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Dienstag, 25. August 2015

Hofbrief: KW 35


Im September gibt es neben dem allmonatlichen Mitmachtag noch zwei Veranstaltungen, zu denen wir gerne einladen möchten:
  • Am Samstag, dem 5. September, bieten wir eine Hofbegehung an durch Gewächshäuser, Felder und den Stall mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
  • Am Sonntag, dem 27. September, wollen wir, ähnlich wie im letzten Jahr, eine kleine Erntedankfeier im Schafstall begehen.
Um die aktuelle Tomatenschwemme sinnvoll zu verwerten sind wir im Augenblick noch auf der Suche nach kreativen Konservierungsideen.Es gibt am kommenden Samstag (29. August) die Möglichkeit, ein Treffen in unserem Veranstaltungsraum zu verabreden und die Küche dort zu nutzen, um Ideen auszutauschen und auszuprobieren.
Neben Herd und Backofen ist ein Dörrapparat vorhanden. Wir können Gläser mit Schraubdeckel zur Verfügung stellen. Außerdem wachsen diverse Mittelmeer-Würzpflanzen in unserer Kräuterspirale, bereit zum Sprung in den Kochtopf.
Wenn Interesse besteht und Zeit und Lust vorhanden sind, bitten wir um kurze Nachricht.
Über Blog und Internetseite erfahrt Ihr zum Ende der Woche Konkreteres.

Dienstag, 14. Juli 2015

Hofbrief: KW 29


Es gibt noch immer viele Kirschen zu pflücken auf unserer Streuobstwiese in Altenberge-Kümper 108.
Ab sofort kann die Wiese auch auf eigene Faust betreten werden, weil die Lämmer auf einer Nachbarweide Quartier bezogen haben. Leitern liegen unter den Bäumen bereit.Die Verpächterin der Streuobstwiese bittet darum, nicht direkt an der Wiese, sondern 100m weiter gegenüber von dem Schleppermuseum zu parken.
Am Donnerstag (16. Juli) können wir uns auch gerne noch einmal zum gemeinsamen Pflücken treffen. Los geht es um 14.30 Uhr vom Hof oder für Alle, die den Ort bereits kennen, um 15.00 Uhr auf der Obstwiese. Bitte meldet Euch hierfür an.
Die Menge an Gemüse, die wir ernten, ist deutlich gestiegen, sodass der Eine oder Andere nicht mehr dagegen anessen kann. Denkt bitte an die gemüsearmen Monate und konserviert die Überschüsse nach Möglichkeit. Tipps dazu gibt es beim Gespräch im Depot oder hier im CSA-Blog (im Suchfeld „Einfrieren“, „Einmachen“ oder „Rezepte“ eintippen).

Montag, 2. September 2013

Ein Motivationsfoto

Es ist höchste Zeit an den Winter zu denken! Wer keine Lust hat, sich monatelang ausschließlich von Roter Bete, Sellerie und Kartoffeln zu ernähren, sorgt jetzt vor. Als einen kleinen Motivationsschub gibt es das Ergebnis der letzten 2 Wochen:

Im Uhrzeigersinn: Mirabellen-Streuselkuchen, Mirabellenmus, Mirabellen-Dulceata, verschiedene Tomatenpürees, Curry-Zucchini, zweierlei Tkemali (süß-saure georgische Mirabellensoße), Johannisbeer-Gelee, Coulis von Schwarzen Johannisbeeren, rote Mirabellen-Schoko-Aufstrich, Sauerkirschkonfitüre. Nicht im Bild: Apfelmus, Reineclaudenmus und Pflaumenkompott plus diverses Eingefrorenes.

Also: Ran an die Töpfe! 
Wobei ich finde, dass die Rote-Bete-Zeit zu kurz ist. Kaum hat man sich durch die Hälfte der vorgemerkten Rezepte gearbeitet, ist es vorbei... :)

Samstag, 15. Juni 2013

Holunderblütensirup

Schnell schnell! Jetzt blüht er! Am Duft und Goldschimmer erkennst Du ihn von Weitem! Der unvergleichlich leckere Holunder!
Es gilt diese Pracht zu bewahren. Heute kommt, wie versprochen, erst einmal der Sirup in zwei Varianten. Variante 1 schmeckt uns etwas besser, muss aber im Kühlschrank aufbewahrt werden. Variante 2 ist deutlich süßer, wird in Schraubgläsern dauerhaft haltbar gemacht und hält locker ein Jahr im Keller; sie ist für diverse Rezepte gut geeignet (z.B. diese Holunderblütenmousse).

Variante 1 (säuerlich, kalte Abfüllung):
500 g Zucker
1 l Wasser
20 voll erblühte Holunderblütendolden
2 Bio-Zitronen
15 - 18 g (ca. 1 EL) Zitronensäure (gibt's im Biomarkt)

Die Holunderblüten über einem weißen Tuch ausschütteln, um kleine Krabbelviecher zu entfernen. Auf keinen Fall waschen, da dadurch der Blütenstaub und damit Geschmack verloren geht! Die dickeren Stiele mit einer Schere abschneiden und die die Blüten in eine große Schüssel geben.
Zucker im Wasser erhitzen bis er sich gelöst hat, einmal kurz aufkochen. Zitronen waschen und in Scheiben schneiden. Zu den Holunderblüten legen und mit dem noch heißen Zuckerwasser übergießen. Zugedeckt an einem hellen Ort (z.B. Fensterbank) für 48 Stunden stehen lassen.
Durch ein Passiertuch (Mullwindel geht auch)^^ abseihen, Zitronensäure einrühren (wegen Haltbarkeit) und in Flaschen abfüllen.
Im Kühlschrank aufbewahren.
1:4 mit Sekt oder Mineralwasser verdünnen und schon hast Du einen leckeren Hugo oder eine Limo.

Variante 2 (süß, heiße Abfüllung):
1,2 kg Zucker
2 l Wasser
300 g Holunderblüten (ca. 30-35 Dolden)
4 Zitronen
2 EL Zitronensäure

Die Holunderblüten über einem weißen Tuch ausschütteln, um kleine Krabbelviecher zu entfernen. Auf keinen Fall waschen, da dadurch der Blütenstaub und damit Geschmack verloren geht! Die dickeren Stiele mit einer Schere abschneiden.
Das Wasser mit dem Zucker aufkochen, den Saft der ausgepressten Zitronen und die Holunderblüten zugeben. Noch einmal kurz aufkochen, Zitronensäure einrühren und den Sirup bei reduzierten Hitze ca. 10 Minuten ziehen lassen. Durch ein Tuch abseihen und noch heiß in Flaschen mit Schraubverschluss abfüllen. Umdrehen und auf dem Kopf auf einem Küchenhandtuch abkühlen lassen.
Diese Variante hält ca. 1 Jahr.

Sonntag, 22. Juli 2012

Hilfe! Was macht Frau/Mann mit soviel Salatgurken?

Hier eine Antwort

Ich mache daraus Schmorgurke, Gurkensuppe (kalt), Tomatensuppe mit pürierten Gurken,  Gurkensalat oder Gurken/Kohlrabisalat oder in der Schwemme lege ich die Gurken ein.

Hier das Rezept für das Einlegen

7 große Salatgurken
1 l Weinessig
½ l Wasser
½ l Apfelsaft
200g Rohrucker (Ob es mit Honig geht muss ich noch ausprobieren.)
5 Essl. Senfkörner
1Teel Nelken ganz
2 Teel Pimentkörner ganz
5 Lorbeerblätter
2 Teel. Ingwer gehackt oder gerieben
2 Teel. Sezuanpfeffer gemörsert (muss nicht)
pro Glas eine Dillblüte und/oder 1 Stängel Dill
pro Glas eine Knoblauchzehe fein geschnitten (muss nicht)
pro Glas eine Chilischote (muss nicht)

Gurken schälen, halbieren und ggf. Kerne mit einem Teel. heraus schaben (muss nicht). Die halben Gurken noch einmal halbieren, etwas kürzer als das Glas hoch ist in Streifen schneiden und die Gurkenstücke hochkant dicht an dicht in die Gläser füllen. Dill, Knoblauch, Chilischote zwischen die Gurkenstreifen schieben.

Während dieser Arbeit Essig, Wasser, Apfelsaft, Zucker und die restlichen Gewürze zu einem Sud aufkochen und 5 min kochen lassen. Die Flüssigkeit mit den Gewürzen kochend auf de Gurken gießen bis knapp unter den Rand. Schraubverschluss auf die Gläser legen, nicht zuschrauben. Im Einkochtopf Wasser, das bis zur Hälfte der Glashöhe eingefüllt ist auf 90° C bringen und die Gläser nicht fest zugeschraubt hineinstellen. Bei 90° C ½ Std. erhitzen, Gläser herausnehmen, fest zuschrauben und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.
Alternativ kann man die Gläser in eine Fettwanne (das Backblech mit dem hohen Rand) des Backofens stellen. Die Wanne in den Ofen schieben und bis zum Rand mit kochendem Wasser füllen. Die Verschlüsse mit einer dicken Lage feuchtem Zeitungspapier abdecken und bei 100 -bis 120° C ½ Stunde erhitzen. Gläser wieder herausnehmen, fest verschließen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.
Vor dem ersten Probieren 1 Woche ziehen lassen.
Wenn man nur eine kleinere Menge Gurken hat und diese alsbald verbraucht, kann man sich das Einkochen sparen.  
Sicherheitshinweis: Das Wasser in der Fettwanne im Ofen abkühlen lassen! Es schwappt leicht über und Ihr holt euch Brandwunden wenn Ihr das Wasser ganz heiß herausholt.
Variation: Die Gurken lassen sich auch in Scheiben einlegen. Diese aber nicht zu dünn schneiden ca. 3-5 mm
Tipp: Bei den Gewürzmischungen kann man sehr variieren, Pfeffer, Senf, Curry usw. Lasst Eurer Phantasie freien Lauf!

Und schwupp sind die Gurken weg. Guten Appetit!  Piet