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Freitag, 13. Mai 2022

Heuernte, Einweihung Folientunnel, Mitmachaktionen

Am Sonntag haben wir das erste Gras für Heu gemäht. Im Laufe der Woche soll es eingefahren werden. Bis dahin ist Zeit, um die verschiedenen Geräte in der Heuerntekette zu warten und auf Funktion zu testen, um „Verzögerungen im Betriebsablauf“ zu reduzieren. Wir trocknen das Heu auf der Wiese vor und fahren es schon nach zwei-drei Tagen ein, um es unter Dach nachtrocknen. So können wir die gehaltvollen Blätter der Kräuter und Gräser erhalten und Milchmenge und Qualität in der Stallsaison positiv beeinflussen.

Letzte Woche haben wir mit Anleitung durch einen erfahrenen Monteur den neuen Folientunnel aufgebaut. Diese Woche installieren wir die Bewässerungsrohre und spannen die Haltedrähte, um im Anschluss Tomaten, Paprika, Zucchini und Rucola pflanzen zu können. Der Neue ist mit ca. 360qm fast so groß wie zwei alte Folientunnel und vor allem auch ca. 50cm höher. Das hört sich nach nicht viel an, vergrößert das Innenraumvolumen aber erheblich, sodass wir (und die Pflanzen) im Sommer etwas weniger der Hitze ausgesetzt sein werden. Außerdem lässt sich der Boden fast bis zu den Rändern mit dem Pferdegespann bearbeiten, was uns effizientere Abläufe ermöglichen wird. Wir freuen uns schon auf die erste Ernte...

Termine:

  • 14. Mai, 10 Uhr: Mitmachtag mit drei Stationen
    Holzschuppen abbauen: Der alte Schuppen soll weichen, damit an seiner Stelle im Spätsommer eine neue Halle für Maschinen entstehen kann. Die Dachpfannen werden abgedeckt und das Holzgerüst auseinander genommen.
    Pflanzen im neuen Folientunnel: Auf ihr neues Zuhause freuen sich Tomaten, Paprika, Zucchini und Rucola.
    Brennholz spalten: Der große Haufen Brennholz ist bereits deutlich geschrumpft. Mit einer kleinen Gruppe wollen wir das Verbliebene wegräumen.
    Bitte anmelden: https://terminplaner.dfn.de/ZKeYBRCEuHX4ypw6

  • 14. Mai, 15 Uhr: Generalversammlung der Gärtnerhof Entrup eG
    Wir starten mit einem Rundgang zu den geplanten Baustellen für die Weiterentwicklung des Hofes. Es gibt Einblicke in wirtschaftliche Kennzahlen und in personelle Veränderungen im Hofteam. Wir freuen uns natürlich auch über Gäste, die (noch) nicht Geno-Mitglied sind. Weitere Infos zur Veranstaltung können Interessierte erfragen über: mail@entrup119.de

  • 21. Mai, 10 Uhr: Mitmachtag Holzschuppen abbauen:
    Wir bringen zu Ende, was in der Vorwoche angefangen wurde…

    Bitte anmelden: https://terminplaner.dfn.de/ZKeYBRCEuHX4ypw6

Donnerstag, 18. November 2021

Hofbrief: KW 46 - Gemüsevielfalt für den Winter

Die Kühlhäuser füllen sich nach und nach mit Lagergemüse. Möhren, Rote Bete, Steckrüben, Rettich, Knollensellerie, Weiß- und Rotkohl, Chinakohl und jetzt auch Zuckerhutsalat haben wir vom Feld geholt und in großen Holzkisten eingelagert. Auf den Feldern warten noch Radicchio, Pastinaken und Topinambur auf Erntemesser und Spaten – allesamt gut frostfest, aber nicht dem feuchten münsterländer Spätherbst bzw. den hungrigen Mäusehorden gewachsen.
Im Laufe des Winters können wir dann von der eingelagerten Vielfalt zehren; dazu gibt es frisch vom Feld Wirsing, Porree, Rosenkohl und Grünkohl und aus den Folientunneln Schnittsalat, Postelein und Feldsalat. Es bleibt also bunt!

Wer den Hof betritt, sieht auf den ersten Blick außer dem großen Haupthaus und der Remise mit dem Hofladen linker Hand noch die große Scheune stehen. Auf den ersten Blick macht sie einen soliden Eindruck und dient uns treu als Pferdestall, als Gemüsewaschplatz, zum Unterstellen diverser Maschinen und Geräte und als Überdachung zum Lagern und Kommissionieren der Gemüseernte. Der Zahn der Zeit hat aber durchaus an dem Gebäude genagt: Das Dach ist schon lange undicht und der hölzerne Dachstuhl dementsprechend marode. Die gemauerten Wände zeigen an manchen Stellen meterlange Risse, vielerorts ist der Mörtel ausgewaschen.
Aus der Überlegung, die alte Scheune zu renovieren, entstand die Idee, eine neue Halle am Standort der jetzigen Brennholzschuppen zu bauen. Dort hätten wir Platz, um alle landwirtschaftlichen Maschinen trocken unterzustellen sowie Heu und Stroh und evtl. auch das Brennholz gut zugänglich einzulagern. Die alte Scheune würden wir dann möglichst bald instand setzen und weiter nutzen.
Die langen Herbstabende nutzen wir, um Pläne zu schmieden, die Kosten zu ermitteln und die Finanzierung zu klären. Wir halten Euch auf dem Laufenden. Mal schauen, wohin die Reise geht...

Termine:

  • Sa., 27. November, 15 Uhr:
    Jahresversammlung der „Gärtnerhof Entrup eG.“
    Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Spendenuhr "Remise" am Ziel; weiterhin Beiträge willkommen für Bildungsarbeit und Hoferhalt


Liebe Freunde von Entrup 119!

Einigen von Euch ist es sicherlich schon aufgefallen: Die Spendenuhr auf unserer Homepage ist bei 40.000 € angekommen. Die benötigte Summe für die Schaffung von Wohnraum und die Modernisierung der Heizungsanlage wurde somit mit vielen kleinen und großen Einzelspenden innerhalb von zwei Jahren erbracht. Vielen Dank an dieser Stelle allen Beteiligten!
Wir sind ganz froh, dass am Ende mehr Spenden mit dem Verwendungszweck “Ausbau Remise” eingegangen sind, als ursprünglich veranschlagt. Damit
konnten wir einen Teil der entstandenen Mehrkosten ausgleichen für die energetische Sanierung bestehender Räume und für nachträgliche Bauauflagen wie einen “2. Rettungsweg” und einen Rauchabzug im Treppenhaus.
Leih- und Schenkgeld wirkt bereits seit 20 Jahren positiv in Entrup 119:
  • In den Jahren 2010-2012 konnten wir Dank Eurer Unterstützung 40.000 € aufbringen für den Bau des großen Schafstalls.
  • 2001-2003 wurde ein Veranstaltungsraum gebaut, der als Ausgangspunkt dient für mittlerweile über 30 Veranstaltungen jährlich zu den Themenfeldern Biologischer Landbau, Lebensmittelverarbeitung, Ernährung, Umweltbildung und Naturschutz.
  • Weiterhin sei an dieser Stelle an den Hofkauf vor mittlerweile 18 Jahren erinnert. 1999 gelang es mit Spenden und Privatdarlehen sowie zwei Bankkrediten, den Kaufpreis von über 970.000 DM zu stemmen. Davon ist mittlerweile der größte Teil getilgt. Der Bank gehören nur noch rund 26.000 €, an Privatdarlehen müssen noch rund 110.000 € abbezahlt werden.
    In wenigen Jahren können wir somit aufatmen:
    Kein “Kapitaldienst” mehr für den Erwerb von Boden, sondern nur noch Ausgaben für die tatsächliche Instandhaltung und Entwicklung auf dem Hof!
    Gut, dass schon vor zwei Jahrzehnten Menschen den Hofkauf in die Hand genommen haben; heute ist es ungleich schwieriger, Spekulation mit Acker- und Wiesenflächen zu verhindern und sie für Naturschutz und Bildungsarbeit zur Verfügung zu stellen.
Dennoch braucht die Initiative Entrup 119 e.V. als Trägerverein des Hofes für Ihre Arbeit weiterhin Freunde, die sich tatkräftig, ideell und finanziell einbringen – kein Verein ohne Mitglieder!
  • Bildungsarbeit bedeutet Arbeit und kann nicht nur über das Ehrenamt laufen.
  • Der Hof Entrup 119 als Herz des landwirtschaftlichen Betriebes und als Ort, an dem wesensgemäße Tierhaltung, Landschaftspflege und Naturschutz erlebbar sein sollen, muss nachhaltig in Stand gehalten werden.
Wir freuen uns deshalb jederzeit über neue Vereinsmitglieder oder über zweckgebundene Spenden für “Hofkauf” und “Hoferhalt”, “Natur- und Umweltschutz” oder “Volks- und Berufsbildung”.
Einige Mitglieder haben ihren Jahresbeitrag mittlerweile auch um eine monatliche Spende ergänzt, was mithilft die laufenden Kosten zu decken.
Vereinsbeiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar und machen gleichzeitig Euren Bauernhof zukunftsfähig!
Weitere Infos zu unserem Verein unter: http://www.entrup119.de/initiative/ueber_uns.php
Unsere Kontoverbindung:
Initiative Entrup 119 e.V.
GLS Bank Bochum
IBAN: DE86 4306 0967 0030 8734 00
BIC: GENODEM1GLS
Herzliche Grüße vom Trägerkreis der Initiative Entrup 119.
Wir wünschen Euch eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit!

Marie Graw, Friedrich v. Homeyer, Werner Bez, Heinrich Stienkemeier, Christian Becker-Carus, Alexander Pasternak

Dienstag, 19. April 2016

Hofbrief: KW 16


Für den 1. Mai planen wir das diesjährige Hoffest, den „Tag des Schafes“.Für die Vorbereitung und Durchführung haben sich schon ganz viele Menschen unter http://doodle.com/poll/srbfydwr3w2ciisb als freiwillige Helfer eingetragen. Einige Stände und Stationen sind jedoch noch nicht ausreichend besetzt – vielleicht möchte die Eine oder der Andere noch beim Ausschenken von Suppe oder am Grill tätig werden.
Außerdem suchen wir noch Spenden für einen köstlichen und bunten Kuchenstand. Wer etwas beitragen möchte, kann das gerne über die ausliegende Liste ankündigen, damit wir besser planen können.
Der Erlös des Hoffestes kommt der Initiative Entrup 119 e.V. und somit dem Hofkauf und der Hoferhaltung zugute.

Darum „Mithelfen und Mitfeiern“!
Der Frühling macht es vor:
neue Gedankentriebe · summende Vernetzung · sonnige Energie
Der Gärtnerhof Entrup versteht sich als Initiative, die von vielen Händen getragen und gestaltet wird.
Mit Blick auf die CSA Jahresversammlung im Juni möchten wir einen Raum öffnen für
Ideen und Austausch rund um das Solidarische in unserer Landwirtschaft.
Aktuelle Themen sind:
Aufteilung der Ernteanteile, Mitgliedsbeitrag, Identifikation mit dem Hof.
Am 7. Mai laden wir herzlich ein zu einem
etwas anderen Mitmachtag.
Nach einer zauberhaften* Einführung bittet das World Caf
é** zu den Tischen. Im Anschluss an einen Mittagssnack werden die gewonnenen Ergebnisse destilliert und weitere Schritte definiert.
Start: 10:00 Uhr
Mittagspause: 13:00 Uhr
(Wir bitten für das Mitbringbuffet etwas zu zaubern.)Ende: 14:30 Uhr
Mit den Ergebissen in den Händen ist eine weitere Veranstaltung geplant.
Moderiert werden die beiden Termine von Frank und Tina.
Um Anmeldung wird gebeten. Wir freuen uns auf Euch!
Christiane, Werner, Sina und Alex für das Hofteam

* Zauber: etwas Reizvolles, Verwunderung erregendes
** World Caf
é: Ist eine Methode zur kreativen und kollaborativen Ideenfindung von Klein- bis Großgruppen in kaffeehausähnlicher Atmosphäre; ermöglicht eine Ausrichtung auf gemeinsame Entscheidungen bezüglich strategischer Kernfragen

Dienstag, 10. März 2015

Hofbrief: KW 11


Wie im letzten Hofbrief angekündigt, hier einige Informationen zur Mitgliederversammlung der Initiative Entrup 119 e.V., die am 21. März ab 15:30 Uhr stattfindet.
Die „Initiative Entrup 119 zur Erforschung und Förderung des biologisch-dynamsichen Landbaus e.V.“ (der Verein) wurde 1996 gegründet, um unseren Hof, der zum Verkauf stand, für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise zu sichern.
Der Verein erwarb die Hofstelle samt angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen (Dreiecksacker, Esch, Tischenkamp, Pappelacker, Zeltwiese) und dem Waldstück – insgesamt ca. 12 Hektar Land.
Der Hofkauf war nur möglich mit Hilfe von Spenden, Privatdarlehen und auch Bankkrediten.
Der Verein ist demnach rechtlich der Eigentümer des Hofes – abbezahlt ist der Hofkauf aber noch nicht.
Die Tilgung der Darlehen erfolgt zu einem großen Teil über die Einnahmen, die der Verein durch Verpachtung des Hofes an die „Gärtnerhof Entrup e.G.“ (Genossenschaft) erhält. Das bedeutet, dass die Genossenschaft monatlich über ihre Pachtzahlung den Hofkauf mitfinanziert. Weil das CSA-Budget im Augenblick ca. die Hälfte aller Ausgaben der Genossenschaft deckt, bezahlt letzlich auch jeder CSA-Teilnehmer mit seinem Teilnahmebetrag den Hofkauf mit.
Der monatliche Teilnahmebetrag finanziert also nicht nur die Produkte, die der Hof herstellt, sondern zusätzlich den Hofkauf.
Wir wollen deshalb alle Menschen, die sich mit dem Hof Entrup 119 verbunden fühlen, dazu anregen, an der Mitgliederversammlung des Vereins teilzunehmen und über Möglichkeiten zu diskutieren, wie der Hofkauf vom laufenden Wirtschaftsbetrieb entkoppelt werden kann.
Ein Vorschlag wäre eine finanzielle Einlage jedes CSA-Teilnehmers beim Verein für den Hofkauf, ob als Mitgliedschaft, als zweckgebundene Spende oder als zinsloses/zinsgünstiges Darlehen.
Wir würden uns über rege Teilnahme am 21. März oder auch über Diskussion über Telefon/Email/Blog freuen.

Donnerstag, 25. April 2013

"Bildet Gemeinschaften – oder geht unter!"


Liebe CSA'ler, Genossenschafts- und Vereinsmitglieder,

"Bildet Gemeinschaften – oder geht unter!" – fordert uns Dr. Iris Kunze, Forschungs- und Projektassistentin an der Universität für Bodenkultur in Wien, in ihrem Vortrag am Donnerstag, den 2. Mai um 19 Uhr auf unserem Hof auf. Seit 2001 beschäftigt sich Iris Kunze mit die Frage, wie zukunftsfähige Lebensweisen und Gemeinschaftsprojekte gestaltet werden können. An ihren Erkenntnissen will sie uns teilhaben lassen.

Als Mitglied unserer Entruper CSA Gemeinschaftslandwirtschaft, der Gärtnerhof Entrup eG sowie des Vereins Initiative Entrup 119 e.V. ist jeder von Euch Teil einer erweiterten Hof-Gemeinschaft, die während ihrer jungen Geschichte eine dynamische Entwicklung  durchläuft. Eine sehr zentrale Rolle spielen dabei die Menschen und wie sie Gemeinschaft (er)leben und entwickeln. Am 2. Mai wollen wir hören, ob es ein Erfolgsrezept gibt.

Somit die herzliche Einladung zum Vortrag
"Bildet Gemeinschaften – oder geht unter!"
 von Dr. Iris Kunze, BOKU, Wien
Do., 02. Mai 2013, um 19:00 (bis ca. 20:00)
Gemeinschaftsraum auf Entrup 119

Wir freuen uns auf Euer Kommen!


Carola und Katja


Dr. Iris Kunze

Buchempfehlung:

"Gemeinschaften und Ökodörfer als experimentierende Lernfelder für sozial-ökologische Nachhaltigkeit

von Iris Kunze
978-3-939019-07-7 - 2009 - 200 Seiten - Paperback - 25,- Euro
Im Zeitalter von Globalisierung, Wirtschaftskrise und immer noch nicht gelöster Ökologiekrise wird die Frage nach einer anderen Lebensweise brisanter.
Was lässt sich dahingehend von Ökodörfern und sozial-ökologischen Gemeinschaften, die das schon lange versuchen, lernen?
In der vorliegenden Forschungsarbeit wurden konstruktive Erfahrungen aus einigen ausgewählten Projekten herauskristallisiert:
von gemeinsamen Entscheidungsfindungsprozessen über vertrauensvolle Nachbarschaft bis zur Basis kooperativer Wirtschaftsmethoden. Schließlich werden Prinzipien zukunftsfähiger Lebensweise abgeleitet, die sich in jeder Familie, Gemeinde, Kommune oder Firma anwenden lassen."
Buchbestellungen bitte an hellwig@ecotransfer.de oder unterhttp://www.ecotransfer.de/publikationen/dissertationen/soziale-innovationen.html. 

Samstag, 2. März 2013

Licht und Luft für den Gemüseacker



Aktuell wird's mir und all den anderen Helfern samstags immer warm vom Holz machen auf dem Pappelacker. Die direkte Folge ist Wärme für die Bewohner des Hofes. Brennholzvorrat für die nächsten Jahre gesichert, viel Vergnügen beim gemeinsamen "Ackern", köstliches Mittagessen in großer Runde, frische Luft, Wissenszuwachs (oder wusstet ihr, dass Pappeln Flachwurzler sind und deshalb unserem geschätzten Gemüse das Wasser wegsaufen?) kurz, die letzten Samstage waren mal wieder wunderbar auf Entrup zu verbringen. Fragt sich nur, wie wir in Zukunft den Pappelacker nennen, so fast ohne Pappeln. Wer sich angucken will, was so alles geschafft wurde, guckt am besten hier. Eugen war so nett, alles in Bild und Text festzuhalten.
Am nächsten Samstag, 9. März geht es ab 10.00 Uhr weiter. Bitte robuste Stiefel und Arbeitshandschuhe anziehen. Und vorher telefonisch beim Hof melden.

Dienstag, 13. November 2012

Landwirtschaft be-greifen

Samstags wimmeln jetzt neuerdings Schüler der Kardinal-von-Galen Gesamtschule Nordwalde auf den Hof. Sie wimmeln solange, bis Lehrerin Katrin Maier die anstehenden Aufgaben bekannt gibt. Danach wühlen dann Kinderhände in der Erde, ächzen Kinderschultern unter Brennholz und bücken sich Kinderrücken nach Unkraut. Kinderarbeit? Nein, weit gefehlt! Hier lernt die "Rund um den Garten"-AG der Gesamtschule Nordwalde, wie bäuerliches Leben aussieht, welche Aufgaben so ein Hof an die Menschen stellt und wie Nahrung entsteht. Beim ersten Treffen hat Susanna erst einmal eine Führung für die 10 - 13 Jahre alten Mädchen und Jungs gemacht. Und nach der Theorie folgt seitdem die Praxis: Laub fegen, Brennholz stapeln, Kräuterspirale entkrauten, hacken und ernten im Gewächshaus. Ich finde: Toll, von der Schule, so eine praktische Erfahrung in der Landwirtschaft zu ermöglichen, toll von den Kindern, dass sie den Bauern helfen und toll für unseren Verein, der es sich ja unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen die biodynamische Landwirtschaft kennenlernen können.

Samstag, 2. Juni 2012

Mehr Hofladen

Der neue Hofladen ist mit viel Vergnügen eröffnet - ich fand es jedenfalls sehr schön an den beiden Tagen. Kleine Probierstationen für Olivenöl von Rapunzel, Pestos, Marmeladen und Marinaden vom regionalen Bio-Label nährreich und Brot mit Frischkäse (beides vom Hof) machten den Besuch im Laden zum Genuss. Doppelt so viel Platz, erweitertes Sortiment, schöne Fensterfront, alles sehr schick. Und draußen gab es auch viel zu erleben und zu genießen, wie immer:
  • Smoothies mit Yoghurt vom Hof und Waffeln (Rezept im Blog)
  • Kutschfahrt für die Kinder mit Werner am Samstag
  • Eselreiten
  • ein Kunde zu Pferd, der im Hofladen einkaufen geht
  • Viele Probe-CSA'ler, die sich am Angebot im Depot erfreuen
  • Pressebesuch anlässlich der Eröffnung
  • zwei Lämmer, die den Wiesenabtrieb verpennen und dann alleine auf dem Hof rumtraben
  • köstlicher Kuchen von Susanna
  • ein Frühstück am Samstag unterm großen Baum (arg verdächtig für den Beginn einer Tradition)






Donnerstag, 19. Januar 2012

Abschied und Neubeginn: Wie startet man eine CSA?

Nun ist es schon fast 3 Monate her, als ich mich klammheimlich aus Münster verabschiedet habe und mich auch leider von Entrup trennen musste. Unser Weg hat uns wieder zurück in meine Heimat geführt, nach München.

Und seit dem sind wir auf der Suche nach "unserem kleinen Bauernhof". Obwohl es hieß, Bayern sei, was CSA anginge, schon sehr weit, haben wir uns bisher sehr schwer getan, das zu finden, was wir suchen: eine Kopie von Entrup. Naja, von diesem Traum müssen wir uns verabschieden.

Es gibt hier klar schon einige Naturlandbetriebe, aber keiner davon hat einen eigenen Hofladen und meistens werden nur bestimmte Sorten angebaut. Auch gibt es hier eine grüne Kiste, die von einem sehr idyllischen Hof geleitet wird. Dieser Hof ist aber kein "Besuchshof", sondern eigentlich nur eine Verwaltungszentrale. Und das Bio-Gemüse kommt aus zig verschiedenen Höfen aus aller Herrenländer.

Ich liebe sehr unseren Gemüsehof um die Ecke. Aber leider baut dieser sein Gemüse nicht nach ökologischen Aspekten an, weder Bioland, Naturland, ganz zu schweigen von demeter. Aber sie bieten nur Saisonales, haben einen wunderschönen liebevollen Hofladen und sind unheimlich nett. Auch wenn nicht nach Mondphase und mit Pferdestärke das Land bewirtschaftet wird, merkt man, dass diese Landwirte mit Liebe und Zuversicht ihren Beruf ausüben. Auch hier gibt es dann mal alte und schon vergessene Sorten, wie zum Beispiel die "boarische Ruabn" - LECKER!!!

Nun fällt uns Anfang der Woche ein komischer Link in die Hände: "Kartoffelkombinat". Hm - was das wohl zu bedeuten hat? Eine Initiative zur Rettung von alten, ausgestorbenen Kartoffelsorten? Ein Verein von Kartoffelernte-Veteranen?

Aber dann wird uns bewußt, nein, hier sind zwei junge, sehr engagierte Männer aus München, die genau das auf die Beine stellen wollen, was wir schon aufgegeben haben zu suchen: eine weitgehend unabhängige, lokale Grundversorgung an Lebensmitteln um ökologische Souveränität wieder zu erlangen! Und dieses Projekt steckt noch total in den Kinderschuhen. Aber wie macht man sowas? Wie stampft man ein CSA einfach aus dem Boden?

Die beste Entscheidung war, dass man sich mit einen bestehenden Naturland-Betrieb zusammen schließt. Und ein weiterer Naturland-Betrieb, der im Moment still liegt, soll dann unter die Fittiche genommen werden.

Ja, erinnert Euch an unsere Anfangszeit, da wird noch ein hartes Stück Arbeit auf die Münchner zukommen, und weil ich's nicht lassen kann, werde ich da wohl kräftig mitmischen! Wir sind gespannt, wie es sich weiterentwickelt!

Bis dahin
Eure Nane

Samstag, 15. Oktober 2011

Spendenaktion: Leckere Pralinen für den Schafstall

Freitags ist Hofladen-Tag und immer wieder ausgesprochen nett. Gestern haben Ida, Lovis und Svetlana leckerste Pralinen nach eigenen Rezepten angeboten und damit Spenden für den neuen Schafstall gesammelt: 115 € sind zusammengekommen - ein großes Dankeschön an die Kinder!
Das Spendenbarometer auf www.entrup119.de ist schon angepasst :-)

Mittwoch, 4. Mai 2011

Neue tolle Nachrichten und deren Herausforderung

Ist viel los auf Entrup!

Sonntag kommt Tanja Busse (WDR Redakteurin und Autorin des Buches "Die Ernährungsdiktatur" zu einer Lesung und einem Vortrag zu uns. Einmal mehr wird deutlich werden, warum es so gut ist, dass es uns gibt!
Die Herausforderung: Wer Lust hat kommt zur Vorbereitung. Meldet Euch bei Christiane Bez vom Hof 02505-3361.

Am Samstag geht es weiter mit dem Schafstallbauplatz. Einiges ist schon geschafft. Aber es kann noch viel passieren. Wir wollen die Unterstände aufräumen. Den Baufälligen abreißen. Und wenn noch Zeit ist, den zweiten umsiedeln.
Die Herausforderung: Wir brauchen noch viele Hände die mitmachen. Am Samstag ab 10:00 Uhr. Meldet Euch an bei Dirten und Jörg 0251 2843888

Am Samstag ackern. Wir haben eine neue Ackerfläche für unseren Rosen- und Grünkohl erschlossen. Dort liegen aber störende Steine. Und die Bauern brauchen jetzt beim Acker, damit es keine Plackerei wird, unsere Hilfe.
Die Herausforderung: 10 Frauen und Männer und deren Kinder kommen Samstag ab 10:00 zum Hof und machen mit. Meldet Euch an bei Dirten und Jörg 0251 2843888

Schafstall - Zweiter Teil



Vergangenen Samstag ging es mit guter Laune weiter mit dem Bauplatz...

Kenneth und Werner planten den neuen Standort für den Sandkasten. Dirten und ein Vetter von Werner mit seiner Frau gingen dem Bauschutt auf dem Platz zu Leibe. Thorsten, Dirten und Jörg machten den Aushub für den Sandkasten, verlegten Splitt und Pflastersteine und die Kinder füllten eine gute Tonne frischen Sand in ihren neuen Sandkasten, der jetzt im warmen Süden, vor dem Fenster des Hofladens steht und von dem wunderschönen Quittenbaum beschattet wird.

Für den Abend hatte Christiane zum Grillen und zu einem Spargelsalat geladen. So konnten wir bei einem Feierabendbier neue Ideen schmieden. Und uns auf unseren Muskelkater freuen.

Die neuen Herausforderungen werfen schon ihre Schatten voraus....

Frisch gestrichen

Hiltrud und Christian haben am 27. April 2011 den Raum, in dem sich auf dem Hof das Depot für über 50 CSA-Mitglieder befindet und in dem sie jeden Freitag ihr Brot, die Eier, den Käse und das Gemüse abholen, gestrichen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Ach, das ist CSA, wie es besser nicht geht! Wenn jeder Hand anlegt wird der Hof immer schöner und immer mehr Menschen werden zur echten Gemeinschaft!

Klasse!

Mittwoch, 27. April 2011

Brücke über den Fluss

Eine Brücke über die Gräfte hinter dem Haupthaus rüber zum Pappelacker, so dass die Besucher des Ostercafes nicht im großen Bogen laufen müssen - das war der Plan am vergangenen Samstag. Und auf so einem Hof liegen halt auch mächtige EIchenbalken einfach so in der Gegend rum und Bretter fanden sich auch ausreichend und ein Trecker war tatsächlich auch aufzutreiben :). Das Ergebnis ist doch einfach nur schön, finde ich. Dank an die starken Männer Kenneth, Thorsten und Jörg.

Montag, 4. April 2011

Pfütze adé

Einen  Tag vor dem Mangold-Hofcafé trieb es uns dann doch noch mal raus nach Entrup. Das zweite Tor vom Schafstall sollte wenigstens noch einmal gestrichen werden und die Rinne vor dem Schafstall wartete ja auch noch auf ihre Vollendung. Diese besch...aubernden Rinnsteine sind unglaublich schwer und Thorsten und Andreas hatten mächtig zu tun, die Dinger an den richtigen Ort zu hieven. Das musste nicht nur ordentlich Stein an Stein sein, damit es auch eine Rinne ergibt, nein, ein leichtes Gefälle musste es insgesamt auch noch sein, sonst fließt ja nix ab. Schon mal in einem weichen Betonbett nur mit Wasserwaage und Kelle bewaffnet ein Gefälle hingezaubert? Wer sich für diese Kunst interessiert, der möge sich bei Michael melden, der hat da jetzt Erfahrung. Das Hofcafè nahmen wir zum Anlass, am Eingang zum Hof zwei Beete wieder zu erwecken. Und die Wege zwischen den Gewächshäusern wurden mit Rindenmulch (aus eigener Produktion) gestreut, das sieht sehr edel aus, finde ich. Und dann habe ich alten, struppigen Lavendel zusammen mit den Kindern aus der Steinmauer gerupft, Christiane hat schon frische Stauden bestellt, das wird richtig schön demnächst und ich rieche förmlich schon den Lavendel, mmmhhhh. Das die Rinne tatsächlich leicht abfällt und alles Flüssige fortan dem Abfluss entgegen strebt statt sich als stinkende Pfütze vor dem Schafstall zu sammeln, konnten wir am nächsten Tag beim Hofcafè überprüfen, als es vor sich hin regnete. Aber das ist eine andere Blog-Geschichte.

Montag, 21. März 2011

Obstbäume beschnitten

Die Obstbäume von Entrup haben jetzt doch noch eine neue Frisur bekommen. Auf den ersten Blick sehen die Bäume jetzt ganz schön gerupft aus, aber so muss das. Sagt jedenfalls Gerhard, und Werner und Kenneth haben auch wohlwollend mit dem Kopf genickt. Gerhard Heßmann war "Chef der Wiese und Herr über Schere und Säge" an diesem wunderbar sonnigen Samstag. Sogar die Bienen summten schon. Kaum zu toppende Umstände, um Obstbäume zu pflegen. Und Gerhard zeigte uns, wie es zu machen ist. Über siebzig ist der Mann, steigt für meinen Geschmack ganz schön hoch auf die Leiter und weiß sehr genau was er tut, wenn es um Obstbaumschnitt geht: Alles was nach innen wächst oder gerade nach oben rausschießt oder nach unten wächst, kann weg und zwar möglichst nah am Stamm. Michael vom Hof, Sebastian und Mirja, Jörg und ich und Frieder und Suna an der Brombeerhecke waren eifrig bemüht, dieser sachkundigen Unterweisung Folge zu leisten. Die letzten Äste haben wir gegen 17.00 Uhr von der Wiese geklaubt, ein Häufchen haben wir noch liegen lassen, wir Städter sind halt körperliche Arbeit nicht gewöhnt. Aber: Wir haben die erste Wiese geschafft, am nächsten Samstag geht es vor der Grillparty dann weiter.

Wusstet ihr übrigens, dass wir außer Äpfeln auch noch Birnen, Kirschen, Mirabellen, Pflaumen und Walnüsse auf dem Hof haben? Und eine ganze Kompanie Stachelbeerbüsche und natürlich Brombeeren. Also, ich tue jetzt schon mal kund, dass ich gerne mit einigen von euch im Spätsommer Obst ernten gehe, vielleicht auch gemeinsames Marmeladen kochen auf dem Hof? Das wäre doch ganz wunderbar, oder? Vorerst reicht es für alle, das sagte mir Karin Rietmann vom NABU Münster, mit der zusammen ich ja ursprünglich einen Obstbaumschnittkurs auf dem Hof anbieten wollte. Hintergrund und Obstwiesen als Lebensraum und Sortenkunde etc. hätten mich nämlich auch interessiert. Aber nun haben wir zumindest ein paar Bäume beschnitten, nächster Schritt ist jetzt die Erweiterung des Baumbestandes. War mal wieder herrlich findet
Dirten

Sonntag, 20. Februar 2011

Das Tor hängt!

Eigentlich sollten wir uns damit bei "Wetten daß?..." bewerben. Was für eine Maßarbeit das neue Tor auf die Schiene zu hängen!!!

Hier habe ich von dem spannendsten Moment, das Tor auf die Schiene zu hängen, ein paar Fotos. Leider hat es doch nicht geklappt, wie wir uns das gewünscht hatten: "draufhängen und fertig". Nach einigen Versuchen und Diskussionen mussten die Rollarmaturen doch wieder abgemacht werden und im hängenden Zustand wieder, nachdem die Rollen dann auf die Schiene gelegt wurden, an das Tor geschraubt werden.

Ansonsten war es unheimlich kalt, 3C°, gefühlt aber -5°C. Aber nun hängt das Tor, und im Schafstall ist es wieder kuschelig warm.



Sonntag, 13. Februar 2011

Schaafstallentwässerung die Zweite....

Neues von der Hofpflege.
Es war ein regnerischer Samstag. Der Graben wurde restlich ausgehoben und das erste Betonfundament mit Gefälle fertig. Die (80KG) Steine sind geliefert.

Jetzt müssen "nur noch" die Rinnensteine mit dem richtigen Gefälle einbetoniert werden.

Das ist doch was für den kommenden Samstag! Wer mitmachen will - möge einfach anrufen 0251-2843888

Freitag, 11. Februar 2011

Einladung zum Geomantieseminar

Wahrnehmung von Naturkräften & Landschaftsheilung


Wolfgang Schneider hat schon vor 2 Jahren ein Seminar zum Thema Ätherkräfte und Naturwesen erspüren auf dem Gärtnerhof durchgeführt.

Vom 26.02. bis 01.03.2011, wird er wieder auf den Hof Entrup 119 kommen, um geomantisch zu arbeiten. Das heißt, die geistig wesenhaften Ortskräfte sollen wahrgenommen und angesprochen werden.

Diesmal soll außerdem mit einer Steinsetzung (Lithopunktur) ein weiterwirkender Impuls zur Landschaftsheilung gegeben werden. Es werden also auch Grundkenntnisse in Bildhauerei vermittelt.

Teilnehmerbeitrag: Richtwert: 50 € pro Tag (wobei eine tageweise Teilnahme möglich und durchaus erwünscht ist)

Der bildhauerische Teil wird auf Montag und Dienstag fallen und von Maria Niehle angeleitet werden.

Anmeldungen und Rückfragen: Wilko Korntheuer 0251/1334777

Weitere Infos unter gibt es auf der Website von Enrup 119.