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Donnerstag, 7. Dezember 2023

Langweilig wird's nicht...

Hofbrief: KW 49 

Neben der Stallroutine und der Gemüseernte nutzen wir die verbliebenen Arbeitsstunden für kleine Bauprojekte: Das Getreidelager wird gegen Schädlingsfraß abgedichtet. Wir verbrettern die verbliebenen Wandsegmente der neuen Scheune und bauen an der Außenwand einen Lagerplatz für Brennholz. Dringend müssen wir unseren Brennholzvorrat aus dem Wald unter Dach bringen. Nach dem Brand in der Tenne gibt es diverse Gegenstände von Ruß zu befreien. Dazu wartet im Büro die Gemüse-Anbauplanung. In der Werkstatt sind diverse Reparaturen liegen geblieben. In der Käserei wird in der milchfreien Zeit renoviert. Der Winter ist zu kurz!

Die Herbsternte im Gemüsebau neigt sich dem Ende entgegen. Wir werden nur noch Radicchio, Pastinaken und Topinambur einlagern. Die drei Sorten sind frosthart und könnten auch draußen überwintern – allerdings gönnen sich die Feldmäuse gerne mal ein Festschmaus auf unsere Kosten.

Während die Ernterückstände – Hüllblätter, Strünke etc. – als Regenwurmfutter auf dem Feld verbleiben, müssen wir die wunderschönen Plastiknetze wieder einsammeln, die beim Gemüse Insektenbefall und Hasenfraß verhindern. Die Netze sind über viele Jahre wiederverwendbar, sollten aber den Winter an einem geschützten Ort verbringen.

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Hofbrief: KW 49 - Schafe auf der Weide, Gemüse einlagern, Kulturschutznetze

Am vergangenen Wochenende gab es sternenklare Nächte mit einem großen Mond und auch ein paar Minusgrade mehr. Unsere Jungschafe bleiben trotzdem möglichst lange draußen auf der Weide. Solange es genug Futter gibt und es nicht schneit, macht den wolligen Tieren das Winterwetter nichts aus. Ihre Wohlfühltemperatur liegt bei 5 bis 10 °C. Schaf müsste man sein...

Die Herbsternte im Gemüsebau neigt sich dem Ende entgegen. Wir werden nur noch Radicchio, Pastinaken und Topinambur einlagern. Die drei Sorten sind frosthart und könnten auch draußen überwintern – allerdings haben sich die Feldmäuse ganz gut vermehrt, und die feiern auch schon mal ein Festschmaus auf unsere Kosten.

Während die Ernterückstände – Hüllblätter, Strünke etc. – als Regenwurmfutter auf dem Feld verbleiben, müssen wir die wunderschönen Plastiknetze wieder einsammeln, die beim Gemüse Insektenbefall und Hasenfraß verhindern. Die Netze sind über viele Jahre wiederverwendbar, sollten dafür aber den Winter an einem geschützten Ort verbringen.

Dienstag, 27. November 2018

Hofbrief: KW 48


Der Herbst neigt sich langsam dem Ende. Auch das letzte Laub haben die Bäume und Sträucher jetzt abgeworfen. Weidegras und Stauden schmiegen sich flach an die Erdoberfläche oder ziehen sich in den Wurzelraum zurück, um die Kälte besser zu überstehen.
Wo es die Verkehrsicherheit und den hohen Sinn für Schönheit nicht gefährdet, lassen wir das
Herbstlaub liegen und die vertrockneten Stängel auf den Beeten stehen – die Insekten und Regenwürmer finden so Futter und Unterschlupf, sodass im nächsten Frühjahr genug Bestäuber und Nützlinge zur Stelle sind.
Ansonsten ist jetzt endlich wieder Zeit für die Kompostpflege. Richtig aufgesetzt und vermengt mit den biologisch-dynamischen Kompostpräparaten verwandelt sich ein wilder Haufen Gartenabfälle in wertvollen Dünger.
Außerdem bekomm
en die Rhabarberbeete etwas Zuwendung – nach dem Jäten und Nachpflanzen decken wir eine dicke Schicht Mulchmaterial drüber, damit die robusten Wurzestöcke im zeitigen Frühjahr wieder loswachsen und reiche Ernte bringen können.
Termine:
  • Sa., 1. Dezember, 11 – 18 Uhr: Adventsbasar
    an der Freien Waldorfschule in Münster-Gievenbeck;
    Kunsthandwerk, Puppen, Bücher, Edelsteine und viele andere schöne Dinge; in den Cafés und Bistros leckere Köstlichkeiten; für Kinder Aktivitäten wie Bastelstube, Bienenwachskerzen Ziehen oder Moosgärtlein Basteln.
    Der Hof ist mit einem Informations- und Verkaufsstand vor Ort.
  • Sa., 8. Dezember, 10 Uhr: Adventsfrühstück und Bastelstube im Veranstaltungsraum –
    Für die dunkle Jahreszeit basteln wir Lampions und Sterne. Außerdem stellen wir Meisenknödel und Futterhäuschen für überwinternde Gartenvögel her. Bringt bitte eine Leckerei für den Frühstückstisch mit und wenn möglich leere Getränkekartons (“Tetra“).

Dienstag, 16. Januar 2018

Hofbrief: KW 3


Unsere Landwirtschafts-Auszubildende Elisa absolviert am heutigen Dienstag ihre Abschlussprüfung.
Zwei erfahrene Demeter-Betriebsleiter kommen auf den Hof und lassen sich die Struktur von Entrup 119 erklären. Elisa muss beweisen, dass sie nicht nur das Handwerk beherrscht, sondern auch zeigen, dass sie den biologisch-dynamischen Betriebsorganismus durchdrungen und verstanden hat:
Außerdem stellt Elisa ihr „Gesellenstück“, die Jahresarbeit, vor. Sie hat im letzten Jahr ein System entwickelt, um den Gesundheitszustand unserer Lämmer individuell zu erfassen und die Anzahl der Behandlungen gegen Parasiten zu reduzieren. Dazu hat sie eine mobile Viehwaage konstruiert und in wiederkehrenden Abständen das Gewicht der Jungtiere während der Aufzucht auf der Weide notiert. Tatsächlich war es möglich, anhand der Zunahmen zu beurteilen, ob die Lämmer sich gesund entwickeln oder eine Entwurmung erforderlich ist.
Wir wünschen Elisa viel Erfolg bei der Prüfung und sind auch ein wenig stolz, ihre Ausbildung im letzten Jahr nach bestem Wissen begleitet zu haben.
Bitte beachtet die Programmänderung beim Filmabend am Freitag (s.u.).
Termine:
  • Fr., 19. Januar, 19.30-21.30Uhr: Filmabend – Der Bauer mit den Regenwürmern“ erzählt in 45min von Sepp Braun, der auf seinen Äckern auf schwere Maschinen verzichtet und das Bodenleben mit einer eigens gesäten Kleekräutermischung fördert. So erreicht er einen Humusaufbau von bis zu 2cm pro Jahr und 2m tiefe Regenwurmröhren, die pro Stunde bis zu 150l Wasser im Boden speichern können. Durch die erhöhte Bodenfruchtbarkeit erwirtschaftet Braun weit mehr, als seine auf chemische Düngung setzenden Nachbarn.
    Im Anschluss zeigen wir Andeer ist anders“ (45 min) Nach 20 Jahren als Hirte auf die Alp hat Martin Bienerth seine Vision von wirklich gutem Bio-Käse von glücklichen Kühen umgesetzt. Er betreibt im schweizerischen Andeer eine Sennerei, um zu verhindern, das die Milch der ortsansässigen Bauern und damit die Arbeit und das Kapital ins Unterland fließen und ein Stück Leben mehr aus den Bergen verschwindet. Seine Philosophie, dass Kühe mit Hörnern auch bessere Milch geben, spiegelt sich in den zahlreichen Auszeichnungen für seinen Käse wider.
    Eintritt frei
  • Sa., 20. Januar, ab 11 Uhr in Berlin Hbf (Washington-Platz): Die "Wir haben es satt!"-Demo für eine globale Agrar- und Ernährungswende und gerechten Welthandel findet bereits zum 8. Mal statt.
    Weltweites Höfesterben stoppen +++
    Gesundes, gentechnikfreies Essen für alle +++ Für Bauernrechte überall +++ Für eine Zukunft auf dem Land und in der Stadt +++ Für ein solidarisches Europa – Geflüchtete willkommen +++ Für wirklich artgerechte Tierhaltung und weniger Fleischkonsum +++ Für Ernährungssouveränität und gerechten Welthandel +++ Für eine bienenfreundliche Landwirtschaft, die Umwelt und Klima schützt +++ Für eine sozialgerechte bäuerliche und ökologische EU-Agrarreform +++ Für viele junge Menschen in die Landwirtschaft +++ Gegen die Vertreibung von Kleinbäuerinnen und -bauern auf der ganzen Welt!
    Es gibt eine Online-Börse mit Mitfahrgelegenheiten: https://www.wir-haben-es-satt.de/informieren/anreise/

Dienstag, 9. Januar 2018

Hofbrief: KW 2


Pünktlich zum neuen Jahr liegt unser neuer Veranstaltungskalender vor.
Bei diversen Mitmachtagen, Hofführungen und Festen gibt es wieder die Möglichkeit, Entrup 119 (noch besser) kennen zu lernen. Als besondere Highlights gibt es in diesem Jahr zwei Filmabende, eine vogelkundliche Wanderung, mehrere Hofkäse-Schulstunden und im Herbst den beliebten Sauerkrauttag. Wir hoffen auf positive Resonanz und freuen uns schon auf die kommenden Veranstaltungen.
Kurzfristige Änderungen können leider nicht ausgeschlossen werden; die aktuelle Liste findet ihr auf unserer Homepage!
Zum Weihnachtsfest wurden wir von Euch reich beschenkt. Viele Mitglieder haben zusammengelegt, um dem Hofteam eine Freude zu machen. Feierlich wurde uns ein Umschlag mit einer lieben Grußkarte und einem stolzen Sümmchen übergeben. Wir freuen uns schon darauf, mit der ganzen Belegschaft im Herbst einen schönen Betriebsausflug zu unternehmen. Vielen Dank!
Termine:
  • Sa., 13. Januar, 10-13Uhr: Mitmachtag „Heckenpflege“ – Hecken sind wichtige Lebensräume für Insekten und Vögel und bringen Vielfalt in die Agrarlandschaft. Abschnitt für Abschnitt verjüngen wir die Sträucher, um eine möglichst große Strukturvielfalt zu erreichen.
    Anmeldung erbeten
  • Sa., 13. Januar, 15-18Uhr: Mitgliederversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. – Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr
  • Fr., 19. Januar, 19.30-21.30Uhr: Wir zeigen an diesem Filmabend:Der Bauer mit den Regenwürmern“Während sich auf konventionell bewirtschafteten Äckern im Schnitt 16 Regenwürmer pro qm finden lassen, tummelt sich bei Sepp und Irene Braun ungefähr die 25-fache Menge. Sie berücksichtigen die Lebensbedingungen der fleißigen Helfer: Ihre „Wohnungen“ werden nicht durch schwere Maschinen platt gewalzt und eine eigens gesäte Kleekräutermischung dient als Winterfutter. Regenwurmkot liefert wertvollen Humus – bis zu 2cm pro Jahr – und 2m tiefe Regenwurmröhren, die pro Stunde bis zu 150 Liter Wasser im Boden speichern können. Durch die erhöhte Bodenfruchtbarkeit erwirtschaften die Brauns weit mehr als ihre auf chemische Düngung setzenden Nachbarn.
    Und im Anschluss: Andeer ist anders“ 20 Jahre lang ist Martin Bienerth als Hirte auf die Alp gegangen. Es war immer mehr als nur ein Job. Es war Arbeit, Kultur, Nähe zum Leben und zum Tod. Dann hat er seine Vision von wirklich gutem Bio-Käse von glücklichen Kühen umgesetzt. Zusammen mit seiner Frau betreibt er im schweizerischen Andeer eine Sennerei, um zu verhindern, das die Milch der ortsansässigen Bauern und damit die Arbeit und das Kapital ins Unterland fließen und ein Stück Leben mehr aus den Bergen verschwindet. Seine Philosophie, dass Kühe mit Hörnern nicht nur glücklicher sind, sondern auch bessere Milch geben, zeigt sich in den zahlreichen Auszeichnungen für seinen Käse.
    Eintritt frei