Mittwoch, 7. November 2018

Rote Beete Suppe

Der Sommer wehrt sich noch ein wenig und versüßt uns den Abschied im Moment mit milden Temperaturen. Aber es lässt sich nicht ändern, der Winter rückt näher und damit beginnt auch wieder die Suppenzeit! Früher war ich nicht unbedingt ein Suppenfan, aber evtl. lag es auch daran, dass es meist die selben Standard-Suppen gab. Dabei kann man aus jedem Gemüse eine tolle Suppe zaubern, auch aus meiner geliebten rote Beete!


Rote Beete Suppe



4 Portionen - Achtung Einweichzeit!

200 g Flageolet Bohnen o.ä.

2 große rote Beete (600 g)
2 mittelgroße Äpfel (300 g)
1 l Gemüsebrühe
5 Lorbeerblätter
4 Nelken
Salz, Pfeffer
1-2 handvoll getr. Minze
2-3 TL Meerrettich

Die Bohnen nach Packungsbeilage einweichen und gar kochen.

Rote Beete schälen, in kleine Stücke schneiden und in der Gemüsebrühe mit den Lorbeerblättern und den Nelken ca. 20 Minuten kochen lassen, bis sie fast gar ist.
Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse raus schneiden, in kleine Stücke schneiden und weitere 5-10 Minuten mitkochen, bis alles weich ist.

Lorbeerblätter und Nelken raus nehmen und die rote Beete + Apfel vorsichtig pürieren.

Die Bohnen hinzufügen und mit Minze, Meerrettich, Salz und Pfeffer abschmecken.


Dienstag, 6. November 2018

Solidarische Landwirtschaft - Alltagspraxis & Perspektiven einer wachsenden Bewegung


Einladung zur Film- und Diskussionsveranstaltung:

- SOLIDARISCHE LANDWIRTSCHAFT -
Die solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) strebt eine ökologische und gemeinschaftsorientierte Produktion von Lebensmitteln an. Es geht um ein völlig neues Verhältnis zwischen Produzent*innen und Konsument*innen. In der SoLaWi schaft tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines bäuerlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug den Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Verbraucher*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.
Film- und Diskussionsveranstaltung mit Aktivist*innen vom Gärtnerhof Entrup 119 (Altenberge/Münster) und Zwischenzeit e.V. über die Alltags­praxis und die Perspektiven der stark wachsenden SoLaWi-Bewegung.
Mi. 21.11.2018 * 20 h * Kultur- und Kneipenkollektiv Leo:16 (Herwarthstr. 7 * MS)
Veranstaltet von: Zwischenzeit e.V.
Initiative für soziale, ökologische und interkulturelle Forschung, Analyse und Bildung * http://www.zwischenzeit-muenster.de
* Film:
Solidarische Landwirtschaft
Ökologisch-gemeinschaftliche Lebensmittelproduktion vor unserer Haustür
D 2017 - 31 Min.
Produktion: Dorit Siemers, Luz Kerkeling, Zwischenzeit e.V.
* Gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

Donnerstag, 1. November 2018

beim online-Einkauf Initiative Entrup 119 e.V. unterstützen

[ein Beitrag der Initiative Entrup 119 zur Erforschung und Förderung des biologisch-dynamischen Anbaus e.V.,
verfasst von Marie]
Liebe Freundinnen und Freunde,
der Sommer ist endgültig vorbei, wir brauchen wärmere Kleidung, lesen wieder mehr Bücher, einige denken auch schon an Geschenke für die Lieben zu Weihnachten...
Bei Bestellungen im Internet besteht die Möglichkeit, unsere Initiative über die Internetplattform "gooding" zu unterstützen.
Bei Einkäufen spendet der ausgewählte "shop" einen Anteil an den Verein.
Derzeit unterstützen 11 Freunde unsere Initiative (Es erscheinen keine Namen!).
Es besteht die Möglichkeit, eine "Erinnerungs-Toolbar" im Browser zu installieren.
Das heißt, wenn Ihr die Seite einer Firma besucht, die über goodings gemeinnützige Projekte unterstützt, wird diese eingeblendet und Ihr könnt mit einem Klick den Prämieneinkauf aktivieren.
Namen müssen nicht angegeben werden!
Hier geht es zur Toolbar:
https://www.gooding.de/
Herzliche Grüße und eine schöne Zeit!
[ein Beitrag der Initiative Entrup 119 zur Erforschung und Förderung des biologisch-dynamischen Anbaus e.V.,
verfasst von Marie]

Hofbrief: KW 44


Jetzt geht das Wetter rasant dem November entgegen. Ein stärkerer Nachtfrost von Samstag auf Sonntag, ein paar trübe Tage am Stück, und endlich mal ein etwas ergiebigerer Regen – plötzlich hat man auch wieder die Zeit, um Arbeiten im Haus oder unter Dach zu erledigen ;-)
Die
Milchschafe sind nur noch tagsüber auf der Weide, nachts dürfen sie im Stall Heu fressen. Gemolken wird nur noch morgens, weil die Milchmenge bei dem knappen Futterangebot rasant abnimmt.
Auf den Gemüsefeldern wird es übersichtlicher: Beete werden abgeerntet und die Ernterückstände runtergemäht. Das berüchtigte Franzosenkraut ist vielerorts zurückgefroren – so schnell wie ein zünftiger Nachtfrost kann kein Gärtner jäten.
Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum. Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann sie auch noch gut bis Ende Dezember zuhause liegen lassen.
Termine:
  • Sa., 3. November, 10 Uhr: Mitmachtag „Sauerkraut“ – Gemeinsam verarbeiten wir frisch geernteten Weißkohl. Waschen, hobeln und würzen stehen auf dem Programm. Die Mischung füllen wir in spezielle Gärtöpfe und stampfen sie so lange, bis Kohlsaft austritt. Die natürliche Milchsäuregärung macht das Kraut haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft. Anmeldung erwünscht:
    https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Sauerkraut-Mitmachtag-am-Sa-3-11-10-13-00-5bd8595859ae3
  • Sa., 10. November, 15 Uhr: Mitgliederversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. – Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr
  • An einem Samstag in der zweiten Novemberhälfte bietet Angela wieder eine Hofkäseschule an. Der genaue Termin folgt...

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Grünkohl wohin das Auge reicht!

Es ist so schön zu sehen wie das Gemüse auf Entrup wächst und gedeiht, welches man selbst angepflanzt hat. Als wir vor einigen Wochen die kleinen Grünkohl-Minis in die Erde pflanzten, hätte ich nie gedacht, dass sie so groß und pächtig werden. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, dass man etwas zu einer guten CSA-Ente beigetragen hat.


Hofbrief: KW 43


Im Gemüsebau räumen wir in den Folientunneln die Tomaten- und Paprikabeete und pflanzen für die Wintersaison kälteunempfindliche Salate wie Postelein, bunte Schnittssalate sowie den allseits beliebten Feldsalat.
Die Landwirte warten und verräumen diverse Maschinen, es findet sich endlich auch die Zeit für lange aufgeschobene Umbauten und Reparaturen.
Derweil haben uns zwei Schafe Ende letzter Woche überrascht. Eigentlich werden die ostfriesischen Milchschafe nur im Spätsommer brünstig und bekommen demnach ihre Lämmer knappe fünf Monate später von Januar bis März. Die Zwei sind aber anscheinend schon im Mai in Hochzeitsstimmung gekommen. Es gibt also mittlerweile wieder Lämmer im Schafstall!
Der Butternut-Kürbis schmeckt etwas anders, als der gewohnte Hokkaido, ist aber auch sehr delikat.
Die Schale kann mitverzehrt werden, hat allerdings eine längere Garzeit. Alternativ kann man den Butternut der Länge nach teilen und im garen Zustand auslöffeln.

Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C
. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als Hingucker oder „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber schon; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Termine:
  • Sa., 3. November, 10 Uhr: Mitmachtag „Sauerkraut“ – Gemeinsam verarbeiten wir frisch geernteten Weißkohl. Waschen, hobeln und würzen stehen auf dem Programm. Die Mischung füllen wir in spezielle Gärtöpfe und stampfen sie so lange, bis Kohlsaft austritt. Die natürliche Milchsäuregärung macht das Kraut haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft.
  • Sa., 10. November, 15 Uhr: Mitgliederversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. – Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr

Dienstag, 16. Oktober 2018

Bohnenröllchen

Hier schiebe ich noch schnell ein tolles Bohnen-Party-Rezept nach.
Wem die Fingerfood-Röllchen zu aufwändig sind, rollt den Blätterteig einfach auf einem Backblech aus. Die Bohnen und die restlichen Zutaten nach Rezept zubereiten, auf dem Teig verteilen und nach Packungsbeilage backen.



Bohnenröllchen



20 Röllchen

1 Packung Blätterteig (320 g)
400 g Bohnen
3 Knoblauchzehen
1/4 l Gemüsebrühe
150 - 200 g Räuchertofu (Schinken)

Die Bohnen waschen, die Enden abschneiden und in 5 - 7 cm lange, gleichgroße Stücke teilen.
Die Knoblauchzehen schälen, in Scheiben schneiden und in einem großen Topf in etwas Öl leicht anbraten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen, die Bohnen hinzufügen und ca. 5 Minuten blanchieren. Danach abschütten und die Knoblauchscheiben beiseite legen.

Den Blätterteig ausrollen, einmal durch die lange Seite teilen und die beiden Hälften in 20 gleichgroße Stücke teilen.
Den Räuchertofu in ganz dünne Streifen schneiden (es kommen bei einem Paket etwas mehr als 20 heraus und sie müssen sich problemlos rollen lassen).
Nacheinander je 1 Tofuscheiben auf ein Blätterteigstück legen und darauf achten, dass der Tofu auf der einen Seite etwas übersteht.
Auf der anderen Seite 3 Bohnen legen und zusammen mit dem Tofu in den Blätterteig einrollen.
Die Bohnenröllchen nach Packungsangabe (ca. 20 Minuten bei 200°) im Ofen backen. Mit den Knoblauchscheiben garnieren.