Donnerstag, 31. März 2011

Was habe ich denn da in meinem Kühlschrank Teil II

Ich geb's auf... Ich kann es nirgends finden. Dieses Kraut wächst wohl nicht in Südtirol bei meiner Oma im Garten, deswegen kenne ich es nicht. Und selbst im Internet ist nichts darüber zu finden, was annähernd so aussehen könnte. Vielleicht Portulak, oder irgendeine Kresseart?

Wer weiß was das ist?


Hand auf's Herz, wer wusste es auch nicht?
Na, ich bin auf Eure Antworten gespannt.

Münsters Grawertstrasse lebt!

Die Gebäude der Grawertstrasse stehen seit Jahren leer. Seit dem 25. März nutzen nun einige Menschen diesen Wohnraum, um sich gemeinschaftlich mit sozialen, ökologisch nachhaltigen, hierarchie- und gewaltfreien Lebensformen auseinanderzusetzen und im Alltag aktiv zu gestalten. Die Gruppe sieht sich nicht nur als Bewohner_innen, sondern möchte auch öffentlichen Raum schaffen, in dem menschliche Begegnungen und offener Austausch möglich sind. Deswegen laden sie jeden Tag zu verschiedenen Veranstaltungen kultureller, politischer, sozialer und kulinarischer Natur ein.

Veranstaltungsprogamm und Informationen unter www.grawertstrasse.blogspot.de

(Foto: www.grawertstrasse.blogspot.de)

WWF hilft Gen-Soja nachhaltig zu machen

Ein Bündnis von Bayer CropScience, BP International, Friesland/Campina, Monsanto, Nestle, Shell, Unilever und vielen anderen hat sich unter der Dachmarke "Round Table on Responsible Soy" gemeinsam mit dem WWF aufgemacht, um Gen-Soya "nachhaltig" zu machen. Demnächst sollen die ersten zertifizierten Bohnen mit WWF-Stempel vermarktet werden.
So ehrenwert es ist, den Urwald zu schützen - ich befürchte bei Gen-Soya ist nur eines nachhaltig: die Probleme, die wir damit jetzt und im Zukunft bekommen.

Dienstag, 29. März 2011

Hofcafe "Mangold" am Sonntag, 3. April


"Mangold (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. vulgaris) ist eine Gemüsepflanze. Sie ist eine Kulturform der Rübe, genauer der an Küstensäumen wachsenden Pflanze See-Mangold Beta vulgaris subsp. maritima, und ist verwandt mit der Zuckerrübe, der Futterrübe und der Roten Rübe. Sie gehört zur Unterfamilie der Gänsefußgewächse (Chenopodioideae) in der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Mangold kann auch als Ersatz für Speiserüben wie Rübstiel bzw. Stielmus gezogen werden.

Der Mangold ergibt mit seinen langgestielten, bis 30 cm langen Blättern ein spinatartiges Gemüse. Es gibt zahlreiche Sorten mit unterschiedlicher Blattfarbe (bleich, gelb, hell- bis dunkelgrün), die Blätter können runzelig oder glatt sein. Es werden die Blätter und die Stiele verzehrt, nicht jedoch die Wurzeln." (Zitat aus Wikipedia)

Noch mehr zum Thema Mangold und was wir daraus Leckeres kochen, dünsten, backen und sonstwie zubereiten können, das erklärt uns Piet Ammann, passionierter Hobbykoch und Wind und Wetter geprüfter Schiffskoch am kommenden Sonntag um 16 Uhr in einem spannenden Vortrag im Rahmen des ersten CSA-Hofcafes 2011.


Wir freuen uns auf viele Gäste: CSA'ler, CSA-Interessierte, Freunde des Hofes und alle, die einfach Lust haben, einen schönen Frühlingssonntagnachmittag auf unserem Hof Entrup 119 zu verbringen.



Donnerstag, 24. März 2011

Einladung zum CSA'ler Frühlings-Grill-Abend


Einladung

zum

CSA’ler Frühlings-Grill-Abend

am Samstag, den 26. März 2011

ab 18 h auf entrup 119

Zusammen grillen. Jeder bringt etwas mit. Gemeinsam lecker essen. Andere CSA’ler treffen, sich kennen lernen, austauschen und gute Gespräche am gemütlichen Frühlingsfeuer führen.

Wer mag, kann das Fleisch zum Grillen (Lamm­fleisch oder Schweine-Würstchen) von uns zum Selbst­kostenpreis kaufen. Bitte tragt Eure Fleischwünsche ebenfalls in die Liste ein.

Auch die Getränke besorgen wir und geben sie zum Selbstkostenpreis an Euch ab.

Montag, 21. März 2011

KORKKampagne

Korken sammlen, beim NABU Hamburg abgeben, ab damit in die Winterhuder Werkstätten, Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose schaffen, Dämmgranulat aus den Korken herstellen, mit dem Erlös aus dem Verkauf dieses Öko-Baustoffs ein Kranichschutzprojekt in einem spanischen Korkeichengebiet unterstützen - das klingt doch nach einer ganz runden Sache, oder? Dachte ich mir auch, und deshalb möchte ich gerne die KORKKampagne des NABU Hamburg unterstützen. Habe deshalb eine Sammeldose am Hofdepot hingestellt, Suna und Charlotte haben ein Infoschild dazu gemalt und jetzt müsst ihr bitte alle Wein trinken und die Korken in die Dose schmeißen.

Obstbäume beschnitten

Die Obstbäume von Entrup haben jetzt doch noch eine neue Frisur bekommen. Auf den ersten Blick sehen die Bäume jetzt ganz schön gerupft aus, aber so muss das. Sagt jedenfalls Gerhard, und Werner und Kenneth haben auch wohlwollend mit dem Kopf genickt. Gerhard Heßmann war "Chef der Wiese und Herr über Schere und Säge" an diesem wunderbar sonnigen Samstag. Sogar die Bienen summten schon. Kaum zu toppende Umstände, um Obstbäume zu pflegen. Und Gerhard zeigte uns, wie es zu machen ist. Über siebzig ist der Mann, steigt für meinen Geschmack ganz schön hoch auf die Leiter und weiß sehr genau was er tut, wenn es um Obstbaumschnitt geht: Alles was nach innen wächst oder gerade nach oben rausschießt oder nach unten wächst, kann weg und zwar möglichst nah am Stamm. Michael vom Hof, Sebastian und Mirja, Jörg und ich und Frieder und Suna an der Brombeerhecke waren eifrig bemüht, dieser sachkundigen Unterweisung Folge zu leisten. Die letzten Äste haben wir gegen 17.00 Uhr von der Wiese geklaubt, ein Häufchen haben wir noch liegen lassen, wir Städter sind halt körperliche Arbeit nicht gewöhnt. Aber: Wir haben die erste Wiese geschafft, am nächsten Samstag geht es vor der Grillparty dann weiter.

Wusstet ihr übrigens, dass wir außer Äpfeln auch noch Birnen, Kirschen, Mirabellen, Pflaumen und Walnüsse auf dem Hof haben? Und eine ganze Kompanie Stachelbeerbüsche und natürlich Brombeeren. Also, ich tue jetzt schon mal kund, dass ich gerne mit einigen von euch im Spätsommer Obst ernten gehe, vielleicht auch gemeinsames Marmeladen kochen auf dem Hof? Das wäre doch ganz wunderbar, oder? Vorerst reicht es für alle, das sagte mir Karin Rietmann vom NABU Münster, mit der zusammen ich ja ursprünglich einen Obstbaumschnittkurs auf dem Hof anbieten wollte. Hintergrund und Obstwiesen als Lebensraum und Sortenkunde etc. hätten mich nämlich auch interessiert. Aber nun haben wir zumindest ein paar Bäume beschnitten, nächster Schritt ist jetzt die Erweiterung des Baumbestandes. War mal wieder herrlich findet
Dirten