Posts mit dem Label Kräuter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kräuter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 12. Mai 2023

Hoffest am So., 14. Mai

Der Countdown für unser Hoffest am 14. Mai geht in die finale Phase (zum Programm siehe unten). In den letzten Wochen haben viele von Euch bei den Vorbereitungen geholfen, ob im Organisationsteam oder bei den Hofverschönerungstagen. Es gibt viele Anmeldungen zum Helfen und auch viele Kuchenspenden. Vielen Dank dafür!

Jetzt freuen wir uns auf einen wunderschönen Tag mit Euch und wünschen viele schöne Erlebnisse und Begegnungen.
Der Erlös des Hoffestes kommt wie immer der Initiative Entrup 119 e.V. zugute und finanziert somit Baumaßnahmen wie den Bewässerungsteich oder die neue Scheune sowie die Instandhaltung der Hofgebäude.

In den ersten beiden Maiwochen besuchen uns an insgesamt acht Terminen Grundschulkinder aus Altenberge. Sie lernen die Pferde und Hühner kennen und bringen die Schafe auf die Weide. Aus selbst geernteten Kräutern mischen sie einen leckeren Quark für das gemeinsame Frühstück, aus Rhabarber wird ein fruchtiges Kompott zubereitet. Beim Hafer quetschen und Sahne zu Butter schlagen entstehen weitere köstliche Frühstückszutaten.

Termine:

  • Sa., 13. Mai, 10.00 – 13.00 Uhr:
    Hofverschönerungstag
    & Vorbereitung Hoffest
    Kurz vor dem Fest räumen wir die letzten Schmuddelecken auf. Außerdem soll die Hoffläche gefegt werden. Die ersten Stände und die Bühne werden aufgebaut und die Stromversorgung gelegt. Viel zu tun – wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen über folgenden Link: https://nuudel.digitalcourage.de/tGXHqhwTSn3E3C55

  • So., 14. Mai, 11.00 – 17.00 Uhr:
    Hoffest zu Muttertag 

      • Pferde auf dem Acker

      • Schafschur

      • Hofführungen

      • Live-Musik: „Klezfluentes MS“ & "Spielfreunde Greven 2015"

      • Infos zur SoLaWi  

        Jungpflanzen-Verkauf

      • Saatgut-Tauschbörse

      • Lesung für Kinder und Große

      • Spezialitäten vom Hofgrill

      • Suppe und weitere Leckereien

      • Fairer Kaffee und selbstgebackener Kuchen

      • Kräutersalzherstellung

      • Hofolympiade

      • Stockbrot

Donnerstag, 28. April 2022

Ach Du grüne Neune! - Zeit für frisches Grün...

Folgende Empfehlung erreichte uns jüngst über das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft:

Es grünt so grün und blüht und summt der Frühling. Wir hoffen ihr seid auch in der etwas magereren Zeit gut versorgt, in der die Lager allmählich leer werden und die Früchte erst reifen. Umso mehr gibt uns in dieser Zeit leckeres frisches Grün Kraft.

Wildkräuterinfos passend zur Jahreszeit gibt es auf dieser inspirierenden Seite:
https://unkrautgourmet.blogspot.com/p/blog-page.html

Ein Video über einen gelungenen Wildkräutersalat gibt es hier: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/trends-service/diy-rezepte/23036.html


Guten Appetit!“

Dienstag, 21. Juli 2020

Hofbrief KW 30: Köstlicher Juli mit Buschbohnen, Auberginen & Co.

Liebe TeilgeberInnen!

da viele von Euch in diesem Sommer auf ihren Urlaub im Süden verzichten müssen, empfehlen wir als kleines Trostpflaster das Juli-Sommerrezept aus dem Ernte-Essen-Jahreskalender. Das passt diese Woche besonders gut, weil einige der Zutaten im Ernteanteil sind. Für die neuen CSA-Mitglieder, die vielleicht keinen Kalender haben, hier das Rezept:

Buschbohnen in Tomatensoße nach griechischer Art

Zutaten:
500 – 600 g grüne Bohnen
7 mittelgroße Kartoffeln
6 Tomaten
2 Auberginen
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Zweige Bohnenkraut oder Pulver
Salz, Pfeffer, Minze, süßes Paprikapulver
Olivenöl

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in mittelgroße Würfel schneiden.
Von den Bohnen die Enden abschneiden und ggf die Fäden ziehen.
Die Tomaten waschen, halbieren, den Strunk entfernen und nochmals vierteln.
Von der Aubergine den Stiel entfernen und fein reiben.
Alle Zutaten beiseite stellen, die Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken und in reichlich Olivenöl glasig dünsten.
Die vorbereiteten Zutaten hinzufügen und bei mittlerer Hitze ca. 40 Minuten kochen.
Sollten die Bohnen etwas härter sein, die Kartoffeln erst nach 10 Minuten hinzufügen, damit beides gleichzeitig gar ist. Evtl. etwas Gemüsebrühe, weitere Tomaten oder Olivenöl hinzufügen, wenn das Gemüse zu trocken wird. Mit den Gewürzen abschmecken und vor dem Servieren mit Käsewürfeln bestereuen.


Guten Appetit!
Und darauf könnt Ihr Euch freuen: 
Große Einheit: 1 kg Frühkartoffeln, 400g Stangenbohne, 6 Zucchini, 1 Aubergine, 1 Salatgurke, 1 Salat, 1 Bd Mangold, 400g Fenchel, 2 Kohlrabi, 2 Bd Kräuter, 1 Brot vom Knuf-Bäcker, 3 Eier und von den Schafen: Taler oder Frischkäse im Glas, Schnittkäse, Salami oder Hirtenkäse  bei der vegetarischen Einheit

Kleine Einheit: 500g Frühkartoffeln, 200g Stangenbohnen, 3 Zucchini, 1 kleine Aubergine, 1 kleine Gurke, 1 kleinen Salat, 1 Bd Mangold, 200g Fenchel, 1 Kohlrabi, 1 Bd Kräuter und von den Schafen: Taler oder Frischkäse im Glas, Salami oder Hirtenkäse bei der vegetarischen Einheit, 1 Brot vom Knuf-Bäcker 

Natürlich möchten wir Euch auch diese Woche wieder an den kommenden Acker-Samstag erinnern 😊
Termin:

Mittwoch, 10. Juli 2019

Der veränderte Blick auf Ernte und Arbeit

Eine Kiste voll Grün: Eine Ernteeinheit im Juli
Genuss pur: Warme Buschbohnen mit grobem Meersalz

Die aktuelle frische grüne Gemüsekiste mit Brot, Käse und Eier. Herrlich!
Im Sommer macht es ganz besonders viel Spaß, die Ernteeinheit von Entrup 119 abzuholen: super-vielfältig mit Buschbohnen, dicken Bohnen, Blumenkohl, Broccoli, Fenchel, Kohlrabi, Salaten, Kräutern, Gurke, Zucchini, alles knackig-frisch und extrem geschmackvoll.

Ich genieße das meiste Gemüse am liebsten pur. Die zarten Buschbohnen, einfach gekocht mit etwas gutem Salz bestreut, sind ein Gedicht. Die Gurken schmecken wirklich nach Gurke und nicht nach Wasser. Selbst der Eisbergsalat ist köstlich ohne Dressing. Und wenn meine freilaufenden Kaninchen um die Wette rennen, wenn sie Aussicht auf die frischen Kohlrabiblätter haben, spricht das auch für sich.

Erst die Arbeit, dann der Genuss
Die Ernteprodukte weiß ich noch mehr zu schätzen, seitdem ich am Samstag auf dem Hof geholfen habe. Die Hilferuf-Emails von Alex zum Thema Jäten haben mich nachdenklich werden lassen. Mit deutlichen Worten hat er uns CSAlern ja klar gemacht, dass ein solidarischer Hof nicht funktionieren kann, wenn von über 150 Mitgliedern niemand bis nur eine handvoll zum Helfen kommt, wenn extrem viel Arbeit anliegt, wie z. B. im Sommer. Und irgendwie hatte ich auch ein schlechtes Gewissen, dass ich nach zwei Jahren Mitgliedschaft noch kein einziges Mal mit angepackt hatte.

Das Wetter am Samstag war herrlich, sonnig bis bewölkt, leichter Wind, der Boden trocken und locker. Während ich dann so auf der Erde saß und das "Unkraut" superleicht aus der Erde zu rupfen ging, kam eine große Zufriedenheit in mir auf.

Es gibt immer was zu tun
Meine Gedanken schweiften hierhin und dorthin und auf einmal auch in die Vergangenheit. Fand ich es als Jugendliche unbeschreiblich nervig, den Eltern im Garten helfen zu müssen, während meine Freundinnen (ohne Garten) sich vergnügten, tat die anstrengende "Gartenarbeit" jetzt nach so vielen Jahren Abstand wahnsinnig gut. Auf der Erde zu sitzen und den noch kleinen Gemüsepflanzen wieder Luft und Licht zu verschaffen, hatte schon etwas Erfüllendes. Klar, dass dieser etwas verklärte Blick nur funktioniert, wenn man es nicht jeden Tag machen muss. Umso mehr Wertschätzung haben die Landwirte der ökologischen Landwirtschaft verdient, denn die Arbeit hört ja nie auf.

Als Städterin verliert man in der Hektik des Alltags mit Zeitdruck, eingefahrenen Konsumgewohnheiten und dem Umstand, dass alles serviceorientiert dem Verbraucher mundgerecht geliefert wird, leicht den Bezug zur Natur. Ein Grund mehr für Teilgeber und CSAler, sich mehr an der Hofarbeit zu beteiligen und hautnah mitzuerleben, was solidarische Landwirtschaft wirklich bedeutet! Es ist vor allem heutzutage ein Geschenk, Landwirtschaft in seiner umweltverträglichsten und respektvollsten Form auf Entrup 119 miterleben zu dürfen und sich sogar als aktiven Teil einbringen zu können.

Ich kann nur alle ermuntern, mitzuhelfen. Ihr habt die einmalige Gelegenheit selbst am Gedeihen und Wachsen Eures Gemüses mitzuwirken.

Ein paar Eindrücke vom Jäten, gibt's hier:

https://www.entrup119.de/gaertnerhof/index.php

Donnerstag, 13. Juni 2019

Hofbrief: KW 24


Immer wieder hört man vom Bienen- oder Insektensterben als Indikator für einen Verlust der Biotopvielfalt, sprich der kleinteiligen und vielfältigen Lebensräume in der Natur. Als wesentliche Ursache dafür wird die Intensivierung und Industrialisierung der Landwirtschaft genannt. Die Ackerschläge werden immer größer, um große Maschinen effizient betreiben zu können, Wiesen fallen dem Maisanbau zum Opfer. Pestizide machen reinen Tisch auf dem Acker – zugunsten einer Ertragsmaximierung bei der angebauten Frucht wird die Vielfalt weggespritzt.
Selbstredend ist auch die heile Welt des Bioanbaus ein Ideal, dass wir anstreben und doch nicht erreichen. Auch unsere Gemüsefelder sind in gewisser Weise Monokulturen, wenngleich für heutige Verhältnisse sehr kleine. Auch wir mähen unser Grünland recht früh, um den Milchschafen ein eiweißreiches, „junges Futter“ bieten zu können.
Und doch muss an dieser Stelle
ein Lob auf unsere kultivierte „Unordnung“ gesungen werden. Auf den Schafwiesen wachsen nicht nur die Hochertragsgräser, sondern auch diverse Kräuter, die sich mit Sicherheit positiv auf die Gesundheit der Weidetiere auswirken. In den Gemüsebeeten bleibt – auch schon aus Zeitmangel – einiges an Beikräutern stehen. Unser Rasen ist fast nie getrimmt und es gibt in Hofnähe viele wilde Ecken – jede hat ihren eigenen Charakter und ist gewiss auch ein besonderer Lebensraum.
Am vergangenen Samstag war eine Naturschutz-Beraterin auf dem Hof. Zusammen haben wir auf Wiesen, Wegränder, Hecken, Streuobst, Kopfweiden und Teiche geschaut. Neben Lob gab es auch Anregungen, Nisthilfen für den Steinkauz und Fledermäuse aufzuhängen, bei der Wiesenmahd auch mal was stehenzulassen als Rückzugsraum für die Tierwelt, über mehrjährige Blühstreifen auf dem Gemüseacker nachzudenken oder ab und zu Heckenschnitt bewusst nicht aufzuräumen, weil ein Totholzhaufen ein toller Lebensraum sein kann!
Termine:
  • So., 16. Juni, 14 Uhr:
    CSA-Jahresversammlung

    Nach einem Rückblick auf das vergangene Wirtschaftsjahr wollen wir noch einige Themen vertiefen: Es soll unter Anderem um die Streuobstwiese in Kümper gehen und um die Abholdepots in Münster und auf dem Hof. Außerdem haben wir einen Vorschlag, um das Mitmachen auf dem Hof zu erleichtern. Für alle neuen Teilgeber gibt es die Gelegenheit, den Hof bei einer kleinen Führung kennenzulernen. Bevor es dann zum kulinarischen Teil am Mitbring-Buffet geht, möchten wir erst für die Bienen den Tisch decken und auf 2000m² eine Blühwiese einsäen. Seid dabei!
  • Mo., 24. Juni, 18 Uhr:
    Kräuterspaziergang „Magische Johanniskräuter“

    mit Silke Flotho-Westrup,
    max. 15 Teilnehmer, 10 €,
    Anmeldung:
    cafegierschundco@freenet.de oder 0176-70009604

Dienstag, 10. Juli 2018

Hofbrief: KW 28


Vergangenen Samstag ging‘s rund auf dem Gemüseacker:
Vor allem Eltern mit Kindern kamen zur
Ernteaktion in den Frühkartoffeln. Zur Freude von Klein und Groß waren die leuchtend gelben Knollen in dem sandigen Boden leicht zu finden und so füllten sich die Kisten rasch. Die ersten 200 kg waren im Nu draußen und Viele hätten gerne noch weiter gebuddelt und gesammelt. Weil die Kartoffeln aber noch keine feste Schale gebildet haben, sind sie nicht lange lagerbar und bleiben lieber im Boden.
Einige Beete weiter wurde bereits für den Winter vorgesorgt. Einige Teilgeber pflanzten Grünkohl in die vorbereiteten Dämme. Mit Erstaunen stellte man fest, dass so ein Grünkohl ziemlich viel Platz braucht (50-60 cm um mich herum) und dass es tatsächlich auch hier verschiedene Sorten gibt, die sich zur Erntezeit nach Größe, Blattform, Frostfestigkeit oder Ausdauer im Spätwinter unterscheiden.
Dank der regen Teilnahme war die Stimmung an diesem Arbeitstag recht entspannt.
Für manch Einen war es eine willkommene Abwechslung zur Denkarbeit im Büro, ein Familienausflug der besonderen Art oder eine interessante Schulstunde ohne Lehrer und Klassenzimmer.

Wegen der positiven Resonanz wagen wir eine weitere Einladung zum Mitmachen:
Sellerie, Porree und Kräuter drohen im Unkraut zu verschwinden. Jäten steht deshalb wieder an der Tagesordnung. Wer also die heimische Ackerbegleitflora kennenlernen möchte, kann uns gerne am Sa., 14. Juli, von 10 bis 13 Uhr unterstützen.
Nach dem Jäte-Mitmachtag im Juni haben sich die Zwiebeln prächtig entwickelt.
Schaffen wir‘s mit dem gleichen Schwung im Herbstgemüse? Ein Hoch auf die warme Gemüsesuppe!
Um planen zu können bitten wir um Anmeldung über: https://terminplaner.dfn.de/foodle.php?id=17074rgahb9rhf9w

Nach und nach werden die Johannisbeeren reif – bei der Hitze sind die roten und schwarzen Beeren mit ihrer leichten Säure eine angenehme Erfrischung. Gerne darf am Hof selbst gepflückt werden.
Auf der Streuobstwiese in Kümper gibt es Klaräpfel zur Selbstpflücke in Hülle und Fülle – endlich wieder Äpfel nach der mauen Ernte in letztem Herbst. Die früh reifenden Sommeräpfel sind nur zwei bis drei Wochen lagerfähig und sehr druckempfindlich – bald aufessen! Eine Anfahrtskizze zur Obstwiese kann beim Hof angefordert werden.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Hofbrief: KW 21


Den Heuschnitt von den ersten Wiesen haben wir letzte Woche erfolgreich vor dem Regen am Freitag unter Dach gebracht. Staubig war‘s und laut und die Abende wurden lang, aber hinterher ist man immer wieder zufrieden und auch ein bißchen stolz, dass es gelungen ist. Das Heu trocknet in den Boxen auf dem Dachboden noch nach und verbreitet seinen unvergleichlichen Wohlgeruch – Schaf müsste man sein!
Diese Woche gibt es die nächste Heuwetterperiode und die große Wiese in Kümper ist fällig. Hoffentlich gelingt‘s!
In den Gewächshäusern geht es gerade heiß her. Alle Sommerkulturen sind gepflanzt. Bei zeitweise tropischen 30-35°C geht es jetzt an die pflegerische Arbeit: Tropfschläuche für die Bewässerung legen, den Boden mit einer dicken Mulchschicht vor der Sommerhitze schützen, die schnellwachsenden Tomaten und Gurken an senkrechten Schnüren aufleiten und wöchentlich ausgeizen, damit die Pflanzen nicht nur Blätter, sondern auch viele schöne Früchte ausbilden.
Gleichzeitig fordert das Feldgemüse unsere Aufmerksamkeit. Die große Kürbispflanzung steht noch bevor. In den wachsenden Kulturen müssen wir immer wieder hacken, damit die Beikräuter nicht Überhand nehmen. Wir sind gut in der Zeit, freuen uns aber auch schon jetzt über rege Teilnahme beim Mitmachtag am 3. Juni (s.u.), um gemeinsam die Möhrenbeete aufzuräumen.
Termine:
  • 28. Mai, 14 – 17 Uhr: Kräuterseminar „Unter dem Hollerbusch“ mit Silke Flotho-Westrup erkunden die Teilnehmer das Gelände des Gärtnerhofs Entrup und erfahren Vieles rund um den Holunder und seine wilden Nachbarn. Anschließend werden die Fundstücke zu kulinarischen Köstlichkeiten verarbeitet.
    Die Wanderung findet auch bei Regen statt. Bitte feste Schuhe
    und ein dicht verschließbares Glas (ca. 1 Liter) mitbringen. Es wird eine Teilnahmegebühr von 25 Euro pro Teilnehmer erhoben. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt; verbindliche Anmeldung per Email an info@gierschundco.de oder unter 0176-54274469 (SMS mit Kontaktdaten).
  • 3. Juni, 10:00 Uhr: Mitmachtag „Jäten“, wenn das Wetter mitspielt nehmen wir uns gemeinsam die Möhrenbeete vor und schaffen Platz für die langsam wachsenden Rüben zwischen allzu aufdringlichen Nachbarn

Donnerstag, 18. Mai 2017

KräuterSeminar „Unter dem Hollerbusch“


mit Diplom-Biologin Dr. Silke Flotho-Westrup
Für gute Geister sieht man oft,
ein Hollerbusch an Hof und Scheune,
als Schutz, so hat man stets gehofft,
vor Krankheit, Brand und Pech alleine.
So glaubten damals viele Leute,
drum sieht man´s noch recht häufig heute…
Wiebke Reineke
Bei diesem Kräuterseminar werden die Teilnehmer unter der Anleitung von Biologin Dr. Silke Flotho-Westrup das Gelände des Gärtnerhofs Entrup erkunden und vieles rund um den Holunder und seine wilden Nachbarn erfahren. Anschließend werden die Fundstücke zu kulinarischen Köstlichkeiten verarbeitet, ganz nach dem Motto: „Unter dem Hollerbusch“.
Die Wanderung findet am Sonntag, den 28. Mai auch bei Regen statt.
Treffpunkt ist der Gärtnerhof Entrup 119, 48341 Altenberge um 14:00 Uhr. Geplante Dauer 3 Stunden.
Bitte feste Schuhe und ein dicht verschließbares Glas (ca. 1 Liter Inhalt) mitbringen.
Es wird eine Teilnahmegebühr von 25 Euro pro Teilnehmer erhoben. Maximale Teilnehmerzahl: 10.
Verbindliche Anmeldung per Email an info@gierschundco.de oder unter 0176-54274469 (SMS mit Kontaktdaten).

Hofbrief: KW 20


Am Sonntag haben wir mit vielen vielen Besuchern unser großes Hoffest, den „Tag des Schafes“ gefeiert. Petrus war uns freundlich gesinnt und so gab es gute Stimmung bei Groß und Klein, viele interessierte Nachfragen bei den Gärtnereiführungen, aufmerksame Zuhörer bei der Märchenstunde und neugierige Wasserforscher beim Keschern im Hofteich. Viel Aufmerksamkeit erregte das Pflügen mit den Kaltblutpferden; daraufhin legten 15 tatkräftige Kinder mit dem einen oder anderen Erwachsenen selbst Hand an, um den Pflug durch den Ackerboden zu ziehen. Pünktlich zum Hoffest wurde hinter der Scheune ein Barfußpfad eröffnet, der uns mittelfristig erhalten bleibt. Und auch der jüngst aus eigenem Lehm erbaute Holzofen überzeugte im Dauereinsatz mit den leckersten Flammkuchen.
Ohne die Mithilfe von vielen Mitgliedern und Freunden an diversen Stationen oder auch im Hintergrund wäre ein Fest in diesem Ausmaß nicht möglich gewesen – herzlichen Dank Euch Allen dafür!
Mitte Mai, die letzten Nachtfröste sind höchstwahrscheinlich vorbei, und der Frühling zeigt sich wieder von seiner warmen Seite. Die letzten Bäume entfalten ihr Laubkleid und das Gras auf den Wiesen wächst wieder schneller. Wir nutzen die sonnigen Tage und mähen den ersten Heuschnitt dieses Jahres. Der April war eher kalt und trocken, weshalb keine riesigen Erntemengen zu erwarten sind. Um für das Winterhalbjahr ausreichende Futtervorräte anzulegen, würden wir uns über einen nicht allzu trockenen Sommer freuen.
Termine:
  • 28. Mai, 14 – 17 Uhr: Kräuterseminar „Unter dem Hollerbusch“; unter der Anleitung von Biologin Dr. Silke Flotho-Westrup erkunden die Teilnehmer das Gelände des Gärtnerhofs Entrup und erfahren Vieles rund um den Holunder und seine wilden Nachbarn. Anschließend werden die Fundstücke zu kulinarischen Köstlichkeiten verarbeitet.
    Die Wanderung findet auch bei Regen statt. Bitte feste Schuhe
    und ein dicht verschließbares Glas (ca. 1 Liter) mitbringen. Es wird eine Teilnahmegebühr von 25 Euro pro Teilnehmer erhoben. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt; verbindliche Anmeldung per Email an info@gierschundco.de oder unter 0176-54274469 (SMS mit Kontaktdaten).

Dienstag, 18. April 2017

Hofbrief: KW 16


Endlich sind die ersten Schwalben auch bei uns angekommen.
Ob des warmen Frühlingsanfangs wurden wir schon ungeduldig. Schließlich sind die vielen Mücken und Fliegen in den warmen März- und Apriltagen aus ihren Eiern geschlüpft und aus ihren Winterquartieren gekrochen und haben uns bei der Stallarbeit und auch die Tiere auf der Weide umschwirrt.
Die Schwalben aber haben sich nicht beirren lasen, und spätestens nach dem gestrigen Schneeregen muss man ihnen auch recht geben – der Frühling ist da, aber der April macht natürlich, was er will und so kommt der Nachtfrost eigentlich auch gar nicht überraschend. Die Schwalben können sich also noch getrost einige Tage Zeit lassen, bis der Frühling sich wieder von seiner warmen Seite zeigt.
Zwischen Melkstand und Schafstall bauen wir gerade ein neues Vordach. Es soll vor allem der Heuwerbetechnik einen trockenen Unterstand bieten und die Abläufe bei der Einlagerung des Heus optimieren.
Soweit möglich verwenden wir für die Dachkonstruktion selbst geschlagenes Holz. Außerdem erweist es sich an dieser Stelle als Vorteil, dass das neue Vordach keine neue Fläche versiegelt – darunter befindet sich betonierte Hoffläche, die schon seit Jahrzehnten befestigt ist.
Termine:
  • 22. April, 15:00 Uhr: Hofbegehung durch die Gewächshäuser und über die Gemüsefelder; außerdem lohnt ein Besuch bei den Milchschafen auf der Weide
  • 26. April, 17:30 Uhr: Kräuterwanderung „Wiesendips“, verbindliche Anmeldung bei Silke Flotho-Westrup unter 0176-54274469 (Anruf oder SMS mit Kontaktdaten) oder über
    giersch-und-co@freenet.de, max. 15 Teilnehmer, Teilnahmegebühr 10 €
  • 29. April, 10:00 Uhr: Besuch bei den Bienen
  • 6. Mai, 10:00 Uhr: Mitmachtag in der Hofbäckerei der Weg vom erdigen Getreide in Verbindung mit Wasser durch das Feuer zu einem lecker duftenden Laib Brot; Wie fühlt sich Brot backen an? Was kann eigentlich Alles ins Brot? Hofbäcker Jan möchte den Kindern das Backen über die Sinne und „elementare“ Erfahrungen erlebbar machen, für max. acht Kinder von 6 – 10 Jahren, verbindliche Anmeldung bis zum 29.04., mitzubringen sind zwei Hände und Spaß am Matschen

Kräuterwanderung „Wiesendips“ mit Diplom-Biologin Dr. Silke Flotho-Westrup


Der Frühling ist angekommen und die Natur ist nicht mehr wiederzuerkennen. Wo gerade noch braunes Kraut am Boden klebte, streckt sich nun das frische Grün in Richtung Sonne.
Auf Schritt und Tritt begleiten uns jetzt die wilden Kräuter – doch was war das noch gleich? Butterblume? Löwenzahn? Brennnessel? Kann man das essen? Was davon ist giftig? Sind die Pflanzen vielleicht sogar zu etwas zu gebrauchen?

Bei dieser Kräuterwanderung werden wir das Gelände des Gärtnerhofs Entrup erkunden und Antworten auf unsere Fragen finden. Wir nehmen uns Zeit, die wilden Wegbegleiter näher kennenzulernen. Wie sehen sie aus, wie riechen sie, welche kann man essen. Sie erfahren, was man beim Sammeln beachten muss und wie die Kräuter und Blüten kulinarisch eingesetzt werden können.
Die Wanderung findet am Mittwoch, dem 26. April auch bei Regen statt.
Treffpunkt ist der Gärtnerhof Entrup 119, 48341 Altenberge um 17:30 Uhr.
Bitte feste Schuhe oder ggf. Gummistiefel mitbringen.
Es wird eine Teilnahmegebühr von 10,- € pro Teilnehmer erhoben.
Verbindliche Anmeldung bei Silke Flotho-Westrup unter der Telefonnummer 0176 5427 4469 (Anruf oder SMS mit Kontaktdaten) oder per Email an giersch-und-co at freenet.de
Um möglichst viel von der Wanderung mitzunehmen, ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt.