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Donnerstag, 11. Oktober 2018

Hofbrief: KW 41


Den Feiertag am 3. Oktober hat das Hofteam für den lange geplanten und immer wieder aufgeschobenen Betriebsausflug genutzt. Zu Weihnachten 2016 und 2017 haben ganz viele CSA-Mitglieder zusammengelegt und uns mit einem großzügigen Geldgeschenk bedacht. So konnten alle Hofmitarbeiter und -bewohner bei schönstem Herbstwetter eine ausgiebige Kanutour auf der Werse unternehmen. Zum Ausklang gab es dann noch heiße Schokolade und Waffeln mit Kirschen. Vielen Dank für diesen schönen Tag!

Vergangenen Samstag nutzen wir für Gewässerpflege in Hofnähe. Wir befreiten zwei Teiche vom übermäßigem Bewuchs durch Rohrkolben und Schilf, um den Nährstoffeintrag zu verringern und die Wasserqualität zu verbessern. Außerdem wurden die Ufer entbuscht.
Mit den Herbst- und Winterniederschlägen kann jetzt das Wasser wiederkommen. Wir erhoffen uns von den durchgeführten Maßnahmen mehr Artenvielfalt an und in den Tümpeln. Außerdem muss bei alljährlich wiederkehrender Frühjahrstrockenheit und insbesondere in trockenen Jahren wie diesem der Wasserhaushalt der Landschaft zunehmend Aufmerksamkeit bekommen.
Termine:
  • Sa., 3. November, 10 Uhr: Mitmachtag „Sauerkraut“ – Gemeinsam verarbeiten wir frisch geernteten Weißkohl. Waschen, hobeln und würzen stehen auf dem Programm. Die Mischung füllen wir in spezielle Gärtöpfe und stampfen sie so lange, bis Kohlsaft austritt. Die natürliche Milchsäuregärung macht das Kraut haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft.

Donnerstag, 16. August 2018

Hofbrief: KW 31


Auch auf dem Hof ist Urlaubszeit. Weil wir kein reiner Familienbetrieb sind, sondern den Hof mit einer größeren Hofgemeinschaft bewirtschaften, ist es möglich, auch mal im Sommer Ferien vom Alltag zu machen. Arbeit ist im Augenblick trotzdem reichlich vorhanden und so muss natürlich JedeR ein paar Aufgaben mehr übernehmen.

Ende letzter Woche wurde auf einem unserer angepachteten Felder das Getreide gedroschen.
Zum ersten Mal haben wir den Gemengeanbau von Hafer mir Leindotter ausprobiert, d.h. das Saatgut wurde zur Aussaat gemisch
t und auf dem Feld wuchsen somit zwei Ackerfrüchte zusammen. Leindotter ist eine weitgehend vergessene Ölpflanze aus der Familie der Kreuzblütler (so wie der weitaus bekanntere Raps) mit einer sehr wertvollen Ölsäurezusammensetzung.
Jetzt müssen die beiden Samenarten voneinander getrennt werden.
Außerdem fällt bei der Getreideernte natürlich auch
Stroh an. Bei dem trockenen Wetter zur Erntezeit ist es dieses Jahr von einer sehr hohen Qualität. Wir verwenden das Stroh als Einstreu in den Ställen, sodass sich die Tiere dieses Jahr auf besonders trockene und saugfähige Liegeflächen freuen können.

Freitag, 4. August 2017

Hofbrief: KW 31


Obwohl es in dieser Jahreszeit auf dem Hof mehr als genug Arbeit gibt, schaffen wir uns gerade in der Käserei noch zusätzliche Beschäftigung. Es wird gesägt, gehämmert und gebohrt. Letzte Woche ist es nach mehreren Anläufen (dank versteckter Strom- und Wasserleitungen) endlich gelungen, ein Loch in die Wand zwischen Tenne und Käserei zu bohren. Von dort soll demnächst durch einen Schlauch die Milch mit natürlichem Gefälle direkt in den Käsekessel fließen. Das erspart die mühsame Schlepperei mit Milchkannen und erhält die Milchqualität besser, als jede Pumpe es könnte. Allerdings muss dafür auch noch ein Flaschenzug installiert werden, an dem der neue Milchtank in der Tenne hochgezogen werden kann.
Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Ankunft des neuen Käsekessels. Gewünscht hätten wir uns, dass der Kessel geliefert wird, wir einen Stecker in die Steckdose stecken und alles läuft. Stattdessen wird schon seit Wochen berechnet, wieviele neue Rohre mit welchem Durchmesser verlegt werden müssen. Montag wurde in der Käserei nur ein einziges Produkt hergestellt anstatt wie üblich drei, um Dienstag alles schnell abräumen zu können. In der Tenne wurde der neue Wärmetauscher installiert. Seit Dienstag morgen waren die Elektriker in der Käserei damit beschäftigt, alte Stromleitungen abzumontieren und neue zu verlegen. Um neue Wasserleitungen kümmern wir uns. Am Nachmittag muss der alte Kessel raus – für das Hinein- und Hinaustragen der Kessel mussten letzte Woche schon die Türen und Teile der Wände auf dem Weg zur Käserei entfernt werden! Jetzt hoffen, wir das der Platz reicht und alles durchkommt.
Mittwoch kommt dann der neue Kessel. Ob mit der Technik alles klappt, steht in den Sternen. Also: Daumen drücken, dass alles funktionert und dass am Donnerstag der erste Käse im neuen Kessel gemacht werden kann!
Fortsetzung folgt.....
Am Samstag, dem 5. August, ist wieder Mitmachtag.
Das neue Vordach zwischen Schafstall und Melkstand soll mit Dachziegeln eingedeckt werden. Wer also höhenfest ist, kann auf Dachlatten stehend Ziegel an den Dachdecker weiterreichen – eine schöne Gemeinschaftsaktion, eine gute Hilfe und die Gelegenheit, den Hof aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten.
Wer lieber auf dem Boden bleibt, kann gerne auch beim
Jäten unterstützen. Auf dem Acker wird eine hilfebedürftige Gemüsekultur von aufdringlichen Nachbarn befreit. Die Arbeit ist eher ruhig und bietet viel Gelegenheit zu Gesprächen. Nebenbei lernt man viel über die kleinen Dinge: Boden, Insekten, junge Pflänzchen…
Für die beiden Mitmachaktionen bitten wir um
Anmeldung. u.A. auch für die Essensplanung.

Dienstag, 28. Juli 2015

Hofbrief: KW 31


Die Sommerferien sind noch nicht zu Ende und doch füllt sich der Terminkalender schon wieder:
  • 01.08. Mitmachtag – Unkraut jäten im Sellerie
  • 08.08. Mitmachtag – Sauerkraut herstellen
  • 15.08. Flagge zeigen – „Ich bin CSA-Mitglied auf dem Demeter-Hof Entrup 119, weil...“ – Teilnehmer äußern ihre Meinung, eine profes- sionelle Fotoaufnahme entsteht
  • 05.09. Hofführung im Rahmen der Aktionstage Ökolandbau NRW
  • 27.09. Erntedankfest mit allen CSA-Teilnehmern

Häufig gestellte Fragen (Entrup-FAQ):

Warum haben die Möhren aus Entrup manchmal eine so ungewöhnliche Form?
Auf unseren Gemüsefeldern schwankt die Bodenart sehr stark von lehmigem Sand bis hin zu schwerem Lehm. Wurzelgemüse gedeihen aber am besten auf Böden mit einem hohen Sandanteil. Sandböden sind lockerer, Sandmöhren werden schneller groß und wachsen gerader. Um unsere Fruchtfolge einhalten zu können müssen wir die Möhren dennoch auch auf den lehmigen Böden anbauen.
Ein zweiter Grund ist, dass wir nur sehr wenig Gemüse allein wegen seines Äußeren aussortieren. Geschmack und innere Qualität sind entscheidender, als Merkmale wie Glattschaligkeit oder gerader Wuchs. Viele andere Anbauer müssen bis zu 50% ihrer Ernte verwerfen, wenn die Optik nicht stimmt.
Bevorzugt verwenden wir außerdem samenfeste, nachbaufähige Sorten, bei deren Züchtung mehr auf Wohlgeschmack, als auf ein perfektes Äußeres geachtet wurde.
Wir hoffen, dass Ihr den Unterschied schmecken könnt!