Donnerstag, 3. September 2020

Zucchini-Vanille-Creme mit Brombeeren

 Die Zucchini-Saison scheint sich dem Ende zu neigen, es gab nur noch 6 Stück bei der letzten Ernte-Einheit :-) Und was ist ein Abschluß ohne süßen Abschluß? Nichts! Daher habe ich mit der letzten Zucchini in dieser Woche ein ganz zauberhaftes Dessert gemacht. Die Früchte sind natürlich variierbar, aber da so langsam auch die Brombeeren reif werden und für ein Glas nebst Deko reichten, ist das für mich die ideale Ergänzung gewesen. 



Zucchini-Vanille-Creme mit Brombeeren

4 Portionen

200 g Zucchini
1 Päckchen Vanillepulver für 500 ml Milch
300 ml Reismilch
2 EL Zucker
1 Prise Kurkuma
½ TL Vanillepulver oder ein paar Tropfen Vanillearoma
4 EL Brombeermarmelade
1-2 handvoll Brombeeren zur Deko

Die Zucchini schälen, die Enden entfernen und im Mixer zu Mus hexeln.

Von 300 ml Reismilch 6 EL entnehmen und mit dem Puddingpulver und Zucker gut verrühren. Die übrige Milch zum kochen bringen. Vom Herd nehmen, das Puddingpulver einrühren und 1 Minute unter Rühren kochen lassen. 

Die Zucchini, Kurkuma und Vanille unterrühren.

In 4 Schälchen jeweils 1 EL Brombeermarmelade geben und die Zucchini-Vanille-Creme drüber verteilen. Etwas erkalten lassen und bevor es ganz fest geworden ist mit einem kleinen Löffel die Marmelade durch die Creme ziehen. 

Die Brombeeren auf der Creme verteilen und am besten noch etwas warm servieren.

Penne mit Mangold, Nüssen und Ziegenkäse


Rezept: Heiko Klaas & Nicole Büsing

Zutaten für zwei Personen:

  • 320g Penne Rigate
  • 600g junger Mangold
  • ca. 20g Walnüsse
  • ca. 20g Pekannüsse
  • 150g Ziegenfrischkäse oder Schafsfrischkäse
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Chiliflocken
  • Parmesan (nach Belieben)
  • Meersalz
  • Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Olivenöl

Zubereitung

Mangold sorgfältig waschen und schlechte Blätter aussortieren. Kleinschneiden, auch die Stiele in mundgerechte Stücke schneiden.
In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und darin den Mangold in einem Durchschlag dämpfen. Die Stiele zuerst, später die Blätter dazugeben, dabei gelegentlich umrühren, bis er zusammenfällt.
Walnüsse und Pekannüsse grob hacken und in einer kleinen Pfanne in etwas Olivenöl anrösten.
In einem großen Topf Wasser für die Pasta zum Kochen bringen, etwas Meersalz hineingeben. Pasta al dente kochen.
Ziegenkäse in grobe Bröckchen zerteilen.
Parmesan fein reiben.
In einer beschichteten Pfanne Olivenöl erhitzen. Knoblauch durch ein Knoblauchpresse gepresst unter Rühren etwas anrösten. Nach Belieben Chiliflocken dazugeben. Mangold dazugeben und etwas anschmoren.
Ziegenkäse vorsichtig unterheben.
Etwas von dem Nudelwasser mit einer Suppenkelle dazugeben. Leicht einkochen lassen.
Abgegossene Nudeln mit der Mangoldmischung vermengen, vorsichtig umrühren.
Einen Teil des geriebenen Parmesan dazugeben, rühren.
Das Pastagericht ist fertig, wenn die Flüssigkeit in der Pfanne etwas eingekocht ist. Der Sugo sollte schön cremig sein.
Servieren. Parmesan und angeröstete Nüsse zum Drüberstreuen reichen.
Guten Appetit!
Rezept: Heiko Klaas & Nicole Büsing

Hofbrief: KW 36 - Ackertage, Streuobst, erstes Lagergemüse


Viel zu ernten gibt es zur Zeit auf den Gemüsefeldern, in den Gewächshäusern und auch auf der Streuobstwiese. Die nächsten Samstage wollen wir nutzen, um mit Eurer Hilfe die reifen Äpfel und Birnen zu ernten – bitte meldet Euch an (s.u.).
Für den Winter muss natürlich auch vorgesorgt werden – Grünkohl und Lauch jäten wir gerade frei, sie sind noch zart und klein, während bei Kürbis, Möhren und Roter Bete in den nächsten Wochen schon die Einlagerung ansteht.
Passend zur Obsternte gibt es die ersten Honigmelonen aus dem kleinen Folientunnel, der im Frühling den Jungpflanzen vorbehalten war. Die Früchte sind zwar klein, verströmen aber einen betörenden Duft – fast zu schade zum Aufessen…
Termine:

Dienstag, 25. August 2020

Hofbrief: KW 35 - Düngung, Lebensmittel vom Tier, Obsternte


Die alten Landwirte wussten es noch: Die Wiese ist die Mutter des Ackers. Als wesentliches Merkmal der biodynamischen Landwirtschaft wird der möglichst geschlossene Betriebskreislauf angestrebt – die flächengebundene Tierhaltung liefert den Dünger für den Ackerbau. Zum Gärtnerhof Entrup gehört die Milchschafherde. Und zu jedem Milchschaf gehören auch die Lämmer. Die Milch als Rohstoff für die leckeren Schafkäsesorten gibt es nur, wenn die Schafe im Frühjahr neue Lämmer bekommen.
Damit wären wir beim Thema: Zur Milcherzeugung gehört die Fleischerzeugung unmittelbar dazu – bei uns auf dem Hof nicht als schnelle Mast mit Getreide, sondern als wesensgemäße Haltung auf der Weide.
Während die Milchprodukte nach wie vor reißenden Absatz finden, haben wir zunehmend
Schwierigkeiten, das Lammfleisch zu einem kostendeckenden Preis zu vermarkten.
Was tun? Sollen wir die Aufzucht der Lämmer über den Käsepreis subventionieren? Oder die Tierhaltung abschaffen und damit unsere Düngungsgrundlage?
Gerne diskutieren wir mit Euch darüber – z.B. bei den Hofrundgängen an Erntedank (s.u.).
Die ersten Birnen werden reif – sowohl am Hof als auch auf unserer Streuobstwiese in Kümper. Gerne dürft Ihr zum Pflücken kommen. Am Hof gibt es eine Leiter und auch Obstpflücker mit Stiel, in Kümper ist eine Leiter zur freien Verfügung im großen Schuppen deponiert.
Beachtet bitte auch die Ackertage Anfang September (s.u.)!
Termine:
  • Sa., 5. September, 10 – 13 Uhr: Ackertag „Obsternte“
    Streuobstwiesen erhalten durch Nutzung: Wir pflücken das Tafelobst und schütteln die Früchte für den leckeren Apfelsaft herunter.
    Anmeldung erforderlich: https://terminplaner.dfn.de/PBoDQ48QP53kXTYt
  • Sa., 12. September, 10 – 13 Uhr: Ackertag „Obsternte“
    Anmeldung erforderlich: https://terminplaner.dfn.de/PBoDQ48QP53kXTYt
  • So., 27. September, 11 Uhr: Hofrundgänge zum Erntedank
    Heu- und Getreideernte sind getan, im Gemüsebau beginnt die große Herbsternte des Lagergemüses - traditionell ein Zeitpunkt um Dank zu sagen für die Früchte des Sommers.
    Wir bieten am So., 27. September parallel mehrere
    Hofrundgänge in kleinen Gruppen an - für einen Blick hinter die Kulissen des heilen Lebens auf dem Lande. Es gibt Hintergrundwissen zu unserer Wirtschaftsweise und einen Bericht von den Herausforderungen und Freuden dieses Anbaujahres.
    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und
    eine verbindliche Anmeldung zwingend erforderlich: https://terminplaner.dfn.de/JFNPHg68EdAR4MJG

Donnerstag, 20. August 2020

Hofbrief: KW 34 - Obstsaison, Herbstvorboten, Gründüngung


Die ersten Birnen werden reif – sowohl am Hof als auch auf unserer Streuobstwiese in Kümper. Gerne dürft Ihr zum Pflücken kommen. Am Hof gibt es eine Leiter und auch Obstpflücker mit Stiel, in Kümper ist eine Leiter zur freien Verfügung im großen Schuppen deponiert.
Im Gemüsebau sind die letzten Freilandpflanzungen abgeschlossen. Was jetzt nicht im Boden ist, wird dieses Jahr auch nicht mehr groß – so seltsam das auch klingt bei den sommerlichen Temperaturen. Man kann schon jetzt gut beobachten, wie das Pflanzenwachstum langsamer wird, weil die Sonne mittags nicht mehr so hoch steigt und der Tag deutlich kürzer ist, als zur Sonnenwende vor zwei Monaten.
Wenn wir Beete abernten versuchen wir möglichst noch eine Gründüngung oder Kleegras als Schaffutter fürs nächste Jahr einzusäen. Der Ackerboden sollte bewachsen in den Winter gehen, damit möglichst wenig Nährstoffe- ausgewaschen werden und die Bodengare erhalten bleibt.

Donnerstag, 13. August 2020

Hofbrief: KW 33 - Sommerhitze, Zwiebelernte, Auszubildende


Die Hitze macht Mensch und Tier (und Pflanze) zu schaffen. Die Gemüseernte und die Arbeit in den Folientunneln versuchen wir möglichst am Vormittag zu erledigen. Auf dem Feld laufen die letzten Pflanzungen; dazu erwartet uns wieder ganz viel Hack- und Jätearbeit – so kommt die Gärtnerin zu ihrem Strohhut…
Die Pferde arbeiten nach Möglichkeit nicht in der Mittagshitze. Die Schafe wiederkäuen tagsüber im schattigen Stall und gehen über Nacht auf die Weide. Der Zuckermais und die Zucchini fühlen sich wohl, während Sellerie, Porree oder Kopfkohl sehnsüchtig aufs Wasser warten. Setzlinge wachsen nur an, wenn wir sie üppig beregnen.
Das erste Lagergemüse ist bereits geerntet: Die Zwiebeln, vielen persönlich bekannt von einem der Jäte-Ackertage, liegen jetzt auf dem Dachboden über der Hofwerkstatt und trocknen.
Die Haupterntesaison von Lagergemüse beginnt dann aber erst Ende September mit Kürbis.
Und wieder ein Abschied: Nach einem Jahr Ausbildung ist Lotta weitergezogen. Wir bedanken uns für die treue Mitarbeit und Deinen besonderen Blick für die Schafe. Alles Gute!
Seit Montag ist Karo für ihr 3. Lehrjahr bei uns. Sie macht die staatliche Ausbildung zur Landwirtin.

Donnerstag, 6. August 2020

Hofbrief: KW 32 - FÖJ auf dem Hof; junge Menschen


Wieder ist ein Jahr vorbei...
Ende Juli haben Marie und Solveig ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei uns abgeschlossen. Wir bedanken uns für die treue Mitarbeit und wünschen viel Erfolg auf Eurem beruflichen Weg!
Seit dem 3. August sind zwei neue Mitarbeiterinnen auf dem Betrieb:
Kathi absolviert ihr FÖJ in der Landwirtschaft. Sie hat bereits bei einem Gemüsehof in der Region mitgearbeitet und freut sich jetzt auf die Arbeit mit Schafen.
Kim beginnt ihr FÖJ bei uns im Gemüsebau. Als Aushilfe bei einem Obst- und Gemüsestand auf dem Wochenmarkt hat sie bereits Erfahrung – jetzt kann sie auch den Anbau kennenlernen.
Wir wünschen
den „Neuen“ eine gute Einarbeitungszeit.
Fast immer haben wir viele junge Menschen auf dem Hof, bis zu drei Auszubildende, FÖJ'ler und Praktikanten, was auch für etwas Unruhe sorgen kann; Unruhe allerdings im positiven Sinne:
Die jungen Menschen sind wissbegierig und lernen auch im Praktischen sehr schnell. Sie hinterfragen Dinge, die man als „betriebsblinder“ Landwirt oder Gärtner schon lange nicht mehr in Frage gestellt hat und sorgen dafür, dass wir
auch uns selbst weiterbilden, um befriedigende Antworten liefern zu können.
Und man kann sich sicher sein: Solange sich Menschen für unsere Arbeit interessieren, wird der Hof sich weiterentwickeln und weiter schmackhafte, gesunde und ökologische Lebensmittel herstellen
können!