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Donnerstag, 5. November 2020

Sauerkraut-Rezept

Rezept von Annika Reketat,
https://utopia.de/ratgeber/sauerkraut-selber-machen-rezept-in-wenigen-schritten/,
verändert

Sauerkraut entsteht, indem frischer Weißkohl milchsauer vergoren wird. Die Milchsäuregärung ist ein Fermentationsprozess, bei der der Zucker im Kohl durch unbedenkliche Bakterien in Milchsäure umgewandelt wird. Dadurch erhält der Kohl nicht nur seinen charakteristischen mild-säuerlichen Geschmack, sondern wird auch haltbar gemacht.


Um Sauerkraut selber zu machen, brauchst du nur zwei Zutaten: frischen Weißkohl und
Salz.

Zusätzliche Gewürze verleihen dem Kraut aber noch das gewisse Extra. Es eignen sich für die klassische Variante Pfeffer, Kümmel, Wacholder- und Lorbeeren. Wenn du es exotischer magst, probiere es mit Ingwer und Chili. Außerdem brauchst du noch ein großes Glas oder mehrere kleine Gläser und eine Küchenreibe.

  • Vorbereitung: Gläser heiß auswaschen. Den Kohlkopf längs halbieren, um den Strunk herauszuschneiden. Den Kohl mithilfe einen Reibe oder eines scharfen Messers in möglichst feine Streifen hobeln oder schneiden. Diese in eine große Schüssel geben, je kg Kohl 20g / ein Esslöffel Salz und optional die Gewürze hinzufügen.

  • Kneten: Damit Wasser aus dem Kohl austritt, fünf bis sechs Minuten lang kneten oder mit einem Kartoffelstampfer stampfen. Es sollte einiges an Saft aus dem Kohl austreten.

  • Abfüllen: Das Kraut fest in die Gläser drücken und bis etwa 2 cm unter dem Rand des Glases abfüllen. Es sollte so wenig Luft wie möglich im Gefäß sein. Den Kohl dann vollständig mit dem Saft bedecken. Danach den Rand und die Außenseite des Glases mit einem Tuch säubern und das Glas zudecken. Nicht verschrauben - bei der Fermentation entstehen Gase, die entweichen müssen.

  • Reifen lassen: Die Gläser in eine große Schüssel stellen oder mit einem Handtuch umwickelt auf ein Tablett. Es kann passieren, dass während der Gärung der aufsteigende Saft etwas austritt, die Handtücher nehmen die Flüssigkeit dann auf. Zunächst die Gläser eine Woche lang bei Zimmertemperatur stehen lassen. Steigen die ersten Bläschen auf, hat der Fermentationsprozess begonnen.
    Das Sauerkraut ist fertig, wenn keine Bläschen mehr aufsteigen. Anschließend die Gefäße locker verschließen – an einem kühlen, dunklen Ort ist das Sauerkraut bis zu einem Jahr haltbar. Es reift während der Lagerung langsam weiter und kann auch seinen Geschmack verändern.

Rezept von Annika Reketat,
https://utopia.de/ratgeber/sauerkraut-selber-machen-rezept-in-wenigen-schritten/,
verändert

Donnerstag, 8. November 2018

Hofbrief: KW 45


Vergangenen Samstag haben um die 20 Menschen 350kg Weißkohl zu Sauerkraut verarbeitet. Insgesamt fünf Gärtöpfe wurden gefüllt, die jetzt in einem warmen Raum stehen und uns immer wieder mit einem lustigen „Blubb“ anzeigen, dass die Milchsäuregärung bereits begonnen hat.
Nach getaner Arbeit gab es noch die Gelegenheit zu einem netten Plausch bei einem gemeinsamen Mittagessen. Kalt gestartet zeigte sich der Novembertag von seiner sonnigen Seite, sodass wir sogar draußen tafeln konnten.
Termine:
  • Sa., 10. November, 15 Uhr:
    Mitglieder
    versammlung der Gärtnerhof Entrup e.G.
    Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr
  • So., 11. November, 11 – 17 Uhr:
    Martinsmarkt
    in den Camphill-Werkstätten Steinfurt-Sellen,
    Aktionen für die ganze Familie, Live-Musik, Keramik, Seilerei, Glasbläser, Laternenumzug… Wir bereichern d
    ie Marktmeile mit leckerem Schafkäse und wärmenden Lammfellen.
  • Mi., 21. November, 20 Uhr:
    Film- und Diskussionsveranstaltung
    im „Leo:16“, Herwarthstr. 7, Münster, gezeigt wird der Film „Solidarische Landwirtschaft – Ökologisch-gemeinschaftliche Lebensmittelproduktion vor unserer Haustür“: Mehrere private Haushalte tragen die Kosten eines bäuerlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug den Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Verbraucher*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.
    Anschließend darf mit Menschen vom Hof
    und den Filmemachern von der Zwischenzeit e.V. über Alltags­praxis und Perspektiven der stark wachsenden SoLaWi-Bewegung diskutiert werden.
  • Sa., 24. November, 18:30 – 22:00 Uhr:
    Hofkäse-Schule

    An kleinen Kesseln verarbeiten die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung
    Milch zu Weichkäse, der anschließend auch mitgenommen werden darf. Dazu gibt es ein Käsebuffet mit hofeigenen Spezialitäten und einem guten Glas Wein. Anmeldung erforderlich, Kostenbeitrag 45€

Dienstag, 7. November 2017

Hofbrief: KW 45


Jetzt haben wir auch richtiges Novemberwetter mit den ersten Frosttemperaturen. Wie jedes Jahr gibt es um diese Zeit auf dem Hof ein paar Vorkehrungen zu treffen. Einige Gemüsesorten, die auf dem Feld stehen, müssen abgeerntet oder mit einem Schutzvlies bedeckt werden, so die Salate, Sellerie oder die Herbstkohlsorten. Oberirdisch verlegte Wasserleitungen oder Schläuche werden abgeklemmt und entleert. Spätestens jetzt ist auch warme und wasserdichte Arbeitskleidung ein Muss.
Vergangenen Samstag haben ca. 20 Menschen 400kg Weißkohl zu Sauerkraut verarbeitet. Insgesamt fünf Gärtöpfe und weitere fünf Eimer wurden gefüllt, die jetzt in einem warmen Raum stehen und uns immer wieder mit einem lustigen „Blubb“ anzeigen, dass die Milchsäuregärung bereits begonnen hat.
Termine:
  • 10.-12. November: Herbsttagung des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft im Tagungshaus Lebensbogen, 34289 Zierenberg – Mitglieder und interessierte Menschen sind eingeladen, ihre Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam in Arbeitsgruppen an aktuellen Fragestellungen zu arbeiten und sich in die strukturelle Arbeit des Netzwerks einzubringen – Tagungsmotto diesmal „Werte Wandeln!“ – mehr Infos unter https://www.solidarische-landwirtschaft.org/aktuelles/netzwerktreffen/
  • So, 12. November, 11-17 Uhr: Wir sind mit einem Stand vertreten auf dem
    Martinsmarkt bei den Camphill Werkstätten Steinfurt, Steintorfeldmark 13, 48565 Steinfurt









Dienstag, 31. Oktober 2017

Hofbrief: KW 44


Es wird spürbar kälter, die Bäume verlieren ihr Laub und spätestens mit der Zeitumstellung und der frühen Abenddämmerung ist der Herbst mit voller Kraft eingezogen.
Auf dem Gemüseacker ernten wir nach und nach das Lagergemüse.
Für die Heizperiode lagern wir Brennholz ein; dafür werden auch Bäume im hofeigenen Wald eingeschlagen, v.A. Totholz, Pappeln als standortfremde und zu dicht stehende Bäume.
Am Samstag (4. November) ist wieder Mitmachtag: Zusammen mit Euch wollen wir den frisch geernteten Weißkohl zu leckerem Sauerkraut verarbeiten. Um 10.00 Uhr soll es los gehen. An mehreren Stationen wird der Kohl gewaschen, geputzt, entstrunkt, klein geschnitten und zu feinen Streifen gehobelt. Dann werden Salz und Gewürze hinzugemengt; die Mischung füllen wir in spezielle Gärtöpfe und stampfen sie so lange, bis Kohlsaft austritt.
Wir brauchen also am Samstag viele Hände und freuen uns auf Anmeldungen, um besser planen zu können.
Wenn die Arbeit erledigt ist, müssen noch
einige Wochen vergehen, damit die Milchsäuregärung den Kohl haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft machen kann. Was lange währt, darauf freut man sich besonders!
Der Butternut-Kürbis schmeckt etwas anders, als der gewohnte Hokkaido, ist aber sehr delikat.
Die Schale kann auch mitverzehrt werden, hat allerdings eine längere Garzeit. Alternativ kann man den Butternut der Länge nach teilen und im garen Zustand auslöffeln.
Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als Hingucker oder „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber schon; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Termine:
  • Sa., 4. November, 10 Uhr: Mitmachtag – wir stellen Sauerkraut her
  • 10.-12. November: Herbsttagung des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft im Tagungshaus Lebensbogen, 34289 Zierenberg – Mitglieder und interessierte Menschen sind eingeladen, ihre Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam in Arbeitsgruppen an aktuellen Fragestellungen zu arbeiten und sich in die strukturelle Arbeit des Netzwerks einzubringen – Tagungsmotto diesmal „Werte Wandeln!“ – mehr Infos unter https://www.solidarische-landwirtschaft.org/aktuelles/netzwerktreffen/
  • So, 12. November, 11-17 Uhr: Wir sind mit einem Stand vertreten auf dem Martinsmarkt bei den Camphill Werkstätten Steinfurt, Steintorfeldmark 13, 48565 Steinfurt

Donnerstag, 3. November 2016

Hofbrief: KW 44


Am Montag haben wir die Obsternte am Hof und auf den Streuobstwiesen in Kümper und Billerbeck abgeschlossen. Besonders freut uns, dass die Obstbäume uns jetzt das zweite Jahr in Folge reich beschenkt haben, und dass uns immer wieder Menschen beim Pflück- und Sammelmarathon unterstützen. Vielen Dank!

Am Montag war dann auch d
ie mobile Saftpresse wieder auf dem Hof und hat die Ernte dieses Jahres zu sage und schreibe 2450 Litern Apfelsaft verarbeitet.
Am Samstag (5. November) ist wieder Mitmachtag: Zusammen mit Euch wollen wir den frisch geernteten Weißkohl zu leckerem Sauerkraut verarbeiten. Um 10.00 Uhr soll es los gehen. An mehreren Stationen wird der Kohl gewaschen, geputzt, entstrunkt, klein geschnitten und zu feinen Streifen gehobelt. Dann werden Salz und Gewürze hinzugemengt; die Mischung füllen wir in spezielle Gärtöpfe und stampfen sie so lange, bis Kohlsaft austritt.

Wir brauchen also am Samstag viele Hände und freuen uns auf Anmeldungen, um besser planen zu können.
Es gibt übrigens einen Neuerung zu den Vorjahren: Dieses Jahr
kommt erstmals das „Filderkraut“ als besonders schmackhafte und auch optisch außergewöhnliche Weißkohlsorte unters Messer.
Wenn die Arbeit am Samstag erledigt ist, müssen noch
mehrere Wochen vergehen, damit die Milchsäuregärung den Kohl haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft machen kann. Was lange währt, darauf freut man sich besonders!