfüllen in mitgebrachte Behälter direkt im Depot?
Für Meinungen und innovative Ideen wären wir sehr dankbar.

Dienstag, 26. Januar 2016

Hofbrief: KW 4


Für das laufende Jahr 2016 haben wir eine Reihe von Terminen zusammengestellt, darunter Mitmachtage, Hoffeste, eine Filmvorführung, Hofbegehungen, aber auch „ernste“ Versammlungen. Die nächsten Veranstaltungen sind folgende:
  • Samstag, 6. Februar, ab 10.00 Uhr: Mitmachtag „Heckenpflege“
  • Samstag, 6. Februar, ab 15.00 Uhr: Jahresversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G.
  • Freitag, 12. Februar, ab 19.00 Uhr: Filmabend „Die Strategie der krummen Gurken“
  • Samstag, 27. Februar, ab 15.00 Uhr: Kurzseminar „Boden- und Klimaschutz durch Biolandwirtschaft“
Im Internet könnt Ihr schon jetzt die komplette Auflistung finden. Demnächst gibt es auch Handzettel für Alle zum Mitnehmen.
Weil die Anzahl der Mitglieder unserer CSA-Gemeinschaft schon seit Jahren stagniert, würden wir gerne für das kommende Wirtschaftsjahr 2015/2016 das Konzept der „Einheit“ bzw. des Ernteanteils überdenken. Immer wieder gibt es Anfragen in die Richtung, ob man nicht auch die halbe Produktmenge beziehen könnte oder ob nicht auch ein reiner Gemüseanteil denkbar sei... Müssen wir flexibler werden und uns mehr auf die unterschiedlichen Verzehrgewohnheiten und Lebensumstände der Gemeinschaftler einstellen? Oder ist es wichtiger, sich vor Augen zu halten, dass man nicht für die Produkte bezahlt, sondern dem landwirtschaftlichen Betrieb ein sicheres Wirtschaften ermöglicht?
Diese Fragen würden wir gerne bei einem offenen Ideenaustausch mit Euch diskutieren. Wer dazu eigene Überlegungen hat, kann diese gerne schon jetzt mitteilen, ansonsten wollen wir uns im März oder April – der genaue Termin wird noch bekannt gegeben – zu einem Austausch treffen, um die Ideen gut durchdacht bei der CSA-Versammlung im Juni vorzustellen.