Samstag, 30. Oktober 2010

Neuer Blog: CSA-Germany

Die ersten auf der Kasseler Tagung vereinbarten Aktivitäten laufen an. Seit heute gibt es einen neuen Blog "CSA-Germany" in dem die Arbeiten der einzelnen AGs koordiniert und transparent gemacht werden sollen. Noch ist der Blog - bis auf wenige Hintergrundinfos und Links - leer. Ich "befürchte" wir sind jetzt gefragt an der Konzeption für eine neue CSA-Bewegung in Deutschland mitzuwirken ...

Freitag, 29. Oktober 2010

Versuchung pur - Benefizessen am Sonntag 14.11.2010

So nun ist es soweit! Ich blogge zum ersten Mal in meinem Leben. Und das dauert schon eine Weile. Mal sehen ob es gelingt. Ich werde versuchen bei Euch den Pawlowschen Reflex auszulösen, indem ich das Menü für unser Benefizessen am Sonntag 14.11.2010 18.00h auf dem Hof in Altenberge Entrup 119 vorstelle. (Kleine Änderungen vorbehalten)
  1. Als Amuse Bouche (Gruß aus der Küche) gibt es eine Räucherlamm -Terrine (für die Veggies Paprikaterrine)
  2. Piets Kürbissuppe
  3. Salate der Saison mit einem Schafskäsecrouton
  4. Kartoffelgratin mit karamellisierten Möhrchen
  5. Rote Bete Sorbet
  6. Zuckerhutfrosch mit Graupenrisotto an Orangen/Pepperonicreme
  7. Crema Catalana
  8. Petit fours/Grappa/Espresso
Zu den ersten 4 Gängen empfehle ich einen Rivaner oder Grau/Weißburgunder, zum 6. Gang einen gehaltvollen Rotwein.

Na, hat's funktioniert? Dann geht es hier zur Anmeldung.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Tagung: Freiheit durch Freihöfe - Zwischeninfos

Die Tagung "Freiheit durch Freihöfe" (siehe Tagungshinweis) ist jetzt ein paar Tage her und Kenneth und Werner hatten Zeit ein wenig zu berichten.
Auf der Tagung trafen sich Landwirte von bestehenden und geplanten CSA-Höfen, am Thema Interessierte sowie Mitglieder des globalisierungskritisches Netzwerks attac - insgesamt 53 Leute. Alle waren daran interessiert, die Idee von "freien Bauernhöfen", von CSA-Höfen, als Form einer solidarischen Landwirtschaft in Deutschland voranzubringen. Warum sollte es bei uns nicht auch eine "Association pour le maintien de l'agriculture paysanne", kurz AMAP wie in Frankreich geben? Oder wollen wir hier vielleicht noch etwas ganz anderes? Auf jeden Fall, das wurde klar, brauchen wir ein vermittelbares Konzept, das viele Menschen anspricht. Und "Freihöfe brauchen großes Dach" um eine entsprechende mediale Präsenz zu bekommen.
In den nächsten Schritten wird es nun darum gehen einen griffigen Namen zu finden - Freihöfe, CSA, Landwirtschaftsgemeinschaften, ... und eine übergreifende Strategie zu entwickeln. Hierzu werden zur Zeit Arbeitsgruppen gebildet. Eine "AG Strategie" erarbeitet, wie die Initiative zu einer breiten Bewegung samt unterstützender Allianz ausgebaut werden kann, die diesen Aufgaben im großen Umfang gerecht wird. Da Faltblätter über die Freihof-Idee ebenso fehlen wie eine Handreichung zu ihrem Aufbau, entstand auch eine "AG Handbuch". Natürlich braucht es für vor der endgültigen Herausgabe von Handbuch und Faltblatt zuallererst die Empfehlungen der "AG Merkmale" und der "AG Selbstverständnis". Als Anlauf- und Koordinationsstelle der AGs und der Mitglieder wurde eine Steuerungsgruppe eingerichtet, die dann auch die nächste Tagung im Februar vorbereitet. Alle Strukturen sind offen und transparent, so dass man sich überall einbringen und Verantwortung übernehmen kann. Mal gucken, vielleicht findet sich ja auch noch ein CSA'ler von Entrup, der oder die den Prozess begleiten möchte?

Montag, 25. Oktober 2010

Pastinake-Kürbis-Pflanzerl

3-4 Pastinake
1/2 Hokkaido-Kürbis
2 Eier
100 g Buchweizenmehl
Salz, Pfeffer,
Muskatnuss,
Curry, Ingver
Petersilie

Den Kürbis waschen, die Pastinaken waschen und eventuell schälen. Beide Gemüse mit der Reibe grob in eine Schale raspeln. Die 2 Eier dazu schlagen und mit den Gewürzen und dem Mehl gut durchmischen, ein paar Minuten ruhen lassen.

In eine Pfanne mit heißem Fett mit dem Löffel eine Portion von der Masse geben und platt drücken, so dass sie ca. 1cm dick ist, eventuell die Ränder zurecht drücken.

Bei mittelhoher Stufe die Pflanzerl auf beiden Seiten goldgelb backen. Fertig! Auch kalt immer noch ein leckerer Snack.

Sonntag, 24. Oktober 2010

WDR 5: Menü 2050 - Wer kocht die Suppe? - ein Feature von Tanja Busse

Wie sieht die unsere Nahrungsmittelversorgung in 40 Jahren aus? Die Ölvorräte gehen langsam zu Ende. Öl kostet ein vielfaches dessen, was wir heute zahlen. Lange Transportwege sind nicht mehr bezahlbar. Die Industie setzt daher auf die Produktion von Designer-Food, synthetische oder denaturalisierte Nahrungsmittel, die unserem Wohlbefinden dienen sollen - uns leistungsfähiger machen, uns schlauer machen, uns älter werden lassen und vor allem billig in der Herstellung sind. Doch wollen wir das? Nicht wirklich. Deshalb inszenieren wir einmal im Monat das klassische Kochen, backen gemeinsam mit Freunden Bio-Kartoffeln und essen frisch gepflückten Salat ... und schmeißen uns am nächsten Tag wieder Designer-Food rein.
Ein unrealistisches Szenario?
Möglicherweise wird es aber auch ganz anders. Wir werden vielleicht wieder den eigenen Garten entdecken. Oder uns mit anderen zusammentun und einen eigenen Bio-Bauernhof betreiben ...

Diese und andere Szenarien stellt das Feature von Tanja Busse vor. Eine Wiederholung von "Menü 2050 - Wer kocht die Suppe?" gibt es am Montag, 25.10.2010 von 20:05 bis 21:00 Uhr auf WDR 5.

Die Sendung zeigt Entwicklungen auf und lässt uns hinter die Kulissen schauen. Mit dabei ist Prof. Franz-Theo Gottwald, Umweltwethiker Leiter der Schweisfurth-Stiftung, Stephan Grünewald, Chef des Kölner Marktforschungsinstituts Rheingold und Prof. Carola Strassner, CSA'lerin von Entrup 119.

Einen kurzen Ausschnitt aus der Sendung gibt es als MP3 (3,7 MB), das Manuskript als PDF (290 kB) zum herunterladen. Zum Weiterlesen kann ich das Buch "Die Ernährungsdiktatur", ebenfalls von Tanja Busse, sehr empfehlen.

Samstag, 23. Oktober 2010

The Meatrix I

Take the red pill and watch the critically-acclaimed, award-winning first episode of The Meatrix Trilogy.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Steckrübenschnitzel mit Cornflakespanade

1 Steckrübe
Cornflakes
Mehl
2 Eier
Salz, Pfeffer
Zitronensaft
1 kleine Zwiebel
Sahne

Die Steckrübe waschen, schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in kochenden Salzwasser ca. 10 Minuten dünsten. Den Kochsud aufheben, damit kann man eine Mehlschwitze machen und als Soße verwenden.

In drei tiefen Tellern die Panade vorbereiten: Im ersten Teller das Mehl geben, in den zweiten Teller die zwei Eier verquirlen, im dritten Teller die Cornflakes geben und mit einem Löffel oder ähnliches klein drücken.

Die gekochten Steckrübenscheiben auf einem Brett auskühlen lassen, salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln. Dann nacheinander panieren und in einer Pfanne mit Fett auf jeder Seite goldgelb backen.

Wenn die Steckrübenschnitzel fertig sind, im vorgeheizten Ofen warm halten. In der Pfanne die kleingeschnittene Zwiebel im gleichen Fett anschwitzen, Mehl dazu geben und ebenfalls ein paar Minuten bei niedriger Hitze anschwitzen. Dann mit dem Steckrübenkochsud ablöschen und mit etwas Sahne aufgießen. Wer möchte kann auch mit etwas Weißwein ablöschen und mit dem Kochsud aufgießen.

Ein einfaches aber herrlich leckeres vegetarisches Schnitzel, zu dem die typischen Beilagen passen. Am besten natürlich ein grüner Salat.