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Freitag, 29. Januar 2016

Feuerstättenmuseum in Asbeck (Beitrag von Karen)

(ein Beitrag von Karen Ebrecht, Billerbeck)

Bericht über den Besuch des Feuerstätten-Museums

am 23.Januar 2016 in Asbeck, ermöglicht durch Hans Hoffmeister


Im Hofbrief von der KW 3 war ein netter, kleiner Aufruf zum Besuch des Feuerstätten-Museums zu lesen, welchen ich erst am Samstag um kurz nach 13.00 Uhr las. Legden-Asbeck liegt 25 km westlich von Altenberge. Kurzentschlossen fuhr ich mit unserer Tochter Emilia hin und traf dort unter dem markanten Bogen des Torhauses auf Alex, Christiane, Paula und Lina.

Gemeinsam mit Herrn Hoffmeister, zu dessen Sammlung über 140 Öfen und ca. 500 dazugehörige Ausstellungsstücke gehören, vom Pottofen bis zur Kochmaschine und sogar Kaffeeröstmaschinen, verbrachten wir ca. 3,5 Stunden in den Räumen des Museums, die in Asbeck im Torbogenhaus und zwei Speichern zu bewundern sind.

Die Ausführungen über die Entwicklung der menschlichen Kultur in Zusammenhang mit dem Feuer, das eine ganz wesentliche Rolle spielte und spielt – als Energie - waren höchst interessant und Herr Hoffmeister verstand es sehr gut, die Kinder miteinzubeziehen und es sehr anschaulich zu erzählen.

Ich kann gar nicht alles wiedergeben, aber wir alle haben eine ganze Menge gelernt, vertieft und ganz neue Einblicke erlangt.
Die Effizienz der Öfen von früher hat mich sehr beeindruckt ("Brennwertöfen") und unter ökologischem Gesichtspunkt fragt man sich wirklich manchmal, warum die heutige Industrie nicht schonender mit den Natur-/Brennmaterialien umgeht.

Wer neugierig geworden ist, kann jederzeit das Museum besuchen, unter www.feuerstaettenmuseum.de gibt’s die Infos dazu.

Zum Schluß stellte Herr Hoffmeister noch in Aussicht, evtl. einen Kochtisch zu Dekozwecken für den Hofladen und einen Ofen für das Hofcafé als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen. Das wurde erstmal positiv aufgenommen und wird im Hofteam besprochen.

Zum Hoffest am 1. Mai wird Herr Hoffmeister uns auf jeden Fall einen Ofen incl. einliegendem Waffeleisen zum Waffelbacken zur Verfügung stellen, von dem frische, lecker duftende Waffeln verkauft werden.

(ein Beitrag von Karen Ebrecht, Billerbeck)

Dienstag, 19. Januar 2016

Hofbrief: KW 3


Die ersten neuen Lämmer haben am 14. Januar das Licht der Welt erblickt.
Die meisten Geburten im Schafstall finden nachts statt, die Schafe brauchen dafür ihre Ruhe. Ein Großteil der Lammungen verläuft unproblematisch und die Mutterschafe kommen teils instinktiv, teils schon aus Erfahrung gut alleine zurecht. Trotzdem hat schon so mancher nächtliche Kontrollgang Leben gerettet oder man musste auch nur einem kleinen Dummerchen helfen, das dargebotene Euter mit der warmen Muttermilch zu finden.
Auch wenn Lämmer uns viele Sorgen und Arbeit bereiten können, doch ist es jedes Jahr aufs Neue die Freude über das Wunder des Lebens, die immer wieder anspornt, weiterzumachen.
Das winterliche Wetter in dieser Woche ermöglicht das längst anstehende Düngen der Wiesen, die dank Frost endlich wieder befahrbar sind. Pünktlich zum Beginn der Lammsaison wird der Schafstall ausgemistet und der bis zu vier Monate alte, biologisch-dynamisch präparierte Tretmist auf diverse Mähwiesen und Weiden ausgebracht, um die Bodenfruchtbarkeit erhalten und auch im kommenden Jahr ausreichend Futter ernten zu können.
Die trockene Kälte mit wenig Wind und eventuell auch viel Sonne lässt sich draußen gut aushalten, einzig unsere logistischen Fähigkeiten sind manchmal stark gefordert: Zu welcher Tageszeit ist der Feldsalat aufgetaut und kann geerntet werden? Wo kann ich das Gemüse waschen, ohne dabei eine Eisbahn zu gießen? Wann muss ich den Pferden Wasser bringen? Wie vermeide ich Frostschäden an Wasserrohren und Lagergemüse? Wie überwinde ich mit meiner Schubkarre die steif gefrorenen matschigen Spurrillen auf dem Weg zum Acker?
In diesen Tagen klärt sich außerdem, welche Menschen uns dieses Jahr in unserer Arbeit unterstützen werden – eine Auszubildendenstelle im Gemüsebau wird neu besetzt, außerdem ein auf mehrere Monate angelegter Praktikumsplatz vergeben. Weiterhin unklar bleibt, wer ab diesem Jahr verantwortlich die Milchverarbeitung übernehmen wird; für den Saisonstart werden Mitarbeiter aus der Landwirtschaft Teilbereiche abdecken.
Aus dem Kundenkreis haben wir eine Einladung in das Feuerstättenmuseum in Asbeck bekommen. Gezeigt werden 140 Stubenöfen, Herde, Spezialöfen und Brennstellen – das Element Feuer und die damit verbundenen kulturgeschichtlichen Entwicklungen. Wir dürfen uns auf eine fachkundige Führung freuen. Treffpunkt ist am Samstag, dem 23. Januar um 15.30 Uhr in Legden-Asbeck, 25 km westlich von Altenberge, unter dem markanten Bogen des Torhauses. Nach Voranmeldung können auch vom Hof aus Fahrgemeinschaften gebildet werden, Abfahrt ist dafür um 14.45 Uhr.