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Donnerstag, 1. August 2019

Hofbrief: KW 31


Auch auf dem Hof ist Urlaubszeit. Weil wir kein reiner Familienbetrieb sind, sondern den Hof mit einer größeren Hofgemeinschaft bewirtschaften, ist es möglich, auch mal im Sommer Ferien vom Alltag zu machen. Arbeit ist im Augenblick trotzdem reichlich vorhanden und so muss natürlich JedeR ein paar Aufgaben mehr übernehmen.

Ende letzter Woche wurde auf einem unserer angepachteten Felder die Futtergerste gedroschen.
Neben dem Korn ist für unsere Tierhaltung auch das Stroh wichtig. Bei dem trockenen Wetter ist es von einer sehr hohen Qualität. Wir verwenden das Stroh als Einstreu in den Ställen, sodass sich die Tiere auf besonders trockene und saugfähige Liegeflächen freuen können.
Termine:
  • Sa., 03. August, 10 – 13 Uhr:
    Mitmachtag „Kartoffelernte“

    Die Frühkartoffeln sind erntereif! Im Frühjahr gepflanzt, im Sommer geerntet – ein Highlight (nicht nur) für Kinder, die Früchte der eigenen Arbeit nach Hause zu tragen.
    Anmeldung:
    https://terminplaner4.dfn.de/k6XsSVdXs1P21ZxD
  • Sa., 10. August, 15 Uhr: Foodfotografie
    Tipps und Tricks anhand eines konkreten Beispiels, wie Gerichte auf dem Foto lecker aussehen und z.B. Blogbesuchern Appetit machen,
    Anmeldung:
    mail@entrup119.de
  • Sa., 24. August, 15 – 17 Uhr: Hofbegehung
    Gärtnerei im Spätsommer: Fülle, Reife, bunte Vielfalt; Milchschafe in Hochzeitsstimmung

Donnerstag, 16. August 2018

Hofbrief: KW 31


Auch auf dem Hof ist Urlaubszeit. Weil wir kein reiner Familienbetrieb sind, sondern den Hof mit einer größeren Hofgemeinschaft bewirtschaften, ist es möglich, auch mal im Sommer Ferien vom Alltag zu machen. Arbeit ist im Augenblick trotzdem reichlich vorhanden und so muss natürlich JedeR ein paar Aufgaben mehr übernehmen.

Ende letzter Woche wurde auf einem unserer angepachteten Felder das Getreide gedroschen.
Zum ersten Mal haben wir den Gemengeanbau von Hafer mir Leindotter ausprobiert, d.h. das Saatgut wurde zur Aussaat gemisch
t und auf dem Feld wuchsen somit zwei Ackerfrüchte zusammen. Leindotter ist eine weitgehend vergessene Ölpflanze aus der Familie der Kreuzblütler (so wie der weitaus bekanntere Raps) mit einer sehr wertvollen Ölsäurezusammensetzung.
Jetzt müssen die beiden Samenarten voneinander getrennt werden.
Außerdem fällt bei der Getreideernte natürlich auch
Stroh an. Bei dem trockenen Wetter zur Erntezeit ist es dieses Jahr von einer sehr hohen Qualität. Wir verwenden das Stroh als Einstreu in den Ställen, sodass sich die Tiere dieses Jahr auf besonders trockene und saugfähige Liegeflächen freuen können.

Dienstag, 11. Juli 2017

Hofbrief: KW 28


Juli ist die Zeit der Getreideernte. An trockenen Tagen mit viel Sonnenschein und Wind sieht man vom Vormittag an, wenn der Tau aus den Ähren getrocknet ist, bis spät in die Nacht die Mähdrescher über die Äcker fahren. Das Korn muss ausgereift und trocken sein, damit es gedroschen und eingelagert werden kann. Als erstes reifen das Wintergetreide, also Sorten, die schon letztes Jahr im Herbst ausgesät worden sind, z.B. Wintergerste, Roggen, Triticale, Dinkel oder Winterweizen. Die Sommergetreide werden im März oder April ausgesät, aber nur wenig später als die Winterungen geerntet, nämlich im August. Dazu gehören vor allem Hafer, Sommergerste und Sommerweizen.
Von den knapp 30ha landwirtschaftlicher Nutzfläche, die wir bewirtschaften, können wir nur auf knappen drei Hektar Getreide anbauen. Im Rahmen einer Fruchtfolge bauen wir Triticale oder Gerste an und als humusmehrende Kultur Kleegras für Heu.
Dieses Jahr haben wir die Triticale als Futtergetreide im Anbau – eine Kreuzung aus Weizen (triticum) und Roggen (secale). Je nach Wetter ist hier in 1-2 Wochen mit der Ernte zu rechnen. Wenn das Korn dann gedroschen ist, muss das verbliebene Stroh zu großen Ballen gepresst trocken unter Dach eingelagert werden. Während die Körner die Schafe in den Melkstand locken, dient das Stroh zur Einstreu im Stall und ergibt fruchtbaren Rottemist für unsere Felder und Wiesen.
Unser großer Schafstall bietet den Tieren viel Platz und saubere Liegefläche im Winter. Allerdings ist hierfür mehr Stroh erforderlich, als wir auf unserer begrenzten Ackerfläche anbauen können. Dieses Jahr haben wir uns frühzeitig um Biostroh aus der Region bemüht, welches meist knapp ist, und über 60 Quaderballen Gerstenstroh dazugekauft. Damit ist schon einmal sicher, dass die neuen Lämmer Anfang nächsten Jahres in einem sauberen und warmen Stall geboren werden!

Dienstag, 12. Juli 2016

Hofbrief: KW 28


Juli ist die Zeit der Getreideernte. An trockenen Tagen mit viel Sonnenschein und Wind sieht man vom Vormittag an, wenn der Tau aus den Ähren getrocknet ist, bis spät in die Nacht die Mähdrescher über die Äcker fahren. Das Korn muss ausgereift und trocken sein, damit es gedroschen und eingelagert werden kann. Als erstes reifen das Wintergetreide, also Sorten, die schon letztes Jahr im Herbst ausgesät worden sind, z.B. Wintergerste, Roggen, Triticale, Dinkel oder Winterweizen. Die Sommergetreide werden im März oder April ausgesät, aber nur wenig später als die Winterungen geerntet, nämlich im August. Dazu gehören vor allem Hafer, Sommergerste und Sommerweizen.Von knapp 30ha landwirtschaftlicher Nutzfläche, die wir bewirtschaften, können wir nur auf knappen drei Hektar Getreide anbauen. Im Rahmen einer Fruchtfolge bauen wir Triticale oder Gerste an und als humusmehrende Kultur Kleegras für Heu.Vergangenen Samstag konnten wir die Gerste einfahren und am Montag war auch das Stroh so weit getrocknet, dass es – zu großen Ballen gepresst – in der Scheune eingelagert werden konnte. Während die Körner die Schafe in den Melkstand locken, dient das Stroh zur Einstreu im Winterstall und ergibt fruchtbaren Rottemist für unsere Felder und Wiesen.
Die zwei Baustellen auf dem Hof nehmen stetig Gestalt an.
Der neue
Heizkessel steht in der Tenne und wird nach und nach an die bestehenden Heißwasser-Kreisläufe und die Solarthermie-Anlage angeschlossen. Dank der großzügig dimensionierten Pufferspeicher und verbesserter Leitungsverläufe können wir demnächst mit der gleichen Menge Holz eie größere Wohnfläche beheizen.Derweil sind die Zimmerleute auf dem Dachboden über dem Hofladen fleißig, sodass man schon eine Vorstellung bekommen kann von den Wohnräumen, die dort entstehen. Die neuen Fenster bringen viel Licht auf den ehemals düsteren Dachboden. Die Dicke der Isolierschicht an den Außenwänden verspricht geringe Wärmeverluste im Winter und wenig Hitze im Sommer.