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Donnerstag, 5. März 2020

Hofbrief: KW 10 - neuer Traktor, Mitmachtag Obstbaumpflanzung


Der alte rote Hoftrecker hat letzte Woche Verstärkung durch einen grünen Kollegen bekommen. Die Investition war dringend nötig, um bei der Heuernte unabhängiger vom Lohnunternehmer zu werden und trotzdem schlagkräftig zu bleiben. Während ein Traktor noch das Heu zu Schwaden zusammenrecht, könnte der zweite schon mit dem Einfahren beginnen. Das bedeutet weniger Zeitdruck bei drohendem Regen und weniger Arbeitstage, die sich in die Nacht ausdehnen.
Während wir im Gemüsebau auf den kleinen und hofnahen Flächen die meisten Arbeiten mit den Zugpferden erledigen können, sind wir bei der Bewirtschaftung der Wiesen und Getreideäcker auf die Zugmaschinen angewiesen.
Termine:
  • Sa., 07. März, 10 Uhr: Mitmachtag „Obstbäume pflanzen
    Auf unseren Streuobstwiesen gibt es noch Lücken.
    Wir haben uns für den Mitmachtag vorgenommen,
    acht Obstbäume zu pflanzen. Platz für vier Bäume gibt es auf der Streuobstwiese in Kümper; die anderen vier sollen am Hof gepflanzt werden. Bitte gebt bei der Anmeldung an, wo ihr mithelfen werdet.
    Hochst
    amm-Obstbäume sind so hoch, dass die Wiese darunter weiterhin beweidet werden kann. Außerdem sind sie robust gegen Krankheiten, langlebig und sehr ertragreich.
    Streuobstwiesen bieten durch den kleinräumigen Wechsel von Licht und Schatten vielfältige Lebensräume für Insekten, Vögel und sonstige Kleintiere.

    Anmeldung: https://terminplaner4.dfn.de/9v9p2sVFUwHyDdWU
  • Sa., 28. März, 15 Uhr: Mitgliederversammlung der Initiative Entrup 119 e.V.
    Feierliche Einweihung der neuen Mistlagerstätte, außerdem
    Rückblick und Aktuelles zu Hofkauf, Baumaßnahmen und Bildungsarbeit

Dienstag, 2. August 2016

Hofbrief: KW 31


Die GartenCoop Freiburg, eine sehr engagierte SoLaWi-Initiative im Raum Südbaden, gibt regelmäßig Einblicke in ihre Arbeit, unter anderem mit dem Film „Die Strategie der krummen Gurken“, den wir im Februar im Hofcafé zeigen durften.
Nun ist ein Bericht darüber erschienen,
wie die Lebensmittel vom Hof zu den teilnehmenden Haushalten gelangen: Für die Verteilung sind die Mitglieder selbst zuständig, die dafür eine Arbeitsgruppe gegründet haben. Die Hofprodukte werden mit einem carsharing-Transporter zu einem zentralen Umschlagplatz in Freiburg gefahren, wo sie dann mit eigens entwickelten Fahrradanhängern auf die einzelnen Abholstellen/Depots im Stadtgebiet verteilt werden. Der Link: http://www.gartencoop.org/tunsel/node/4232
Auf unserer Obstwiese in Kümper gibt es Sommeräpfel und Pflaumen, die jetzt reif werden - ein Genuss für die Daheim-Gebliebenen und ein Willkommensgruß für Alle, die aus dem Urlaub zurück kehren.Eine Anfahrtsskizze zur Streuobstwiese mit Wegbeschreibung vom Parkplatz hat netterweise Steffen für uns gezeichnet (kann beim Hof angefordert werden).
Der neue Heizkessel in der Tenne ist seit Mitte letzter Woche in Betrieb und versorgt im Zusammenspiel mit einer Solarthermieanlage auf dem Dach die Käserei, den Melkstand und die Haushalte auf dem Hof mit warmem Wasser aus erneuerbaren Energien – zu einem großen Teil Scheitholz aus dem eigenen Wald und aus den Hecken, die unsere Felder und Wiesen säumen. Auch die neuen Wohnräume, die derzeit über dem Hofladen entstehen, sollen von dem neuen Ofen aus beheizt werden.
Auch wenn sich die Heizung im winterlichen Dauer-Volllastbetrieb noch bewähren muss, so merken wir doch schon jetzt, dass deutlich weniger Asche anfällt, als bei dem alten System. Weniger Verbrennungsrückstände bedeuten eine bessere Ausnutzung der im Holz gespeicherten Energie – der Verbrauch sinkt.

Dienstag, 21. Juli 2015

Hofbrief: KW 30


Für Dienstag den 11. August suchen wir noch einen oder mehrere Menschen, die Lust und Zeit haben, die Enteanteile an die vier Münsteraner Depots auszuliefern.
Bei Bedarf kann auch das Transportauto des Hofes genutzt werden.
Die Tour sollte zwischen 13.00 und 15.00 Uhr am Hof starten, um die Abholer zur gewohnten Zeit bedienen zu können.
Bitte meldet Euch möglichst zeitnah, weil wir uns andernfalls möglichst früh um kompliziertere Alternativen werden bemühen müssen.
Mitten im Hochsommer mag man nicht unbedingt schon an den Herbst denken.
Deshalb kann es umso mehr erstaunen, dass auf dem Gemüseacker
einige Herbst- und Wintergemüsearten längst gepflanzt sind. Den Anfang machten bereits Anfang Juni der Rosenkohl und der Winterlauch, die beiden Gemüsearten, die mit am langsamsten wachsen. Nach und nach folgten dann Wirsing und Chinakohl, Schmelzkohlrabi und Steckrüben, Radicchio und Zuckerhut.
Die letzten Pflanzungen und Aussaaten, die auf dem offenen Feld überhaupt noch gelingen, sind für den 1. September geplant. Aber schon jetzt sind drei Viertel der Beete bepflanzt und es wird etwas übersichtlicher.
Der Arbeitsschwerpunkt verlagert sich demnach von der Bodenbereitung und Aussaat hin zur Pflege und Ernte. Im Augenblick gibt es fast jeden Morgen etwas zu ernten, denn die Taufrische muss genutzt werden. Ab dem Mittag hacken und jäten wir, um den Gemüsepflänzchen den gebührenden Platz zu verschaffen. Hier ist jede zusätzliche helfende Hand sehr willkommen.