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Donnerstag, 10. Dezember 2020

KäserIn gesucht – Demeter-Hof Entrup 119

Entrup 119 sucht zum 1. Februar 2021 eine/n KäserIn (m/w/d) für die Leitung der Hofkäserei.

Deine Aufgaben:

  • Leitung der Käserei von der Planung über den Einkauf bis hin zur Herstellung und Lagerung/Reifung
  • Herstellung von Milch- und Käseprodukten für die Mitglieder unserer SoLaWi sowie für den freien Verkauf im Hofladen/Marktstände
  • enge Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsteam

Wir bieten:

  • einen kleinen, feinen Arbeitsplatz auf Entrup 119
  • eine eigene Wohnung auf dem Hof
  • eine tolle Hofgemeinschaft

Wir wünschen uns von Dir:

  • Erfahrung im Bereich Käseherstellung und absolvierte Käsekurse
  • evlt. auch Ausbildung als FachagrarwirtIn „Handwerkliche Milchverarbeitung“
  • hohes Engagement & selbstständiges Arbeiten
  • Bereitschaft über den Tellerrand hinauszublicken
  • und in Notsituationen in anderen Bereichen mitzuhelfen.

Schick uns gerne Deine Bewerbung mit Lebenslauf per Email: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Wir möchten die Stelle schnellstmöglich besetzen und freuen uns auf Deine aussagekräftige Bewerbung. Bei Fragen hilft Dir Christiane Bez gerne weiter: 02505/3361.

Auf unsererbHomepage erfährst Du mehr über die Hofgemeinschaft und das besondere Bewirtschaftungskonzept vom Demeter-Hof Entrup 119. 


Dienstag, 30. Januar 2018

Einladung zur Hofkäseschule


Dienstag, 20. Februar 2018 und
Samstag, 24. Februar 2018,

jeweils von 18:30 Uhr – 22:00 Uhr
An kleinen Kesseln verarbeiten die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung hofeigene Schafsmilch. Der selbst hergestellte Weichkäse darf anschließend mit nach Hause genommen werden. Dazu gibt es ein Käsebuffet mit hofeigenen Spezialitäten und ein gutes Glas Wein.
Teilnahmebeitrag 35€, Anmeldung erbeten!
Bericht einer Teilnehmerin aus dem letzten Jahr:
Ich hatte mich mit meiner Tochter Emilia zur Hofkäseschule angemeldet, weil ich schon sehr gespannt war, wie ich selber Käse herstellen kann.
Im Hofcafe hatte Angela schon auf Tischen für jeweils zwei Käser/innen einen kleinen Käsekessel und Utensilien hingelegt. In den Käsekessel passten ca. 3 l Schafsmilch. Nachdem wir die Milch auf ca. 32 Grad erhitzt hatten und mit einem Thermometer die Temperatur kontrollierten, wurde eine kleine Menge Lab hineingegeben und langsam eingerührt. Dann mußte die Schafsmilch gerinnen. Nun hatten wir 50 Minute Zeit und ließen die Milch in Ruhe.
Ein Quiz verkürzte uns die Zeit. Gar nicht einfach, die Fragen:
  • Wie alt ist der älteste Nachweis zur Käseherstellung?
  • Wie ist die Sternenansammlung „Milchstraße“ entstanden?
  • Die Schafe auf Entrup 119 sind Ostfriesische Milchschafe, woran kann man diese Rasse gut erkennen?
  • Wieviel Liter Milch braucht man für ein kg Schnittkäse?
Nach der Pause wurde die gestockte Milch geschnitten und gewendet und in Herzformen gefüllt. Vorher durften wir noch nach Belieben Kräuter und Kapuzinerkresseblüten auf den Boden legen. Die Molke floss in ein Behälter mit Sieb ab und nach einigem Wenden hatten wir unseren ersten, selbstgemachten Weichkäsetaler in Herzform wortwörtlich in der Hand.
Ein tolles Gefühl, ein bißchen in die Käseherstellung eingeführt worden zu sein und nun die Vorgänge besser zu verstehen. Vielen Dank Angela!
Es gibt sogar eine Milch- und Käsestraße in Nordrhein-Westfalen. Für Interessierte kann man sich unter www.hofkaese.de oder www.hofmolkereiprodukte.de informieren.
Karen Ebrecht aus Billerbeck

Dienstag, 28. November 2017

Hofbrief: KW 48


Notizen aus der Käserei (von Angela)
Seit sich die Schafdamen nach und nach in die Winterpause verabschieden, kommt auch immer weniger Milch in der Käserei an. Es muss akribisch geplant werden, damit neben kleineren Portionen von Camembert und Joghurt auch die beliebten jungen Weichkäsetaler hergestellt werden können.
Ab nächster Woche werden dann nur noch die 5 Schafe und Ziegen gemolken, die bereits wieder gelammt haben.
Aber mit weniger Milch gibt es mehr Zeit für all die Dinge, die in den letzten Monaten nicht erledigt werden konnten. Bis es nach der Lammzeit wieder Milch zum Verkäsen gibt, wird es in Käserei und Keller Vieles zu reparieren und zu malern geben. Und es bleibt auch Zeit, um für die nächste Saison zu planen.
Nachdem bei den ersten „Hofkäse-Schulen“ im September alle Beteiligten viel Spaß hatten, sind zwei neue Termine geplant: Am 20. und 24. Februar jeweils um 18:30 Uhr. Nach einem Besuch bei den Schafen im Melkstand können jeweils ein bis zwei Personen an einem kleinen Käsekessel unter fachkundiger Anleitung selbst aktiv werden. Der selbst hergestellte Käse kann mit nach Hause genommen werden. Während der Pause gibt es bei Käsebuffet und einem Glas Wein viel Interessantes über die Milchverarbeitung zu erfahren. Der Abend kostet 35€ pro Person – sicher auch eine schöne Idee für ein besonderes Weihnachtsgeschenk!
Buchungen sind ab sofort möglich. Weitere Fragen beantworten wir natürlich gerne.
Termine:
  • 2. Dezember, 8-16 Uhr: Schafschur zu Beginn der Melkpause und als Vorbereitung auf die Lammzeit dürfen unsere kleinen Wiederkäuer zum Friseur. Der Schafscherer kommt. Gerne nehmen wir hierfür Hilfe an beim Sortieren der frisch geschorenen Wolle. Bei Interesse bitte melden!
  • 2. Dezember, 10 Uhr: Adventsfrühstück im Veranstaltungsraum – Brunchen, Basteln, Klönen… Bitte bringt eine kleine Frühstücksleckerei mit und gerne auch Eure liebsten Herbst- und Adventslieder
  • 2. Dezember, 11-17 Uhr: Adventsbasar in der Freien Waldorfschule Münster-Gievenbeck – wir sind mit einem Stand vertreten

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Hofbrief: KW 41


Notizen aus der Käserei
Draußen im Garten sind die Jahreszeiten deutlich zu spüren und zu beobachten: Im Frühjahr erntet man als Erstes Blattgemüse, Sommer ist Fruchtgemüsezeit und im Herbst kocht man sich gerne eine warme Suppe aus Wurzelgemüse.
Drinnen, in der Käserei ist das anders. Dort zeichnet sich der Lauf des Jahres hauptsächlich durch wenig, viel oder gar keine Milch aus.
Während es im Frühjahr erst zögerlich losgeht, weil die Lämmer ihren Eigenbedarf anmelden, kommt dann ganz plötzlich sehr viel Milch. Im Hochsommer fällt die Milchmenge langsam wieder ab, bis sie irgendwann im Herbst ganz drastisch zurückgeht. Innerhalb dieser Zeit kann es dann auch noch zu kurzfristigen Schwankungen kommen, weil es unseren Schafdamen z.B. zu nass oder zu heiß ist. Dieses Jahr waren sie schon besonders früh in Herbststimmung, sodass es ab Mitte August mit sinkender Milchmenge auf die Winterpause zuging.
Was sich auch stetig über die Melksaison verändert, ist die Beschaffenheit der Milch. Da unsere Damen alle im gleichen Zeitraum ihre Lämmer bekommen und brünstig und trächtig werden, verändert sich die Milch im Jahresverlauf deutlich in ihrer Zusammensetzung. Solche Feinheiten machen sich nur beim handwerklichen Käsen bemerkbar und vielleicht schmeckt Ihr es auch beim Genuss des Endprodukts.
Einer der wenigen Momente, in denen es auch der Käserin deutlich wird, wie die Zeit vergeht, ist wenn der erste Bergkäse ausgeliefert werden kann. Unser Bergkäse wird erst produziert, wenn nach der Winterpause genug Schnitt-, Weich- und Hirtenkäse hergestellt ist und davon in Keller und Kühlhaus wieder ein Vorrat liegt, und reift mindestens drei Monate. Dieses Jahr war der Begkäse Ende September „erntereif“ und wird sicher bald seinen Weg auch zu jedem CSA-Mitglied gefunden haben.
Diesen Samstag (14. Oktober) feiert unser nächster Bio-Nachbar, der Biolandhof Hilge in Hansell von 11 bis 17 Uhr sein 10jähriges Hofbestehen. Auch die mobile Saftpresse ist vor Ort. Mehr Infos unter: www.hof-hilge.de

Montag, 15. Mai 2017

Voll, toll und "Alles Käse" – das Hoffest 2017

Wie war das Hoffest am 14. Mai 2017? Viele nette Leute, zufriedene Gesichter, glückliche Kinder, leckeres Essen, schön-jazzige Live-Musik, tanzende Menschen und ein tolles Programm.

Zum "Tag des Schafes" wird auf Entrup 119 ja traditionell ein großes Fest veranstaltet, zu dem neben allen am Hof Beteiligte, Familien und Freunde, viele Interessierte aus Steinfurt, Münster und Coesfeld nach Altenberge kommen, die das Thema Solidarische Landwirtschaft beschäftigt und die sich auch über eine Mitgliedschaft informieren möchten. Eine Familie aus dem Ruhrgebiet ersteigerte sich bei der Aktion "Alles Käse" eine private Kutschfahrt und kommt mit den Großeltern wieder.

Für den neu gebauten Lehmofen bedeutete dieser 14. Mai Back- und Feuer-Großeinsatz. Zeitweise kam es zu Flammkuchen-Engpässen, weil der so lecker war. Also: Premiere erfolgreich bestanden!

Viele Helferinnen und Helfer waren pausenlos im Einsatz. Danke Euch allen für diesen wunderbaren Tag! Und hoffentlich ist bei der Versteigerungsaktion ein gutes Startkapital für den neuen Käsekessel zusammengekommen!


Zum Muttertag entspannte Jazzmusik zum kühlen Getränk und leckerem Flammkuchen oder Grillwürstchen.
Auszeichnung mit Sternchen: Flammkuchen-Back-Premiere für den neuen Lehmofen.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Die einzige, die auf Entrup119 nicht "artgerecht" arbeitet, ist Angela mit dem viel zu großen Käsekessel. Die Aktion "Alles Käse" macht auf die dringend nötige Modernisierung der Entrup-119-Käserei aufmerksam. Der Erlös aus der Versteigerung auf dem Hoffest kommt auf das Käsekessel-Konto.

Zwischen ihren Kutschfahrt-Einsätzen durften die Pferde Thekla, Carina, Rocco und Daniel entspannen.

Keschern im Hofteich und im Schatten - genau das Richtige bei strahlender Sonne und Hitze!