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Freitag, 13. Mai 2022

Heuernte, Einweihung Folientunnel, Mitmachaktionen

Am Sonntag haben wir das erste Gras für Heu gemäht. Im Laufe der Woche soll es eingefahren werden. Bis dahin ist Zeit, um die verschiedenen Geräte in der Heuerntekette zu warten und auf Funktion zu testen, um „Verzögerungen im Betriebsablauf“ zu reduzieren. Wir trocknen das Heu auf der Wiese vor und fahren es schon nach zwei-drei Tagen ein, um es unter Dach nachtrocknen. So können wir die gehaltvollen Blätter der Kräuter und Gräser erhalten und Milchmenge und Qualität in der Stallsaison positiv beeinflussen.

Letzte Woche haben wir mit Anleitung durch einen erfahrenen Monteur den neuen Folientunnel aufgebaut. Diese Woche installieren wir die Bewässerungsrohre und spannen die Haltedrähte, um im Anschluss Tomaten, Paprika, Zucchini und Rucola pflanzen zu können. Der Neue ist mit ca. 360qm fast so groß wie zwei alte Folientunnel und vor allem auch ca. 50cm höher. Das hört sich nach nicht viel an, vergrößert das Innenraumvolumen aber erheblich, sodass wir (und die Pflanzen) im Sommer etwas weniger der Hitze ausgesetzt sein werden. Außerdem lässt sich der Boden fast bis zu den Rändern mit dem Pferdegespann bearbeiten, was uns effizientere Abläufe ermöglichen wird. Wir freuen uns schon auf die erste Ernte...

Termine:

  • 14. Mai, 10 Uhr: Mitmachtag mit drei Stationen
    Holzschuppen abbauen: Der alte Schuppen soll weichen, damit an seiner Stelle im Spätsommer eine neue Halle für Maschinen entstehen kann. Die Dachpfannen werden abgedeckt und das Holzgerüst auseinander genommen.
    Pflanzen im neuen Folientunnel: Auf ihr neues Zuhause freuen sich Tomaten, Paprika, Zucchini und Rucola.
    Brennholz spalten: Der große Haufen Brennholz ist bereits deutlich geschrumpft. Mit einer kleinen Gruppe wollen wir das Verbliebene wegräumen.
    Bitte anmelden: https://terminplaner.dfn.de/ZKeYBRCEuHX4ypw6

  • 14. Mai, 15 Uhr: Generalversammlung der Gärtnerhof Entrup eG
    Wir starten mit einem Rundgang zu den geplanten Baustellen für die Weiterentwicklung des Hofes. Es gibt Einblicke in wirtschaftliche Kennzahlen und in personelle Veränderungen im Hofteam. Wir freuen uns natürlich auch über Gäste, die (noch) nicht Geno-Mitglied sind. Weitere Infos zur Veranstaltung können Interessierte erfragen über: mail@entrup119.de

  • 21. Mai, 10 Uhr: Mitmachtag Holzschuppen abbauen:
    Wir bringen zu Ende, was in der Vorwoche angefangen wurde…

    Bitte anmelden: https://terminplaner.dfn.de/ZKeYBRCEuHX4ypw6

Freitag, 2. Juli 2021

Hofbrief: KW 26 - Vorausschauend denken...

Eben war erst Sommeranfang, wir bereiten aber schon die Gemüseversorgung für den Herbst vor. Auf unserer Pachtfläche in Nordwalde sind bereits Weiß- und Rotkohl, Rosenkohl und Wirsing gepflanzt.
Weil Wasser der wichtigste Nährstoff im Pflanzenbau ist und auf regelmäßige Niederschläge leider kein Verlass ist, verlegen wir nach der Pflanzung an jede Pflanzreihe sogenannte
Tropfschläuche. Dieses Bewässerungssystem ist Standard im Gewächshausanbau, weil es das Wasser direkt an die Pflanzenwurzel bringt und der Wasserbedarf wesentlich geringer ist als bei gewöhnlicher Beregnung. Nun erproben wir die Tropfbewässerung im Freilandanbau. Nach dem Verlegen der Schläuche wird zwischen den Gemüsepflanzen eine Mulchschicht ausgebracht, um die Bodenoberfläche vor Austrocknung zu schützen und auf Hacken und Jäten verzichten zu können.

Die vergangenen drei „Ackertage“ waren unterschiedlich gut besucht. Während sich am ersten Samstag noch zehn Teilgeber durch das Dickicht in Broccoli, Blumenkohl und Kürbis jäteten, waren es eine Woche später bei den Möhren nur noch drei Menschen. Am letzten Samstag schafften es nur zwei HelferInnen zum Pflanzen der 6000 Rote-Bete-Setzlinge. Da fühlt man sich schon allein auf weiter Flur…
Jetzt bitten wir um Eure Rückmeldungen.
Was hindert Euch daran, samstags zum Hof zu kommen und mitzuackern? Bitte schreibt uns eine kurze Mail, ruft an oder sprecht uns direkt an.
Auch wenn wir gerade recht kurzfristig zum Ackertag aufrufen, könnt Ihr sicher sein, dass es genug zu tun gibt und die Arbeit für Alle reicht. Sprecht uns gerne an, wenn ein anderer Wochentag für Euch passender ist.
Bei der warmen Witterung wächst uns das Unkraut nach jedem größeren Schauer davon. Wir können und wollen keine Saisonarbeiter aus Osteuropa beschäftigen, die für uns die Drecksarbeit machen.
Letztlich profitieren wir Alle, wenn die Gemüsekulturen gut gejätet sind, von einem wesentlich höheren Ertrag und der besseren Qualität. Seid Ihr am nächsten Samstag dabei?

Dienstag, 10. Mai 2016

Hofbrief: KW 19


Die sommerlichen Temperaturen der letzten Woche haben wir genutzt, um das erste Heu zu mähen. Der frühe erste Schnitt Anfang Mai erzeugt eine für Milchschafe besonders geeignete Futterqualität. Die geringere Erntemenge wird durch höhere Erträge beim zweiten Schnitt kompensiert.
Unter dem wolkenlosen Himmel und im warmen Südost-Wind ist das Futter innerhalb von zwei Tagen soweit getrocknet, dass wir es einfahren konnten. In die Boxen der Heutrocknungsanlage auf dem Dachboden gelangt das Mähgut jetzt noch leichter, als letztes Jahr: Ein Dosiergerät vervollständigt die Erntekette zwischen Ladewagen und Heugebläse und macht das aufwendige Gabeln des Heus von Hand überflüssig.
Auf dem Hof duftet es wieder herrlich. Die Schafe kommen zur Zeit nur zum Melken in den Stall und verbringen sonst Tag und Nacht auf der Weide. Man kann sich aber vorstellen, dass ihre Vorfreude auf das Heu groß ist.
Die jetzigen Frischmilchprodukte sind demnach aus Weidemilch hergestellt, während
der erste neue Schnittkäse, den wir heute mit ausliefern, vor ca. 6 Wochen aus Heumilch gekäst wurde – den Unterschied zu Käse aus Silagemilch kann man schmecken, meinen wir.
Ende Juni bekommt der Hof Besuch von WDR-Fernsehkoch Björn Freitag. Am 27. Juni wird er, begleitet von einem Kamerateam, bei der landwirtschaftlichen Arbeit mit anpacken und sich nebenbei über Solidarische Landwirtschaft / CSA informieren.Am 28. Juni steht dann der Foodtruck auf dem Hof – Freitags mobile Spitzenküche. Der Sternekoch bereitet hofeigene Produkte zu raffinierten Spezialitäten „für auf die Hand“ zu.
Zu diesem Anlass möchten wir bis zu 50 Gäste – Mitglieder der CSA, der Genossensch
aft oder des Vereins – auf den Hof einladen. Ab 18.00 Uhr ist es angerichtet. Anmeldungen werden im Hofbüro erfasst, bei mehr als 50 Interessenten entscheidet das Los.

Dienstag, 23. Februar 2016

Bio macht Boden gut - Ausstellung und Seminar im Hofcafé


Ausstellung im Hofcafé
Initiative Entrup 119 e.V.
Entrup 119
48341 Altenberge
26./27. Februar 2016
während der Hofladenöffnungszeiten
Freitag 14.30 – 18.30 Uhr
Samstag 09.30 – 13.00 Uhr
Haben Bioprodukte eine geringere Klimabilanz als konventionelle Erzeugnisse? Wie viel Kohlenstoff speichern biologisch bewirtschaftete Böden? Durch welche Methoden des Ökolandbaus lässt sich CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre entziehen? Diese und weitere Informationen liefern die neuen Infoposter der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) zum Thema Boden und Klimaschutz im Ökolandbau.
Erhalt und Ausbau der Bodenfruchtbarkeit sind zentrale Merkmale der biologischen Landwirtschaft. Nicht nur als Lebensgrundlage der Menschheit und als Kapital jedes landwirtschaftlichen Betriebes, sondern auch in Sachen Klimaschutz erfüllen die Böden eine zentrale Rolle. Zum "Internationalen Jahr der Böden" (2015) rückt die SÖL mit insgesamt acht Infopostern den Boden in den Mittelpunkt der Klimadebatte. Nach den Ozeanen sind Böden der größte Kohlenstoffspeicher der Erde. Die anschaulichen Infografiken weisen auf die Bedeutung der Böden zur Klimaregulierung hin und zeigen die Vorteile unter ökologischer Bewirtschaftung auf.
Kurzseminar „Boden- und Klimaschutz“
Samstag, 27. Februar 2016, 15 bis 17 Uhr
  • Was ist Boden?
  • Kohlenstoffkreislauf, CO2 und andere „Klimagase“
  • Vom Nutzen der Tierhaltung
  • Vergleich verschiedener Landbausysteme
  • Flächenverbrauch und Bodenversieglung
zum Seminar bitten wir um Anmeldung

Dienstag, 19. Januar 2016

Hofbrief: KW 3


Die ersten neuen Lämmer haben am 14. Januar das Licht der Welt erblickt.
Die meisten Geburten im Schafstall finden nachts statt, die Schafe brauchen dafür ihre Ruhe. Ein Großteil der Lammungen verläuft unproblematisch und die Mutterschafe kommen teils instinktiv, teils schon aus Erfahrung gut alleine zurecht. Trotzdem hat schon so mancher nächtliche Kontrollgang Leben gerettet oder man musste auch nur einem kleinen Dummerchen helfen, das dargebotene Euter mit der warmen Muttermilch zu finden.
Auch wenn Lämmer uns viele Sorgen und Arbeit bereiten können, doch ist es jedes Jahr aufs Neue die Freude über das Wunder des Lebens, die immer wieder anspornt, weiterzumachen.
Das winterliche Wetter in dieser Woche ermöglicht das längst anstehende Düngen der Wiesen, die dank Frost endlich wieder befahrbar sind. Pünktlich zum Beginn der Lammsaison wird der Schafstall ausgemistet und der bis zu vier Monate alte, biologisch-dynamisch präparierte Tretmist auf diverse Mähwiesen und Weiden ausgebracht, um die Bodenfruchtbarkeit erhalten und auch im kommenden Jahr ausreichend Futter ernten zu können.
Die trockene Kälte mit wenig Wind und eventuell auch viel Sonne lässt sich draußen gut aushalten, einzig unsere logistischen Fähigkeiten sind manchmal stark gefordert: Zu welcher Tageszeit ist der Feldsalat aufgetaut und kann geerntet werden? Wo kann ich das Gemüse waschen, ohne dabei eine Eisbahn zu gießen? Wann muss ich den Pferden Wasser bringen? Wie vermeide ich Frostschäden an Wasserrohren und Lagergemüse? Wie überwinde ich mit meiner Schubkarre die steif gefrorenen matschigen Spurrillen auf dem Weg zum Acker?
In diesen Tagen klärt sich außerdem, welche Menschen uns dieses Jahr in unserer Arbeit unterstützen werden – eine Auszubildendenstelle im Gemüsebau wird neu besetzt, außerdem ein auf mehrere Monate angelegter Praktikumsplatz vergeben. Weiterhin unklar bleibt, wer ab diesem Jahr verantwortlich die Milchverarbeitung übernehmen wird; für den Saisonstart werden Mitarbeiter aus der Landwirtschaft Teilbereiche abdecken.
Aus dem Kundenkreis haben wir eine Einladung in das Feuerstättenmuseum in Asbeck bekommen. Gezeigt werden 140 Stubenöfen, Herde, Spezialöfen und Brennstellen – das Element Feuer und die damit verbundenen kulturgeschichtlichen Entwicklungen. Wir dürfen uns auf eine fachkundige Führung freuen. Treffpunkt ist am Samstag, dem 23. Januar um 15.30 Uhr in Legden-Asbeck, 25 km westlich von Altenberge, unter dem markanten Bogen des Torhauses. Nach Voranmeldung können auch vom Hof aus Fahrgemeinschaften gebildet werden, Abfahrt ist dafür um 14.45 Uhr.

Dienstag, 25. August 2015

wir laden ein...


Hofbrief: KW 35


Im September gibt es neben dem allmonatlichen Mitmachtag noch zwei Veranstaltungen, zu denen wir gerne einladen möchten:
  • Am Samstag, dem 5. September, bieten wir eine Hofbegehung an durch Gewächshäuser, Felder und den Stall mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
  • Am Sonntag, dem 27. September, wollen wir, ähnlich wie im letzten Jahr, eine kleine Erntedankfeier im Schafstall begehen.
Um die aktuelle Tomatenschwemme sinnvoll zu verwerten sind wir im Augenblick noch auf der Suche nach kreativen Konservierungsideen.Es gibt am kommenden Samstag (29. August) die Möglichkeit, ein Treffen in unserem Veranstaltungsraum zu verabreden und die Küche dort zu nutzen, um Ideen auszutauschen und auszuprobieren.
Neben Herd und Backofen ist ein Dörrapparat vorhanden. Wir können Gläser mit Schraubdeckel zur Verfügung stellen. Außerdem wachsen diverse Mittelmeer-Würzpflanzen in unserer Kräuterspirale, bereit zum Sprung in den Kochtopf.
Wenn Interesse besteht und Zeit und Lust vorhanden sind, bitten wir um kurze Nachricht.
Über Blog und Internetseite erfahrt Ihr zum Ende der Woche Konkreteres.

Donnerstag, 19. März 2015

Osterfeuer und Mitmachtag 4. April


Einladung

zum allmonatlichem Mitmachtag und zum traditionellen Osterfeuer
am Samstag, dem 4. April 2015 auf dem Hof.
Wie im vergangenen Jahr wollen wir beim nächsten Mitmach-Samstag 250kg vorgekeimte Frühkartoffeln auf dem Dreiecksacker auspflanzen. Wir beginnen um 10:00 Uhr. Die Pflanzaktion wird bis voraussichtlich 14:00 Uhr dauern.
Mit vielen helfenden Händen geht es auch schneller und es bleibt Zeit für ein Pläuschchen.
Im Anschluss (ca. 14.00 Uhr) beginnt das gemütliche Beisammensein am Osterfeuer.
Geplant ist ein Buffett, zu dem alle eine Köstlichkeit beisteuern.
Der Hof stellt Getränke und Grillfleich zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Natürlich gibt es für Klein und Groß auch das beliebte Stockbrot.
Beide Veranstaltungen können selbstverständlich auch unabhängig voneinander besucht werden.
Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter.
Freunde, Nachbarn und Interessierte sind herzlich willkommen.