Hier zwei Anwendungsmöglichkeiten
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist, die geschnittenen Stifte roh mit verschiedenen Dips zu geniessen. Macht sich gut auf einem Buffet.

Nicht wahr, all das erscheint heute wie verrückt - das weiss ich schon -, aber denken Sie doch nur einmal, was alles den Leuten bis heute in der Welt für verrückt erschienen ist, und was nach ein paar Jahren eingeführt wird.
Rudolf Steiner, Landwirtschaftlicher Kurs, Koberwitz 1924
... dann gibt es Rosenkohl-Gnocchi-Pfanne. Und da sich die mehligkochenden Kartoffeln vom Hof hervorragend für Gnocchi eigenen, kommt hier mal ein passendes Rezept dazu. Mit ein bisschen Zeit ergibt es eine grandiose Geschmackskonstellation.
Zutaten (für 4 Personen):
Für die Gnocchi:
1 kg mehligkochende Kartoffeln
150g Mehl
100g Hartweizengrieß
Salz
500g Rosenkohl
ca. 150g eingelegte Tomaten (idealerweise im letzten Sommer selber eingelegt)
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Für die Gnocchi die Kartoffeln schälen und kochen. Anschließend stampfen und abkühlen lassen, bis man den Brei gut kneten kann. Dann zusammen mit dem Mehl, Grieß und Salz gut verkneten bis ein schöner Teig entsteht. (Wenn die Kartoffeln nicht mehlig genug sind kann ein Ei im Teig die richtige Konsistenz erzeugen)
Eine Rolle formen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Diese Stücke mit der Gabel eindrücken, so dass die „klassische Gnocchiform“ entsteht. Die Gnocchi in einen großen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Wenn die Gnocchi nach oben steigen die Hitze zurückdrehen und weitere 10 Minuten garen. Wichtig: das Wasser darf dann nicht mehr kochen.
Zwischendurch den Rosenkohl wie üblich putzen und in Salzwasser blanchieren und die eingelegten Tomaten kleinschneiden.
Nach 10 Minuten die Gnocchi in einer Pfanne anbraten und nach kurzer Zeit den Rosenkohl und die Tomaten hinzugeben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann genießen. Geriebener Käse verfeinert das Essen zu guter letzt.
Leider bin ich am Ende des Tages so hungrig das ich es nicht mehr geschafft habe ein Foto von diesem grandiosen Essen zu machen. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.
Und noch ein Tipp: Falls es hier noch ein paar Experten gibt, die denken, dass man aus Kartoffelpüree vom Vortag durch die Zugabe von Mehl und Grieß am nächsten Tag hervorragend Gnocchi machen kann: Nein, es geht nicht, die zerfließen im Topf. Ich habe es selber getestet.
Lasst es Euch schmecken. Ich bin jetzt satt :-)
Da sind zu nennen MRSA (Methicillin Resistente Staphylokokken Aureus). Ein Keim, der in seinen Varianten in den Krankenhäusern große Probleme macht. Er forderte bisher über 15.000 Tote pro Jahr. Diese Keime werden dort durch die Antibiotikaanwendungen erzeugt, aber auch in zunehmendem Maße von außen in die Krankenhäuser getragen. Krankenhäuser haben wir in Deutschland rund 2.000.Zum Abschluss seines Beitrages empfahl Piet unter großem Beifall die Teilnahme an CSA-Projekten. Danke Piet!
Nun werden aber überall Massentierställe errichtet, deren Zahl sicher das hundertfache der Krankenhauszahl beträgt, also die 200 000 überschreitet. Diese industriellen Tierhaltungen sind durch die in ihnen durchgeführten massenhaften Antibiotikabehandlungen (zum Teil sogar noch illegal) genauso zu einer Produktionsstätte und Verbreitungsstätte resistenter Keime geworden. Solche Anlagen gipfeln dann z.B. in Ställen für 10.500 Muttersauen mit einem Produktionsvolumen von über 250 000 Ferkeln im Jahr, wie sie in Mecklenburg /Vorpommern in Alt Tellin im Tollensetal errichtet wird. Eine Anlage die 60 000m³ Gülle produziert, die mit all ihren schädlichen Inhaltsstoffen in die umgebende Landschaft gekippt werden und dort auch die Pflanzenerzeugung durch Aufnahme resistenter Keime unsicher macht.
Die unabschätzbaren Folgekosten solch einer Produktion deckt wiederum die Allgemeinheit. Gleichzeitig werden Hunderte von Arbeitsplätze im gerade zart anlaufenden Tourismus zerstört. Hier reißen Politik und Verwaltung mit dem Gesäß wieder um, was Bürger durch Schaffung von Erholungsorten mit ihren Händen aufgebaut haben. Die Kosten tragen wir. Wir haben es satt!
Das erste Entrup119-Kochmagazin "ERNTE ESSEN" ist da:
Genussfreudige Mitglieder des Gärtnerhofs Entrup 119 präsentieren 24 köstliche Lieblingsrezepte. Angereichtert mit Informationen zum Hof, über CSA und Demeter.
Außerdem mit einem Rezept von Sternekoch Björn Freitag von seinem Besuch auf dem Hof zum 20-jährigen Jubiläum der Initiative Entrup 119.
Restbestände erhältlich im Hofladen für 9,90 EUR.