Freitag, 29. Juli 2022

Passen Bedarf und Angebot zueinander?

Hofbrief: KW 30 

Für den kommenden Samstag laden wir herzlich zu einer gemeinschaftlichen Ernteaktion ein (30. Juli, 10 Uhr). Die Zwiebeln sind erntereif. Noch lassen sie sich gut am Schopf packen und rausziehen.
Wer macht mit bei der ersten Lagergemüsernte dieses Sommers?
Bitte anmelden:
https://terminplaner6.dfn.de/p/ff4c9c8046b805d38c7f01209b1dfb15-17999

Eine gute Ernte kann auch schnell zu Überfluss und Frust führen. Bei schnell verderblichen Früchten wie Gurken und Zucchini passt der persönliche Bedarf nicht immer zum Angebot aus dem Entruper Garten. Glücklicherweise wurde in unserer Community in den letzten Jahren ein reicher Rezepteschatz gesammelt – veröffentlicht im Blog (https://entrup119.blogspot.com/). Einfach in der Suche „Zucchini“ oder „Gurken“ eingeben.

Nachhaltig.zusammen.wachsen. lautet das Motto der diesjährigen Münsteraner Tage der Nachhaltigkeit vom 13. – 20. August. Wir beteiligen uns wie folgt:

  • Am Samstag, dem 13.08. bieten wir von 15-17 Uhr eine Hofführung auf dem Gärtnerhof Entrup an.

  • Am Samstag, dem 20.08. sind wir von 13-18 Uhr mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten auf dem Hafenplatz präsent.

Mittwoch, 13. Juli 2022

Hilfe für WIG/WAM e.V. - Wohnen in Gemeinschaft

Das Wohnprojekt der WIG/WAM e. V. in Münster Mecklenbeck hat Probleme, die steigenden Baukosten zu stemmen. Wir veröffentlichne diesen Hilferuf, denn auf dem überhitzten Immobilienmarkt in Münster sind solche Initiativen extrem wichtig und wert, untersützt zu werden. Nur durch mutige Projekte wie dieses können für spätere Generationen gleichbleibend günstige Mieten und ein Leben in Gemeinschaft ermöglicht werden.

"Wohnen muß für alle bezahlbar sein! Wir wollen ein Wohnprojekt schaffen, in das jede*r – unabhängig von Einkommen und Vermögen – einziehen kann. Wir wollen dauerhaft Mietraum schaffen, der bezahlbar ist und bleibt. Wir wollen Modell sein für eine Stadt, die geprägt wird durch die Menschen die in ihr leben und nicht durch ihr Vermögen. Außerdem denken wir das solidarisch zu leben & gemeinschaftlich zu wohnen allen gut tut und so ein gutes Leben viel besser möglich ist. Deshalb wollen wir kein Eigentum einiger weniger Leute, sondern ein Haus das allen gehört die darin gemeinsam wohnen! 

Das alles ist in Gefahr, schreibt die Initiative: „Wir müssen jetzt umplanen, um die Baukosten zu begrenzen, und auch beim Eigenkapital nachlegen, ansonsten besteht keine Chance für eine sozial verträgliche Miete, die sich unsere Vereinsmitglieder, vor allem die jungen Familien, leisten können“, so Klaus McNair- Benning, einer der Geschäftsführer des Projektes. 

Das Wohnprojekt braucht deshalb noch Menschen, die über Nachrangdarlehen in das Projekt investieren

„Nachrangdarlehen mit frei vereinbarten Laufzeiten, Zinsen und Kündigungsfristen sind rechtssichere Anlageprodukte, allerdings ohne den Umweg über eine Bank“ erklärt McNair- Benning. Wer Interesse hat, dass Projekt auf diesem Weg zu unterstützen, kann auf der Internetseite des Wohnprojektes mehr Informationen zu Möglichkeiten und Risiken finden oder eine Anfrage via Mail schreiben. 

 

Homepage: www.muenster.org/wigwam
Email: dkwigwam@muenster.org

 

Donnerstag, 7. Juli 2022

Abbestellen, Verschenken, Doppelt abräumen...

Hofbrief: KW 27 

Am Samstag kamen mehr als zehn Menschen zum Rosenkohl jäten auf den Hof. Die dreizehn Reihen erforderten schon einiges an Ausdauer von uns. Aber nach etwas mehr als drei Stunden war es geschafft und wir konnten uns in der Hofmitte zu einem wohlverdienten Mittagessen zusammen setzten, das zwei Teilgeberinnen für uns gekocht hatten. Lecker! Und eine Baustelle weniger…

Urlaubszeit! Aktuell melden sich viele von Euch von der Lebensmittelabholung ab. Einige vergessen es aber auch und der nicht abgeholte Anteil bleibt traurig im Depot liegen. Bitte schickt uns möglichst zwei Tage vorher eine kurze Nachricht, wenn Ihr Eure Lebensmittel für einen Abholtag abbestellen möchtet. Ihr könnt auch gerne Euren Ernteanteil in der Urlaubswoche Freunden oder Bekannten überlassen. Als dritte Portion könnt Ihr vor oder nach Eurem Urlaub die doppelte Lebensmittelmenge anfragen. Vieles ist möglich!

Wir liefern aktuell wöchentlich frischen Knoblauch. Wer es nicht schafft, die Knollen bald zu verarbeiten kann sie auch an einem warmen Ort trocknen. Gut durchgetrocknet ist Knoblauch mehrere Monate haltbar.

Freitag, 1. Juli 2022

Sparsam bewässern erfordert Zeit und Knoff-Hoff

Hofbrief: KW 26 

Eben war erst Sommeranfang, wir bereiten aber schon die Gemüseversorgung für den Herbst vor. Auf unserer Pachtfläche in Nordwalde pflanzen wir Weißkohl, Rotkohl und Wirsing.
Weil Wasser der wichtigste Nährstoff im Pflanzenbau ist und auf regelmäßige Niederschläge leider kein Verlass ist, verlegen wir nach der Pflanzung an jede Pflanzreihe sogenannte Tropfschläuche.

Dieses Bewässerungssystem ist Standard im Gewächshausanbau und in trockenen Ländern wie Spanien und Israel, weil es das Wasser direkt an die Pflanzenwurzel bringt und der Wasserbedarf wesentlich geringer ist als bei gewöhnlicher Beregnung. Nun wollen wir die Tropfbewässerung im Freilandanbau nutzen. Nach dem Verlegen der Schläuche wird zwischen den Gemüsepflanzen eine Mulchschicht ausgebracht, um die Bodenoberfläche vor Austrocknung zu schützen und auf Hacken und Jäten verzichten zu können.

Wir liefern aktuell wöchentlich frischen Knoblauch. Wer es nicht schafft, die Knollen bald zu verarbeiten kann sie auch an einem warmen Ort trocknen. Gut durchgetrocknet ist Knoblauch mehrere Monate haltbar.

Termine:

  • Sa., 02. Juli, 10 Uhr: Ackertag „Rosenkohl jäten“ –
    Auch ein Winterkohl braucht im Sommer Sonne satt und genügend Wasser. Wir können jetzt etwas tun, damit das allseits beliebte Wintergemüse groß und schön werden kann. Dreizehn lange Reihen möchten diese Woche von uns gejätet werden.
    Bitte anmelden:
    https://terminplaner.dfn.de/Rr1hwHsc6JANNH5t

Donnerstag, 23. Juni 2022

Heiter Sonnenschein im Münsterland...

Hofbrief: KW 25 

Das münsterländer Frühsommerwetter macht uns aktuell zu schaffen. An Hitzefrei ist nicht zu denken, denn mitten in der Gemüsesaison gibt es viel zu säen, zu pflanzen und auch zu bewässern. Teilweise müssen wir den Ackerboden schon vor dem Pflanzen beregnen, um überhaupt krümelige lockere Beeterde für die Setzlinge zu bekommen.

Die Schafe trinken bei diesen Temperaturen unglaubliche Mengen an Wasser, sodass wir sie im Stall und auf der Weide gut versorgen müssen. Die Weideflächen werden von Tag zu Tag gelber und brauner, weil ohne Regen kein Gras nachwachsen kann. Vielleicht ist ja bald etwas Linderung in Sicht…

Wir liefern aktuell wöchentlich frischen Knoblauch. Wer es nicht schafft, die Knollen bald zu verarbeiten kann sie auch an einem warmen Ort trocknen. Gut durchgetrocknet ist Knoblauch mehrere Monate haltbar.

Am Hof werden die ersten Johannisbeeren reif. Gerne darf selbst gepflückt werden.

Donnerstag, 16. Juni 2022

Berge von Arbeit und Bäume voller Kirschen

Hofbrief: KW 24

Auf unserer Streuobstwiese in Kümper werden die Kirschen reif. Gerne könnt Ihr zum Pflücken kommen. Eine Leiter ist in dem kleinen Schafstall auf der Wiese deponiert. Vergesst bitte nicht die Türchen wieder zu schließen, wenn Ihr wieder geht! Wer die Obstwiese noch nicht kennt kann auf Anfrage über mail@entrup119.de eine Anfahrtsbeschreibung bekommen.

Auch am Hof gibt es zwei Kirschbäume. Hier heißt es schnell sein – in den letzten Jahren haben uns die Vögel die Erntearbeit abgenommen.

Die Sommermonate sind für uns sehr arbeitsreich. Heuernte, Pflanzaktionen auf dem Gemüseacker und die Konfrontation mit den lieben Beikräutern ergänzen die alltäglichen Arbeiten wie Melken, Füttern oder Gemüse ernten. Da für uns Tierwohl einen hohen Stellenwert hat und die Vielfalt auf den Gemüsebeeten eine große Rolle spielt, fällt immer viel (Hand-)Arbeit an. Damit sind wir nicht alleine – vielen anderen Biobetrieben geht es genauso.
Relativ ungewöhnlich ist allerdings, dass wir keine Saisonarbeiter aus Osteuropa beschäftigen, sondern uns darum bemühen, ganzjährig vollwertige Arbeitsplätze anzubieten. Und was passiert mit der Mehrarbeit im Sommer? Natürlich machen bei uns alle im Sommer mehr Stunden als im Winter. Dennoch können wir nicht alles schaffen –
wir sind auf Eure Mitarbeit angewiesen.
Immer wieder rufen wir zu gemeinschaftlichen Pflanz- oder Jäteaktionen auf. Auch sonst nehmen wir in den unterschiedlichen Bereichen gerne Eure Hilfe in Anspruch – nach Absprache sind verschiedene Wochentage oder Uhrzeiten möglich.
Idealerweise bedeutet „Gemeinschaftshof“, dass der Hof uns allen gehört und sich immer jemand zuständig fühlt, wenn etwas getan werden muss. Immerhin ernährt der Hof uns alle! Keine*r möchte mit überwältigenden Aufgaben alleine gelassen werden. Gemeinsam erreichen wir mehr – und es macht mehr Freude!

Donnerstag, 9. Juni 2022

Planen oder sich überraschen lassen?

Hofbrief: KW 23 

Obwohl am 04. Juni zu keiner Mitmachaktion aufgerufen worden war, meldeten sich drei Teilgeberinnen und pflanzten mit uns auf dem Tischenkamp Zucchini, Schnittlauch und Petersilie. Vielen Dank für die spontane Unterstützung. Zur Zeit können wir uns ja kaum über zu wenig Arbeit beschweren ;-)
Nachmittags konnte eine Gruppe von zehn Erwachsenen und sechs Kindern den Hof bei einer Hofführung kennenlernen.

Nach zwei Wochen mit wechselhaften Wetter und leider kaum Regen verspricht die Prognose wieder Sonnenschein. Als nächstes steht der Heuschnitt auf den Naturschutzflächen am Hof an. Das sind Wiesen, die weder gedüngt noch gekalkt und teilweise auch nicht beweidet werden dürfen, um Nährstoffeinträge zu minimieren und seltenen Arten einen Lebensraum zu ermöglichen. Ein später Schnitt soll am Boden brütenden Vögeln eine erfolgreiche Aufzucht ihrer Jungen ermöglichen. Für Milchschafe ist ein Mitte Juni zum ersten Mal geschnittenes Wiesenheu nicht geeignet, weil es zu stängelig ist und zu wenig Proteine enthält, die für die Milchbildung erforderlich sind. Dafür freuen sich unsere Arbeitspferde sehr über das Naturschutzheu – für sie ist der hohe Rohfaseranteil genau richtig.

Termine:

  • Sa., 11. Juni, 10 Uhr: Ackertag „Rote Bete pflanzen“
    Das farbenfrohe Wintergemüse steht in den Startlöchern. Wer unterstützt uns dabei, die sechs Tausend Setzlinge auszupflanzen? Bitte anmelden: https://terminplaner.dfn.de/7jV6TINhm53J1Mcw