Heute Abend gab es ein sehr höhrenswertes Feature über das TTIP Abkommen und die Bedeutung für Handel, Landwirtschaft und die Demokratie als Ganzes.
Wer die Sendung verpasst hat kann sie noch auf den dlf Webseiten nachhöhren.
Dienstag, 9. Dezember 2014
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Demeter ist eine Lieblingsmarke der Deutschen
Bei einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Forsa zu den beliebtesten Marken der Deutschen hat es Demeter unter die Top 50 geschafft. Demeter ist
gleichauf mit Coca Cola die drittbeliebteste Lebensmittelmarke und
landete insgesamt auf Platz 27. Demeter wird nur übertroffen von
Alnatura und Mars. Der Demeter-Partner Alnatura
belegt bei den Lebensmittelmarken den Spitzenplatz und kommt insgesamt
auf Rang 12. Demeter und Alnatura sind die einzigen beiden Bio-Marken,
die es unter die Top 50 geschafft haben. „Wir sind stolz darauf, dass
die Arbeit unserer Landwirte, Verarbeiter und Händler in Deutschland
eine solch große Wertschätzung erfährt“, kommentiert Demeter-Vorstand
Alexander Gerber das Ergebnis.
In Deutschland wirtschaften rund - neben unserem Hof Entrup 119 weitere 1400 Landwirte mit über 68 000 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum Demeter e.V. gehören zudem etwa 330 Demeter-Hersteller und -Verarbeiter sowie Vertragspartner aus dem Naturkost- und Reformwaren-Großhandel.
Zur kompletten Meldung gehts hier.
In Deutschland wirtschaften rund - neben unserem Hof Entrup 119 weitere 1400 Landwirte mit über 68 000 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum Demeter e.V. gehören zudem etwa 330 Demeter-Hersteller und -Verarbeiter sowie Vertragspartner aus dem Naturkost- und Reformwaren-Großhandel.
Zur kompletten Meldung gehts hier.
Sonntag, 12. Oktober 2014
Schmorquitten mit würziger Lammhackfüllung (fruchtig-würzig-lecker)
Am Freitag haben wir sechs schöne Quitten vom Hof mitgenommen. Die Idee: Schmorquitten nach dem Rezept, das uns im letzten Herbst vom Hof mitgegeben wurde. Im Tiefkühler gibt es immer noch reichlich Entruper Lammhack und von der letzten Reise im Sommer nach Singapore hatten wir noch diesen interessanten Bhutan Red Rice, Reis also aus dem glücklichsten Land der Welt. Alle anderen Zutaten sind sowieso immer da. Dann also Sonntagabend statt Tatort im Fernsehen Schmorquitten im Ofen...
Zutaten für 4 Personen
So geht’s
Zutaten für 4 Personen
3 EL Rosinen / 4 -6 Quitten / 100 g Reis / 1 mittelgroße
Zwiebel / 2 EL frische Minze / 1 Knoblauchzehe / 3 EL
Öl / 300 g Lammhack / 1 TL Zitronensaft / 1 Lorbeerblatt / 200 ml Weißwein (geht auch mit Gemüsebrühe) / 1 Zimtstange / Zucker / Butter für die Form / Salz, Pfeffer aus der
Mühle
| ... da waren es nur noch 4 von 6 Schmorquitten. |
So geht’s
- Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Rosinen in Wasser einweichen. Quitten mit einem Tuch abreiben, waschen. Auf ein Backblech legen und für etwa 10 Minuten in den Ofen geben, bis sie leicht weich sind.
- Den Reis halb gar kochen (dafür die angegebene Kochzeit halbieren). Die Zwiebel schälen und hacken. Den Knoblauch schälen und hacken. Rosinen abgießen.
- In einer Pfanne oder einem Topf (Bräter geht auch) Zwiebeln und Knoblauch in Öl glasig dünsten. Lammhack dazugeben und krümelig anbraten. Mit der Hälfte des Weins (oder der Gemüsebrühe) ablöschen. Rosinen, Kräuter, Zitronensaft, Lorbeerblatt und Zimtstange zugeben und köcheln lassen.
- Von den oberen Enden der Quitten ein Stück abschneiden. Quitten mit einem Löffel aushöhlen (geht gut mit einem Apfelausstecher).
- Form einfetten, Quitten hineinsetzen. Lammhack mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Zucker würzen. Knoblauch, Lorbeerblatt und Zimtstange aus der Pfanne nehmen. Reis zu dem Fleisch geben und mischen. Mischung in die Quitten füllen, den Rest in die Form. Restliche Gemüsebrühe oder Wein angießen und im Ofen 40-50 Minuten schmoren. Ggf. ab und zu Wein (oder Gemüsebrühe) dazu gießen.
Anmerkungen
Sehr einfach zuzubereiten. Quitten, Zwiebeln und Lammhack sind vom Hof. Quitten,
Lammhack und Reis ergeben ein fruchtig-herbes Dreierlei.
Stichworte:
Lammfleisch,
Quitten,
Rezepte
Sonntag, 31. August 2014
Elsässer Flammkuchen
Die Zeit des Federweißen kommt! Dazu den Flammkuchen
4-6 Personen, vegetarisch,
wenn man den Speck weglässt oder durch die gleiche Menge
geräucherten Tofu oder roten Paprika ersetzt, sehr preiswert, muss aber mit etwas
Geduld behandelt werden, da es ein Hefeteig ist.
Zutaten: 500g
Weizenmehl, 1 Beutel Trockenhefe, 300-350ml lauwarmes Wasser, 1Essl.
Zucker, 4 -6 große Zwiebeln, 600g Schmand oder Entruper Frischkäse,(300g durchwachsener
Speck), 2 Essl. Kräuter der Provence, 4 Teel. Salz, evtl. etwas
Pfeffer aus der Mühle, etwas Öl zum Einpinseln der Bleche und des
Teiges
Zubereitung: Mehl,
Trockenhefe, 2 Teel. Salz, Zucker mischen, Wasser zugeben und
ordentlich durchkneten. Dabei sollte ein weicher elastischer Teig
entstehen (Pferdemaul), sollte der Teig zu fest sein, etwas Wasser
zugeben, sollte er zu weich sein, etwas Mehl zugeben (die Wassermenge
hängt von der Mehlfeuchtigkeit und -charakter ab). Den Teig in eine
Schüssel geben und mit einer Frischhalte-Folie abgedeckt im Ofen bei
40°C ½ Std. gehen lassen.
In der Zeit Zwiebeln fein
würfeln, Speck fein würfeln, Schmand mit restlichem Salz und
Kräutern der Provence verrühren.
Den Teig aus dem Ofen
nehmen, er sollte sich
verdoppelt haben, sonst noch etwas warten. Danach
den Ofen auf 220°C Temperatur vorheizen.
Den Teig noch einmal
durchkneten und halbieren. Teigteile auf einer bemehlten Fläche
dünn auswalzen und auf 2 gefettete Bleche legen, Überstände
abschneiden und an den Rand der Bleche drücken. Teigplatten mit Öl
einpinseln und Schmand darauf streichen, mit den Zwiebeln bestreuen
und darüber den gewürfelten Speck verteilen. (Vegetarier lassen den
Speck weg und salzen mit Rauchsalz nach, verwenden geräucherten Tofu und würzen
evtl. mit Kümmel).
Backzeit ca.15 min,
richtet sich nach der erreichten Temperatur des Ofens. Man kann sich
gut nach der Bräunung des Teiges und der Zwiebelspitzen richten.
Dazu Federweißer! (Dat
röhrt vors Hemd!!..)
Variationen:
Anstatt Tofu oder Speck gewürfelte rote Paprika (am besten Ramiro,
die sind würziger), ggf. für die Scharfen mit Pepperoni
feingewürfelt mischen. Man kann auch fein gewürfelten rohen Lachs
verwenden.
Sonntag, 24. August 2014
Kein Zukauf von Kürbissen, Sellerie und Co.
Liebe CSA-Mitglieder!
Mit diesem Brief
möchte ich das Stimmungsbild darstellen, das sich aus der
Resonanz auf meinen Bericht vom 4. August über kommende
Ernteausfälle im Gemüsebau ergeben hat.
Der Starkregen am 29.
Juli hatte einen unserer Äcker für mehr als fünf Tage überflutet
und Bestände mehrerer Gemüsearten zerstört. Daraufhin hatte ich
Euch gefragt, ob der Ausfall bestimmter Gemüsekulturen zu
verschmerzen sei oder ob wir uns gemeinsam durch Zukauf von anderen
Betrieben um Ersatz kümmern sollten.
Wir haben 40 Emails
und ungezählte persönliche Rückmeldungen erhalten, und zwar alle
sehr zeitnah und teilnahmsvoll.
Eine überwältigende Mehrheit hat sich gegen den gemeinsamen Zukauf von Produkten anderer Gemüsebaubetriebe ausgesprochen. Begründet wurde oft damit, dass man speziell auf Sellerie und Kürbis auch mal verzichten könne. Wenn man schon Mehrausgaben durch Zukauf hätte, wolle man Woche für Woche selbst entscheiden, was und wie viel man zukauft.
Eine überwältigende Mehrheit hat sich gegen den gemeinsamen Zukauf von Produkten anderer Gemüsebaubetriebe ausgesprochen. Begründet wurde oft damit, dass man speziell auf Sellerie und Kürbis auch mal verzichten könne. Wenn man schon Mehrausgaben durch Zukauf hätte, wolle man Woche für Woche selbst entscheiden, was und wie viel man zukauft.
Wir bitten
Diejenigen, die sich für
eine gemeinsame Zukauflösung ausgesprochen haben, um Verständnis.
Sehr gefreut haben
uns Eure Antworten auch deshalb, weil spürbar wurde, dass Ihr
den (hof-)eigenen Produkten den Vorzug gebt. Ausdrücklich ist die
Bereitschaft da, die Arbeit auf dem Hof zu finanzieren, anstatt eine
bestimmte Menge an Produkten für sein Geld zu verlangen.
Wir säen, pflanzen,
jäten, hacken, und ernten weiter – je nach Wetter – und freuen
uns schon darauf, nächstes Jahr wieder Kürbisse, Sellerie und Co.
anzubauen.
im Namen der Hofgemeinschaft
Alex
Alex
Montag, 4. August 2014
Liebe CSA-Mitglieder,
wie bereits im letztwöchigen CSA-Brief und in der Rundmail vom 29. Juli angedeutet hat der Starkregen am 28. Juli große Schäden auf einem unserer Gemüsefelder hinterlassen. Das Gemüse dort stand teilweise 5 Tage unter Wasser.
Die folgenden Arten
haben das nicht überlebt:
- Kürbis
- Sellerie
- Buschbohnen
Bei folgenden
Gemüsearten kam es zu mehr oder weniger gewichtigen Schäden,
wodurch eine bis zu zweimonatige Erntepause oder Ernteverspätung
verursacht wurde:
- Zucchini
- Porree
- Fenchel
- Mangold
- Kräuter
Das ist für uns alle
sehr traurig, denn wir haben bereits viel Arbeit und auch Geld in
Planung, Bodenbearbeitung, Aussaat, Pflanzung und Pflege
gesteckt.
Leider macht ein solches Unwetter auch vor Demeter-Höfen nicht Halt und wir müssen uns dieses Jahr damit abfinden, weniger Menge und Vielfalt an Gemüse zu ernten.
Leider macht ein solches Unwetter auch vor Demeter-Höfen nicht Halt und wir müssen uns dieses Jahr damit abfinden, weniger Menge und Vielfalt an Gemüse zu ernten.
Dennoch haben wir
gerade in einem solchen Fall den Vorteil, dass der Hof Teil einer
Wirtschaftsgemeinschaft ist: Im Gegensatz zu einem normalen Betrieb
müssen wir CSA-Landwirte nicht allein die Konsequenzen tragen, wenn
durch Wetterunbilden bestimmte Kulturen misslingen. Das ist einer der
Aspekte solidarischer Landwirtschaft. Weil CSA-Teilnehmer
nicht für die Produkte, sondern für den Hof zahlen, können wir
trotz Mindererträgen mit einem stabilen Einkommen rechnen.
Uns ist es aber ein
großes Anliegen, das Ihr gerade in den gemüsearmen Winter- und
Frühjahrsmonaten gut mit Lebensmitteln versorgt seid. Daraus
ergibt sich folgende Frage an Euch Alle:
Könnt Ihr diesen Winter auf Kürbis, Sellerie und einen Teil des Porrees verzichten?
Oder ist es Euch lieber, wenn wir uns bei Demeter-Kollegen und beim Bio-Großhandel um Ersatz bemühen, wodurch allerdings auf Alle Mehrkosten zukommen würden?
Könnt Ihr diesen Winter auf Kürbis, Sellerie und einen Teil des Porrees verzichten?
Oder ist es Euch lieber, wenn wir uns bei Demeter-Kollegen und beim Bio-Großhandel um Ersatz bemühen, wodurch allerdings auf Alle Mehrkosten zukommen würden?
Wir bitten Euch Alle
um zeitnahe Rückmeldung über Telefon, Email, Blog oder natürlich
auch im persönlichen Gespräch, um ein Stimmungsbild zu
bekommen. Wer sich nicht an der Diskussion beteiligen kann oder will,
muss selbstverständlich die Entscheidung der anderen CSA-Teilnehmer
mittragen.
Für Rückfragen
jeglicher Art stehen wir gerne zur Verfügung, auch hier über
Telefon, Email oder im persönlichen Gespräch.
Im Namen
der Hofgemeinschaft
Alex
Freitag, 25. Juli 2014
Knoblauchcreme
Knoblauch trocknet manchmal zu schnell aus oder wird schimmelig.
Eine Art ihn jederzeit verfügbar zu haben ist die Knoblauchcreme
Dazu 2 gr. Knoblauchzwiebeln schälen und 2-3 Essl. Olivenöl und 1 Teel Salz in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixstab fein pürieren. Die Creme in ein Schraubdeckelglas füllen. Hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen und ist schnell griffbereit ohne die Knoblauchpresse zu benutzen. Prima für Pizza.
Eine Art ihn jederzeit verfügbar zu haben ist die Knoblauchcreme
Dazu 2 gr. Knoblauchzwiebeln schälen und 2-3 Essl. Olivenöl und 1 Teel Salz in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixstab fein pürieren. Die Creme in ein Schraubdeckelglas füllen. Hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen und ist schnell griffbereit ohne die Knoblauchpresse zu benutzen. Prima für Pizza.
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