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Mittwoch, 26. Juli 2023

neue Energie

Hofbrief: KW 30 

Auf der südliche Dachseite der neuen Scheune hat am Dienstag die Montage einer gebrauchten Photovoltaikanlage begonnen. Damit wollen wir auf Dauer den Strombedarf des Hofes besser decken können. Das gesparte Geld soll uns helfen die Baukosten des Gebäudes zu refinanzieren.

Aus aktuellem Anlass bitten wir um besondere Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme bei der Abholung der Ernteanteile. Immer wieder erhalten wir die Rückmeldung, es seien zu wenig Produkte in die Abholstellen geliefert worden. Teilweise fehlen einzelne Produkte, ab und zu aber auch ganze Ernteanteile. Einzelne (weniger beliebte) Produkte bleiben übrig, während die „Topseller“ schon alle sind, bevor die letzten Abholenden die Chance hatten, ihre Lebensmittel abzuholen. Auch wenn Fehler bei der Belieferung nie ganz ausgeschlossen werden können drängt sich doch auch der Verdacht auf, dass nicht Jede*r bei der Abholung Rücksicht auf seine/ihre Mitmenschen nimmt.
Deshalb unsere große Bitte: Solidarische Landwirtschaft bedeutet auch Solidarität unter den Teilgeber*innen. Denkt daran: Auch Ihr könntet mal die letzten bei der Abholung sein. Was möchtet Ihr dann vorfinden – einen vollständigen Ernteanteil oder einen „Gnadenrest“?

Die letzten beiden Wochen der Sommerferien haben begonnen. Da ferien- und krankheitsbedingt ein Teil des Hofteams momentan ausfällt, freuen wir uns weiterhin über viele Menschen, die dem Hof an den Mitmachtagen ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Beginn ist wie immer um 10.00 Uhr.

  • Sa., 29. Juli: Ackertag „Herbstsalate pflanzen“ – Es wird bunt; Radicchio, Zuckerhut, Endivie und andere Salate sollen unseren Speiseplan bis in den Frühwinter bereichern.

  • Sa., 5. August: Ackertag „Rosenkohl jäten“

Bitte meldet Euch über folgenden Link an, damit wir besser planen können: https://nuudel.digitalcourage.de/qmDoYgBSVU1m8IJU

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Hofbrief: KW 43 - frische Luft, frisches Wintergrün, frische Einstreu im Stall

Kalt und nass gehört zum goldenen Herbst dazu.
Berufsbedingt verbringen wir sehr viel Zeit draußen und merken: Aus der warmen Stube erscheint es einem viel unwirtlicher, als es tatsächlich ist. Wenn man erstmal den Schritt nach draußen getan hat, regendicht und warm eingepackt, dann lässt es sich durchaus einige Zeit aushalten, besonders, wenn man sich bewegt. Auch wenn die Sonne nicht scheint, trotzdem sind wir meistens fröhlicher und wacher, wenn wir an der frischen Luft arbeiten und Licht tanken können!

In den Folientunneln räumen wir nach und nach die Tomaten- und Paprikabeete und pflanzen für die Wintersaison kälteunempfindliche Salate wie Postelein, bunte Schnittssalate sowie den allseits beliebten Feldsalat. Ohne Heizung und Kunstlicht können wir im Winter frisches Grünzeug ernten!

Bevor die Weidesaison zu Ende geht misten wir noch einmal den Schafstall aus. Der Mist wird teilweise auf abgeweidete Wiesenflächen ausgebracht, um dort die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Ein Teil des wertvollen Düngers wird auf der überdachten Mistplatte zwischengelagert, um später im Jahr den Gemüseacker versorgen zu können.

Termine:

  • Sa., 31. Oktober, 10 – 13 Uhr:
    Ackertag „
    Obstbäume pflanzen
    Auf unseren Streuobstwiesen ist noch Platz für weitere Hochstamm-Obstbäume. Nach dem erfolgreichen Vorbereitungstag am 10.10. starten wir heute direkt mit der Pflanzung. Dann werden die Bäume noch angebunden und angegossen.
    Anmeldung erforderlich:

    https://terminplaner.dfn.de/2gSZxbZoRGXITLn2

Donnerstag, 15. November 2018

Hofbrief: KW 46


Die Gemüsefelder leeren sich zusehends und entsprechend voll ist auch das Kühllager. Zuletzt haben wir eine stolze Menge Rettiche und Radicchio eingelagert. Zum Ende der Woche soll es nun kälter werden. Vorher ernten wir noch die Steckrüben und den Zuckerhutsalat. Wenn die Zeit reicht, holen wir noch den Knollensellerie rein, um ihn frostgeschützt für die gemüsearme Wintersaison einzulagern.
In den Folientunneln ist der Wechsel von den Sommerkulturen zu den überwinternden Gemüsesorten geschafft. Die Hälfte der Fläche ist mit Feldsalat in acht Sätzen bepflanzt – für eine zeitlich versetzte Ernte. Die restlichen Beete teilen sich die üblichen Verdächtigen: Petersilie und Mangold, Postelein, bunter Schnittsalat und Rucola. Diese frostfesten Sorten ermöglichen uns im Winter auch aus dem unbeheizten Gewächshaus eine kontinuierliche und vielfältige Ernte.
Termine:
  • Mi., 21. November, 20 Uhr:
    Film- und Diskussionsveranstaltung im „Leo:16“, Herwarthstr. 7, Münster; gezeigt wird der Film „Solidarische Landwirtschaft – Ökologisch-gemeinschaftliche Lebensmittelproduktion vor unserer Haustür“: Mehrere private Haushalte tragen die Kosten eines bäuerlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug den Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Verbraucher*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.
    Anschließend darf mit Menschen vom Hof
    und den Filmemachern von der Zwischenzeit e.V. über Alltags­praxis und Perspektiven der stark wachsenden SoLaWi-Bewegung diskutiert werden.
  • Sa., 24. November, 18:30 – 22:00 Uhr:
    Hofkäse-Schule An kleinen Kesseln verarbeiten die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung Milch zu Weichkäse, der anschließend auch mitgenommen werden darf. Dazu gibt es ein Käsebuffet mit hofeigenen Spezialitäten und einem guten Glas Wein. Anmeldung erforderlich, Kostenbeitrag 45€
  • Sa., 1. Dezemner, 11 – 18 Uhr:
    Adventsbasar
    an der Freien Waldorfschule in Münster-Gievenbeck; Kunsthandwerk, Puppen, Bücher, Edelsteine und viele andere schöne Dinge; in den Cafés und Bistros leckere Köstlichkeiten; für Kinder Aktivitäten wie Bastelstube, Bienenwachskerzen Ziehen oder Moosgärtlein Basteln.
    Der Hof ist mit einem Informations- und Verkaufsstand vor Ort.

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Hofbrief: KW 43


Im Gemüsebau räumen wir in den Folientunneln die Tomaten- und Paprikabeete und pflanzen für die Wintersaison kälteunempfindliche Salate wie Postelein, bunte Schnittssalate sowie den allseits beliebten Feldsalat.
Die Landwirte warten und verräumen diverse Maschinen, es findet sich endlich auch die Zeit für lange aufgeschobene Umbauten und Reparaturen.
Derweil haben uns zwei Schafe Ende letzter Woche überrascht. Eigentlich werden die ostfriesischen Milchschafe nur im Spätsommer brünstig und bekommen demnach ihre Lämmer knappe fünf Monate später von Januar bis März. Die Zwei sind aber anscheinend schon im Mai in Hochzeitsstimmung gekommen. Es gibt also mittlerweile wieder Lämmer im Schafstall!
Der Butternut-Kürbis schmeckt etwas anders, als der gewohnte Hokkaido, ist aber auch sehr delikat.
Die Schale kann mitverzehrt werden, hat allerdings eine längere Garzeit. Alternativ kann man den Butternut der Länge nach teilen und im garen Zustand auslöffeln.

Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C
. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als Hingucker oder „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber schon; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Termine:
  • Sa., 3. November, 10 Uhr: Mitmachtag „Sauerkraut“ – Gemeinsam verarbeiten wir frisch geernteten Weißkohl. Waschen, hobeln und würzen stehen auf dem Programm. Die Mischung füllen wir in spezielle Gärtöpfe und stampfen sie so lange, bis Kohlsaft austritt. Die natürliche Milchsäuregärung macht das Kraut haltbar, bekömmlich und besonders schmackhaft.
  • Sa., 10. November, 15 Uhr: Mitgliederversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. – Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Hofbrief: KW 43


Kalt und nass gehört zum goldenen Herbst dazu.
Berufbedingt verbringen wir sehr viel Zeit draußen und merken: Aus der warmen Stube erscheint es einem viel unwirtlicher, als es tatsächlich ist. Wenn man erstmal den Schritt nach draußen getan hat, regendicht und warm eingepackt, dann lässt es sich durchaus einige Zeit aushalten, besonders, wenn man sich bewegt. Auch wenn die Sonne nicht scheint, trotzdem sind wir meistens fröhlicher und wacher, wenn wir an der frischen Luft arbeiten und Licht tanken können!
Im Gemüsebau räumen wir in den Folientunneln die Tomaten- und Paprikabeete und pflanzen für die Wintersaison kälteunempfindliche Salate wie Postelein, Hirschhornwegerich und Asiasalat sowie den allseits beliebten Feldsalat.
Die Landwirte warten und verräumen diverse Maschinen, es findet sich endlich auch die Zeit für lange aufgeschobene Umbauten und Reparaturen.
Diese Woche hat unsere FÖJ‘lerin Karlotta selbstständig die Milch verarbeitet, sodass Hofkäserin Angela auch mal Urlaub machen konnte.
An den drei Mitmachtagen Ende September und Anfang Oktober haben wir über eine Tonne Obst gepflückt, das jetzt im Erdkeller hinter dem Schafstall lagert und nach und nach an die Depots verteilt wird.
Die Obsternte ist somit abgeschlossen. Der Mitmachtag am 28. Oktober fällt deshalb aus.
Kürbisse lagern am längsten bei 15 bis 20° C. Auf dem Hof haben wir jedoch keinen entsprechenden Lagerraum.
Wir liefern die geernteten Früchte deshalb relativ zügig aus. Wer gerade keinen riesigen Appetit auf Kürbis hat, kann
sie auch noch gut bis Ende Dezember, teilweise auch länger liegen lassen, ob auf dem Küchenschrank oder als Hingucker oder „Zierkürbis“ an einem Ehrenplatz im Wohnzimmer. Regelmäßig kontrollieren sollte man die Herbstfrüchte aber schon; wenn eine weiche Stelle auffällt, sollte man sie rausschneiden und den Kürbis zügig verbrauchen.
Am 4. November ist wieder Mitmachtag. Ab 10 Uhr stellen wir wieder das beliebte Sauerkraut her.

Dienstag, 26. September 2017

Hofbrief: KW 39


Jetzt beschert uns der Herbst doch noch ein paar sonnige Tage.
Vergangenen Samstag konnten wir bei angenehmen Temperaturen die erste Obsternte einfahren. Am Sonntag wurde unser kleines Erntedankfest mit schönstem Sonnenschein geschmückt.
Im Gemüsebau beginnen wir diese Woche mit der Herbsternte. Wurzelgemüse, Kohlarten und Herbstsalate werden nach und nach abgeerntet und in großen Kisten in unserem Kühlraum eingelagert. Zusammen mit den Gemüsesorten, die Frost vertragen und über Winter auf dem Feld weiterwachsen können, ergibt das dann auch in der dunklen und kalten Jahreszeit ein vielfältiges Sortiment aus regionalem Anbau.
Los geht es am
Donnerstag mit den Kürbisernte, dann folgen Steckrüben und Kopfkohl. Vorher aber bringen wir das biodynamische Hornkieselpräparat auf die abreifenden Kulturen aus, um die Reifequalität und Lagerfähigkeit zu verbessern.
Termine:
  • Sa., 30. September, 10:30 Uhr: Mitmachtag: Obsternte auf unserer Streuobstwiese in Kümper – Die Obsternte am vergangenen Samstag war so erfolgreich, dass wir gerne diesen Samstag gleich weitermachen würden. Geplant ist dieses Jahr, das Obst zu pflücken und nach und nach als Tafel- oder Kochobst auszuliefern. Zu Saft wird, wenn überhaupt, nur eine kleine Menge verarbeitet. Pflücken ist jedoch deutlich aufwendiger, als schütteln und aufsammeln. Deshalb sind wir am Samstag auf viele Teilgeber angewiesen. Bitte bis Freitag anmelden!
    Eine Anfahrtbeschreibung kann beim Hof angefordert werden; alternativ kann man auch vom Hof aus mitfahren, wir treffen uns dafür um 10:10 Uhr. Obstpflücker können gerne mitgebracht werden.
  • Mi., 4. Oktober: Die Belieferung der münsteraner Depots verschiebt sich feiertagsbedingt um einen Tag auf den Mittwoch.
  • Mi., 11. Oktober, 10 bis 16 Uhr: Präparatetagder Demeter-Regionalgruppe Münsterland – Zusammen mit Landwirten und Gärtnern aus der Region stellen wir fünf der insgesamt acht biologisch-dynamischen Präparate her, die die Humusentwicklung unserer Böden besonders fördern und dafür sorgen, dass biodynamische Lebensmittel für die menschliche Ernährung außergewöhnlich gut geeignet sind.
    Wer also schon immer wissen wollte, was es mit diesen Präparaten so auf sich hat, ist herzlich eingeladen.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Hofbrief: KW 40


Im Gemüsebau beginnen wir diese Woche mit der Herbsternte. Lagergemüse, Kohlarten und Herbstsalate werden nach und nach abgeerntet und in großen Kisten in unserem Kühlraum eingelagert. Zusammen mit den Gemüsesorten, die Frost vertragen und über Winter auf dem Feld weiterwachsen können, ergibt das dann auch in der dunklen und kalten Jahreszeit ein vielfältiges Sortiment aus regionalem Anbau.
Los geht es am Mittwoch mit den Kürbisernte, dann folgen Chinakohl und Steckrüben. Vorher aber bringen wir das bio-dynamische Hornkieselpräparat auf die abreifenden Kulturen aus, um die Reifequalität und Lagerfähigkeit zu verbessern.
Unsere ersten Äpfel sind am vergangenen Freitag zu guten 500l Saft verarbeitet worden. Die Ernte dieses Jahr fällt geringer aus, als im Vorjahr, kann sich aber durchaus sehen lassen.
Die Obsternte geht aber noch weiter. Die ersten Herbststürme Ende letzter Woche haben wieder einiges an Fallobst hinterlassen, was aufgelesen werden will. Im trockenen und kühlen Erdlager hinter dem Schafstall liegt das Obst dann bis zum zweiten Presstermin am 31. Oktober.

Dienstag, 17. November 2015

Hofbrief: KW 47

Dank der milden Temperaturen der letzten Wochen sind die Wiesen noch grün und das Gras wächst langsam aber stetig nach. Morgens nach dem Melken werden die Milchschafe raus gelassen, bewegen sich ausgiebig und weiden das herbstliche Gras ab.
Gut gepflegte, sprich sauber abgefressene oder nachgemähte Wiesen danken dem Landwirt mit einer dichten Grasnarbe. Der Tritt der Schafe sorgt dafür, dass die Bodenoberfläche sich ein wenig verfestigt, sodass der Frost weniger Schäden an den Wiesenpflanzen anrichten kann. Man darf sich auf einen schöneren Aufwuchs im nächsten Jahr freuen und wird auch mehr Heu von solch einer Wiese ernten können.Trotz ihrer dicken Wolle genießen die Tiere es aber, über Nacht im trockenen Stall bleiben zu dürfen. Wir füttern dort das aromatische Heu aus der neuen Heutrocknungsanlage, das noch den Duft und die Wärme des Frühsommers in sich trägt, und als Leckerbissen eine Portion Apfeltrester, sprich der Pressrückstände von der Saftgewinnung.
Die Gemüseäcker haben sich zusehends geleert. Außer den Winterkohlsorten (Grünkohl, Wirsing und Rosenkohl), die noch bis Ende März auf dem Acker überdauern und nach und nach beerntet werden, wachsen nur noch zwei Herbstsalatsorten – Radicchio und Zuckerhut – auf den Freilandflächen.
Dennoch ist die
Gemüseauswahl noch relativ groß, weil viele Sorten eingelagert sind – das Kühlhaus platzt aus allen Nähten. Außerdem können wir in den vier unbeheizten Folientunneln den Herbst und Winter über fast durchgehend frisches Grünzeug ernten, nur längere Frostperioden lassen das Wachstum von Feldsalat, Postelein, Mangold und Co. zum erliegen kommen.