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Donnerstag, 10. Januar 2019

Mitmachtag „Heckenpflege“ am Sa., 12.01., 10 - 13 Uhr


Neues Jahr, neues Glück – wir eröffnen die Mitmachsaison...
Am kommenden Samstag (12.1.) ist wieder Mitmachtag: Von 10 bis 13 Uhr steht Heckenpflege auf dem Programm.
Unsere hofnahen Grünlandflächen sind umfriedet durch mehrere Hecken aus gebietstypischen Gehölzen. Diese bilden um die einzelnen Wiesen eine natürliche Einzäunung, bremsen den Wind und schützen somit im Sommer vor Austrocknung und im Winter vor der Eiseskälte. Sie
sind wichtige Lebensräume für Insekten und Vögel und bringen Vielfalt in die Agrarlandschaft. Beim Spaziergang über Felder und Wiesen freut sich das Auge im Frühjahr über die Blüte und im Herbst über die verschiedenen Schattierungen von Gelb und Rot.
Hecken fördern die Vielfalt in der Natur, sind aber menschengemacht, was man an ihrer Geradlinigkeit erkennen kann. Wir verjüngen abschnittweise die Strauch- und Baumreihen, um eine möglichst große Strukturvielfalt zu erreichen. Außerdem stutzen wir sie in der Breite, weil die Wiesen mehr und mehr verbuschen würden.
Lasst uns also am Samstag gemeinsam die Säge schwingen und das Strauchwerk ein wenig aufräumen. Das abgesägte Starkholz wird zu Brennholz für Hof und Käserei, das Kronenholz schichten wir als Benjeshecke auf.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Hofbrief: KW 40


In unserer Milchschafherde macht sich der Herbst bemerkbar. Bei den kurzen Tagen und kühlen Temperaturen kommen die Tiere in Hochzeitsstimmung.
Dieses Jahr lassen wir die Böcke später als gewöhnlich zur Herde. Weil das Winterfutter im Moment mehr als knapp ist, sollen die Schafe möglichst spät ihre Lämmer bekommen (März statt Januar). Wenn sie dann wieder Milch geben, ist der Frühling nicht mehr weit. Im April geht das Wachstum auf den Wiesen wieder los und sie bekommen beim Weiden frisches hochwertiges Futter.
Termine:
  • Sa., 6. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Mitmachtag Landschaftspflege: Wir befreien zwei kleine Teiche vom übermäßigem Bewuchs, um den Nährstoffeintrag zu verringern und die Wasserqualität zu verbessern. Das Ufer soll entbuscht und bei niedrigem Wasserstand auch der wuchernde Rohrkolben entfernt werden.
    Bitte feste Schuhe und nach Möglichkeit Handschuhe und Gummistiefel mitbringen.
    Anmeldung erbeten unter: https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Mitmachtag-Landschaftspflege-Sa-6-Oktober-10-13-Uhr-5ba0e82d00a98
  • Mi., 10. Oktober, 10 bis 16 Uhr: „Präparatetag“ der Demeter-Regionalgruppe Münsterland – Zusammen mit Landwirten und Gärtnern aus der Region stellen wir fünf der insgesamt acht biologisch-dynamischen Präparate her. Die Präparate fördern die Humusentwicklung unserer Böden und sorgen dafür, dass biodynamische Lebensmittel für die menschliche Ernährung außergewöhnlich gut geeignet sind.
  • Fr., 12. Oktober: Die mobile Saftpresse ist vor Ort und verarbeitet mitgebrachtes Obst zu leckerem Saft. Unbedingt Termin vereinbaren über 02373-3979540 oder termin@obst-auf-raedern.de

Donnerstag, 27. September 2018

Hofbrief: KW 39

Der Herbst meldet sich dieses Jahr pünktlich zu Wort mit deutlich kühleren Temperaturen, Wind, Frühnebel und dem ersten richtigen Regentag seit gefühlt einem halben Jahr. Auch wenn so mancher Sonnenanbeter schon jetzt über das „schlechte“ Wetter schimpft – gerade hier auf dem Land sehen wir, wie dringend das Wasser benötigt wird, um die trocken gefallenen Tümpel und Wasserläufe zu füllen und den Böden wieder Leben einzuhauchen.
Im Gemüsebau hat die Herbsernte begonnen: Die ersten großen Kisten, gefüllt mit leuchtend orangefarbenen Kürbissen, stehen geschützt unterm Vordach der Remise. Am Mittwoch geht die Ernte farbenfroh weiter: Kinder von der Gievenbecker Waldorfschule kommen zu uns und helfen dabei, die Rote Bete vom Acker zu holen. Die Knollen lagern wir im Kühlhaus ein, um die Gemüsevielfalt auch im Herbst und Winter zu erhalten.
In den n
ächsten Wochen folgen dann Steckrüben und Rettiche, Chinakohl und eine kleine Menge Möhren. Wenn sich die ersten Nachtfröste ankündigen, müssen auch der Sellerie, Radicchio und Zuckerhut ins Lager. Noch wächst das Gemüse aber weiter, wenn auch wesentlich langsamer als noch vor einem Monat.
Termine:
  • So., 30. September, 11 Uhr: Erntedankfest für alle Teilgeber, die über CSA, Genossenschaft oder Verein mit dem Hof verbunden sind – Bitte bringt eine Kleinigkeit für das leckere Sonntagsbrunch mit!
  • Sa., 6. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Mitmachtag Landschaftspflege: Wir befreien zwei kleine Teiche vom übermäßigem Bewuchs, um den Nährstoffeintrag zu verringern und die Wasserqualität zu verbessern. Das Ufer soll entbuscht und bei niedrigem Wasserstand auch der wuchernde Rohrkolben entfernt werden.
    Bitte feste Schuhe und nach Möglichkeit Handschuhe und Gummistiefel mitbringen.
    Anmeldung erbeten unter: https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Mitmachtag-Landschaftspflege-Sa-6-Oktober-10-13-Uhr-5ba0e82d00a98

Donnerstag, 20. September 2018

Hofbrief: KW 38


Am vergangenen Samstag fand in unserem Veranstaltungsraum ein Workshop für Erwerbsgärtner statt zum Thema Saatguterzeugung.
Zusammen mit ca. 20 Teilnehmern aus NRW, Niedersachsen und Hessen nutzten Tanja und Alex aus unserer Gärtnerei die Gelegenheit, um ein breites Grundwissen über die Gemüsesaatgutvermehrung zu erwerben.
Jens Eichler, Saatguterzeuger aus Telgte, ging praxisnah und anschaulich auf folgende Fragen ein:
Wie kann der Samenbau in den gärtnerischen Alltag integriert werden und bei welchen Kulturen ist es am einfachsten? Was sollte man bei dabei beachten von der Auswahl der Pflanzen, die abblühen sollen, über die Aufbereitung der Samenträger und Saatgutreinigung bis zur Lagerung?
Es zeigte sich, dass Samenbau Aufmerksamkeit fordert und als Selbstläufer nicht funktionieren kann. Es wurde aber auch deutlich, dass die Saatgutgewinnung kein Hexenwerk ist und angesichts der enormen Konzentration auf dem weltweiten Saatgutmarkt freies, lokal angepasstes Saatgut zu verschwinden droht. Dem kann aber jeder Gärtner und Landwirt entschieden entgegentreten, indem er als Zeichen gegen Spezialisierung und Arbeitsteilung die Saatgutarbeit zumindest bei einigen Kulturen wieder selbst in die Hand nimmt.
Termine:
  • So., 30. September, 11 Uhr: Erntedankfest für alle Teilgeber, die über CSA, Genossenschaft oder Verein mit dem Hof verbunden sind – Bitte bringt eine Kleinigkeit für das leckere Sonntagsbrunch mit!
  • Sa., 6. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Mitmachtag Landschaftspflege: Wir befreien zwei kleine Teiche vom übermäßigem Bewuchs, um den Nährstoffeintrag zu verringern und die Wasserqualität zu verbessern. Das Ufer soll entbuscht und bei niedrigem Wasserstand auch der wuchernde Rohrkolben entfernt werden.
    Bitte feste Schuhe und nach Möglichkeit Handschuhe und Gummistiefel mitbringen.
    Anmeldung erbeten unter: https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Mitmachtag-Landschaftspflege-Sa-6-Oktober-10-13-Uhr-5ba0e82d00a98

Dienstag, 30. Januar 2018

Hofbrief: KW 5


Etwas heller ist es ja schon wieder, die Sonne steht morgens früher auf und lässt uns abends etwas mehr Zeit für die Arbeit draußen. Wenn dann noch etwas Sonnenschein dabei ist oder wie in der letzten Woche die Temperaturen in den zweistelligen Bereich klettern, kommt Vorfreude auf den Frühling auf. Noch hatte der Winter aber nicht einmal Halbzeit; mit der einen oder anderen Frostperiode ist (hoffentlich) noch zu rechnen.
Termine:
  • Sa., 3. Februar, 10 bis 13 Uhr: Mitmachtag „Heckenpflege“ Unsere hofnahen Grünlandflächen sind umfriedet durch mehrere Hecken aus gebietstypischen Gehölzen. Diese bilden um die einzelnen Wiesen eine natürliche Einzäunung, bremsen den Wind und schützen somit im Sommer vor Austrocknung und im Winter vor der Eiseskälte. Sie sind wichtige Lebensräume für Insekten und Vögel und bringen Vielfalt in die Agrarlandschaft. Beim Spaziergang über Felder und Wiesen freut sich das Auge im Frühjahr über die Blüte und im Herbst über die verschiedenen Schattierungen von Gelb und Rot.
    Hecken fördern die Vielfalt in der Natur, sind aber menschengemacht, was man an ihrer Geradlinigkeit erkennen kann. Wir verjüngen abschnittweise die Strauch- und Baumreihen, um eine möglichst große Strukturvielfalt zu erreichen. Außerdem stutzen wir sie in der Breite, weil die Wiesen mehr und mehr verbuschen würden.
    Lasst uns also am Samstag gemeinsam die Säge schwingen und das Strauchwerk
    ein wenig aufräumen. Das abgesägte Starkholz wird zu Brennholz für Hof und Käserei, das Kronenholz kommt dem Osterfeuer zugute.
    Wir bitten um Anmeldung.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Spendenuhr "Remise" am Ziel; weiterhin Beiträge willkommen für Bildungsarbeit und Hoferhalt


Liebe Freunde von Entrup 119!

Einigen von Euch ist es sicherlich schon aufgefallen: Die Spendenuhr auf unserer Homepage ist bei 40.000 € angekommen. Die benötigte Summe für die Schaffung von Wohnraum und die Modernisierung der Heizungsanlage wurde somit mit vielen kleinen und großen Einzelspenden innerhalb von zwei Jahren erbracht. Vielen Dank an dieser Stelle allen Beteiligten!
Wir sind ganz froh, dass am Ende mehr Spenden mit dem Verwendungszweck “Ausbau Remise” eingegangen sind, als ursprünglich veranschlagt. Damit
konnten wir einen Teil der entstandenen Mehrkosten ausgleichen für die energetische Sanierung bestehender Räume und für nachträgliche Bauauflagen wie einen “2. Rettungsweg” und einen Rauchabzug im Treppenhaus.
Leih- und Schenkgeld wirkt bereits seit 20 Jahren positiv in Entrup 119:
  • In den Jahren 2010-2012 konnten wir Dank Eurer Unterstützung 40.000 € aufbringen für den Bau des großen Schafstalls.
  • 2001-2003 wurde ein Veranstaltungsraum gebaut, der als Ausgangspunkt dient für mittlerweile über 30 Veranstaltungen jährlich zu den Themenfeldern Biologischer Landbau, Lebensmittelverarbeitung, Ernährung, Umweltbildung und Naturschutz.
  • Weiterhin sei an dieser Stelle an den Hofkauf vor mittlerweile 18 Jahren erinnert. 1999 gelang es mit Spenden und Privatdarlehen sowie zwei Bankkrediten, den Kaufpreis von über 970.000 DM zu stemmen. Davon ist mittlerweile der größte Teil getilgt. Der Bank gehören nur noch rund 26.000 €, an Privatdarlehen müssen noch rund 110.000 € abbezahlt werden.
    In wenigen Jahren können wir somit aufatmen:
    Kein “Kapitaldienst” mehr für den Erwerb von Boden, sondern nur noch Ausgaben für die tatsächliche Instandhaltung und Entwicklung auf dem Hof!
    Gut, dass schon vor zwei Jahrzehnten Menschen den Hofkauf in die Hand genommen haben; heute ist es ungleich schwieriger, Spekulation mit Acker- und Wiesenflächen zu verhindern und sie für Naturschutz und Bildungsarbeit zur Verfügung zu stellen.
Dennoch braucht die Initiative Entrup 119 e.V. als Trägerverein des Hofes für Ihre Arbeit weiterhin Freunde, die sich tatkräftig, ideell und finanziell einbringen – kein Verein ohne Mitglieder!
  • Bildungsarbeit bedeutet Arbeit und kann nicht nur über das Ehrenamt laufen.
  • Der Hof Entrup 119 als Herz des landwirtschaftlichen Betriebes und als Ort, an dem wesensgemäße Tierhaltung, Landschaftspflege und Naturschutz erlebbar sein sollen, muss nachhaltig in Stand gehalten werden.
Wir freuen uns deshalb jederzeit über neue Vereinsmitglieder oder über zweckgebundene Spenden für “Hofkauf” und “Hoferhalt”, “Natur- und Umweltschutz” oder “Volks- und Berufsbildung”.
Einige Mitglieder haben ihren Jahresbeitrag mittlerweile auch um eine monatliche Spende ergänzt, was mithilft die laufenden Kosten zu decken.
Vereinsbeiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar und machen gleichzeitig Euren Bauernhof zukunftsfähig!
Weitere Infos zu unserem Verein unter: http://www.entrup119.de/initiative/ueber_uns.php
Unsere Kontoverbindung:
Initiative Entrup 119 e.V.
GLS Bank Bochum
IBAN: DE86 4306 0967 0030 8734 00
BIC: GENODEM1GLS
Herzliche Grüße vom Trägerkreis der Initiative Entrup 119.
Wir wünschen Euch eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit!

Marie Graw, Friedrich v. Homeyer, Werner Bez, Heinrich Stienkemeier, Christian Becker-Carus, Alexander Pasternak

Dienstag, 8. Dezember 2015

Hofbrief: KW 50


Ist auch der Beruf des Landwirts und der Gärtnerin ein Pflegeberuf?
Das ist jedenfalls unser Anspruch und insbesondere jetzt, im Winterhalbjahr, können wir dem auch gerecht werden.
Was aber pflegt die biologisch-dynamische Landwirtschaft?
Abstrakt ausgedrückt
kümmern wir uns um einen uns anvertrauten Teil der Natur und gestalten sie zu einer Kulturlandschaft. Und konkret?
Heckenpflege, Klauenpflege, Kompost- und Mistpflege, Käsepflege sind einige Stichworte dazu – alles will aufmerksam und zur rechten Zeit getan und stetig fortgeführt werden.
Wir mähen und beweiden die Wiesenflächen, damit sie nicht verbuschen, und
mehren ihre Fruchtbarkeit durch standortangepasste Düngung aus dem Betriebskreislauf. Wir erhalten Feldgehölze und pflegen Hecken und Streuobstwiesen durch fachkundigen Schnitt – ein Beitrag zur Wahrung der Artenvielfalt in Flora und Fauna und ein wirksames Mittel gegen Bodenerosion. Wir halten Nutztiere in überschaubarer Herdengröße und bemühen uns um wesensgemäße Lebensbedingungen für jede Tierart – Vollweide im Sommerhalbjahr, Heufütterung im Winter. Wir bearbeiten die Ackerböden möglichst schonend – wann immer möglich mit Hilfe der Arbeitspferde – und bemühen uns um abwechslungsreiche und reichhaltige Lebensmittelversorgung unserer Kunden.
Und noch etwas ist ein Herzensanliegen: Die Beziehungspflege zu unseren Mitgliedern und Teilhabern in CSA, Genossenschaft und Verein, zu Euch und Ihnen – nur so kann der Hof Entrup 119 unser aller gemeinsamer Hof werden und sein.