Montag, 13. Januar 2014

Rezept für das Kürbis-Relish


Unsere Kürbisernte hat uns im letzten Herbst sehr viele Kürbisse beschert. Das derzeit warme Wetter erschwert uns allerdings die Lagerung. Daher gibt es momentan noch viele Kürbisse, die schnell verzehrt werden müssen. Camille hat letzte Woche schon ein paar Gläser Kürbisrelish gemacht. Hier das Rezept für all diejenigen, die keine Kürbissuppe mehr sehen können:


Für 6 Twist-off-Gläser (je ca. 300ml Inhalt)


1,2 kg Kürbis (geputzt gewogen)
1 Stück frischer Ingwer (ca. 4 cm)
2 frische Chilischoten
500 g Gelierzucker (2:1)
200 ml Apfelessig
300 ml naturtrüber Apfelsaft

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Zeit zum Durchziehen: ca. 30 Minuten
Haltbarkeit: ca. 6 Monate

Zubereitung:

1. Den Kürbis schälen, die Kerne und Fasern entfernen, das Kürbisfleisch fein raspeln. Den Ingwer schälen und fein reiben. Die Chilischoten putzen, längs aufschneiden, entkernen und fein hacken. Alles in einen Topf geben, mit dem Gelierzucker, dem Essig und dem Apfelsaft mischen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.

2. Die Relishmasse erwärmen und nach Packungsangabe des Gelierzuckers kochen. Noch heiß in vorbereitete Twist-off-Gläser füllen, diese sofort verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.

3. Das Relish kann nach dem Abkühlen sofort verzehrt werden. Schmeckt zu Fondues, Bratkartoffeln, gebratenem Fisch und Fleisch.


Dieses Rezept und noch viele mehr findet ihr im Buch "Kürbisglück" von Andrea Oppermann, erschienen im GU-Verlag.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Urlaub im Land der Steckrüben

Unsere Betriebsferien habe ich genutzt um meiner zweiten Heimat (Nordfriesland) einen Besuch abzustatten. Dort, wo der Horizont bis zum Meer reicht und an jeder Ecke Schafe grasen, fühle ich mich genauso zu Hause wie auf Entrup.
Neben den Schafen habe ich in diesem Winter noch eine weitere Gemeinsamkeit zwischen dem Norden und Entrup entdeckt.
Beim Blick auf die Speisekarte sprang es mir quasi direkt ins Auge. Auf der ersten Stand „Steckrübensuppe“ auf der Tageskarte. Da dachte ich noch „ok, ein Restaurant versucht mit regionalem Essen zu punkten“. Als dann aber auf jeder Karte irgendein „Steckrüben-Gericht“ stand, war mir klar, das diese Rübe hier oben im Norden einen ganz anderen Stellenwert hat. Neben Steckrübeneintopf, gebratener Steckrübe oder Steckrübenpürree gab es noch vielerlei andere Gerichte. Da war ich dann doch sehr erstaunt.

Zum Schluss habe ich die Steckrübe auch noch im „herkömmlichen Supermarkt“ entdeckt, ganz normal neben den Kartoffeln und den Kohlrabi. Diese dicke Rübe, die hier kaum noch jemand kennt, ist im Norden wirklich weit verbreitet.

In diesem Sinne wünsche ich euch heute guten Appetit und viel Kreativität mit der nächsten Steckrübe. Und wer noch Anregnungen braucht sollte bei Gelegenheit einfach mal nach Nordfriesland reisen :-)


Montag, 6. Januar 2014

Bus zur Demo

Am 18.1.2014 findet in Berlin wieder die Demo gegen die Agrarindustrie statt. Die Grünen des Kreises Steinfurt haben auch in diesem Jahr wieder einen Bus zur Demo organisiert. Ab Greven fährt dieser um 5.15 Uhr. Die Fahrt kostet regulär 25 Euro (ermäßigt 15 Euro). Anmeldungen nimmt Brigitte Meibeck unter brigitte.meibeck@gmx.de oder unter 0176-51656383 entgegen. Noch sind Plätze frei! Weitere Einstiegsmöglichkeiten sind in Emsdetten, Ladbergen und Osnabrück.


Montag, 30. Dezember 2013

Wir haben es satt

Am 18. Januar heißt es wieder "Wir haben es satt". Dann findet in Berlin die Demonstration gegen die Agrarindustrie statt. Auf der Internetseite www.wir-haben-es-satt.de, findet ihr weitere Informationen sowie Mitfahrgelegenheiten. Vielleicht hat der ein oder andere Lust mitzufahren. In den letzten Jahren war es immer sehr lustig und motivierend.


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Studie zeigt: Bio senkt externe Kosten

Nun haben wir es also schwarz auf weiß und zudem noch mit Zahlen belegt!

Wir produzieren nicht nur hochwertige Lebensmittel und tragen zum Umwelt- und Klimaschutz bei, sondern senken auch noch die Agrar-Folgekosten. 
Dies ist das Ergebnis einer aktuelle Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) im Auftrag von Bioaustria.


Die Pressemitteilung und die Studie als pdf findet ihr hier:

http://www.fibl.org/de/service/nachrichtenarchiv/meldung/article/fibl-studie-zeigt-bio-senkt-externe-kosten.html

Montag, 2. Dezember 2013

Die Steckrübe


Wir hatten ja letzte Woche schon einmal Steckrüben. Einiges davon ist in den Depots liegen geblieben, deswegen haben wir uns Gedanken darüber gemacht, dass dieses alte Gemüse oft stiefkindlich behandelt wird.
Das liegt vielleicht schon an der Geschichte der Steckrübe oder auch Kohlrübe: Die hat nämlich eigentlich vor Allem in Notzeiten den Weg in die Küchen unserer Urgroßeltern gefunden. Sie macht satt und hat eine kurze Kulturzeit – also ein effektives Nahrungsmittel. Im „deutschen Steckrübenwinter“ 1916/1917 gab es sprichwörtlich „Früh Kohlrübensuppe, mittags Koteletts von Kohlrüben, abends Kuchen von Kohlrüben“. Mit dem Ruf, nur ein Gemüse für Notzeiten zu sein, hatte die Steckrübe wohl lange zu kämpfen...

Heute ist die Steckrübe eine gesunde und wohlschmeckende Rarität, die es nicht in jedem Supermarkt gibt. Vor allem in unseren Gefilden hat sie es in die traditionelle Speisekarte geschafft und ist eine gesunde Ergänzung für die leckere winterliche Küche!
Also: aus dem winterlichen Aschenputtel des Gemüseackers kann schnell die Königin unserer guten Ernährung werden!

Ein paar Ideen zur Steckrübe: Steckrübenauflauf, Steckrübenpüree, Steckrübenschnitzel, Steckrübencurry, Steckrübeneintopf,....
für Genaueres schaut einfach unter Rezepte

Warum werden in Entrup eigentlich Steckrüben angebaut?
Steckrüben...
...sind sehr vielfältig zu verarbeiten
...haben eine kurze Kulturzeit
...können gut gelagert werden
...werden in den Herbst- und Wintermonaten geerntet
…vergrößern also die Gemüsevielfalt in den Wintermonaten

Also: 
Wenn demnächst wieder Steckrüben dabei sind, dann scheut nicht vor Experimenten, ihr werdet sehen: Es lohnt sich!
Es wäre ja auch schade, wenn das ganze gute Gemüse gar nicht an den Mann und die Frau gebracht würde - es ist schließlich für uns gewachsen und gediehen.


Der Superschmelz-Kohlrabi


 Der pompöse Superschmelz-Kohlrabi ist einer der Kohlrabi-Sorten mit den größten Knollen, der aber trotzdem nicht holzig wird und im Geschmack nicht einbüßt. Die Größe schreckt so manchen ab. 

Deswegen wollen wir euch zu diesem Gemüse mit ein paar einfach Rezeptideen ermutigen.
Kleine Ideensammlung zu Rezepten mit Superschmelz: Frittierter Superschmelz-Kohlrabi mit Joghurtsauce, Superschmelz-Kohlrabi-Eintopf, Überbackener Kohlrabi Superschmelz, gefüllter Superschmelz...
für Genaueres guckt einfach unter Rezepte

Warum eigentlich in Entrup Superschmelz-Kohlrabi angebaut wird:

Superschmelz-Kohlrabi...
...wächst zwar langsam, ist dann aber sehr ergiebig
...verträgt auch leichten Frost, kann deswegen bis in den Winter hinein geernet werden
...kann gut gelagert werden
...vergrößert also die Gemüsevielfalt in den Wintermonaten

Wenn also demnächst wieder Superschmelz-Kohlrabi dabei ist, scheut nicht vor Experimenten, ihr werdet sehen: Es lohnt sich!
Es wäre ja auch schade, wenn das ganze gute Gemüse gar nicht an den Mann und die Frau begracht würde - es ist schließlich für uns gewachsen und gediehen.