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Dienstag, 11. Dezember 2018

Hofbrief: KW 50


Nach dem diesjährigen „Dürresommer“ ist unser gewohnter Jahreslauf etwas durcheinander geraten. Die Obsternte wurde fast einen Monat früher abgeschlossen, während die Lammzeit bei den Schafen wegen Futterknappheit erst im März, also zwei Monate später beginnen wird. Die Melksaison ist deshalb länger als üblich und zieht sich bis in den Januar; dann erst folgt die Melkpause, bis es im zeitigen Frühjahr langsam wieder losgeht.
Früher als gewohnt hatten wir diesen Herbst schon Zeit für die Heckenpflege und Brennholzwerbung. Die ersten Holzschuppen sich bereits wieder gefüllt mit den langen Holzscheiten, die noch ein bis zwei Jahre trocknen sollen. Aus der Hecke am Dreiecksacker in der Hofeinfahrt wurden die dicksten Erlen rausgesägt und mit dem Pferdegespann zum Hof gerückt. Nächsten Sommer bekommt der Gemüseacker wieder mehr Licht – die Erlen schlagen aber aus der Wurzel wieder aus und wachsen in fünf bis zehn Jahren wieder zu einer dichten Hecke heran.
Abholzeiten/Markttage/Hofladenzeiten zwischen den Jahren:
  • Di., 18. Dezember:
    Auslieferung nach Münster wie gewohnt
  • Mi., 19. Dezember:
    letzter Mittwochsmarkt in Altenberge
  • Fr., 20./ Sa., 21. Dezember:
    Belieferung der Depots, Märkte und des Hofladens wie gewohnt
  • Sa., 22. Dezember:
    vorgezogene Auslieferung nach MS (als Ersatz für Di., 25. Dezember)
  • Fr., 27./ Sa., 28. Dezember:
    Belieferung der Depots, Märkte und des Hofladens
    wie gewohnt
  • 31. November6. Januar:
    Vermarktungspause – keine Belieferung der Depots und Märkte, der Hofladen bleibt geschlossen
  • Di., 8. Januar:
    Auslieferung nach MS wie gewohnt
  • Fr., 11./ Sa., 12. Januar:
    Belieferung der Depots, Märkte und des Hofladens wie gewohnt
  • Mi., 6. März:
    wir kommen wieder zum Markt nach Altenberge

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Hofbrief: KW 40


In unserer Milchschafherde macht sich der Herbst bemerkbar. Bei den kurzen Tagen und kühlen Temperaturen kommen die Tiere in Hochzeitsstimmung.
Dieses Jahr lassen wir die Böcke später als gewöhnlich zur Herde. Weil das Winterfutter im Moment mehr als knapp ist, sollen die Schafe möglichst spät ihre Lämmer bekommen (März statt Januar). Wenn sie dann wieder Milch geben, ist der Frühling nicht mehr weit. Im April geht das Wachstum auf den Wiesen wieder los und sie bekommen beim Weiden frisches hochwertiges Futter.
Termine:
  • Sa., 6. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Mitmachtag Landschaftspflege: Wir befreien zwei kleine Teiche vom übermäßigem Bewuchs, um den Nährstoffeintrag zu verringern und die Wasserqualität zu verbessern. Das Ufer soll entbuscht und bei niedrigem Wasserstand auch der wuchernde Rohrkolben entfernt werden.
    Bitte feste Schuhe und nach Möglichkeit Handschuhe und Gummistiefel mitbringen.
    Anmeldung erbeten unter: https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Mitmachtag-Landschaftspflege-Sa-6-Oktober-10-13-Uhr-5ba0e82d00a98
  • Mi., 10. Oktober, 10 bis 16 Uhr: „Präparatetag“ der Demeter-Regionalgruppe Münsterland – Zusammen mit Landwirten und Gärtnern aus der Region stellen wir fünf der insgesamt acht biologisch-dynamischen Präparate her. Die Präparate fördern die Humusentwicklung unserer Böden und sorgen dafür, dass biodynamische Lebensmittel für die menschliche Ernährung außergewöhnlich gut geeignet sind.
  • Fr., 12. Oktober: Die mobile Saftpresse ist vor Ort und verarbeitet mitgebrachtes Obst zu leckerem Saft. Unbedingt Termin vereinbaren über 02373-3979540 oder termin@obst-auf-raedern.de

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Hofbrief: KW 41


Notizen aus der Käserei
Draußen im Garten sind die Jahreszeiten deutlich zu spüren und zu beobachten: Im Frühjahr erntet man als Erstes Blattgemüse, Sommer ist Fruchtgemüsezeit und im Herbst kocht man sich gerne eine warme Suppe aus Wurzelgemüse.
Drinnen, in der Käserei ist das anders. Dort zeichnet sich der Lauf des Jahres hauptsächlich durch wenig, viel oder gar keine Milch aus.
Während es im Frühjahr erst zögerlich losgeht, weil die Lämmer ihren Eigenbedarf anmelden, kommt dann ganz plötzlich sehr viel Milch. Im Hochsommer fällt die Milchmenge langsam wieder ab, bis sie irgendwann im Herbst ganz drastisch zurückgeht. Innerhalb dieser Zeit kann es dann auch noch zu kurzfristigen Schwankungen kommen, weil es unseren Schafdamen z.B. zu nass oder zu heiß ist. Dieses Jahr waren sie schon besonders früh in Herbststimmung, sodass es ab Mitte August mit sinkender Milchmenge auf die Winterpause zuging.
Was sich auch stetig über die Melksaison verändert, ist die Beschaffenheit der Milch. Da unsere Damen alle im gleichen Zeitraum ihre Lämmer bekommen und brünstig und trächtig werden, verändert sich die Milch im Jahresverlauf deutlich in ihrer Zusammensetzung. Solche Feinheiten machen sich nur beim handwerklichen Käsen bemerkbar und vielleicht schmeckt Ihr es auch beim Genuss des Endprodukts.
Einer der wenigen Momente, in denen es auch der Käserin deutlich wird, wie die Zeit vergeht, ist wenn der erste Bergkäse ausgeliefert werden kann. Unser Bergkäse wird erst produziert, wenn nach der Winterpause genug Schnitt-, Weich- und Hirtenkäse hergestellt ist und davon in Keller und Kühlhaus wieder ein Vorrat liegt, und reift mindestens drei Monate. Dieses Jahr war der Begkäse Ende September „erntereif“ und wird sicher bald seinen Weg auch zu jedem CSA-Mitglied gefunden haben.
Diesen Samstag (14. Oktober) feiert unser nächster Bio-Nachbar, der Biolandhof Hilge in Hansell von 11 bis 17 Uhr sein 10jähriges Hofbestehen. Auch die mobile Saftpresse ist vor Ort. Mehr Infos unter: www.hof-hilge.de

Dienstag, 27. September 2016

Erntedankfest


(ein Beitrag von Karen, Billerbeck)
Es war gestern ein ausgesprochener SonnenSonntag und genau das richtige Wetter, um der bisherigen Ernte des Jahres 2016 zu danken.
Um 11.00 Uhr ging es auf dem Hof draußen los, ein reich geschmückter Erntewagen war neben dem Hofcafé aufgestellt worden.
Emilia und Mia spielten auf ihren Querflöten das Lied „Hejo, spann den Wagen an“ und alle Anwesenden sangen es im Kanon hinterher.
Danach gaben Werner und Alex einen kurzen Überblick auf das vergangene Jahr.
Die beiden Pferde Daniel und Thekla waren schon eingespannt und warteten darauf, eine Kutschfahrt über die Felder zu machen. Alle anderen wanderten auf die Schafswiese und machten mit Werner und Christiane eine „Schafsbeobachtung“.
Nach Beendigung der beiden Aktionen trafen wir uns alle wieder draußen an den schon gedeckten Tischen und ließen uns die selbstgemachten Speisen schmecken. Ein reichhaltiges Buffet war im Hofcafé aufgebaut worden. Von verschiedenen Salaten über Zwiebelkuchen, Brot und Käse und diversen Kuchen war die Auswahl sehr groß und von den angeregten Gesprächen war die warme Sommer- , ach nein – Herbstluft erfüllt.
(ein Beitrag von Karen, Billerbeck)

Dienstag, 15. März 2016

Hofbrief: KW 11


Die letzten Tage mit viel Sonnenschein und warmen Mittagsstunden haben so manches Frühlingsgefühl geweckt. Man wirft gerne unnötig gewordene Kleider ab, packt die Gartenstühle aus und gönnt sich das erste Sonnenbad. Erste Frühlingsboten wie Schneeglöckchen, Narzissen und Krokusse bringen Farbe in die Winterblässe und die Vogelwelt ist fleißig mit Gesang und Nestbau beschäftigt.Dass die Nächte aber noch sehr kalt sind und der Winter seine letzten Atemzüge vollends auskosten möchte, merken wir im Gemüsebau daran, dass die Frühjahrskulturen in den unbeheizten Gewächshäusern nur sehr langsam in Schwung kommen und auch die zahlreichen Jungpflanzen, die wir für die ersten Pflanzungen auf den Feldern anziehen, sich langsamer als in den beiden letzten Jahren entwickeln.
Zum diesjährigen Osterfeuer möchten wir hiermit herzlich einladen. Angezündet wird am Samstag, dem 26. März um 16.00 Uhr auf der Obstwiese hinter dem Haupthaus. Wie in den Vorjahren bitten wir um einen Beitrag zum gemeinsamen Buffet. Wir bauen auch einen Grill auf und stellen Getränke bereit.
In der Karwoche sind die Freitagsmärkte (Ökomarkt und Burgsteinfurt) auf Donnerstag, den 24. März vorverlegt. Der Hofladen und das Hofdepot öffnen nur am Samstag ihre Türen, allerdings verlängert von 9.30 bis 16.00 Uhr.

Dienstag, 10. November 2015

Hofbrief: KW 46


Auch wenn die Temperaturen in den letzten Tagen eher sommerlich anmuten, so ist doch unverkennbar, dass die Natur sich auf die dunkle und kalte Jahreszeit einstellt. Die Bäume und Sträucher sind innerhalb von einer Woche ganz durchsichtig geworden. Die Erde wird garnicht mehr trocken. Die letzten Blüten ziehen sich zurück. Die Tiere haben ihr Winterfell angelegt.
Auch auf uns Menschen hat der kurze Tag seine Auswirkungen: Der Eine oder Andere bläst Trübsal, das Schlafbedürfnis steigt, man bleibt am liebsten drinnen im warmen Zimmer.
Die landwirtschaftliche Saison neigt sich ihrem Ende entgegen, man zieht Bilanz: Was ist gut gelungen, wo haben wir Fehler gemacht, was soll im nächsten Jahr anders werden? Rückblick ist immer auch Ausblick, und hierfür bietet uns der November Zeit und Ruhe.Eine Alternative zur Flucht in den warmen Süden ist das allemal.

Termine:

Freitag, 20. November, 19.00 Uhr: Der Bauer und sein Prinz“ - Filmvorführung im Vereinsraum (Hofcafé) mit anschließendem GesprächDer Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson bereits seit 30 Jahren. In poetisch beeindruckenden Bildern sehen wir die einmalige Zusammenarbeit der beiden, die beweist, dass ökologische Landwirtschaft funktioniert und welcher Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgehen.
Der Prinz of Wales fühlte sich dem ökologisch nachhaltigen Gedanken schon verbunden, als wir das Wort nachhaltig in diesem Zusammenhang noch nicht kannten. Schon vor mehr als 30 Jahren war ihm klar, dass man nur mit praktischen Beispielen überzeugen kann, wenn es darum geht das Land im Einklang mit der Natur ohne Gifte zu bewirtschaften.
Quelle: barnsteiner-film
Samstag, 28. November, 11.00 bis 17.00 Uhr: Adventsbasar in der Freien Waldorfschule Münster – wir sind mit einem Verkaufs- und Infostand dabei
Samstag, 5. Dezember, ab 10.00 Uhr: Nikolausfrühstück im Vereinsraum